Die heutige Themenwahl hat weniger mit dem Verkaufsstart der neuen iPads zu tun, sondern vielmehr mit meiner Schwester. Ich habe ihr ein iPad Pro vermacht und durfte ein „Starter-Set“ aus iPad-Apps für Newcomer empfehlen. Das Motto: „nicht kostenlos, aber preislich erschwinglich“.
Und dann ist mir aufgefallen, dass das vielleicht auch anderen Erstnutzer:innen hilft.
Hier das Intro zur Episode:
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After nearly 12 years, PPSSPP has finally been approved for the iOS App Store! Thanks to Apple for relaxing their policies, allowing retro games console emulators on the store.
Apple today announced new accessibility features coming later this year, including Eye Tracking, a way for users with physical disabilities to control iPad or iPhone with their eyes. Additionally, Music Haptics will offer a new way for users who are deaf or hard of hearing to experience music using the Taptic Engine in iPhone; Vocal Shortcuts will allow users to perform tasks by making a custom sound; Vehicle Motion Cues can help reduce motion sickness when using iPhone or iPad in a moving vehicle; and more accessibility features will come to visionOS.
„I think the wrist is interesting“, sagte Tim Cook vor 11 Jahren. Schlaf-, Stress- und Fitness-Statistiken, tägliche Schritte sowie Temperatur- und Herzwerte erfasst inzwischen nicht nur eine Smartwatch, sondern auch ein smarter Ring.
Im Januar erreichte mich das „Sizing Kit“ von Ultrahuman1; zwei Wochen später trug ich Größe 8 des Ring AIR. Nach einigen Soft- und Firmware-Updates ziehe ich nach fünf Monaten ein erstes Fazit.
Wer fürs Resümee bereits ans Ende des Artikels gesprungen ist, muss nun wieder hochscrollen. Ich nehme mein Fazit nämlich vorweg: Der Ultrahuman Ring Air ist besser als jeder Fitbit und kann selbst die Apple Watch ergänzen.
Unter Anbetracht wie viele Datenpunkte, die der Ring AIR erhebt, bleiben Gewicht und Abmessungen beachtlich kompakt. Ich kann empfehlen, eure Ringgröße mit einem Dummy über einige Tage zu evaluieren (auch als 3D-Druck verfügbar). Finger schwellen bei sportlichen Aktivitäten oder Temperaturschwankungen bekanntlich an (und wieder ab).
Ultrahuman empfiehlt für seinen Ring den Zeigefinger. Damit komme ich gut klar. Auch deshalb, weil er hier nicht zwischen zwei Fingern sitzt. Außerdem sieht er dort ganz hip aus (wie ich finde), ohne sich gleich als Health-Tracker zu outen.
Allerdings trage ich selten (Finger-)Schmuck und ecke damit regelmäßig überall an. Deshalb wundern mich zwei kleine Kratzer am äußeren Gehäuse nicht. Ganz im Gegenteil: Ich trage den Ring bei allen Gartenarbeiten, Floorball-Spielen und zuletzt einem Umzug. Mich überrascht viel eher, dass er noch so prestige aussieht.
Pro-Tipp: Hüllenlose iPhones und „fighter jet grade Titanium“ werden keine Freunde. Wie bei Fingernägeln auf Kreidetafeln stellen sich mir die Nackenhaare auf, wenn der Ring übers nackte Telefon kratzt. Deshalb habe ich tatsächlich in den vergangenen Monaten ein Case benutzt.
Die Batterielaufzeit war trotz Bluetooth Low Energy in den ersten Wochen unterirdisch. Diverse Firmware-Updates später sind diese Fehler ausgemerzt. Inzwischen denke ich nicht mehr übers Aufladen nach, sondern lade immer dann, wenn ich daran denken – meistens nach drei oder vier Tagen.
Notwendig ist ein proprietärer USB-C-Puck, der für längere Ausflüge nach einem Platz im Reisegepäck verlangt. Dessen Stecker ist jedoch nicht fest verdrahtet; jedes USB-C-Kabel kann verwendet werden.
Ihre eigene Software ist hübsch und deckt alle (!) Apple-Plattformen ab – unter anderem für hauseigene Work-outs auf macOS und tvOS. Leider tauchen diese Trainingseinheiten nicht in Apples Activity-App auf.
Mein zweiter Kritikpunkt ist die recht prominente Werbung für ihren (optionalen) Blutzucker-Sensor und der „Refer a friend“-Banner.
