„Stream Game of the Year 2023“: Suika Game

Das japanische „Wassermelonen-Spiel“ avancierte im letzten Jahr zu einem weltweiten Phänomen („Stream Game of the Year“). Ich habe es damals schlicht verpasst; erst meine Kinder klärten mich darüber auf.

Bild zeigt Suika Game auf einem iPhone 15 Pro Max, das auf einem Schreibtisch liegt.

Suika Game plumpste dann Ende März in den App Store – nur die EU-Region wartete (aus nicht kommunizierten Gründen) weiter.

Wir spielten zwischenzeitlich (ausgiebig!) die Switch-Version. Gestern klickte jemand im App-Store-Backend die EU-Region für das lustige Puzzlespiel dazu.

Suika Game is an easy game to get into with a relatively high ceiling for scoring, and it’s incredibly hard to put down. Its pick-up-and-play nature makes it perfectly suited for mobile, and I’m glad I don’t have to pull out my Switch anytime I want to play it now. While we had a browser-based version to play before, it lacked much of the charm of the original, and while there have been a ton of knock-offs, none of them have played quite right. It’s nice to have the real thing here on iOS, looking, sounding, and playing exactly as it should, with no ads or IAPs to mess with the enjoyment. Worth the price? You bet it is.

Shaun Musgrave | Toucharcade

#408 – „Quick capture“

„Better save than sorry“… oder so ähnlich. Zuerst den Gedanken speichern und anschließend darüber nachdenken.

Ideen bekomme ich durch den Akt des (Auf-)Schreibens aus meinem Kopf. Und obwohl ich die meisten Notizen umgehend wieder lösche, regen zwei oder drei Einfälle zuverlässig etwas an.

Hier das Intro zur Episode:
iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Alle Abonnent:innen bekommen jede Woche ein neues „Gewusst-wie”-Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zu einer ganz besonderen Community in einem privaten Slack-Kanal. iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.

Listen Later [Sponsor]

Je länger ich Listen Later nutze, desto mehr beeindruckt es mich. Es verwandelt auf Knopfdruck alle Webartikel, Newsletter und PDFs in Podcast-Episoden zum Anhören.

Mit Startguthaben probiert ihr es einmal komplett kostenlos aus. Schickt etwa eine E-Mail mit der Artikel-URL an eure persönliche E-Mail-Adresse und hört den Beitrag anschließend in lebensechter Stimme über euren Podcast-Player an.

Bilder von Apples Podcast-App auf dem iPhone, die den Listen-Later-Feed zeigt.

Beim Sport, Autofahren oder auf dem Weg zur Arbeit: So hört ihr euch plattformunabhängig durch euren ganz individuellen Feed. Das ist allem voran bequem und geeignet sich auch für Offline-Lebenslagen.

Listen Later zwingt euch zu keiner App. Ihr abonniert euren Feed einfach im bevorzugten Podcast-Player. Artikel speichert ihr komfortabel über eine Chrome-Erweiterung, ein Bookmarklet, einen iOS-Kurzbefehl oder wie zuvor erwähnt per E-Mail.

Ich kann die Qualität der Stimmen nur noch einmal doppelt unterstreichen: Allein dafür solltet ihr Listen Later einmal ausprobieren.

Die Sprache des Artikels ist dabei fast egal: Der Webdienst funktioniert tatsächlich mehrsprachig. Französische oder spanische Beiträge werden in die englische oder deutsche Sprache übersetzt.

Ohne Abo: Ihr bezahlt nicht fortlaufend, sondern nach Nutzung. Probiert es mit dem Gratis-Startguthaben unverbindlich aus.

Vielen Dank an das Team von Listen Later für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche!

„Podcast hosting for $5“

Bild zeigt die Ferrite-Recording-App, einen Apple Pencil und ein Mikrofon auf einem Schreibtisch.

Six years ago, we launched our $10/month plan with podcast hosting. Since then we’ve added several big features to the plan, which is now called Micro.blog Premium. […]

Today, I want to bring the podcast feature to more people, so we’re moving it down to the standard $5/month plan. The new audio narration for posts and podcast feeds remind me of how much fun it can be to have your own blog, to experiment and try new forms of content at your own space on the web. Let’s do more of it.

Manton Reece

Micro.blog bietet mit Wavelength eine optionale iPhone-App für die Audioaufnahme sowie dessen rudimentären Schnitt an. Die dort aufgezeichneten Dateien wandern wahlweise durch Auphonic und anschließend direkt auf eure Webseite und in den Podcast-Feed.

„Japan’s iconic Infobar returns as a gorgeous Apple Watch case“

Bild zeigt Apple Watch in Infobar-Case.

via au.com

KDDI has revived one of its most beloved devices in a surprising new form. As part of the Japanese carrier’s long-running AU Design Project, it’s released a case that transforms your Apple Watch into an original Infobar, a groundbreaking phone from 2003.

Sam Byford

Zwei ungewöhnliche Apple-Watch-Cases in einer Woche: Beide sind nicht praktikabel, aber Hingucker!

„Kino“ schminkt eure iPhone-Videos

Apps wie Kino, die bekommst du so detailverliebt nicht auf Android.

Auch Blackmagic Camera beherrscht LUTs. Aber auch hier übertrumpft die Funktionalität eine intuitive Bedienung – von der Verpackung einmal ganz zu schweigen. Das Team hinter Halide, Spectre und Orion hat sich erneut übertroffen.

