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van Alex Olma

Artikel aus der Kategorie „Hardware“

8. Mai 2010 – 16:58 Uhr

Gastbeitrag: Impressionen vom iPad-Kauf in New York

Gastbeitrag: Michael Schmid beschrieb an dieser Stelle bereits vor zwei Jahren wie er sein Heimkino so umrüstete, dass es komplett mit dem iPhone (Classic) zu steuern ist. Das war komplett handgestrickt ohne Zusatzsoftware. Das weltweite App Store-Debüt sollte erst einen Monat später folgen.

Weitere 24 Monate in der Zukunft ist Michael dieser Tage in New York unterwegs und beschreibt in Bild und Wort seine ersten Eindrücke beim iPad-Kauf. Michael twittert unter Schnitzel86 und (foto-)bloggt auf http://x-foto.ch/

Meine Ferien in New York Anfang Mai waren schon länger festgesetzt. Als bekannt wurde, dass Apple das iPad genau um diese Zeit in den USA veröffentlichen wird, während Europa noch wartet, war mir klar, dass diese Urlaubstage unter einem iPad-Stern stehen. Ich will euch hier kurz erzählen, was man beim Kauf von mehreren iPads in New York (in vier Apple Stores) alles erleben kann.

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Foto: x-foto

Schon als ich am Sonntagmittag dem 2. Mai in New York ankam, fuhr ich direkt in den Apple Store an der 5th Avenue um mir ein iPad 64 GB WiFi+3G zu kaufen. Das Gerät sollte neben meiner privaten ‚Surfstation‘ auch ein US-Reiseführer werden, da ich plante, mit meiner Schweizer Kreditkarte einen Monat ‚unbegrenztes Internet‘ auf dem iPad zu kaufen. Doch kaum kam ich im bezaubernden Apple Store an der 5th Avenue an war klar, dass dieses Unterfangen schwierig werden könnte. Wer schon einmal im gläsernen Apple Store an der 5th Avenue war weiß, dass es in der Mitte eine gigantische, Steve Jobs-patentierte Glastreppe gibt, um genau diese sich eine endlos lange Schlange bildete.

Auf was die Kunden genau warteten, war überflüssig zu fragen. Aus all den vielen Stimmen hörte man eindeutig das Wort ‚iPad‘ heraus. Ich fragte einen der vielen Apple-Spezialisten, welche Versionen noch vorrätig sind: „16 GB WiFi or 16 GB WiFi+3G“ war die ernüchternde Antwort. So entschied ich mich, im Apple Store Soho mein Glück zu versuchen. Dort waren die Menschenschlangen kleiner, aber auch die iPad-Dichte entsprechend niedriger. Genauer gesagt: Es gab keine Geräte mehr.

„Seit den Morgenstunden total ausverkauft“, lautet die deprimierende Erklärung einer Mitarbeiterin. Sie empfahl mir jedoch, ein iPad mit der neuen „Reserve and Pick Up“-Möglichkeit vorzubestellen. Ein iPad 64 GB WiFi + 3G lautete mein spontaner Reservierungswunsch. Als ich mir jedoch ein zweites Geräte zurücklegen lassen wollte, wurde mir freundlich aber bestimmt erklärt, dass es nur möglich ist eine der flachen Glasscheiben zu reservieren.

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Foto: x-foto

Natürlich erwartete ich bereits am Montag eine ‚Abholbenachrichtigung‘. Diese blieb jedoch aus. So ging ich trotzdem nochmal in den 5th Avenue Apple Store um mich dort mehr umzusehen. Dabei erfuhr ich, dass obwohl Apple offiziell sagte, die Geräte seien ausverkauft, es trotzdem noch 16 GB WiFi iPads zu kaufen gibt. Offizielles iPad-Zubehör suchte man jedoch vergebens.

Am Morgen des darauf folgenden Dienstags erhielt ich während des Frühstücks eine erfreuliche Mail: „Your iPad is waiting at the Apple Store. We can’t wait to see you at the store.“ So fuhr ich zum dritten Mal zum 5th Avenue Apple Store, schnappte mir ein (wieder vorrätiges) ‚Camera Connector Kit‘ und stellte mich in die diesmal wesentlich kürzere Warteschlange. Schon nach kurzer Zeit wurde ich bedient. Nachdem ich dem Store-Mitarbeiter meine Apple ID mitgeteilt hatte, verschwand dieser für mehrere Minuten im Lager.

Der groß angelegte Einkauf mit weiteren iPads, die für meine Arbeitskollegen bestimmt waren, fiel auch an diesem Tag nicht sehr erfolgreich aus. Man erklärte mir, dass es auch heute nur WiFi Modelle gibt und ich maximal zwei pro Person kaufen könnte. Neben meinem 64 GB iPad kam also noch eine 16 GB WiFi-Variante dazu. Das Aktivieren des AT&T ‚unlimited Data-Plan‘ war mit meiner Schweizer Kreditkarte kein Problem, einzig (irgend-)eine US-Adresse musste angeben werden.

