Gewinner der Apple Design Awards 2010

Viel Diskussion gab es im Vorfeld der diesjährigen WWDC um die Apple Design Awards. Ohne nachvollziehbaren Grund entschied sich Apple in diesem Jahr dafür, die Designpreise ausschließlich für iOS-Anwendungen auszugeben. OS X-Programmentwickler fassten diese unnötige ‚Einsparung‘ als Affront auf.

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Das soll die Anerkennung für die iPhone-, iPad- und iPod touch-Apps jedoch nicht schmälern. Dieses Jahr heimsten folgende App-Store-Titel den begehrten Preis ab.

[update] RSS-Reader ‚Pulse‘ fliegt auf Beschwerde der ‚New York Times‘ aus dem App Store

DirektPulse

Im letzten Monat bin ich in unseren Kommentaren auf einen iPad-RSS-Reader hingewiesen worden, der auf den Namen ‚Pulse News Reader‚ im App Store hörte. Gestern erfuhr die News-Anwendung, die einzelne Feeds verarbeitet oder mit eurem Google Reader-Account spricht, einen populären Ritterschlag in der WWDC-Keynote von Steve Jobs. Heute fliegt die App ebenso populär wieder aus dem iTunes-Sortiment, weil Anwälte der ‚New York Times‘ und dem ‚Boston Globe‘ ihr Geschäftsmodell durch den Nachrichtenaggregator bedroht sehen.

Apple leitet eine Mail der Anwälte an den App-Store-Verkäufer weiter.

The Pulse News Reader app, makes commercial use of the NYTimes.com and Boston.com RSS feeds, in violation of their Terms of Use

Es wird angeprangert, dass ‚Pulse‘ ein Bezahl-Programm für $4 US-Dollar ist. Der von ‚New York Times‘ und dem ‚Boston Globe‘ kostenlos zur Verfügung gestellte (Feed-)Inhalt soll in den Nutzungsbedingungen eine kommerzielle Verwendung ausklammern.

Thus, the use of our content is unlicensed. The app also frames the NYTimes.com and Boston.com websites in violation of their respective Terms of Use.

Der komplette Irrsinn erschließt sich eigentlich erst in seiner vollen Pracht, wenn man im Archiv der besagten ‚New York Times‘ das lobende App-Store-Review der jetzt angeklagten RSS-Anwendung aufspürt.

Pulse is a stylish and easy-to-use news aggregator. Users select which news sources to follow and the latest articles are presented in a grid of texts and photos.

via NYTimes.com

Nun ist hinlänglich bekannt, dass die Rechtsabteilung oft nicht im gleichen Haus wie die Redaktion sitzt. Ich würde jedoch dringend dazu raten, diese Idiotie sofort zu stoppen, sich bei den Studenten zu entschuldigen und dann zum Tagesgeschäft zurückzukehren. Wenn man ganz clever ist, engagiert man die Stanford-Studenten der Pulse-App Akshay Kothari (23) und Ankit Gupta (22) um der eigenen Anwendung ein bisschen auf die Sprünge zu helfen.

Update

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Pulse ist mittlerweile auch im deutschen App Store zurück.

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-> App Store-Link

Einige Anmerkungen zur WWDC-Keynote 2010 – die zweite Stunde

Einige weitere erwähnenswerte Details der gestrigen WWDC-Keynote von Steve Jobs. Dies ist die zweite Stunde der Veranstaltung.

…iMovie for iPhone

  • $4.99 US-Dollar im App Store. Jobs: „If we approve it!“
  • Hinter der Bühne wird „like crazy“ an den Netzwerk-Problemen gearbeitet. Jobs scheint es relativ gelassen zu nehmen. Die missglückte Demo funktionierte nicht, weil im Moscone Center 570 aktive WiFi-Basisstationen (MiFi-Geräte) funken.
  • Jobs fragt (mit aller Ernsthaftigkeit) die WWDC-Besucher ihre Laptops auszuschalten. „I got time“ – er wartet es echt ab, dass einige Besucher ihre Geräte ausschalten und fragt: „Would you like to see the demos?“
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6) iPhone OS 4

