iPad-Verkauf in den USA hat begonnen

Wegen der Atmosphäre wäre ich natürlich gerne vor Ort gewesen. Aus dem warmen Studio, das ich mein Wohnzimmer nenne, bekommt man die Informationslage jedoch gebündelter mit…

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Um 15 Uhr hiesiger Ortszeit startete der iPad-Verkauf an der Ostküste. Der Glas-Würfel in New York City an der 5th Avenue stand dabei (natürlich) im Blickpunkt. Drei Stunden später folgte die Store-Eröffnungen an der Westküste. Wie gewohnt kampierten unzählige Interessierte (trotz Reservierung) vor den Apple Stores. Die Videoplattform UStream präsentierte sich mit einer unmessbaren Anzahl von „Live-Streams“. Darauf zu sehen: wartender Menschen!

Apple sortierte die Menschenschlagen bereits zu diesem Zeitpunkt vor, und erfasste mit einer Web-Anwendung auf dem iPhone, die im Vorfeld registrierten Bestellungen. Dazu war anscheinend lediglich die Angabe des eigenen Namens erforderlich. Pressevertreter wurde aus den Wartereihen aussortiert. Pünktlich mit dem Einlass und den ambivalent zu interpretierenden Beifallsbekundungen der Apple Store-Mitarbeiter, brach ein Großteil der „Live-Berichterstattung“ ab und kehrte kurz darauf mit endlosen „Unboxing-Filmen“ auf allen Videoplattformen zurück.

Das weltweit erste iPad verkaufte sich übrigens an den Münchner Richard Gutjahr.

Seitdem hagelt es „Walkthrough: iPad Setup„, „Live Blogging the iPad’s Big Day“ und immer mehr Foto-Galerien. Natürlich dürfen auch die scheinbar obligatorischen Zerstörungs-Videos (YouTube) von minderbemittelten schmalspurigen unterbelichteten einfältigen Menschen nicht ausbleiben.

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Professionell auseinandergenommen hat iFixit.com bereits das neue Gerät (iPad Teardown). Auch der Software widmete man sich: ‚Boy Genius Report‚ berichtet von Referenzen in der finalen iPhone OS 3.2 Firmware, die als iPhone3,2, iPhone3,3, iPod4,1 und iProd2,1 betitelt sind und dementsprechend auf zukünftige Hardware-Generationen hinweisen könnten.

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Ebenfalls professionell: das umfangreiche Engadget-Review von Joshua Topolsky. Wer sich eine sehr technische Perspektive vom Gerät wünscht, findet umfangreiches Foto- und Text-Material im (En-)Gadget-Blog.

via engadget

Ebenso lesenswert: Andy Ihnatko macht sich ein paar tiefergehende Gedanken zum iPad und seinem Multitasking. Außerdem finden ich es persönlich ja extrem toll, wenn auf dem iPad schon mein Lieblings-Weblog konsumiert wird!

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(Danke Daniel und Olaf!)

[KlimBim] Things-Preview, bekannte Nasen, UStream bald HTML5? NPR-Trailer, MobileMe-Fernlöschen und FCC-Fotos

DirektThings

Das deutsche Entwicklerstudio Cultured Code veröffentlicht einen Teaser-Trailer zu ihrer Things-Anwendung (15.99 €; App Store-Link). Und auch meine persönliche iPad-Bibliothek füllt sich ebenfalls langsam aber stetig.

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Bekannte Nasen in den populären Warteschlangen. Steve Wozniak (mit iPad 3G), der 17jährige Chatroulette-Gründer Andrey Ternovskiy (Service: 3 Monate / Nutzer: 34 Millionen) und George Hotz.

via twitter@scobleizer


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UStream – mit drei Anwendungen (Viewing Application; Live Broadcaster und Recorder for iPhone 3GS) bereits im App Store vertreten – verweist iPhone- und iPad-Kunden auf eine bevorstehende „Umarbeitung“ ihrer Webseite hin.

(Danke, CatfreakFabian!)


