Manche Geschichten muss man einfach für die Ewigkeit archivieren. Nach der relativ umfassenden Zusammenstellung, durch sehr hilfreiche Ergänzungen in den Kommentaren, hier noch einmal ein visueller Blick im bewegten Bild auf das gestrige iOS 4-Update.
Das Video ist sicherlich nicht allumfassend. Wer jedoch noch nicht den Update-Knopf in iTunes gedrückt hat, soll hiermit einen entsprechenden Vorgeschmack bekommen. Als zusätzliche Leseempfehlung kann ich zusätzlich noch den sieben Webseiten starken Ars Technica-Artikel empfehlen.
Mit dieser Informationsspritze im Rücken, laufen wir uns langsam für die iPhone 4-Veröffentlichung am kommenden Donnerstag warm.
* Alle selbstproduzierten Videos gibt es neben der oben eingebundenen HD-Version auch ‘iPhone-kompatibel’ in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.
iBooks erreicht in Version 1.1 erstmals das iPhone. Im Gepäck hat die ‚Universal‘-App unter iOS 4 die Möglichkeit, PDF-Dokumente zu verarbeiten. Lesezeichen, Notizen und den aktuellen Lesestände pro Buch synchronisiert die Anwendung über den dazugehörigen iTunes-Account mit allen verwendeten Geräten.
Apple passt die Datenschutzrichtlinien ihrer allgemeinen iTunes-Store-Geschäftsbedingungen um eine Erklärung über Cookies, die für iAd-Werbeschaltungen Verwendung finden, an.
Apple und seine Partner verwenden Cookies und andere Technologien in mobilen Werbediensten, um zu kontrollieren, wie oft Sie eine bestimmte Werbung sehen, um Werbungen bereitzustellen, die Ihren Interessen entsprechen, und um die Effizienz von Werbekampagnen zu messen. Wenn Sie keine nach Relevanz ausgewählte Werbungen auf Ihrem Mobilgerät erhalten möchten, können Sie sich abmelden, indem Sie auf den folgenden Link auf Ihrem Gerät zugreifen: http://oo.apple.com. Wenn Sie sich abmelden, werden Sie die gleiche Anzahl von mobilen Werbungen erhalten; diese können jedoch weniger relevant sein, da sie nicht auf Ihren Interessen basieren. Sie werden immer noch Werbungen in Bezug auf Inhalte einer Website oder einer Anwendung sehen oder Werbungen, die auf anderen nicht-personenbezogenen Daten basieren. Dieses Abmelden betrifft nur Apple Werbedienste und nicht interessenbasierte Werbung aus anderen Werbenetzwerken.
Das heutige Netzbetreiber-Update 7.1 der Telekom verhindert die Verwendung vom hauseigenen MobileTV-Dienst. Nach Angaben der Telefon-Hotline, ist das Problem bereits bekannt…
(Danke, Reiko!)
Für registrierte Entwickler steht ab sofort die (vorerst finale) iOS 4.0 Entwicklungsumgebung zum Download bereit.
Die Berliner Morgenpost berichtet von einer „iPad-Nutzung im Bundestag“, die – ohne Überraschung – „für Ärger sorgt“.
Der FDP-Abgeordnete Jimmy Schulz hat als Erster im Bundestag seine Redenotizen vom iPad abgelesen. […] Computer wie Laptops sind aber im Bundestag verboten. Geräte wie das iPad sind in der Geschäftsordnung noch nicht berücksichtigt worden. […] Der Geschäftsordnungsausschuss wird sich jetzt umfassend mit der Angelegenheit befassen…
George Hotz hielt in Paris, während der „Nuit du Hack„, einen sehr technischen aber nicht minder interessanten Vortrag über den iPhone-Jailbreak. Am Ende des 10-minütigen ‚Mitschnitts‘, gibt er den Ausblick auf einen möglichen iPhone 4- (beziehungsweise iOS 4-)Exploit, der noch nicht veröffentlicht wurde.
Ein kurzer Nachtrag in puncto Baseband-Unlock. Mit ‚ultrasn0w‘ in Version 0.93 kehrt die Freischaltung für alle Modem-Firmwares seit 3.0 zurück (repo666.ultrasnow.com). Ein Jailbreak für 4.0 ist noch nicht veröffentlicht, weshalb der Unlock zum derzeitigen Stand nur unter 3.1.3 eingespielt werden kann.
Mit iOS 4 legt Apple am heutigen Tag, nach ’nur‘ vier Beta-Versionen für Entwickler, dass nächste große Software-Update (8A293) vor. Öffentlich präsentierte man den Funktionsumfang der neuen Firmware, die hier eine ausführliche Beschreibung erfahren soll, erstmals am 08. April 2010.