  • Namensänderung und Metall-Optik: iPhone OS 4 wird zu iOS 4 – macht Sinn!
  • Soweit alles bekannt. Ordner für Apps, Ordner können umbenannt werden, Ordner könen ins Dock gelegt werden, Multitasking, ‚vereinheitlichte Inbox‘, ‚Mails nach Verlauf ordnen‘ (Threading), Enterprise-Integration (Exchange Server 2010, SSL VPN, Wireless app distribution), etc..
  • Dritte Suchmaschinen-Option: Microsofts Bing, Google bleibt als Standardsuche (vor-)eingestellt
  • ‚Golden Master‘ ist bereits für Entwickler erhältlich – nach ‚lediglich‘ vier Beta-Versionen.
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  • Apple verkauft in diesem Monat ihr 100 Millionstes iOS-Gerät – iPhones, iPads, iPod touches.
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7) iBooks

  • Ebenfalls bekannt: iBooks kommt für das iPhone.
  • iBooks verarbeitet wie auch auf dem iPad PDFs.
  • Bücher können auf allen iBook-fähigen Geräten ohne extra Gebühr noch einmal heruntergeladen werden.
  • iBooks synchronisiert den aktuellen Lesestand, die Bookmarks und Notizen über alle Gerät hinweg, auf denen man die Apple-Bücher lesen kann.
  • Das neue iPhone 4-Display räumt bei der Textdarstellung kräftig ab.
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  • Nicht unerheblich. Alle drei Apple-Stores (iBookstore, iTunes-Store und App Store) zählen 150 Millionen Accounts, zu denen Kreditkartendaten hinterlegt wurden. Damit dürfte Apple einer der größten (wenn nicht der Größte) Verkäufer digitaler Güter im Netz sein.
  • Kunden haben über alle drei digitalen Geschäfte bereits 16 Milliarden Downloads getätigt.
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iAds

  • Warum macht Apple iAds? „To help our developers earn money so they continue to create free and low-cost apps“. Auch wenn es ein billiger Marketingspruch ist, da steckt Wahrheit drin. Apple versteht, nicht die Kunden eine App-Entwicklung finanzieren zu lassen, sondern Werbepartner ins Boot zu holen.
  • Der Ansatz ist soweit bereits bekannt. Entwickler setzen einen ‚Platzhalter‘ in ihre Anwendung, wo die Werbung auftauchen soll. „Google Adsense“ lässt größen.
  • Apple kümmert sich um das Verkaufen der Reklame und das Hosting. 60-Prozent der Einnahmen gehen an den Entwickler. Bezahlung über iTunes Connect.
  • Apple verkauft aktiv seit acht Wochen iAds. Nissan, City, Unilever, AT&T, Chanel, Geico, SEARS, JCPenny, Target, Best Buy, etc. haben bereits Verträge unterschrieben.
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  • Etwas langwierige Präsentation, aber nicht unwichtg. Mit gut gestalteten iAds könnte ein echter Mehrwert entstehen.
  • Start: 01. Juli 2010
  • Apple akquiriert von den genannten Werbepartner $60 Millionen US-Dollar. Im Vergleich zeigt Jobs eine JPMorgen-Statistik, die das gesamte „US Mobile Display Advertising“-Kapital für 2010 mit $250 Millionen US-Dollar beziffert. Apple startet mit ihren $60 Millionen allein für die zweite Jahreshälfte.
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One more things

  • Seit langer Zeit mal wieder ein markantes ‚Schmankerl‘ am Ende.
  • Videotelefonie mit der Frontkamera, Anruf Jony Ive – ziemlich starke Präsentation.
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  • Ive und Jobs sprechen über alte TV-Shows wie Star Trek und Co. und wie surreal Videotelefonie erscheint.
  • „FaceTime – Video calling“ – zwischen iPhone 4 und iPhone 4 nur im WiFi ohne irgendein Setup. Keine Buddy-List, kein Code, keine Serverkonfiguration; Wechsel zwischen Front- und Hinterkamera; Portrait und Breitbild-Mode.
  • FaceTime ist WiFi-only in 2010. „Wir müssen mit den Mobilfunkanbieter noch ein bisschen an der Zukunft arbeiten“ – Jailbreak-Time also.
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  • H.264-, AAC-Codec, etc. + „Open industry standard“ – spannend was damit passieren wird und was andere App-Store-Entwickler damit anstellen.
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  • iPhone 4 ist in zwei Farben erhältlich: Schwarz und Weiß.
  • US-Preise mit zweijähriger Vertragsbindung: $199 US-Dollar (16 GB) und $299 US-Dollar (32 GB).
  • Alle iPhone AT&T-Verträge, die 2010 auslaufen, können zum subventionierten Preis ‚aufrüsten‘ werden.
  • iPhone 3G fällt aus dem aktiven Verkauf. Ein iPhone 3GS (8 GB) kostet $99 US-Dollar.
  • Vorbestellungen ab dem 15. Juni; Verkauf 24. Juni in fünf Ländern. USA, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Japan.
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  • Im Juli folgen 18 weitere Länder.
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  • Im August folgen 24 weitere Länder.
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  • Im September folgen 40 weitere Länder. Ende September soll das iPhone 4 damit in 88 Ländern verfügbar sein.
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  • Accessoires: Dock ($29 US-Dollar) und farbige ‚Bumpers‘ ($29 US-Dollar), die sich über den Metallrahmen legen und das Gerät auf seinem Untergrund abstützen. Apple scheint nicht sehr viel Vertrauen in seine Drittanbieter zu legen und kümmert sich seit dem iPad selbst um ‚Cases‘.
  • Die farbigen ‚Bumpers‘ lösen natürlich auch das Problem, der Nachfrage für mehr Farben zu erfüllen.
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  • iOS 4-Updates für iPhone 3GS, 3G und iPod touch sind kostenlos und stehen ab dem 21. Juni zur Verfügung.
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Ein paar warme Worte und ein bisschen Applaus zum Abschluss. Zwischen den Zeilen fällt noch der Hinweis, das am iPhone 4 die vergangenen 18 Monate gearbeitet wurde. Damit beschließt Jobs die diesjährige Keynote.

