MultiVid – Videokunst auf mehreren Bildschirmen
von alex olma | 31 August 2009 | 10:39 Uhr
Videokünstler aufgepasst! Mit MultiVid steht derzeit ein wildes Programm auf dem App Store-Prüfstand und wird hoffentlich innerhalb der nächsten Tage freigeschaltet. MultiVid spricht im gleichen WiFi über den Mac mehrere iPhone- oder iPod touch-Videoprozessoren an und bedient diese. Zusätzlich können auch die tragbaren Geräte die bewegten Bilder auf ihren Touch-Geschwistern starten, pausieren und beenden.
Mit lediglich einer Verzögerung von 500 Millisekunden (eine halbe Sekunde), kann so die Steuerung von mehreren der kleinen Bildschirme übernommen werden.
Videokünstler Marco Tempest ist bereits seit den iPhone-Anfangstagen durch seine visuellen Tricks mit dem Apple-Telefon bekannt, und stellt die praktische Anwendung noch einmal persönlich vor.
(Danke, Friedemann!)
Facebook 3.0, Yelp mit einer ‘erweiterten’ Sicht auf die Realität und Spotify im Landeanflug
von alex olma | 28 August 2009 | 00:39 Uhr


Auch Anwendungen mit einem ‘vermeintlich’ starken Namen, nehmen nicht die Überholspur der App Store-Genehmigungsautobahn. Das Facebook-Update steckte gute zwei Wochen auf dem Überprüfungs-Seitenstreifen, bevor es vor wenigen Minuten auf eine Ausfahrt geleitet wurde.
Bereits vollkommen eingedeutscht, gefällt sofort die übersichtliche Aufmachung. Endlich können ‘ältere’ Beiträge des Nachrichten-Feeds eurer Bekannten nachgeladen werden. Eine fehlende Funktion, die mir durch das eher seltene Aufrufen erheblich fehlte.
Facebook 3.0 ist als kostenfreies Update im App Store (Link) erhältlich.
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Vom Sommerloch möchte auch Yelp (kostenlos; App Store-Link), der amerikanische Ortungs-, Bewertungs- und Empfehlungs-Dienst, dessen nationaler Ableger hierzulande Qype heißt, nichts wissen. Unter dem Schlagwort ‘Augmented Reality’ versteckten die Entwickler eine dreidimensionale Ansicht.
Mit einem Blick durch die iPhone-Kamera, lässt sich die Entfernung von eingetragenen Lokalitäten (Restaurants, Bars, Banken, etc.) in der Umgebung plastisch auf den Bildschirm zaubern. Dazu muss der Anwendung (ausschließlich auf einem 3GS) erlaubt werden, seine Geo-Position zu ermitteln. Versteckt ist der kleine Streich unter einem kurzen, dreimaligen Schütteln. Kein Witz.
Für in Deutschland stationierte Kunden, ist die Anwendung aufgrund fehlender Örtlichkeiten leider nicht sehr sinnvoll. Jedoch reizt der Blick durch das Schlüsselloch auf die ‘erweiterte Realität’.
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Des Weiteren sind gute Nachrichten aus Cupertino nach Schweden zu vermelden. Der skandinavische Musik-Streaming-Service Spotify, dessen Kunstbegriff sich aus ’spot’ (Punkt/sofort lieferbar) und ‘identify’ (identifizieren/ausfindig machen) zusammensetzt, hat grünes Licht für den App Store bekommen.
Noch lässt die Freischaltung auf sich warten, ‘in Kürze’ soll es jedoch mit einem Premium-Account (10€ / Monat) möglich sein, seine P2P-Wiedergabelisten auch vom iPhone aus zu hören.
Eine wirklich umfangreiche Zusammenstellung wichtiger Anlaufpunkte für Spotify-Abonnennten, haben kürzlich die Kollegen von aptgetupdate zusammengetragen.
Apple’s Cupertino spokesperson tells us it has approved the iPhone app from Spotify, the music service that many people believe represents a threat to iTunes: “The current status as of right now is it’s been approved and we hope to add the app to the more than 65,000 apps on the app store very soon.
via paidContent
Apple-Patent: Software-Organisation nach Geo-Position
von alex olma | 27 August 2009 | 22:37 Uhr
Donnerstag ist Patent-Tag. Zumindest in Amerika. Dort wurde am heutigen Tag wieder ganz frisch in die lizenzierte Erfindungskiste gegriffen, aus der auch ein Dokument – datiert auf den 21. Februar 2008 – auf unsere Firma aus Cupertino entfiel.


