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van Alex Olma

Artikel aus der Kategorie „Hardware“

19. April 2010 – 16:13 Uhr

[video] iPhone 4G-Prototyp aufgetaucht?

Die Aufregung um eine neue iPhone-Generation für diesen Sommer stieß am vergangenen Wochenende in neue Höhen. Die abstruse Geschichte begann mit der Berichterstattung von Engadget. In einer Bar in San Jose soll ein nicht funktionsfähiges „iPhone 4G“ beziehungsweise „iPhone HD“ aufgefunden worden sein. Der angebliche Prototyp mit zwei Kameras und 80 GB-Speicher im Gehäuse eines miniaturisierten iPads mutete wie ein asiatisches Plagiat an.

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Nach den ersten Photoshop-Eingeständnissen und darauf folgenden Dementi grub Engadget in der eigenen Fotodatenbank vom Januar 2010. Zur Apple iPad-Präsentation tauchten unter anderem Bilder auf, die als iPhone-Nachfolgegeneration bezeichnet wurden. Das angeblich neue Gerät platzierte sich genau neben dem iPad-Gehäuse, das sich später als echt herausstellen sollte. Ob sich die Bilder wirklich mit den jetzigen Modell gleicht, darf jeder selbst entscheiden.

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John Gruber von Daring Fireball kramte nach allerlei Skepsis einen Patentantrag aus dem Jahr 2006 hervor, in dem sich Apple die Rechte an einer „Keramik-Ummantelung“ gesichert hat. Diese soll den jetzt aufgetauchten Bildern entsprechen, wie er aus „mehreren Quellen“ erfahren haben möchte.

Und damit dem ganzen Spuk noch die Krone aufgesetzt wird, liegt Gizmodo das viel besprochene Gerät vor, welches sie im Video abbilden.

DirektProto

Direkt4G

via Gizmodo

Die Technikseite nennt als Neuerungen eine Vorder- und Hinterkamera, einen Blitz, eine MicroSIM sowie ein zweites Mikrofon. Die haptischen Knöpfe (außer dem Home-Button) sollen aus Metall gefertigt sein. Die komplett flache Rückseite könnte aus Glas oder glänzendem Plastik verarbeitet sein. Das Gerät bringt 3 Gramm mehr auf die Waage als ein aktuelles iPhone 3GS.

Gizmodo berichtet, dass nach Aussage des anonymen Finders iPhone OS 4 auf dem Gerät vorhanden war. Die Betriebssystemversion soll per Fernlöschung („Remote Wipe“) entfernt worden sein – als ob das Drama nicht schon groß genug wäre. Anscheinend soll das Gerät nicht mit einer neuen Firmware bespielbar sein, sich jedoch exakt wie ein iPhone an einem Computer (Xcode, iTunes, Systemprofiler, etc.) verhalten. Obwohl Gizmodo keinen Zweifel an der Echtheit des Gerätes zulässt („the definitive proof“) bleiben sie bislang Bilder vom Innenleben (austauschbarer Akku?) sowie vom Anschluss an einen Computer schuldig.

Misstrauen bleibt daher angebracht. Als sicher scheint derzeit nur zu gelten, das die AT&T-Mitarbeiter im Juni wieder ihre jährliche Urlaubssperre absitzen müssen.

19. April 2010 – 9:09 Uhr

iPad 3G in den USA mit Vorbestellungen für den 07. Mai

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Apple aktualisierte am heutigen Morgen seinen Online-Shop und änderte die Verfügbarkeit des „iPad Wi-Fi + 3G“ von Ende April auf den 07. Mai. Unklar scheint derzeit, ob die Vorbestellungen der UMTS-Geräte von Ende April früher ausgeliefert werden oder sich alle bereits getätigten Bestellungen verzögern. Der Apple Online Store gibt für das aktuell verfügbare Wi-Fi-Modell eine Lieferzeit von 5-7 Werktagen an. Da der Retail-Verkauf jedoch auf ein anderes Produktlager zurückgreift, ist in vielen Apple Store das Gerät im Laden noch erhältlich.

In der letzten Woche verschob Apple den weltweiten iPad-Start in Deutschland sowie der Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien, Japan, Australien, Kanada und Großbritannien auf Ende Mai. Hierzulande wird eine Vorbestellung ab dem 10.05. möglich sein.

(Danke, Touchtalk!)

15. April 2010 – 11:01 Uhr

Schweizer iPhone-Projektschule

Die Schweizer Schule in Goldenau stellte am heutigen Morgen auf der Re:publica in Berlin ihr „iPhone-Pilotprojekt“ vor, bei dem die Schüler und Schülerinnen für zwei Jahre von der Swisscom ein Apple-Telefon gestellt bekommen.

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Das (3G-)Gerät ergänzt den klassischen Lernplan und schult die Kinder der 5. Klasse im Umgang mit neuer Technik, Medienkonsum und erweiterten Recherche-Möglichkeiten. Das Gerät kann während der Schulzeit und darüber hinaus im privaten Bereich genutzt werden. Das Projekt wurde im Vorfeld einvernehmlich in Kooperation mit den Eltern abgesprochen.