Einige Anmerkungen zur WWDC-Keynote 2010 – die erste Stunde

Nachdem am heutigen Morgen die Keynote als Videostream das Netz erreichte, hier ein paar Gedanken beim Anschauen der gestrigen Präsentation. Dies ist die erste Stunde der Jobs-Keynote.

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WWDC

  • Ausverkauft. Die Entwicklerkonferenz ist mit 5.200 Teilnehmer bis zum letzten Platz ausgebucht. Pro Ticket wurden $1600 US-Dollar fällig. Alle Eintrittskarten verkauften sich innerhalb der ersten acht Tage.
  • Jobs entschuldigt sich für die ‚kurzfristige‘ Ankündigung.

iPad

  • 2 Millionen verkaufte Geräte in 59 Tagen. Umgerechnet: ein iPad-Verkauf alle drei Sekunden.
  • Das iPad in derzeit in 10 Ländern verfügbar. Ungewöhnlich für die US-Veranstaltung: Video-Zusammenschnitt des iPad-Verkaufsstarts mit Bildern aus Deutschland, Großbritannien, Japan, etc..
  • Ende Juli wird das Gerät in insgesamt 19 Ländern erhältlich sein.
  • 8.500 native iPad-Anwendungen zählt der App Store im Moment. 35 Millionen iPad-Apps wurden bislang heruntergeladen. Durchschnittlich entfallen damit 17 Apps auf jedes iPad.
  • Kleiner Google-Seitenhieb: ‚The Elements‘-Entwickler Theo Gray lässt sich folgendermaßen zitieren: „I earned more on sales of The Elements for iPad in the first day than from the past 5 years of Google ads on periodictable.com.“
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  • Apple iBooks zeichnet sich innerhalb der ersten 65 Tage für fünf Millionen Bücher-Downloads verantwortlich. Damit entfallen durchschnittlich 2.5 Bücher pro iPad.
  • In den USA sind bislang sechs große Publisher im iBookstore vertreten, nach deren Sortiment der iBookstore sich für 22-Prozent der eBook-Verkäufe verantwortlich zeigte.
  • iBooks-Software-Update Ende Juni: hervorgehobene Notizen, Lesezeichen, PDF-Kompatibilität.

