Maps in iOS 6 mit Yelp ‘Check-In’

von alex olma | 25. Juni 2012 | 12:35 Uhr

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Apple Inc. (AAPL)’s coming iPhone map application will include Yelp Inc. (YELP)’s “check-in” feature to let users broadcast their whereabouts to friends, according to materials Apple distributed to software developers.

Der ‘Check-In’-Button für das Shopping- und Bewertungsportal Yelp ist bereits in die erste iOS-6-Beta eingeflochten. Bislang zeigt der Link auf den App-Store-Download oder öffnet, falls die Software schon installiert ist, das iOS-Programm (kostenlos; universal; App Store-Link).

Die Kooperation ist vielversprechend, keine Frage. Ob die prominente Platzierung jedoch gerechtfertigt ist, bleibt abzuwarten. Yelp’s 60+ Millionen Kunden verteilen sich auf ‘nur’ 13 Länder – die USA dominieren.

Spotify richtet seine Antennen auf Pandora

von alex olma | 20. Juni 2012 | 08:41 Uhr

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Streaming-Dienst Spotify konvertierte mich zum dauerhaft zahlenden Kunden der Musikindustrie – MP3s und CDs haben mich vorher nie wirklich interessiert. Mit ‘Mobile Radio‘ zieht eine aus Pandora-Zeiten geliebte Funktion in die mobile App der Schweden (kostenlos; App Store-Link), bei der ein Algorithmus automatische Wiedergabelisten erstellt – beispielsweise nach Genre oder Lieblingssong.

Die Sender lassen sich jedoch nicht sortieren oder abspeichern. Insgesamt fehlen ausgeprägtere Möglichkeiten um die Radiowelle zu surfen. Das lässt sich weiterhin auch im Umgang mit Alben feststellen, die sich langfristig nur in Playlisten einnisten.

Mobile Radio‘ nimmt Däumchen-Bewertungen entgegen, drischt diese, im Gegensatz zu einigen Mitstreitern, jedoch nicht über eure gesamte Musikkollektion. Nach einer Partynacht ‘in den 90ern’ muss man sich also nicht fürchten, für ewig im Kreislauf der Empfehlungsmaschine festzustecken.

Die neue Funktion ist ein klarer Angriff auf die US-Konkurrenz und funktioniert dort deshalb schon mit einem werbefinanzierten Account. Bei uns benötigt es den Premium-Status.

Kleiner Trost: Für DE-Konten verabschiedete sich kürzlich der Facebook-(Neu-)Anmeldezwang. Immerhin.

Aus Facebook ‘Camera’ wird ‘Camera•’

von alex olma | 12. Juni 2012 | 08:26 Uhr

Die Facebook-Integration in iOS 6 sitzt tief. Entwickler schlagen ihre Zähne in eine eigene Schnittstelle, die ab sofort Apples Betriebssystem bereitstellt. Einen solchen Schulterschluss, insbesondere mit Blick auf Google+ die Mitbewerbersituation, ist nicht zu unterschätzen: ‘Tap to Post‘ wird ähnlich heftig einschlagen wie der systemweite Twitter-Login. Von den Sync-Spielereien mit dem iOS-Adressbuch und Kalender einmal ganz abgesehen.

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Um die Schlagkraft dieser Zusammenarbeit nachzuvollziehen, spulen wir ein bisschen in der Geschichte zurück. Apples ‘Ping’ floppte auch, weil in allerletzter Minute die Facebook-Kooperation scheiterte. Klar, Steve Jobs verkaufte sein ‘soziales Netzwerk‘ viel zu großspurig. Trotzdem würden wir heute ganz anders über das Musik-Add-on reden, wenn es auf den rasanten Facebook-Zug aufgesprungen wäre.

Jetzt ist man an Bord und bekommt unzählige Funktionen um sich dauerhaft festzubeißen. Für Apple war die Twitter-Eingliederung ähnlich wichtig wie Twitter die Apple-Partnerschaft. Bei Facebook sieht dies nicht anders aus, das Niveau ist lediglich bedeutend höher. Stichwort: App-Store-Empfehlungen, Foto-Uploads oder Game-Center-Einladungen.