DirektNPR

NPR (kostenlos; App Store-Link) schaltet erste Werbespots (Scott Simon on Curiosity / Michel Martin on Discovery) für ihre iPad-Anwendung.

via MrsBunz


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Apple informiert über die Verquickung von iPad und seinem Bezahlservice MobileMe. Demnach soll sowohl die Funktion „Mein iPad suchen“ als auch „Fernlöschen“ funktionieren. WiFi-Geräte müssen, mit eingeschaltetem Service, in einem verkabelten WLan eingebucht sein; iPads 3Gs sind über eine bezahlte Mobilfunkleitung erreichbar.


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Die FCC veröffentlicht Fotos des iPad-Innenlebens. Die ‚Do-it-yourself‘-Webseite iFixit.com widmet sich der umfangreichen Analyse. Die WiFi-Version soll dabei die Modellnummer A1219 tragen während das iPad 3G als A1337 gekennzeichnet ist.

Der ebenfalls veröffentlichte „Important Product Information Guide“ (PDF) deutet darauf hin, dass (genau wie beim iPhone) eine Garantieleistung innerhalb der einjährigen Garantiezeit nur im ‚Herkunftsland‘ des iPads zu beziehen ist. Wie die Praxis ausfällt, bleibt natürlich abzuwarten.

via fscklog

Impressionen aus den New York-Warteschlange

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Richard Gutjahr steht in der iPad-Warteschlange in New York und besetzt derzeit die Spitzenposition nachdem Greg Packer seine Reservierung ‚vergessen‘ hat. Per UStream sendet er (manchmal) auch Live.

via twitter@gutjahr

Derweilen räumen Apple-Mitarbeiter die iPads über Nacht in den Store. Die Ausgabe soll pünktlich gegen 09:00 Uhr Ortszeit beginnen. Die Ostküste startet (logischerweise) vor der Westküste in zirka drei Stunden – egal wo, überall wird jedoch schon lange angestanden.

Auch auf Apple.com tut sich einiges. Mit „Apps for iPad“ stellt Cupertino eine Auswahl an den neuen Programmen vor, die sich über die letzten zwei Tage in den Store gefressen haben.

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Und auch die gängigen Rundbriefen sind bereits in den elektronischen Postfächern eingetrudelt.

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[KlimBim] iPad-Kindle, Time-Ausgabe, Netflix, Korg iElectribe, TweetDeck und WordPress

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Pünktlich zum iPad-Release schafft es auch die Amazon Kindle-Anwendung in den App Store (kostenlos; universal; App Store-Link). Version 2.0 läuft als ‚Universal‘-Programm sowohl auf dem iPhone als auch dem iPad und steht (natürlich) in direkter Konkurrenz zum Apple iBookstore.

Cupertino räumt mit dieser Zulassung jeden Zweifel über ein unrechtmäßiges Ausnutzen seines Genehmigungsprozesses aus – zumindest in dieser Software-Kategorie.


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Time Magazin (3.99 €; App Store-Link) landet mit seiner aktuellen Ausgabe ebenfalls im App Store für iPad-Besitzer. Das Cover der aktuellen Ausgabe bedarf keiner weiteren Erklärung. Im Heft enthalten ist die bereits verlinkte Stephen Fry-Kolumne:

I have met five British Prime Ministers, two American Presidents, Nelson Mandela, Michael Jackson and the Queen. My hour with Steve Jobs certainly made me more nervous than any of those encounters.

Die 64 Megabyte der Anwendung soll nur die eine Ausgabe beinhalten und keine Möglichkeit der Aktualisierung zulassen. Time Magazine kostet auf bedrucktem Papier derzeit $20 US-Dollar – für 56 Ausgaben in einem Jahr.


Dieses Jahr gelernt: Spektakuläre Ankündigungen NIE am 01.April vornehmen – niemand nimmt dich ernst!

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Video-Dienstleister Netflix (kostenlos; US-Link) bietet seine TV- und Filmangebote für US-Abonnenten als Streaming-Lösung auch für das iPad an. Andy Ihnatko zeigt die Anwendung beim ‚Gadgets and Games‚-Videobeitrag (ab Minute 09:00) in Action.