App Store

  • Apple-Strategie für zwei Plattformen: App Store + HTML5-Webseiten. Jobs nimmt damit vornehmlich Bezug auf die Kritik des App-Store-Kontrollprozesses.
  • Der App Store zählt derzeit 225.000 Anwendungen. Entwickler reichen 15.000 Anwendungen (in 30 unterschiedlichen Sprachen) pro Woche ein. Das beinhaltet Updates und Neuveröffentlichungen.
  • 95-Prozent dieser Apps werden innerhalb der ersten sieben Tage durchgewunken.
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  • Drei Gründe warum Apps nicht genehmigt werden: a) App macht nicht das, was sie ankündigt b) Verwendung von privaten Schnittstellen c) unsauber programmierte Apps stürzen ab.
  • Ebay-Anwendung: Bislang 10 Millionen (kostenlose) Downloads, die damit einen Umsatz von $600 Millionen US-Dollar innerhalb des ersten Jahres erzeugten.
  • Netflix für das iPhone erscheint diesen Sommer. Streaming mit ‚adaptiver Qualität‘, welche sich auf die jeweilige Netzwerkstärke anpasst. Umschalten zwischen UMTS und WiFi soll problemlos möglich sein.
  • Zynga: Die populäre Facebook-App ‚Farmville‘, mit 70 Millionen aktiven Spielern im Monat, wird den App Store Ende Juni erreichen. Plattformübergreifendes ‚Farming‘ – ich glaube damit muss ich jetzt auch anfangen…
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  • Activision: Guitar Hero. Das Spiel befindet sich seit letzter Nacht bereits im App Store (2.39 €; App Store-Link) – die Typen auf der Bühne geht ordentlich ab…
  • Insgesamt 5 Milliarden App-Store-Downloads.
  • Apple teilt den Anteil der App-Store-Erträge mit den Entwicklern im Verhältnis 70/30. Der bereits an Entwickler ausgezahlte Betrag hat bereits die erste Hürde von einer Milliarde US-Dollar überschritten. Vom 30-prozentigen Apple-Anteil lassen sich die Transfer-, Kreditkarten- und Angestellten-Kosten bestimmt begleichen…?
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iPhone

  • US-Marktverteilung nach Nielsen für Q1/2010
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  • Mobiler US-Browsermarkt nach Net Applications vom Mai 2010
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  • Zeitlicher Abriss der iPhone-Geschichte. Jobs-Zitat: „Es ist heute schwer vorzustellen, wie es vor dem iPhone im Mobilfunkmarkt aussah.“.
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  • Ankündigung: iPhone 4 – Präsentation von acht Herausstellungsmerkmalen

1) „All New design“

  • Kleiner Gizmodo-Seitenhieb – „there has been some photos around…“
  • Die Schrauben an der Unterseite sind zurück, die beim Gizmodo-Leak fehlten aber in ‚Spyshots‘ vorher schon zu sehen waren.
  • 24-dünner als das 3GS. Insgesamt 9.3 Millimeter. Dünnstes Smartphone weltweit.
  • Zwei Mikrofone (oben und unten), damit Rauschen unterdrückt werde kann.
  • Die Antennen für Bluetooth, WiFi, GPS, UMTS und GSM sind in den Strahlrahmen eingearbeitet. Feine Geschichte, die dem Empfang zuträglich sein dürfte.
  • Glasrückseite
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2) Retina display

  • Viermal soviel Pixel (960 x 640 px / IPS-Technologie) auf der gleichen Displaygröße – gestochen scharfe Darstellung. 326 ppi – Druckerzeugnisse haben um die 300 ppi. Bildschirmdarstellung entspricht einem feinen Laserausdruck. Ein solches Display ist noch in keinem Mobilfunktelefon verbaut worden. Das iPhone 3GS zählt im Vergleich 163 ppi.
  • Darstellung muss man in Realität gesehen haben. Der Stream zeigt die Qualitätsunterschiede nicht.
  • Kleine WiFi-Panne. iPhone 4 kam nicht ins Netz, weil über 500 eigene MiFi-Netze den Raum ‚durchstrahlten‘.
  • Das iPhone 4 zählt 78-Prozent der Pixelanzahl von einem iPad. Das ist sehr beeindruckend wenn man die Größe des Gerätes beachtet.
  • Text und Steuerungselemente der ‚alten‘ beziehungsweise ‚aktuellen‘ App-Store-Anwendungen werden auf den neuen Display bereits in hoher Auflösung dargestellt. Der Entwickler muss sich ‚lediglich‘ um höher aufgelöste Grafiken kümmern.

3) A4-Prozessor

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  • Stromsparender iPad-Prozessor ermöglicht mehr Batterielaufzeit, was sicherlich ein großer Kritikpunkt der derzeitigen iPhones ist.
  • Quad-Band HSDPA / HSUPA mit theoretisch 7.2 Mbps down / 5.8 Mbps up.
  • 802.11n WiFi; GPS, Accelerometer und Kompass wie gehabt.
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4) Gyroskop

  • Drei-Achsen-Kreisen; in Kombination mit dem Accelerometer wird für sechs Achsen abgetastet.
  • Neue API: CoreMotion ermöglicht Entwicklern nichts von einem Gyroskop verstehen zu müssen, sondern einfach auf die Daten dieser Positionierung zurückzugreifen.
  • Demo: Jenga. Sehr beeindruckend wie sich Jobs um die eigene Achse dreht und über den Kreisel die Position erkannt und verfolgt wird.
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5) Kamera