Der Feldversuch startete im Jahr 2009 und verzeichnet bereits nach dem ersten Jahre ausgeprägte Erfolge. Durchschnittlich verbrauchen die SchülerInnen pro Monat lediglich 20 Telefonminuten – die Datennutzung steht mit großem Abstand im Vordergrund. Die Ausgabe von Diktaten erfolgt per Podcast. Sprachsoftware hilft bei englischer und französischer Aussprache – über digitale Lernkarten lassen sich Vokabeln verinnerlichen und statistisch erfassen.

Die Geräte werden ohne Filter- oder Zensur-Software an die Kinder ausgegeben und die Energie der Lehrkräfte auf pädagogische Weiterbildung für Medienkompetenz verwendet. Ein gemeinsamer Vertrag zwischen Schülern, Lehrern und Kindern regelt die Eckpunkte.

Diese „moderne“ Gestaltung des Lehrplans rief die Mobilfunkgegner in der Schweiz auf den Plan, die nach einem polemischen Fernsehbericht eine offizielle Beschwerde bei der Schulleitung einlegten. Daraus folgte eine absurde Rechtsstreitigkeit, aus der für die Lehrkörper eine Anklage auf Körperverletzung (Schlagwort: „Strahlenbelastung“) folgte, aber glücklicherweise abgewendet werden konnte.

Das iPhone konnte während seiner bisherigen Einsatzzeit in ganz verschiedenen Lehrbereichen Anwendung finden. Ein direkter (SMS-)Kontakt zum Lehrkörper für organisatorische Absprachen; die Kamera zum Erstellen von Kurzfilmen; digitale Notenblätter für den Musik-Unterricht oder das simple Zeit-Stoppen beim Sportunterricht wollen nicht mehr vermisst werden.

Aus den USA sind häufiger (private) Universitäten im Gespräch, die ihre Studenten mit entsprechendem Equipment ausstatten. Ehrlicherweise beginnt die technologische Sozialisation im Jahr 2010 nicht mit 20 Jahren sondern weitaus früher, weshalb dieses Schweizer Pilotprojekt ein sehr inspirierenden Blick für zukünftige Lehrmethoden darstellt.

http://www.projektschule-goldau.ch/das-iphone-projekt

14. April 2010 – 14:34 Uhr

iPad-Deutschlandstart auf Ende Mai verschoben

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Apple verschiebt aufgrund der „unerwartet hohen Nachfrage“ den iPad-Start in Deutschland um einen Monat auf Ende Mai. Das Unternehmen teilt in einer Pressemitteilung mit, dass die internationalen Konditionen und Verkaufspreise am 10. Mai zur Vorbestellung bekanntgegeben werden sollen.

Obwohl wir mehr als 500.000 iPads in der ersten Woche ausgeliefert haben, ist die Nachfrage deutlich stärker als wir erwartet haben und wird voraussichtlich weiterhin unsere bereitgestellten Mengen in den nächsten Wochen übertreffen, da mehr und mehr Leute das iPad sehen und ausprobieren. Wir haben ausserdem eine grosse Stückzahl an Vorbestellungen für das iPad 3G zur Auslieferung Ende April entgegen genommen.

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(Danke, Olli und Daniel!)

5. April 2010 – 15:02 Uhr

[video] iPad-Autopsie

Tested.com weidet auf 22 Videominuten die Innereien des iPads aus.

Neben den umfangreichen Fotogalerien von iFixit („iPad Teardown“) ist dies ein sehr interessanter Autopsie-Einblick in die Konstruktionsweise und den Aufbau des WiFi-Gerätes von Apple. Wer sich dafür begeistern kann, dass die WiFi-Antenne nicht abgeschirmt hinter dem Apfel-Logo sitzt, der A4-Prozessor in Richtung des Bildschirms blickt, und wie der gigantisch verklebte Batterie-Pack montiert ist, bekommt hier eine Menge Informationen.

Eine wissenschaftliche Lehrstunde, was man auf 242,8 x 189,7 x 13,4 Millimeter mit einem Gewicht von 0,68 Kilogramm unterbekommt.

4. April 2010 – 18:33 Uhr

iPad-Jailbreak könnte sich ankündigen

DirektSpirit

Das Dev-Team nimmt sich auch dem iPad an, und verzeichnet bereits 30 Stunden nach dessen Release erste Erfolge für die Portierung des „Spirit-Jailbreaks“. Aus dem Video und den angefügten Twitter-Kommentaren lässt sich eine positive Bilanzierung zumindest erschnuppern…

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(Danke, Sebbi!)

Und auch der „IO Registry Tree“ des iPads liegt bereits in Textform vor. Steve Troughton-Smith und ZodTTD wühlen in den Eingeweiden des Gerätes und vermuten einen ARM Cortex A8-Prozessor, eine PowerVR SGX535-Grafikkarte sowie 256 MB Arbeitsspeicher.