Als klassischer Einmalkauf ohne Abo verstehe ich die Eigenwerbung – den Push für das kontinuierliche Glukosemonitoring. Trotzdem sollte mir erlaubt sein, das Interface entsprechend von meinem Fokus anzupassen. Speziell die „weekly insights“ mit Trendwerten der vergangenen Tage gehören auf die erste Seite der App.
Tatsächlich ausschlaggebend ist für mich (als „Apple-Watch-Lover“) der Sync zu Apple Health und die Möglichkeit alle erfassten Daten durch verschiedene App-Store-Apps zu visualisieren.
Ultrahuman hält derzeit folgende Datenpunkte in Apple Health fest:
Schritte
Ruheenergie
Aktivitätsenergie
Herzfrequenz
Ruheherzfrequenz
Herzfrequenzvariablität
Körpertemperatur
Schlaf
Apropos App: Den privilegierten Sync zum Telefon erlaubt Apple nur sich selbst. Startet ihr die Ultrahuman-App für ein paar Tage nicht, findet beim nächsten Öffnen zuerst ein Abgleich statt. Die Aufzeichnung eurer Aktivitäten wird (natürlich!) nicht unterbrochen, die Daten müssen sich aber gelegentlich synchronisieren. Das dauert jedoch nur einige Sekunden.
Die Erfassung der Messwerte bemerkt man manchmal durch eine kleine LED, die auf der Ring-Innenseite sitzt. Sie blinkt oder leuchtet nicht dauerhaft, kann abends im Bett aber auffallen.
Der Anschaffungspreis ist substanziell. Ohne laufende Abogebühren ist der Ring AIR jedoch preislich attraktiver als seine Konkurrenten.
Ich kann nicht beurteilen, ob der gewählte Preismix für das Start-up aus Indien dauerhaft klappt. Solange jedoch der Health-Sync besteht, existiert kein Datensilo. Diese uneingeschränkte Bereitstellung der erhobenen Sport- und Fitness-Daten machen den Ultrahuman-Ring so attraktiv.
Und ohne Bildschirm, (Push-)Benachrichtigungen und Töne ist er eine elegante Alternative zur Watch – selbst für mich. Wenn ich eine Nacht mal ohne Uhr schlafen möchte, oder (zu gewissen Anlässen) eine non-smarte Uhr trage, wird die grundsätzliche Aufzeichnung meiner persönlichen Gesundheitsdaten nicht unterbrochen.
Seit April trage ich Ortsdaten in Fotos nach. Es ist ein mühseliger Prozess, in den ich mich jedoch verbissen habe. Nachdem ich jetzt viele Stunden investierte, habe ich ein paar zusätzliche Anmerkungen.
Apples Foto-App verrät nicht, in welchen Bildern euch Metadaten fehlen. Könnte man danach filtern, wäre es einfacher diese Informationen nachzutragen (auch wenn man jedes Mal die Adressen eintippen muss, weil sich die Suche keine vorherigen Ortsinfos merkt).
Den fehlenden Filter nach „Bildern ohne Metadaten“ trickst ihr durch Disziplin aus: In der Praxis bewährt es sich, direkt nach einem Import von Bildern ohne Metadaten diese Informationen zu ergänzen.
Idealerweise besitzt ihr dafür ein iPhone-Foto mit den passenden Ortsinformationen. Öffnet dieses Bild, legt den Finger länger auf die Kartengrafik und kopiert diese „Location“. Öffnet jetzt ein Bild ohne Metadaten, legt den Finger länger auf den Button „Add a location“ und wählt Einfügen.
Apple Fotos besitzt keine Möglichkeit mit diesen Informationen in der Zwischenablage mehrere Bilder gleichzeitig zu editieren. Warum auch immer!
Workaround: Tippt auf den Ortsnamen (unter der Kartengrafik) und öffnet dadurch Apple Maps. Legt nun länger euren Finger auf die Koordinaten und kopiert sie. Wechselt nun zurück in die Fotos-App, markiert mehrere Fotos und schreibt die GPS-Infos in einem Schwung in alle ausgewählten Bilder.
Metapho gestaltet den gesamten Prozess einfacher, weil’s den Filter für „Bildern ohne Metadaten“ mitbringt. Das hilft speziell dann, wenn ihr einzelne Fotos aus früheren Jahren editieren wollt, die Metapho nacheinander auflistet.