IPhoneBlog de Facebook

Und trotz aller Harmonie und Gemeinsamkeit muss Facebook die Bezeichnung seiner Foto-App ‘Camera‘, die seit Ende Mai im US-Store steht, in ‘Camera•‘ ändern – wie bereits erwartet.

Favs – ein Lesezeichendienst für Lieblingstweets

von alex olma | 3. Juni 2012 | 15:54 Uhr

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Favs (2.39 €; App Store-Link) sammelt eure Facebook ‘Likes‘, Instagram ‘Herzchen‘, YouTube ‘Däumchen‘ und Twitter ‘Favoriten‘ ein – ähnlich wie ein Mail-Client, der sich von unterschiedlichen Konten neue Daten holt. Der ‘Posteingang’ von Favs setzt sich derzeit aus 17 verschiedenen Webdiensten zusammen – von Flattr über YouTube bis Flickr.

Da jeder eingefangene ‘Gefällt mir‘-Klick dieser Online-Services auf ganz unterschiedliche Art und Weise zustande kommt und weiterverwendet wird, blüht die App mit facettenreichen Anwendungsfällen. Einen ‘Lieblingstweet’ möchte man, ähnlich einem guten Zitat, vielleicht nur archivieren; ein Vimeo-Video bekommt das ‘Like‘ weil man es zum Anschauen für später vormerken möchte. Die Sternchen und Favoriten scheinen auch als Lesezeichen, für Web-Dinge, die man noch Ausprobieren, Weiterleiten oder Schreiben möchte, stark verbreitet. Für mich persönlich ist Pinboard, das bessere Delicious, der Hauptgrund um über die Suchfunktion nach Schlagworten meine Bookmarks zu durchwühlen.

Favs erfreut sich bereits seit ein paar Monaten im Mac App Store (7.99 €; MAS-Link) großer Beliebtheit. Die heute veröffentlichte iPhone-App steht der Desktop-Version in keinem Punkt nach.

MG Siegler setzt seine $5 auf den Facebook-Login in iOS 6

von alex olma | 1. Juni 2012 | 22:57 Uhr

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It’s important to note that Apple being Apple, something could change in the next week and a half (see again: Facebook/Ping). But as of right now, Facebook is a go in iOS “Sundance”.

MG Siegler legt sich fest: das jahrelange Kräftemessen zwischen Facebook und Apple mündet zur nächsten iOS-Version in einer Kooperation.

Ob’s eine Partnerschaft auf Augenhöhe ist, lässt sich durch das gigantische Wachstum beider Firmen in den vergangenen Jahren schwer ermitteln. Es besteht mittlerweile jedoch kein Zweifel mehr, dass beide Konzerne und dessen Kunden von einem potenziellen Schulterschluss profitieren würden.

Ob die Zusammenarbeit allerdings dauerhaft angelegt ist, bleibt ebenfalls eine Frage von Erfolg, bei dem auch Twitter und Google(+) durch ihre Entwicklung mitreden.

Tim Cook auf der D10

von alex olma | 30. Mai 2012 | 09:02 Uhr

Ganz ehrlich: Tim Cook hat vor einigen Stunden auf der D10-Bühne mit Kara Swisher und Walt Mossberg nichts verraten, was auch nur im Ansatz den aufgewirbelten Nachrichtensturm rechtfertig. Das wurde auch nicht erwartet.

Aber, ich gebe zu, es war eine gute und wichtige Vorstellung vom derzeit einflussreichsten Apple-Produkt: seinem CEO.

DirektTim (iOS kompatibel)

Das komplette Video steht noch nicht online. Große Auszüge finden sich jedoch schon jetzt auf der Konferenz-Webseite. Macworld hat die ‘Highlights’ in Textform.

