Video vom gestrigen ‚Apple Special Event‘ als Podcast und Stream verfügbar

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Das Apple-Event mit dem neuen iPod-Lineup, der zweiten Apple-TV-Generation, iTunes 10 sowie den iOS-Ankündigungen findet sich mittlerweile Online an dieser Stelle als Video-Stream abrufbar oder im bekannten iTunes-Podcast-Feed. Der Download verschlingt 726.3 Megabyte und tröpfelt dieser Minuten eher durch die Leitung während der Stream über die Webseite perfekt erreichbar scheint.

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Die neuen Werbevideos von iPod touch und iPod nano postet Apple auf ihrem YouTube-Account.

iTunes 10 steht in neuem Design und mit sozialer ‚Ping‘-Anbindung zum Download bereit

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Mit rund 82 Megabyte (beziehungsweise 70 MB für Windows) steht ab sofort iTunes 10 zum kostenfreien Mac- und PC-Download bereit.

Nachdem man die neuen Geschäftsbedingungen abgenickt hat, ist das soziale Apple-Netzwerk ‚Ping‘ erreichbar. Pro iTunes-Account lässt sich ein Ping-Profil erstellen. Bereits in der Vergangenheit abgegebene iTunes Musik- oder App-Store-Bewertungen werden dem Benutzerkonto zugeordnet. Ping ist über das iTunes-Programm auch am iPhone, derzeit jedoch noch nicht am iPad, verfügbar.

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Der neue Aluminium-Look gefällt, obwohl die Button-Seitenleiste unter Mac OS komplett gegen das durchgehende Betriebssystem-Design verläuft. Unter ‚der Haube‘ ist mit Carbon und 32-Bit alles ‚beim Alten‘.

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Die ‚entfernten‘ AirTunes-Lautsprecher bekommen ein neues Symbol und tragen der AirPlay-Umstellung Rechnung. ‚AirPlay‘ verteilt drahtlos Musik an AirPort-Express-Stationen (Affiliate-Link) und Receiver-Systeme (Bowers & Wilkins, Denon), die diese Technologie bereits eingebaut mitbringen.

‚AirPlay‘ erfährt mit iOS 4.2 (später in diesem Jahr) eine spannende Ergänzung für iPhone, iPod touch und iPad, indem sich kabellos Musik und Video von mobilen Geräten verteilt lässt. Obwohl offiziell lediglich kommentiert wurde, das die iOS-Devices drahtlos ihre Medien an einen (neuen?) Apple TV verteilen, sollte eine Unterstützung von bestehenden AirPort- oder iTunes-Empfänger möglich sein.

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Kleine Randverbesserungen und Erweiterungen, wie beispielsweise die Weiterbenutzung während einer iPhone-Synchronisation, verstecken sich sicherlich noch an der einen oder anderen ungenannten Stelle. Über Ergänzungen in den Kommentaren sowie allgemeine Meinungen zum ‚großen‘ iTunes-10-Update wird (höflich) gebeten.

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[update] Apple verteilt iOS 4.1 GM an Entwickler

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Apple schaltet wenige Stunden nach dem Ende der September-Präsentation das (höchstwahrscheinlich) finale iOS-Update für Entwickler frei. Steve Jobs verlor darüber auf der Bühne kein Wort und kündigte lediglich ’nächste Woche‘ die Version für alle Endverbraucher an.

Das iOS SDK 4.1 GM (Build: 10M2309) und der iOS 4.1 GM (Build: 8B117) sind im ab sofort über die Entwickler-Webseite zu beziehen.