Die Beschreibung liest sich wie etwas, dass ein iPhone beschreibt, welches je nach Geo-Position unterschiedliche Statusinformationen auf dem Home-Bildschirm anzeigt.
The iPhone will know which city it’s in via GPS and other means, and so when the exec opens up their iPhone, the handy local-icon that they had pre-set will pop up automatically providing them with their local contacts, favorite restaurants, weather and maps.
Darüber hinaus könnten sich abhängig vom Aufenthaltsort ein Set von spezifischen Anwendungen in den Vordergrund drängeln.
For example, the user could create a set of location-aware applications that could be populated by transitional data sets. A transitional data set is a data set that can change based on the current location of your iPhone or iPod touch as determined by a positioning technology [...]
Wer wie immer Lust, Zeit und Laune hat, wühlt sich unter diesem Link durch das Juristenlatein:
iPhone-Markteinführung in China im Oktober? (Update)
von alex olma | 27 August 2009 | 14:58 Uhr
Photo: Veen (cc)
Seit Monaten laufen die Verhandlungen zwischen Apple und dem asiatischen Mobilfunkanbieter China Unicom. Gerüchten über bereits beschlossene Verträge, folgte bis heute keine offizielle Ankündigung.
Diese steht auch jetzt noch aus. Aktuell berichtet jedoch das große chinesisches Newsportal 163.com, dass Apple sein iPhone 3G mit 8GB im Oktober auf den dortigen 700 Millionen-starken Mobilfunkmarkt bringen könnte. Zum Vergleich: der US-Markt umfasst aktuell 270 Millionen potenzielle Käufer.
Das iPhone 3G soll mit einem Zweijahresvertrag für umgerechnet 365 US-Dollar verfügbar sein und monatlich im kleinsten Tarif mit 27 US-Dollar zu Buche schlagen.
Das iPhone in China wurde eine spezielle Modellnummer erhalten, da es ohne WiFi auskommen muss. Seit 2003 gilt in der Volksrepublik eine staatliche Verordnung für Sicherheitsspezifikationen – die ‘Wired Authentication and Privacy Infrastructure‘, kurz WAPI. Geräte, die diesen ‘Sicherheits’standard nicht unterstützen, erhalten keine Verkaufserlaubnis.
Es wird weithin spekuliert, dass WAPI eine Hintertür enthält. Damit soll es Regierungspersonal möglich sein, WAPI-geschützte Verbindungen abzuhören.
via wikipedia

Photo: WSJ
Über eine Markteinführung des aktuellen iPhone 3GS sind bislang noch keine handfesten Details durchgesickert. Eine offizielle Stellungnahme wird am morgigen Freitag aus Hong Kong erwartet.
via mobilecrunch
Update
Wie bereits vermutet, folgte mit einer offiziellen Pressekonferenz am heutigen Tag die Bestätigung über den dreijährigen Vertrag zwischen Apple und China Unicom. Dabei soll sowohl das iPhone 3G als auch das 3GS im vierten Quartal 2009 auf den dortigen Markt gelangen.
-> Pressemitteilung und Bilder der Konferenz
via techcrunch
[KlimBim] Dropbox-App, gesplitterte Displays in Frankreich, Yammer, angekündigte Videospiele und PrivaCy
von alex olma | 27 August 2009 | 11:48 Uhr



Die native Dropbox-Applikation befindet sich seit der letzten Woche im App Store-Genehmigungsprozess. Dies teilen die Entwickler heute mit einigen ‘Vorab-Photos’ in ihrem Weblog mit.
Die Anwendung soll den Zugriff, das Offline-Betrachten sowie das Versenden von Direkt-Links auf alle dort abgelegten Dateien ermöglichen. Außerdem drängelt sich das Team mit der iPhone-Anwendung weiter in den lukrativen Photo-Bereich. Dabei sollen Bilder vom Mobiltelefon auf die virtuelle ‘Internet-Festplatte’ geschoben werden können und von dort (auch auf dem iPhone) als Diashow zu starten sein.