Photosmith sortiert Fotos für Lightroom

von alex olma | 25. Mai 2012 | 21:09 Uhr

Einen halben Nachmittag habe ich heute zwischen Photosmith am iPad (15.99 €; App Store-Link) sowie Lightroom am Mac verbracht und dabei ordentlich Wissen über Fotoverwaltung aufgesaugt. Wer in einer Welt ohne das Adobe-Produkt lebt und seine Bilder eher iPhoto (11.99 €; MAS-Link) oder Aperture (62.99 €; MAS-Link) anvertraut, kann aus diesem Artikel jetzt aussteigen.

Photosmith sortiert, verschlagwortet und bewertet Fotos, die über Fotostream, die lokale Fotobibliothek oder ein Camera Connection Kit aufs iPad gelangen. Anschließend gleicht die Software sich über ein Lightroom-Plugin drahtlos mit der Desktop-Software ab.

Gängiges Paradebeispiel ist sicherlich der Wochenend-Ausflug, bei dem auf der Rückfahrt im Zug oder auf dem Beifahrersitz im Auto bereits mit der Organisation geschossener Aufnahmen begonnen wird.

IPhoneBlog de Photosmith

Die Plugin-Installation am Rechner gelang ähnlich dem Import meines iCloud-Fotostreams am iPad problemlos. Die Tablet-Software ist seit letztem Frühjahr im App Store zu finden, bekommt mit Version 2 jetzt aber erstmals eine zu lobende UI (Walkthrough-Video). Besonders lange Einarbeitung ist nach dem initialen Setup nicht nötig. Trotzdem bietet jeder Button einen schnellen Link zum FAQ-Verzeichnis.

Die Performance stimmt: Auch mit eintausend importierten Fotos fliegt man per Fingerzeig durch den JPG-Himmel (PDF-Guide). Ab und an schleicht sich ein nicht nachvollziehbares Pixel-Tohuwabohu in die Darstellung der Schnappschüsse, das euch bei der Vergabe von Farbmarkierungen oder Sternbewertungen allerdings nicht stört.

Photosmith 2 kann nicht mit ‘Smart Collections’ vom Desktop umgehen und könnte kleine Design-Entscheidungen, die die Benutzung betreffen, zugunsten einer flotteren Bedienung noch umwerfen. Der Workflow, soweit ich mir als Lightroom-Neuling eine Bewertung zutraue, stimmt jedoch. Um die geknipste Fotoserie in einer freien Minute für den späteren Lightroom-WiFi-Import am iPad vorzubereiten, verrichtet Photosmith gute Dienste.

‘Facebook Camera’ schleicht ins Blitzlichtgewitter

von alex olma | 25. Mai 2012 | 15:37 Uhr

DirektFacebook

Facebook Camera, aktuell nur als US-Download (Link) zu laden, ist aus diversen Gründen bemerkenswert. Zuallererst: Apple stört sich weder an der Bezeichnung ‘Camera‘ noch am zumindest ähnlichen App-Icon. Darüber hinaus gibt es bereits ein in Rekordzeit genehmigtes Software-Update sowie ein prominentes Editor’s Choice-Feature mit großen Werbebanner. Ob’s Google in diesem geballten Umfang schon einmal so leicht bei Apple hatte?

IPhoneBlog de Facebook Camera

Beachtenswert ist aber auch die Foto-(Batch-)Upload-App selbst, von der MG Siegler bereits vor zwölf Monaten berichtete. Aufgeräumt und im Gegensatz zum offiziellen Software-Monster ein echter ‘Hingucker’. Der Foto-Zeitstrahl eurer Freunde reicht nicht besonders weit in die Vergangenheit, verdient durch das schlichte Design und die clevere Login-Einbindung über den iOS-Schlüsselbund Lob.

Und Instagram? Facebooks Einkauf liegt lediglich sechs Wochen zurück. Technische Verknüpfungen sind für diesen Zeitraum nicht realistisch. Außerdem diente die Übernahme hauptsächlich dazu, die (aufstrebende) Konkurrenz im Griff zu behalten, die fotowütigen Nutzer zu binden aber mit Sicherheit nicht dem Programmcode des Start-ups.

(Danke, David!)

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