Update

In der Pressemitteilung vom neuen iPod touch beziffert Apple den Veröffentlichungstermin von iOS 4.1 mit dem 08. September – nächsten Mittwoch.

via fscklog

[update] Zusammenfassung: Apples September-Event mit neuen iPods, einem überarbeiteten Apple TV und iOS-Ankündungen

Die Video-Übertragung der Live-Veranstaltung von Steve Jobs zu den heutigen Ankündigungen verlief weitgehend ruckelfrei und reibungslos. Obwohl ein HTTP-Stream grundsätzlich nicht mit Bandbreitenproblemen kämpft, gestaltete sich die Art der Demonstration erstklassig. Apple, in Person von Steve Jobs, ging zu keinem Zeitpunkt seiner Kundgebung auf die weltweite Teilnahme ein. Ob eine Pressemitteilung über die ‚Einschaltquoten‘ in den nächsten Tagen folgt, bleibt damit stark zu bezweifeln. Unklar außerdem: Genießen alle größeren (Produkt-)Vorstellungen in Zukunft diese Art einer Endverbraucher-Teilnahme?

Mit der Videoausgabe über das iPad an einen Fernseher habe ich die vergangenen 1.5 Stunden verfolgt. Die neue Hardware stand dabei eindeutig im Mittelpunkt. Hier ein kurzer Abriss.

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Der iPod shuffle (Affiliate-Link) kehrt nach seiner keuschen Sprachsteuerung die ‚Click-Wheel‘-Steuerung zurück und ist damit aus der überarbeiteten Produktserie das einzige ‚Stand-Alone‘-Entertainment-Gerät mit dieser Bedienung (VoiceOver bleibt erhalten). Ansonsten weist nur die (alte) Apple-Fernbedienung und der iPod classic (Affiliate-Link) den ‚Knopfkreis‘ auf.

Fünf Farben, 2 GB für 49,00 € sind als Mitbringsel und für Jogger immer noch eine feine Wahl.

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Der iPod nano verliert die besagten Hardware-Tasten komplett und bekommt neben einem Ansteck-Clip ein Touch-Display. Mit 3.91 Bildschirmdiagonale und 21.1 Gramm wirkte das 8- (159,00 ) beziehungsweise 16 GB-Gerät (189,00 ) nicht nur klein, sondern ist es höchstwahrscheinlich auch. Fast ein wenig zu frickelig sah die Bedienung in der Demonstration und im fscklog-Video aus.

DirektNano

via fscklog

Das Gerät scheint auf der iOS-Plattform zu werkeln, bringt jedoch (noch) keine Anbindung an den App Store oder zusätzliche Software mit. Die Menüpunkte lassen sich individuell anordnen. Die Kamera ist komplett aus dem Gerät gestrichen und auch Videos scheinen nicht mehr abspielbar.

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Zweifelsfrei (und wie zu erwarten) in den Mittelpunkt gerückt: der iPod touch. 8 GB (229,00 ), 32 GB (299,00 ) und 64 GB (399,00 ) bieten Retina-Auflösung, HD-Videoaufnahmen und FaceTime-Videotelefonie. Mit einem A4-Prozessor, einer dünneren Bauweise und sieben Stunden-Video-Abspielzeit bleibt der iPod touch ein ‚iPhone ohne Mobilfunkvertrag‘. Durch die Umstellung der FaceTime-Registierung von einem SMS- auf ein E-Mail-System integriert Apple nicht nur WiFi-Telefonanrufe sondern komplementiert ‚den Touch‘ als konkurrenzfähige Spiele-Plattform. Nicht umsonst ging Steve Jobs auf die 200 App-Store-Downloads pro Sekunde (!) und den Vergleich im mobilen Gaming-Segment ein.

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Apropos Gaming. Das (kostenfreie) Update 4.1 für iPhone und iPod touch, das in der nächsten Woche als Download verfügbar sein wird, enthält die ‚Game-Center‘-Unterstützung. Erstmals im April angekündigt, könnte sich dieses Werkzeug für ‚Leaderboard‘-Vergleiche und ‚Matchmaking‘-Einladungen zu einem elementaren Bestandteil der App-Store-Spielekategorie entwickeln.

Das Game Center und die graphischen Fähigkeiten der aktuellen iOS-Hardware durfte die Spieleschmiede Epic Games demonstrieren. Der Präsentationstitel steht mittlerweile als kostenfreier App-Store-Download zur Verfügung (kostenlos; App Store-Link).