3. April 2010 – 18:55 Uhr

iPad-Verkauf in den USA hat begonnen

Wegen der Atmosphäre wäre ich natürlich gerne vor Ort gewesen. Aus dem warmen Studio, das ich mein Wohnzimmer nenne, bekommt man die Informationslage jedoch gebündelter mit…

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Um 15 Uhr hiesiger Ortszeit startete der iPad-Verkauf an der Ostküste. Der Glas-Würfel in New York City an der 5th Avenue stand dabei (natürlich) im Blickpunkt. Drei Stunden später folgte die Store-Eröffnungen an der Westküste. Wie gewohnt kampierten unzählige Interessierte (trotz Reservierung) vor den Apple Stores. Die Videoplattform UStream präsentierte sich mit einer unmessbaren Anzahl von „Live-Streams“. Darauf zu sehen: wartender Menschen!

Apple sortierte die Menschenschlagen bereits zu diesem Zeitpunkt vor, und erfasste mit einer Web-Anwendung auf dem iPhone, die im Vorfeld registrierten Bestellungen. Dazu war anscheinend lediglich die Angabe des eigenen Namens erforderlich. Pressevertreter wurde aus den Wartereihen aussortiert. Pünktlich mit dem Einlass und den ambivalent zu interpretierenden Beifallsbekundungen der Apple Store-Mitarbeiter, brach ein Großteil der „Live-Berichterstattung“ ab und kehrte kurz darauf mit endlosen „Unboxing-Filmen“ auf allen Videoplattformen zurück.

DirektScreen

Das weltweit erste iPad verkaufte sich übrigens an den Münchner Richard Gutjahr.

Seitdem hagelt es „Walkthrough: iPad Setup„, „Live Blogging the iPad’s Big Day“ und immer mehr Foto-Galerien. Natürlich dürfen auch die scheinbar obligatorischen Zerstörungs-Videos (YouTube) von minderbemittelten schmalspurigen unterbelichteten einfältigen Menschen nicht ausbleiben.

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Professionell auseinandergenommen hat iFixit.com bereits das neue Gerät (iPad Teardown). Auch der Software widmete man sich: ‚Boy Genius Report‚ berichtet von Referenzen in der finalen iPhone OS 3.2 Firmware, die als iPhone3,2, iPhone3,3, iPod4,1 und iProd2,1 betitelt sind und dementsprechend auf zukünftige Hardware-Generationen hinweisen könnten.

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Ebenfalls professionell: das umfangreiche Engadget-Review von Joshua Topolsky. Wer sich eine sehr technische Perspektive vom Gerät wünscht, findet umfangreiches Foto- und Text-Material im (En-)Gadget-Blog.

via engadget

Ebenso lesenswert: Andy Ihnatko macht sich ein paar tiefergehende Gedanken zum iPad und seinem Multitasking. Außerdem finden ich es persönlich ja extrem toll, wenn auf dem iPad schon mein Lieblings-Weblog konsumiert wird!

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(Danke Daniel und Olaf!)

30. März 2010 – 23:31 Uhr

iTunes 9.1 / iPhoto 8.1.2 / erste iPad-Bestellungen ausgeliefert

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Über die Softwareaktualisierung (und die Webseite) liefert Apple das bereits vermutete iTunes-Update 9.1 aus. Die 102 Megabyte widmen sich vornehmlich der kommenden iPad-Synchronisation für Musik, Filme, Fernsehsendungen und Büchern.

Literatur – bei Apple „iBooks“ genannt – lässt sich im EPUB-Format bereits in die neue Version der beliebten (!) Musikverwaltung werfen, dort jedoch nicht öffnen/lesen.

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Was früher als „Programme“ beziehungsweise „Applications“ bezeichnet wurde, heißt in iTunes 9.1 jetzt schlicht „Apps“. Musiktitel konvertiert die Anwendung für alle mobilen Apple-Geräte nun auch mit 128 kBit/s ins AAC-Format. „Genius Mixes“ lassen sich mit der neuen Version wiederherstellen und umbenennen. Sprachliche Anpassungen zum bevorstehenden Gerätestart erklären sich von selbst.

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Über geschlossene Sicherheitslücken lässt sich in diesem Support-Dokument ausführlich informieren.

Im gleichen Atem- Download-Zug spült Akamai das entsprechende iPhone-Konfigurationsprogramm in Version 2.2, VoiceOver Kit 1.3 sowie ein iPhoto-Update auf die heimischen Rechner.

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Neben der Software geht auch die Hardware auf Reisen. Die ersten iPad-Bestellungen wurden am gestrigen Montag „Prepared for Shipment“ und verließen bereits heute die Lagerhäuser. Auch meine Bestellung befindet sich auf dem Postweg. Mit einer Auslieferung ist jedoch vor Samstag, zum offiziellen Verkaufsbeginn, nicht zu rechnen.

(Danke, Chilloutman!)

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