Kompatibilität: ‚iPhone Classic‘ und der iPod Touch der ersten Generation werden nicht unterstützt. iPhone 3G und der iPod touch der zweiten Generation erhalten die Firmware, lassen jedoch kein Multitasking, individuelle Hintergrundbilder und die Unterstützung von Bluetooth-Tastaturen vermissen. iPhone 3GS, iPhone 4 sowie iPod touch der dritten Generation bekommen den vollen Funktionsumfang. Das iPad muss noch bis Herbst mit einem entsprechenden Upgrade von Firmware 3.2 warten. Alle Updates sind (mittlerweile) kostenlos.
Wörterbuch
Systemweite Wörterbuchprüfung, die bereits vom iPad unter Firmware 3.2 bekannt sein sollte.
Die vom System durchgeführte Wörter-Korrektur kann über die Funktion „Ersetzen“ die ursprüngliche Benutzereingabe zurückholen.
Die Sprachsteuerung reagiert auf die Frage: „Wie spät ist es?“.
Langes Drücken öffnet ein Auswahlmenü für die aktivierten Tastaturen.
Die Lautstärke von Bluetooth-Kopfhörern lässt sich jetzt ebenfalls über das Gerät einstellen.
Individualisierbare Tastatur-Belegungung
Optik
Drahtlose Netzbetreiber-Updates
(Neue) Hintergrundbilder für den „Home- und Sperrbildschirm“
Systemweite Deaktivierung der Bildschirmdrehung.
GPS-Positions-Indikator.
Spezifischere Spotlight-Suche inklusive der Einbeziehung des Internets.
Multitasking
Ein Doppel-Tap auf den Home-Button ruft ein ‚Kurzwahlmenü‘ auf, das zwischen den Anwendungen hin- und herwechseln lässt. Entwickler können auf Schnittstellen zugreifen, dessen Anwendungs-Aktivitäten dann im ‚Hintergrund‘ ausgeführt werden. „Background Audio, Voice over IP, Background location, Push / local notifications, Task completion und Fast app switching“.
Ordner
Bis zu 12 Anwendungen lassen sich in Ordner sortieren, denen man individuelle Namen geben kann. Theoretisch ließen sich damit 2160 Anwendungen auf den 11 verfügbaren iPhone-Seiten unterbringen. Die Ordner-Sortierung kann auch über iTunes 9.2 geschehen.
Nachrichten
Die MMS- und SMS-Nachrichten lassen sich durchsuchen.
Die verbleibende SMS-Zeichenanzahl wird dargestellt.
Kalender lassen sich (separat) ein- und ausblenden. ‚Geburtstage‘ sind als eigenständiger Kalender hinzugekommen. Entwickler können mit ihrer Anwendung auf diese Terminerfassung zugreifen.
Fotos
iPhoto ’09-Sync: Ereignisse, Gesichter und Orte. Breitbildansicht.
Kamera erhält einen digitalen Zoom.
Videos lassen sich im Portrait-Modus abspielen, wenn man das iPhone mit der Bildschirmsperre überlistet.
Das Musik-Icon ändert sich je nachdem welche Anwendung Klanggeber ist.
Karten
Minimale Optik-Veränderung des GPS-Zeigers.
Notizen
IMAP-Sync von Notizen mit entsprechend hinterlegtem E-Mail-Account.
E-Mail
Einheitliche Mailbox für mehrere E-Mail-Konten.
‚Quick Look‘ mit entsprechender Auswahl, welches Programm das angehängte Dokument öffnen soll.
E-Mails lassen sich nach Verlauf (Thread) sortieren.
Einstellungen
Das Telefon merkt sich, in welcher Einstellung man gerade war und öffnet diese nach einem erneuten Aufruf wieder.
Einzelnen Programmen die Positionierung erlauben oder verbieten.
‚Mobile Daten‘ komplett abschalten.
Verbesserter Passwortschutz und Datenlöschung nach zehn fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen.
Als neue Suchmaschine begrüßt uns Microsofts ‚Bing‘.
Erweiterte Bedienungshilfen.
iPod
Text- und Podcast-Info anzeigen.
Wiedergabelisten hinzufügen oder Löschen.
‚Game Center‘. Freue mich über Einladungen! ‚Game Center‘ soll erst im Herbst starten und ist derzeit nicht in der finalen 4.0 enthalten.
Die ersten iAds-Platzhalter für Apples neue Werbewelt tauchen in einer Handvoll App-Store-Anwendungen auf. Der iOS-Entwickler Avantar zeigt beispielsweise in seinen Programmen OneTap Movies (kostenlos; App Store-Link) und Showtimes (kostenlos; App Store-Link) die noch inhaltslosen Werbeflächen.
Wie das Weblog iLounge berichtet, führten die ursprünglichen Notizen zur Programm-Aktualisierung die Anmerkung „iAd integration“, welche kurze Zeit später durch „minor bug fixes“ sprachlich ‚überarbeitet‘ wurde.