Mit 4.1 erhält neben zahlreichen Bugfixes (Annäherungssensor; iPhone-3G-Betriebssystem-Geschwindigkeit, etc.) auch ein direkter HD-Video-Upload, HDR-Fotografie und das Ausleihen von TV-Serien auf iPhone und iPod touch einen Einstand.

Das iPad erlangt sein iOS-4-Debüt mit 4.2 erst im November diesen Jahres. Damit eingeführt wird ebenfalls das drahtlose Drucken von Dokumenten sowie ein Service namens AirPlay (ehemals AirTunes), welcher Fotos, Musik und Filme kabellos an ein AppleTV und damit einen Fernseher überträgt.

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Speaking of ‚Apple TV‚. Das von Apple als Hobby bezeichnete Projekt ‚Apple TV‘ erhält seine zweite Generation. Der schwarze, gerade einmal handgroße Kasten mit A4-Prozessor versteift sich ohne lokalen Festplattenspeicher auf das Streamen von TV- und Film-Angeboten. Die aus dem iTunes Store für $4.99 US-Dollar geliehenen Movies, beziehungsweise für $.99 Cent geborgten TV-Shows aus dem ABC- und Fox-Katalog, überträgt die Entertainment-Box per HDMI an einen Fernseher. Das Angebot kostet in den USA $99 US-Dollar (+ Steuern) und ist hierzulande für 119.00 € (Affiliate-Link) vorzubestellen.

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Die überarbeitete iTunes-10-Version steht dieser Minuten noch nicht zum Download bereit, begeisterte jedoch auf der Präsentation aus technischer Perspektive nur mäßig. Unter der Haube scheint sich wenig getan zu haben. Viele Anwender jammern seit Jahren über die dürftige Geschwindigkeit der notwendigen iOS-Ergänzung am Desktop.

Das von Apple vorgestellte Soziale-Netzwerk ‚Ping‘ bleibt mir (persönlich) suspekt, eine erhebliche Konkurrenz aufgrund seiner großen Nutzerzahl zu MySpace oder anderen Musik-Plattformen ist jedoch zu erwarten. Mehr dazu in Kürze.

Apple versprach, dass der iTunes-10-Download innerhalb der kommenden Stunden Online gestellt wird.

Update

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Das Unreal-Engine-3-Demo ‚Epic Citadel‚ aus dem App Store (kostenlos; universal) wird nicht nur mit einem ‚geschmackvollen‘ John-Carmack-Kommentar begleitet, sondern ist ab sofort auch mit diesem kurzen Videoausschnitt an dieser Stelle zu begutachten.

Selbst ausprobieren lohnt.

DirektEpic

[update] Live-Berichterstattung des September-Musikevents

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20:27 Uhr: Und der Apple Store (Affiliate-Link) ist zurück. Vielen Dank fürs euer mitlesen!

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20:14 Uhr: Mit Coldplay neigt sich die Veranstaltung dem Ende. Bereits vor dem offiziellen Ende ‚Jobs-Note‘ lässt sich eine beeindruckende Video-Präsentation attestieren.

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20:09 Uhr: $99 US-Dollar. Verfügbar in vier Wochen.

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20:07 Uhr: AirPlay streamt Audio und Video vom iPad über den AppleTV auf den Fernseher. AirPlay kommt mit Firmware 4.2 später dieses Jahr.

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19:56 Uhr: HD-Leihfilme am Erscheinungstag $4.99 US-Dollar. HD-Serien zum Leihen 99 Cent (derzeit nur ABC / FOX). Netflix-, YouTube-, Flickr- MobileMe-Integration. Kein iOS-Betriebssystem.

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19:52 Uhr: AppleTV. Now we are speaking.

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19:50 Uhr: iTunes 10 steht ab heute zum Download bereit.