Das Programm stellt mehr oder weniger lediglich die eigene Webseite iPad-kompatibel da und liefert die Videos in H.264 über Quicktime aus. Technisch nicht beeindruckend, für den zukünftigen Medienkonsum jedoch mit richtungsweisendem Potenzial.

via blog.netflix.com


DirektKorg

Korg iElectribe (7.99 €; App Store-Link) ist bereits im App Store zu kaufen.


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TweetDeck (kostenlos; App Store-Link) könnte mit mehr Platz auf einem großen iPad-Bildschirm für ‚Heavy User‘ eine gute Wahl werden.


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WordPress (kostenlos; universal; App Store-Link) erhält mit der Unterstützung von Small Society auf Version 2.4 als iPad-Fassung ein komplett neues Design.

via iphone.wordpress.org

Foxnews – Strategy Room – iPad-Spezial

Mit Foxnews darf man für ’seriöse‘ Nachrichten liebend gern auf Kriegsfuß stehen, diese Runde „Gadgets and Games“ über das iPad ist jedoch zu prominent besetzt, um sie nicht zu erwähnen. Einen Stunde iPad mit Clayton Morris (Host), Jason Snell (Macworld Magazine), Andy Ihnatko (Chicago Sun Times), John Gruber (DaringFireball), Mike Rose (The Unofficial Apple Weblog), Ross Rubin (NPD Group) und Natali Del Conte (CNetTV) sind oben eingebettet oder in sieben YouTube-Teilen in dieser Wiedergabeliste Online.

foxnews

Gmail mit iPad-Benutzeroberfläche

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Identisch dem iPhone wird auch das iPad mit vorinstallierten Google-Services ausgeliefert. Neben YouTube und Maps stellt auf dem iPad die Firma aus Mountain View weiterhin die Standardsuchmaschine in MobileSafari – Yahoo lässt sich als zweite Wahl optional konfigurieren.

In einem „experimentellen Zustand“ bekommen iPad-Kunden im Webbrowser für Gmail eine an das Apple Mail-Programm angelehnte Benutzeroberfläche. Diese soll mithilfe der Gmail for mobile HTML5 Web-App erstellt worden sein und die Bedürfnisse des großen Displays besser abdecken. Wie in der offiziellen Mail.app aus Cupertino findet sich dabei in der linken Randspalte eine Übersicht des Posteingangs. Der Nachrichteninhalt zeigt sich auf der rechten Seite.

Die Bemühungen um die iPad-Kundschaft sind für Google als webbasierte Firma, mit anstehendem Chrome OS, sicherlich nicht uneigennützig. Eher richtungsweisend.

via googlemobile.blogspot.com

[KlimBim] Wall Street Journal, iBooks + iWork-Suite, Macworld, Universal-Apps, Letterman, Marvel Comics, David Pogue, iPad-Hintergrundbilder und Stephen Colbert

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Das Wall Street Journal (kostenlos; App Store-Link) lässt sich im iPad-Abo für $3.99 US-Dollar pro Woche oder $17.29 US-Dollar im Monat beziehen. Wer bereits Abonnent ist, kann für $1.99 (pro Woche) und $8.62 (im Monat) die digitale Version (inklusive Reklame!) erwerben. Damit lassen sich die ‚Abonnenten-Kategorie‘ wie „Business“ oder „Markets“ einsehen, und für sieben Tage (Offline) archivieren. Ohne Abo bekommt der Leser ausschließlich die Leitartikel und Marktdaten.

Und hier die aktuellen Preise für das derzeitige Print-Angebot:

  • Subscription to the print edition of the WSJ: $2.29/week.
  • Subscription to the online edition of the WSJ: $1.99/week
  • Subscription to both the print and online editions of the WSJ: $2.69/week

via engadget

Yep. Die digitale Ausgabe kostet für neue Kunden erheblich mehr, als die subventionierte gedruckte Papier-Ausgabe.