Apples iAds-Werbeplattform startet offiziell am 01. Juli 2010. Cupertino kümmert sich dabei um das Anwerben von Reklamekunden und teilt sich die erzielten Umsätze im Verhältnis 60/40 – zugunsten des Entwicklers. Das ‚iAds Dev Kit‘ steht seit dem 08. Juni zum Download bereit. Am 10. Juni versendete Apple eine E-Mail-Einladung, die dazu einlädt, iAds in seine Software einzubinden.
Im Kampf um den mobilen Werbemarkt waren die Apple-Entwicklervereinbarungen zuletzt im Gespräch. Diese untersagen in ihrer neusten Version die Auswertung von Werbeschaltungen durch „advertising service provider owned by or affiliated with a developer or distributor of mobile devices, mobile operating systems or development environments“. Werbebuchungen über Googles AdMob-Dienstleister wäre damit weiterhin möglich, ohne Nutzerdaten und entsprechende Analyse jedoch erheblich eingeschränkt.
Angeblich untersucht die US-Handelsorganisation FTC, ob Apple dadurch ein ‚wettbewerbswidriger Vorteil‘ entsteht.
Mobilfunkanbieter sind schwierig; VoIP-Dienstleister anscheinend auch. Skype gibt soeben in seinem Firmen-Weblog bekannt, das iOS 4-Unterstützung erst „in Kürze“ folgt. Wie ein Kommentar unter dem Beitrag richtig anmerkt, dauerte die letzte „Coming soon„-Ankündigung mehrere Monate.
Peinlich ist diese, als Entschuldigung zu interpretierende „Wir-sind-nicht-fertig-geworden“-Ankündigung vor dem Hintergrund, dass Skype als Ursache „additional tests with the final version of iOS 4“ nennt. Apple veröffentlichte für Entwickler bekanntlich die finaleVorabversion von iOS 4 am 07. Juni 2010. Das ist ziemlich genau 14 Tage her.
Im Übrigen darf man es als ‚unglücklich‘ bezeichnen, dass Skype als prominenter Gast seine Software beim Apple-Preview-Event bereits am 08. April 2010 vorstellen durfte. Dort zeigte man, wie Skype ‚im Hintergrund‘ seinen Online-Status beibehält. Auch wenn der Nutzer sich in einer anderen Anwendung verweilt, können Telefongespräche eintreffen. Dieser (Präsentations-)Termin liegt bereits 2.5 Monate zurück.
Ob der VoIP-Dienstleister in Zukunft noch einmal auf die Bühne geladen wird, bleibt mit Spannung abzuwarten.
LivePitch (kostenlos; App Store-Link) liefert aktuelle Spiele-Statistiken, der gerade laufenden WM-Partien, in einer mehr als ansprechenden Form ans iPad.
Unbedingt herunterladen, um dann selbst mit dem Strategie-Brett vor dem heimsichen Fernseher zu sitzen.
Citigroup-Analyst Mark Mahaney erzählt Peter Kafka von AllThingsD seine neusten Hochrechnungen über den E-Book-Kampf zwischen Amazons Kindle und Apples iBooks.
Durchschnittlich kostet ein elektronisches Buch beim Online-Versandhaus $11.23 US-Dollar gegenüber $12.31 ‚Cupertino-Dollar‘. 88-Prozent der New York Times-Bestseller sollen für das Kindle erhältlich sein. Apples iBooks zählt 63-Prozent dieser Fiction- und Nonfiction-Chartliteratur. Für E-Books, die auf beiden Plattformen erhältlich sind, wiesen 80-Prozent einen exakt identischen Preis aus. In den restlichen 20-Prozent gestaltet Amazon seinen Preis zirka 11-Prozent kostengünstiger.
Neben der durchaus berechtigten Preisdiskussion stelle ich mir jedoch vornehmlich die Frage, warum nicht 100-Prozent der aktuellen Bestseller-Literatur als E-Book erhältlich sind?
Auch in diesem Jahr entfleuchen die „Best Buy iPhone 4 Launch„-Pläne, die durchaus interessante Details – wie beispielsweise eine „geringe Verfügbarkeit“ der Apple-Hardware – prognostiziert.
Unterdessen haben am vergangenen Wochenende einige (deutsche) Vorbesteller bereits eine Veränderung in ihrem Lieferstatus („in Auslieferung“) verfolgen können.
Bevor wir jedoch tiefer in den iPhone 4-Wahnsinn am Donnerstag einsteigen, soll am heutigen Tag die Veröffentlichung der iOS 4-Firmware für iPhone 3G und iPod touch 2Gen. (mit Einschränkungen) sowie 3GS und iPod touch 3 Gen. folgen. Ein genauer Zeitpunkt der Veröffentlichung ist nicht bekannt. Sobald der Download bereitsteht, informiere ich an dieser Stelle darüber und widme mich einer detaillierten Beschreibung der Veränderungen.