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19:47 Uhr: Features, soviel man will – wenn die Software nur besser werden würde…

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19:45 Uhr: Das hört sich ganz schlimm an. Anstatt iTunes schlanker und schneller zu machen, folgt ein zusätzlicher ‚On-Top‘-Service.

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19:41 Uhr: Apple ‚erfindet‘ ein soziales Netzwerk namens ‚Ping‘ – iTunes mutiert zu einem Software-Monster…

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19:38 Uhr: Next: iTunes 10.

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19:35 Uhr: Verfügbarkeit: nächste Woche.

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19:34 Uhr: iPod touch mit zwei Kameras, Retina-Display, Kreiselinstrument und FaceTime-Videotelefonie.

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19:25 Uhr: iPod nano mit Multitouch-Benutzeroberfläche / 24 Stunden Audio-Spielzeit / keine Kamera mehr / das schaut schon sehr klein aus… / $149 US-Dollar 8 GB / $179 US-Dollar 16 GB

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19:23 Uhr: iPod shuffle mit 15 Stunden Spielzeit / $49 US-Dollar.

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19:21 Uhr: 275 Millionen verkaufte iPods. Jeder iPod erhält ein neues Design.

19:19 Uhr: iPad mit Multitasking, Ordnern. 4.2-Release: November

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19:17 Uhr: 4.2 kommt später im Jahr für das iPad. Drahtloses Drucken; aus AirTunes wird ‚Air Play‘ – iPad streamt Fotos und Videos.

19:15 Uhr: iOS 4.1 steht nächste Woche zum kostenfreien Download.

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19:12 Uhr: ‚Epic Games‘ erhält Präsentationszeit (Powered by Unreal Engine) mit einem mittelalterlichen Action-Spiel mit Game-Center-Unterstützung. Veröffentlichungstermin: Herbst 2010.

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19:07 Uhr: 120 Millionen verkaufte iOS-Geräte / 230.000 Aktivierungen pro Tag. 200 Applikationen werden pro Sekunde heruntergeladen. 25.000 iPad-Apps. Update 4.1 (High-Dynamic-Range-Fotos, Game Center, TV-Serien zum Ausleihen)

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19:04 Uhr: Steve Jobs on Stage: 300 Apple Stores in 10 Ländern mit einer Millionen Besuchern pro Tag.

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19:54 Uhr: Der Video-Stream läuft bereits.

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Um 19 Uhr beginnt auf Apple.com der Live-Video-Stream für das diesjährige Musikevent aus San Francisco.

Die Übertragung ist an einem Safari-Browser unter OS 10.6, iPhone, iPad und iPod touch (ab Firmware 3.0) zu verfolgen. Der Apple-Store (Affiliate-Link) ist bereits Offline.

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Die letzten Gerüchte wollen bereits von einer AppleTV-Produknummer (USA MC572 LL/A), einem ‚dünneren‚ iPod touch der vierten Generation sowie einem minimalistischen iPod nano (YouTube) erfahren haben.

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Die iPhoneBlog-Berichterstattung fasst alle iOS-relevanten Neuigkeiten in diesem Beitrag zusammen. Macworld, Engadget oder Wired kommentieren ebenfalls in Text- und Bildform die Geschehnisse aus dem Yerba Buena Center.

John Gruber verweist im Vorfeld noch einmal auf die Video-Übertragung der Keynote von Steve Jobs aus dem Jahre 2002, an der zirka 50.000 Teilnehmer partizipierten. Möchte jemand einen Tipp abgeben, mit welchen ‚Einschaltquoten‘ wir heute rechnen können?

Updates folgen…

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-> http://events.apple.com.edgesuite.net/1009qpeijrfn/event

[update II] Apple überträgt heutiges Musikevent per Live-Video-Stream

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Apple überträgt sein diesjähriges Musikevent – am heutigen 01. September um 19 Uhr unserer Zeit – mit einem Live-Video-Stream ins Internet.