  • Richtig Erkenntnis. Es geht bei den Mobilfunk-Kameras nicht vornehmlich um die Anzahl der Megapixel, sondern wieviel Licht der kleine Sensor einfangen kann.
  • „Backside illuminated sensor“ ermöglicht mehr Licht aufzugreifen und Bildrauschen zu unterdrücken.
  • Trotz Megapixel-Upgrade (5 Megapixel) bleibt die Größe der Pixel erhalten – ich bin sehr gespannt auf die Qualität. Erwartet hier unter guten Lichtverhältnissen mehr als akzeptable Fotos.
  • 5fach digitaler Zoom, Tap to focus, LED-Blitz.
  • HD-Videoaufnahmen in 720p mit 30fps; Tap to focus für Video und auch der Blitz kann zum Einsatz kommen.
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  • iMovie for iPhone mit Themes, Übergängen und Effekten
  • Gott sei Dank. Sonst hätten wir viel zu viel ‚uneditiertes‘ HD-Material auf YouTube gesehen. Tun wir wahrscheinlich trotzdem.
  • Die Geo-Position kann in die Beschreibung aufgenommen werden. Musik-Untermalung aus der eigenen iPod-Bibliothek oder von den integrierten Samples
  • Export in drei verschiedene Größen – der Beispielfilm ist ziemlich beeindruckend
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Soweit die erste Stunde der vollgepackten Präsentation. Einige Anmerkungen zur zweite Stunde folgen in Kürze.

[Update II] Videoaufzeichnung der WWDC-Keynote als Stream verfügbar

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Die Videoaufzeichnung der WWDC-Keynote findet sich ab sofort als Stream Online.

Update

Apple stellt auf seinen eigenen YouTube-Account die Steve Jobs-Keynote Online. Feiner Zug!

(Danke, Juliane!)

Update II

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Mittlerweile findet sich auch über den Apple-Podcast-Feed (iTunes-Link) die gestrige Keynote mit 1.27 GB zum Download ein.

(Danke, f4bi!)

Finale iOS 4 iPhone-Firmware steht für Entwickler zum Download bereit

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Für registrierte Entwickler stellt Apple wie angekündigt das fertige iOS 4 zum Download bereit. Sollten keine gravierenden Fehler im ‚Build 8A293‘ mehr entdeckt werden, ist dies die Version, die am 21. Juni kostenlos auf alle iPhone 3Gs, 3GS‘ und iPod touches gespielt werden kann. Das iPhone 4, welches am 24. Juni in den USA, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Japan veröffentlicht wird, enthält in seinem Auslieferungszustand ebenfalls iOS 4.

Der Namenswechsel von iPhone OS 4 zu iOS 4 berührt ein eingetragenes Markenzeichen der Firma Cisco. Wie im Weblog des US-Telekommunikationsunternehmens bekanntgegeben wurde, einigte man sich mit Apple über die Verwendung dieses Begriffs.

“Cisco has agreed to license the iOS trademark to Apple for use as the name of Apple’s operating system for iPhone, iPod touch and iPad. The license is for use of the trademark only and not for any technology.”

via blogs.cisco.com

Apple war bereits vor Veröffentlichung ihrer allerersten Telefon-Generation im Jahr 2007 in einen Rechtsstreit mit Cisco über den Namen ‚iPhone‘ verstrickt, der jedoch außergerichtlich beigelegt werden konnte.

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Entwickler besitzen seit der letzten Nacht ebenfalls Zugriff auf die Goldmaster-Version des iPhone SDKs 4 (Build 10M2262), iTunes 9.2 beta sowie iAds JS zum Gestalten von „hochwertigen und interaktiven“ Werbeanzeigen. Apple startet mit iAds am 01. Juli als mobiler Werbeanbieter.

FaceTime-Ad, Bildergalerien Online, App Wall, Telekom-Vorverkauf, iWork-Suite?, AT&T-Upgrades und WiFi-Ärger für Jobs

DirektFace

Der von Sam Mendes produzierte Werbespot zur Videotelefonie ‚FaceTime‘, zeigt (unter anderem) wie man während eines Gesprächs zwischen der Front- und Hinterkamera hin- und herschaltet.


Die US-Webseite von Apple führt Bildmaterial des weißen iPhones 4, das es noch nicht auf die deutsche Seite geschafft hat.