Update: „Already a WSJ subscriber? Get full access to the iPad™ app for a limited time.“ – Zeitraum und Preise bleiben offen.


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Mittlerweile sind auch die offiziellen Apple-Programme im US-App Store zu finden und käuflich zu erwerben. iBooks (kostenlos; US-Link) kommt bereits in verschiedenen Sprachen (Chinesisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, etc.), wird jedoch über den iBookstore zuerst englischsprachige Literatur zum Kauf anbieten. Wer eigene EPUB-Bücher (ohne DRM) auf das Gerät synchronisieren möchte, tut dies über iTunes 9.1.

Pages ($9.99; US-Link); Numbers ($9.99; US-Link) und Keynote ($9.99; US-Link) liegen als englischsprachige Anwendungen vor und wurden in den Videos der „geführten Tour“ bereits ausführlich vorgestellt.


DirektMacworld

Jason Snell gibt auf 12 Minuten einen weiteren, guten Überblick, der auch das iPad-Zubehör mit einbezieht. Die Walt Mossberg-Interview kann man sich getrost sparen.

via MacWorld


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Ein kleines ‚Plus‘-Symbol kennzeichnet Anwendungen, die sowohl auf dem iPhone als auch iPad – als ‚Universal‘ – laufen. Instapaper Pro (3.99 €; App Store-Link) ist beispielsweise ein solcher Kandidat.


DirektLetterman

David Letterman – Apple iPad Top Ten List – für kurze Unterhaltung zwischendurch.


DirektMarvel

BoingBoing wirft einen Blick auf die Marvel Comics-Anwendung (kostenlos; universal; US-Link) für iPad und iPhone während uns Cory Doctorow erzählt, warum wir besser kein iPad kaufen sollten – Why I won’t buy an iPad (and think you shouldn’t, either).

via boingboing


DirektPogue

David Pogue ist bekanntlich Apple-Fanboy und seiner Watsche am Ende trifft ins Schwarze: „No flash, no camera, no multitasking. But come on: Who of you really thinkgs, that this makes a big difference to the masses?“

via video.nytimes.com


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Keine Panik! Es gibt bereits alternative iPad-Wallpaper.

-> http://mantia.me/wallpaper/


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[update] Eröffnung der Warteschlange in NY / Apple benennt iPad-Webseiten / 3GS-Ad schleicht vorbei und iPad-Apps im Store

DirektPacker

Während in New York unser alter Bekannter Greg „Oh For God’s Sake, Not Him Again“ Packer in seinem Klappstuhl – als Erster in der nicht existenten iPad-Schlange – Platz nahm, informiert Apple über iPad-kompatible Webseiten.

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Nach Informationen des Wall Street Journal arbeitet auch das TV-Netzwerk ABC an einer iPad-freundlichen Konvertierung ihrer Fernsehinhalte. Die Kollegen von CBS hatte vor einigen Tagen ähnliche Pläne angerissen.

Update: Der ABC Player for iPad (kostenlos; US-Link) findet sich bereits im App Store.

Vom iPad-Trubel lenkt kurz ein iPhone 3GS-Werbespot ab, der sich ‚Commute‘ nennt.

DirektCommute

via apple.com

Doch die Aufmerksamkeit bleibt dem großen iPod touch iPad sicher: Seit wenigen Stunden rollen sich bereits die speziellen Versionen im App Store aus. So finden sich beispielsweise Articles for iPad (3.99 €; App Store-Link), Things for iPad (15.99 €; App Store-Link), Worms HD (3.99 €; App Store-Link) oder Real Racing HD (7.99 €; App Store-Link) bereits zum Kauf.

Eine spezielle Kategorie ist noch nicht vermerkt. Durch Suchbegriffe lassen sich die iPad-Apps jedoch bereits aufspüren und kaufen – das Schlagwort „iPad“ bietet sich durchaus an.

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Update

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Diese iPad-Anwendungen finden bereits zwei Tage vor der Veröffentlichung des Gerätes fleißige Käufer – „Early Adopter“ sozusagen.

(Danke, Patrick!)