Per ‚HTTP Live Streaming‘ sind die Ankündigungen aus dem Yerba Buena Center in San Francisco damit über jeden modernen Webbrowser sowie einen Mac mit 10.6 und Safari sowie iPhone, iPod touch oder iPad zu empfangen.

Update

Die letzte Direktübertragung einer Cupertino-Veranstaltung dürfte dem Jahr 2004 entstammt. In welchem Ausmaß das neue Apple-Rechenzentrum in Maiden, North Carolina dabei bereits zum Einsatz kommt, ist nur zu vermuten. Die Ankündigung per Pressemitteilung, weniger als 24-Stunden vor der Veranstaltung, lädt jedoch zu reichlich Spekulationen ein.

DirektMaiden

Neben neuen iPod nanos mit Touchscreen geisterte am heutigen Tag auch das Gerücht einer Netflix-Unterstützung für die zweite Generation vom AppleTV durch den Webseiten-Wald. Prädestiniert für die Integration eines solchen Content-Anbieters wäre zweifelsfrei das iOS-Betriebssytem. In Form von (App-Store-)Apps ließen sich neben den eigenen iTunes-Angeboten kinderleicht Vertriebskanäle für Hulu und Co. nachrüsten. Auch die Kategorie Videospiele, bei denen iPod touch oder iPhone als Joystick am iTV im Wohnzimmer fungieren, sind nicht abwegig.

Das das kommende Live-Video-Angebot in überhaupt keinem Zusammenhang mit einem neuen Apple-Produkt steht, erscheint mir zum jetzigen Zeitpunkt unwahrscheinlich.

via ApplePR

Update II

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Für die HTTP-Live-Streaming-Übertragung ist Mac OS X mit 10.6 inklusive Safari erforderlich. MacRumors verlinkt einen holprigen Umweg und eine Test-Webseite.

‚iSub Music Streamer‘ – iOS-Fernzugriff für ‚Subsonic‘

Bevor Apple am morgigen Mittwoch Sendezeit eingeräumt bekommt, iTunes im Jahr 2010 mit möglichen Streaming-Lösung auf ein zeitgerechtes Niveau zu heben, hier ein bereits funktionsfähiger Konkurrent. Subsonic bezeichnet sich als ‚Free Music Streamer‘, der in mundgerechten Java-Installationspaketen für Windows, Mac OS X, Ubuntu oder Fedora vorliegt.

Wer ein Server- oder Rechner-System mit den entsprechenden Betriebssystemen und einer Verbindung zur iTunes-Bibliothek oder den entsprechenden Musik-Ordnern im Zugriff weiß, verteilt damit seine Lieblingsklänge an alle Geräte, die irgendwie am Netz hängen.

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An dieser Stelle von Interesse ist bekanntlich weniger der Konsum über den gängigen Webbrowser oder die Android- respektive Adobe-AIR-App, sondern ein annehmbarer iPhone-Ableger. Zwei Programme empfiehlt Subsonic selbst: Z-Subsonic (3.99 €; App Store-Link) gefiel mir (graphisch) beim ersten Ausprobieren nicht so gut wie der ‚iSub Music Streamer‚ (3.99 €; App Store-Link). Und weil die Server-Software schon keine Augenweide ist, entstammen, die hier verwendeten Bildschirmfotos, der Anwendung von Ben Baron. Es funktionieren jedoch beide App-Store-Angebote problemlos.

Funktionieren bedeutet: Aus der Bibliothek, die nach einer kleinen Spende auch per individueller URL („name.subsonic.org“) über das Internet verfügbar ist, lassen sich Titel, Alben und Interpreten auswählen und (mit iOS 4 auch im Hintergrund) abspielen. Wer in Regionen mit schlechtem Empfang sitzt, kurbelt die Bitrate ein wenig nach unten. Die Cache-Status-Anzeige informiert über das temporär zwischengespeicherte Song-Repertoire.

Wiedergabelisten, Bookmark-Funktionalität sowie Lyrics- und Cover-Unterstützung runden den sehr musikalischen Gesamteindruck, von einer (möglicherweise) weit entfernten Musik-Sammlung, ab.