Den Import eigener Farbpaletten habe ich natürlich direkt ausprobiert – etwa mit THE ONE LUT aus Episode #390. Live aufs Videobild mit seinen finalen Farben zu blicken, ist einer der größten Vorteile. Nicht nur um zu wissen, welche Optik zur Aufnahmesituation passt, sondern weil die Nachbearbeitung oft ausbleibt. Ich denke, wir kennen das alle nur viel zu gut.

Über drei (kleine) Verbesserungsmöglichkeiten bin ich gestolpert.

  • Es fehlt der minimale Rumble-Effekt fürs Gitternetz, wenn man sein iPhone perfekt horizontal respektive vertikal ausrichtet.
  • Welcher Codec wie viel Platz belegt, lässt sich lediglich anhand der insgesamt verbleibenden Aufnahmeminuten schätzen. Hier würde es helfen, wenn man ungefähr weiß, wie viel Megabyte eine Aufnahmeminute mit den ausgewählten Einstellungen belegt.
  • Kino speichert Videos ohne Ortsinformationen – mein aktuelles Lieblings-Ärgernis. Sebastiaan de With bestätigte mir jedoch bereits, dass das noch kommt.

Kino demonstriert, wie viel weniger Kompromisse man mit einer dedizierten App für Videoaufnahmen eingeht. Sich das Interface mit Fotos zu teilen, ist (inzwischen) arg einschränkend. Deshalb bleibt auch abzuwarten, wie gut sich Apples Final Cut Camera schlägt, wenn es „later this spring“ als eigenständige App aufschlägt.

#407 – 25 Apple-Pencil-Apps

We believe a finger will always be the primary way users navigate on an iPad…“ sagte Apple im Jahr 2016. Inzwischen zählt das Pencil-Line-up vier unterschiedliche Stifte – mit jeweils individuellen Funktionen.

Diese 25 Apps eignen sich für Apples bestes iPad-Zubehör besonders gut.

Hier das Intro zur Episode:
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Die Lehren aus Boot Camp

Die Abbildung zeigt eine Person in einer roten Jacke und einem Rucksack, die vor einem Bücherregal steht und einen Tablet-Computer in der Hand hält. Die Person scheint das Tablet zu verwenden, vermutlich für Forschungs- oder Studienzwecke, in einer Innenumgebung, die an eine Bibliothek oder einen Klassenraum erinnert.

The challenge of getting people to change their ways is the reason that adoption of new tech is always much slower than it would be if we were all coldly rational utilitarians bent solely on maximizing our productivity or pleasure.

Our tendency to be creatures of habit is why electric-vehicle adoption has slowed, and in a broader sense why we’re still so hooked on cars in general. It’s why the Mac is still here—despite my declaration that Apple should kill it off.

Christopher Mims | WSJ

Unterschätzt ist die Macht der Gewohnheit.

In meinen alten Redaktionstagen waren viele Workflows auf den Mac ausgelegt. Solange du deine Texte in QuarkXPress auf einem Power Mac G4 korrigieren konntest, bevor sie zur Druckerei geschickt wurden, war es egal, in welcher Software (und auf welchem Betriebssystem) du sie getippt hast.

Während meiner anschließenden PR-Arbeit und dem Studium änderten sich dann die Arbeitsabläufe. SPSS für eine statistische Datenanalyse lag etwa ausschließlich in einer Windows-Version vor. Mein damaliges PowerBook G4 folgte dem Narrativ: „powerful hardware, hamstrung software“.

Wo habe ich das nur schon einmal gelesen?

Erst Boot Camp (mit Apples Umstieg auf Intel-Prozessoren) lieferte eine Art Sicherheit, diese Windows-spezifischen Anwendungen und eingespielten Tätigkeiten gegebenenfalls abzubilden. Nur sehr langsam sprach sich in diesen Kreisen herum, dass man auch auf Mac OS X ernsthaft arbeiten konnte. „Getting real work done!“

Beide Betriebssysteme kinderleicht auf einem einzigen Computer zu starten, katapultierte iBooks und PowerBooks aber nicht an die Spitze der Laptop-Charts. Es führte nicht zu einbrechenden Verkäufen für Windows-Notebooks. Boot Camp etablierte aber die Macs. Es gab ihnen Legitimität.

Dieses Bild zeigt eine Hand, die mit einem Tablet-Computer oder einem Touchscreen-Gerät interagiert. Der Hintergrund scheint eine Bibliothek oder ein Bücherregal zu sein, was auf eine akademische oder intellektuelle Umgebung hindeutet.

Was wäre also, wenn „macOS as an App“ heute auf iPadOS möglich wäre? Die Voraussetzung: das Magic Keyboard. Aus meiner täglichen Nutzung, in der ich vom iPad auf den Mac zugreife, weiß ich, dass ein Trackpad und eine Tastatur für macOS zwingend notwendig sind.

Würden dadurch die Mac-Verkäufe schrumpfen? Vielleicht. Vielleicht verschiebt sich aber auch nur der Geräte-Mix. Und weil ein iPad Pro + Magic Keyboard ohnehin schon einen MacBook(Pro-)Preis aufrufen, wäre es für Apple kein finanzieller Einschnitt.

Und unabhängig davon: Es gäbe ihnen die Möglichkeit, beide Betriebssysteme, die sich auf Kollisionskurs befinden, gleichzeitig nach vorn zu pushen und einander anzugleichen – nicht nur technisch, sondern auch für gewohnten Interaktionen und eingespielte Workflows.