Wer noch keinen – zumindest kostenfreien – Account hat, sollte dies schnellstmöglich ändern.
-> https://www.getdropbox.com (Referral-Link)
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Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP, widmet sich die französische Verbraucherzentrale DGCCRF (Direction générale de la concurrence, de la consommation et de la répression des fraudes) den ‘eigenständig zersplitterten iPhone-Displays’. In den letzten vier Wochen sollen dabei in Frankreich acht Fälle dokumentiert worden sein, bei denen die Glasoberfläche der Geräte ohne Außeneinwirkung zersprang. Niemand wurde dadurch jedoch ernstzunehmend verletzt.
Auch die EU Kommission mit ihrem ‘Schnellwarnsystem für Verbraucherschutz’ RAPEX behält die Fälle im Auge. Alan Hely, ein europäischer Apple-Sprecher möchte nach Prüfung der betroffenen Geräte eine Stellungnahme abgeben. “We are waiting to receive the iPhones from the customers“, sagte er gegenüber der BBC.
via fscklog
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Unter dem Motto ‘Twitter for businesses’ gründete sich im September 2008 ein Start-up unter dem Namen ‘Yammer‘. Darüber lassen sich Statusmitteilungen von aktuellen Projekten anfertigen, die man mit seinen Mitarbeitern teilt. Wenn die jeweiligen Kollegen brav ihre Arbeitsdokumentation dort einpflegen, vermeidet man Dopplungen oder unnötige Aufgabenschritte.
Ich habe in den letzten Wochen bereits mehrfach gehört, das ‘Yammer’ in kleinen Arbeitskreisen eingesetzt wird und dann selbst zur Adobe Air-Anwendung gegriffen. Diese macht ihrer (unbeliebten) Laufzeitumgebung jedoch alle Ehre und funktioniert reibungslos.
Die kostenfreie iPhone-Anwendung ist jedoch noch einmal eine ganze Spur besser.
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Selbst alte Videospiel-Veteranen wie Chris Hülsbeck partizipieren an iPhone-Entwicklung. Der Teaser zu Zombie Smash! versprüht bereits kräftig an schwarzem Humor.
Außerdem angekündigt: Lumines, Plants vs Zombies, Earthworm Jim, Puzzle Bobble und Madden NFL 10.
Doch auch anders herum funktioniert die App Store-Plattform mittlerweile. Fieldrunners und Minigore werden in Kürze als PSP-Titel erscheinen.
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In der letzten Woche kochte das – ständig siedende – Datenschutz-Thema am iPhone erneut auf. Dabei geht es um die Integration von kompletten Frameworks, die Entwickler von (Werbe-)Trackern wie Flurry, Medialets, Mobclix oder Pinch Media lizensieren können, um Nutzungsverhalten für ihre Anwendungen zu analysieren.
Durch die iTunes-Benutzerbedinungen soll dabei bereits ‘die Datenerhebung’ rechtlich abgenickt sein, so das keine weitere Erwähnung in der einzelnen Anwendung eingeblendet werden muss. Für die Entwickler werden dadurch Daten wie iPhone-Version, Aufruf- und Nutzungszeiten ersichtlich.
Die aktuelle Aufruhe über die Datenspuren entstand sicherlich auch daher, das bislang kein ausgeprägtes Bewusstsein über die (teils unverhältnismäßige) Erhebung von Daten wie der GPS-Positon oder den Zugriffsstatistiken herrscht. In diesem Zusammenhang veröffentlichte Jay Feeman über Cydia eine Systemanwendung namens PrivaCy, die speziell die oben aufgeführten Anbieter blockiert.
Erwähnenswert an dieser Stelle sei das ‘I-phone-home‘-Projekt, welches sich Anwendungen widmet, die in bester E.T.-Manier zu seinem Entwickler ‘nach Hause’ telefonieren.
Fazit: Entwickler sollten mehr Transparenz über die von ihnen erhobenen Daten schaffen, und dadurch auch das Nutzer-Bewusstsein über die individuellen Datenspuren verbessern.