Fußnote: Apple beschützt eure Originalbilder kompromisslos.
The original file itself is untouchable for a third party app. Even Photos does not change it when you edit an item in Edit menu.
Instead of overwriting original files, PhotoKit asks an app for edited version of the file and saves it in addition to the original as one bundle. This takes more storage space than editing original directly, but helps users to revert to the original state even after numerous edits are committed by Photos or third party apps.
Under this constraint, it is not possible to just modify metadata part of an image file in your library. Metapho has to make a whole new image with modified metadata and give it to PhotoKit. In this process, PhotoKit only accepts image file in specific format. It is very picky on saving edited version. It has to be JPEG with baked-in orientation. For this reason, when you edit metadata with Metapho, the app rotates and re-renders image, if it does not have top-left orientation.
Bearbeitet ihr mit Metapho (oder einer anderen Dritt-App) das „Original“, wird ein neues Asset angelegt, dass den Speicherplatz verdoppelt. Das ist eine bewusst gewählte Entscheidung, die es ermöglicht, immer wieder zum Originalfoto zurückzukehren.
Metapho verrät, wie viel „on disk“ Speicherplatz ein Bild inklusive Assets belegt. Vielleicht wäre es hilfreich, diese Information auch in der iOS-Foto-App einzusehen?
Für Hunderte von Bilder bietet es sich deshalb an eine Fotoserie per Datumssuche in Apples Foto-App aufzuspüren und über die oben genannten Methoden mit Ortsinformationen zu versorgen.
Alternativ bietet Metapho eine „Save as New Photo“-Option an, die im gleichen Vorgang das Originalbild löscht (und so keine zusätzlichen Assets anlegen muss).
Auffällig war, wie unsäglich viele Bilder ohne Ortsinformationen in meiner Bibliothek landen – oft über Chat-Apps. Glücklicherweise lässt sich etwa in WhatsApp das automatische Speichern von Fotos in eure Bibliothek unterdrücken.
Ein letzter Gedanke.
Ich habe mit diesem Prozess bereits viel Zeit verbracht und stelle weiterhin regelmäßig infrage, ob’s das wirklich wert ist. Die Kartenansicht in Apples Foto-App ist nett; Fotorückblicke basierend auf Ortsinfos sind super. Vielmehr ist es aber der Completionist in mir, der diese Aufgabe als erledigt abhaken möchte.
Wäre die Software cleverer, könnte ich mir viel manuelle Arbeit sparen. Auch wenn Ortsinformationen in einzelnen Fotos fehlen, weiß Apples Foto-App um den Kontext – über Zeitmarken und umliegende Bildern. Zumindest sollte die App (ungefähr) verstehen, wo ich in einem bestimmten Jahr gewohnt habe und mir dafür „signifikante Orte“ als Vorschlag für Metadaten unterbreiten.
ZodTTD stellt mit Gamma offiziell den ersten Playstation-Emulator in den App Store. ZodTTD? Ja!
Übertragt einfach die „.bin“-Datei eures Lieblingstitels aufs iPhone und öffnet sie mit dem PSX-Emulator.
Diese App-Store-Entwicklung erzwang die EU, fällt aber schlussendlich zurück auf AltStore-Entwickler Riley Testut (und diese Interaktion im Jahr 2015).
OK, so I go to WWDC and I talk to the app review team because they have like a lab there. And I basically just say: Hey, I’m working on this emulator app. Is there any world that it could be approved in the App Store?
And then they were like, actually, yeah, we’ll allow that. You just got to like comply with some weird things. […]
And then I went to the WWDC next year and I talked to the same person and I said, hey, I’m ready to submit. Can I submit it now?
And he was just like. So I talked to some people. We can’t allow emulators.
As part of my efforts to use my iPad more, there’s another option I’ve figured out: disabling Safari’s pull-to-refresh helps MX Master 3S and MX Anywhere mouse users more efficiently replicate desktop-class scrolling.
Use the excellent Stop the Madness plugin from the App Store, then go into the settings and enable this custom CSS. This will force every webpage you visit to disable the overscroll.
Fand ein Work-out wirklich statt, wenn er nicht aufgezeichnet wurde?
Selbst wenn man nicht mit den eigenen Fitness- und Gesundheitsdaten arbeitet, sie etwa zur Optimierung seines Trainings einsetzt, ist der psychische Effekt einer hübschen Aufbereitung seiner körperlichen Aktivitäten nicht zu unterschätzen.
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