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-> App Store-Link

via 343max

[iOS-App] Plex (+Video)

Alles auf eine Karte. Die Open-Source-Köpfe von Plex, dem populären Mac-Mediacenter, veröffentlichen exakt einen Tag vor dem Apple-Musikevent am morgigen Abend die neunte Ausführung ihrer Desktop-Software sowie ein dazugehöriges iOS-Pendant. Risikoreich ist das deshalb, weil mit einer möglichen AppleTV-Überarbeitung die Aufmerksamkeitsspanne für den Fork des XBMC schneller zu Ende sein könnte, als er anfing.

Am gestrigen Montag durfte CrunchGear auf Version 9 sowie die ‚universale‘ App-Store-Anwendung für iPhone und iPad einen ersten, exklusiven Blick werfen. Beim eigenen Testlauf sticht zuallererst die mittlerweile stolperfreie und aufpolierte Oberfläche der Desktop-App ins Auge. Die verschiedenen ‚Skins‘, die eingeflochtene Plugin-Struktur sowie die präzise Tastatur-Steuerung schüttelt man locker, intuitiv und bequem aus dem Handgelenk. Bei der Anbindung von einem iPhone oder iPad sind dagegen mehrere Klicks und Umwege über IP-Adressen und freizugebene Router-Ports (TCP 32400) zu nehmen. Ebenfalls ungünstig: Teilweise zeichnet das Programm Bedienknöpfe auf den Bildschirm, die (noch) nicht zu drücken sind.

Egal. Wenn die Verbindung erst einmal steht, lässt sich die Medien-Bibliothek, die fast alle Dateiformate mit der Ausnahme von DRM-geschütztem Material umfasst, bedienen, beäugen und betrachten. Plex kann dabei sowohl als Fernbedienung wie auch Abspielgerät dienen. TV-Serien und Filme erfahren eine direkte Umwandlung vom Mac-Computer auf das jeweilige iPhone- oder iPad-Format. Die hochgelobte Anwendung ‚Air Video‚ zeigte bislang vorbildlich, wie man mit FFmpeg umgeht und ist aus meinem Alltag nicht mehr wegzudenken.

Auch Plex streamt im lokalen Netzwerk oder über eine UMTS-Verbindung wenn Zuhause die Dual-Core-Prozessoren arbeiten und Frames durchpflügen können.

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Nette Beigabe: Ein mit Plex am Desktop begonnener Film synchronisiert seinen Zählerstand für die letzte Abspielposition an das iOS-Gerät. Umgekehrt funktioniert dies leider (noch) nicht. In keiner großen Stückzahl sind bislang zusätzliche Plugins verfügbar, die am iPad oder iPhone funktionieren. Während der Desktop mit ‚Apple Trailern‘, ‚Boing Boing Videos‘, ‚The Daily Show‘ oder Fotos von ‚FFFFOUND!‘ umgeht, stehen am iOS ‚lediglich‘ eine Handvoll Erweiterungen (TED Talks, Revision 3 oder Vimeo) zur Auswahl. Eine Installation war im ersten Anlauf heute Morgen nicht möglich.

DirektPlex*

Trotz aufpolierter Oberfläche bleibt Plex in seiner jetzigen Version für Freunde mit einem kleinem Spieltrieb. Für jemanden, der sich einen MacMini als Medienserver unter den Fernseher stellt, sollte dies jedoch kein wirkliches Problem darstellen. Es gefällt, das ein iPhone die spartanische Apple-Fernbedienung ablöst – ein wirklich reibungsloses Umschalten zwischen anderen App-Store-Programmen und der Software-Remote funktioniert nur mit zeitlichen Einbußen.

Nichtsdestotrotz stimmt der Auftakt. Jetzt gilt es für Apple nachzuziehen und die hohe Position der Messlatte mit einem annähernd vergleichbaren Mediencenter zu erreichen.

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-> App Store-Link

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