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Apropos Bilder. Aus allen Ecken strömt Fotomaterial ins Netz. Engadget drückte mehrmals auf den Auslöser und fing zusätzlich noch ein erstes FaceTime-Telefongespräch ein, das jemand freundlicherweise auf YouTube geladen hat.

DirektFace


TechCrunch sicherte ein paar Impressionen der aktuellen App Wall, die bereits im letzten Jahr für Aufsehen sorgte. Auf 30 LED Cinema Displays mit jeweils 24-Zoll, werden die Top 50.000 App-Store-Apps präsentiert.


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Genau wie in den USA beginnt auch hierzulande der iPhone-4-Vorverkauf am 15. Juni.

-> http://www.t-mobile.de/iphone/iphone4

via fscklog


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MacRumors entdeckt auf der offiziellen iPhone 4-Feature Webseite einen Dialog in der E-Mail-Anwendung, der mit dem Wort „Keynote“ auf die Umsetzung der iWork-Suite vom iPad hoffen lässt.


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US-Mobilfunkanbieter AT&T finalisiert die Upgrade-Preise für das iPhone 4.


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Unzählige Flickr-Sets füllen sich mit Bildmaterial.


DirektWiFi

Fehler passieren Steve Jobs gewöhnlich nicht in seiner Keynote. Heute störten sich die über 500 WiFi-Verbindungen, die einen Teil der Präsentation verhinderten. CNET zeigt die besagten 2 Minuten und 30 Sekunden, die dem Apple-Chef nicht geschmeckt haben dürften…

Apple zeigt iPhone 4 auf WWDC-Keynote / verfügbar hierzulande 24. Juni (Telekom exklusiv)

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Zur Eröffnung der diesjährigen WWDC-Keynote zeigt Apple das neue iPhone 4. Das Gerät ist am 24. Juni 2010 in Deutschland erhältlich. Bereits am 21. Juni wird für iPhone 3G, 3GS und iPod touch die ‚iOS 4‘-Firmware verfügbar sein. Entwickler bekommen die Version innerhalb der nächsten Stunden. Die größten Features sind Multitasking, Ordner für Apps, iBooks und eine verbesserte E-Mail-Anwendung.

Im iPhone 4 werkelt, der aus dem iPad bekannte A4-Prozessor. Das Gerät liefert ein ‚Retina Display‘, das eine Auflösung von 960 x 640 Pixel bei 326 ppi liefert. Zum Vergleich: Die aktuelle iPhone 3GS-Generation ist mit einem 320 x 480 px-Bildschirm mit 163 ppi ausgestattet. Das Gerät ist 24-Prozent dünner als sein Vorgänger.

Zwei Kameras (Vorder- und Rückseite) sind 5-Megapixel stark und ermöglichen HD-Videoaufnahmen in 720p mit 30fps. Mit einem Dock Connector-zu-VGA-Adapter soll die Ausgabedarstellung 1024 x 768 Pixel betragen. Ein LED-Blitz hellt Bilder in dunklen Aufnahmeverhältnisse auf. Über das App-Store-Programm ‚iMovies for iPhone‘ ($4.99 US-Dollar) soll umfangreicher Videoschnitt am mobilen Gerät möglich sein. ‚FaceTime‘ beschreibt die Möglichkeit für (WiFi-)Videotelefonate, die zwischen iPhone 4 und iPhone 4 geführt werden können.

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Das Apple-Gerät kommt neben den bekannten Sensoren (Beschleunigung, Annäherung und Umgebungslicht) mit einem ‚3-Achsen-Gyrosensor‘, der eine detaillierte Positionierung des Geräts im Raum ermöglicht. Das Gerät (mit besserer Antenne) funkt in UMTS/HSDPA/HSUPA auf 850, 900, 1900 und 2100 MHz.

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Die Batteriezeit ist erheblich verbessert. Unter UMTS-Bedindungen sollen Sprechzeiten von 7 Stunden möglich sein. Als Standby-Dauer wird 300 Stunden angegeben. UMTS-Internetnutzung schlägt mit 6 Stunden ein, während sich die Video-Wiedergabe auf 10 Stunden hochkämpft.

Die Geräte werden in den Farben weiß und schwarz erhältlich sein und 16- beziehungsweise 32 GB-Flashspeicher mitbringen. In den USA kosten die 16 GB-Geräte mit einem zweijährigen AT&T-Vertrag $199 US-Dollar. 32 GB-iPhones schlagen mit $299 US-Dollar zu Buche. Preise für Deutschland stehen bislang noch aus. Die Telekom wird bis auf Weiteres den exklusiven Vertrieb übernehmen.

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