Am späteren Nachmittag war ich ‚zufällig‘ in der Nähe des 14th Street Apple Stores, welcher mit seinen drei Stockwerken flächenmässig einer der grösste Geschäfte ist. Ich orderte wieder ein 16 GB WiFi iPad. Als jedoch meine Kreditkarte durch das iPod-touch-Lesegerät gezogen wurde, erklärte mir die Mitarbeiterin ziemlich harsch, dass mein „Lifetime Limit“ von zwei iPads bereits aufgebraucht war.

Ein bisschen geschockt verliess ich den Store. ‚Lifetime-Limit‘ klingt nicht gut…

Ein bisschen skeptisch wühlte ich mich durch einige Weblogs und fand heraus, dass diese Begrenzung von zwei iPads, anscheinend das Limit pro Tag beschreiben. Derzeit begrenzt das sogenannte ‚Lifetime-Limit‘ zehn iPads pro Lebenszeit einer Kreditkarte.

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Foto: x-foto

So versuchte ich mein Glück am Donnerstag nochmals. Dieses Mal im Apple Store an der Upper West Side. Und siehe da, es wurde mir ein iPad 16 GB WiFi ohne Probleme mit der selben Kreditkarte verkauft. Dabei hatte ich auch die Möglichkeit einen Blick auf den iPod touch zu erhaschen, auf dem es keine Meldung gab, dass diese Kreditkarte bereits (mit einem iPad) belastet wurde. Was mich allerdings überraschte, da Apple zu der Kreditkartennummer die einmal angegebene E-Mail Adresse speichert, um dahin direkt die Rechnungskopie zu senden.

Somit konnte ich bis zum heutigen Tag drei iPads kaufen. Bislang ist jedoch nur eins der Geräte in einer UMTS-Variante in meinem Gepäck. Die Verfügbarkeit scheint für diesen Gerätetyp immer noch sehr schwierig. Obwohl ich mit anderen Apple IDs noch Reservierungen vorgenommen habe, konnte davon bis heute noch keins geliefert werden. Die nächsten Tage werden zeigen, wie schnell Apple mit der Lieferung dieser iPads nachkommt.

(Danke, Michael!)

2. Mai 2010 – 22:32 Uhr

SIM konvertiert zu MicroSIM

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Entgegen dem iPhone, welches in den USA und Deutschland (noch) mit Vertragsbindung und einer entsprechender Software-Fessel verkauft wird, ist das iPad 3G Sim- und Netlock ungebunden.

(Importierte) Mobilfunk-iPads können schon jetzt mit einer Micro-Simkarte ausgestattet werden. Vorraussetzung ist, dass man einen Mobilfunkanbieter findet, der eine solche Karte bereits vertreibt. In Deutschland haben lediglich die Prepaid-Anbieter Simyo und Blau.de sowie Vodafone eine Absichtserklärung für ihr zukünftiges Sortiment gegeben. Dem derzeitigen iPhone-Exklusivpartner entfleuchten erste interne Datentarif-Ideen, die kurz darauf wieder dementiert wurden.

Nachgedacht wird über 3 Euro-Tageskarten, vergünstigte Angebote für derzeitige iPhone-Kunden und 3 GB-Monatsoptionen für 20 Euro. In den USA gibt es derzeit kein vergünstigtes AT&T-Angebot für aktuelle iPhone-Besitzer. Dort zahlt man auf jeden Fall die Datenoption für das neue Geräten obendrauf. Der von Gizmodo ‚erworbene‘ iPhone-Prototyp war übrigens ebenfalls mit einem MicroSIM-Kartenslot ausgestattet.

DirektVoice

Für die ersten T-Mobile iPhone-Verträge in Deutschland ließen sich ’normalgroße‘ MultiSim-Karten bestellen, die für eine Nutzung im externe USB-Dongle gedacht sind. Da sich die(se) Simkarten lediglich durch ihre Größe von den bisherigen Plastiksteckern unterscheiden, hilft auch ein bisschen Arbeit mit der Nagelfeile, um die Größe rund um den Chip ans Micro-Format anzupassen.

TechRadar oder iHackint0sh wissen, wie man die Ecken abzuknipsen hat. Eine entsprechende Software-Anleitung hat iPadInsider jetzt veröffentlicht, die zeigt wie ein iPad im amerikanischen T-Mobile-Netz unterwegs ist. Da das iPad 3G nicht das 1700 MHz-Band unterstützt, limitiert sich die Geschwindigkeit von UMTS auf EDGE.

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Für eine „Doppelnutzung“ von lediglich einer Simkarte – für bereits bestehenden Tarif-Bindungen – existieren Adapterlösungen, die jedoch nur „Wechselwillige“ glücklich machen dürfte.

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Ich persönlich bin derzeit mit meiner MiFi-Lösung ganz gut aufgehoben. Das GPS im neuen 3G reizt jedoch, wozu ich den Mobilfunkmarkt zum iPad-Start in Deutschland für das beste Angebot zu gegebner Zeit erforschen sondieren werde.

2. Mai 2010 – 18:48 Uhr

iPad Wi-Fi + 3G im US-Verkauf

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Die ersten iPads mit UMTS-Chipsatz stehen seit Freitag im US-Verkauf.

Rein äußerlich betrachtet unterscheiden sich die neuen Geräte durch eine schwarze Plastikabdeckung an der Oberseite des Gehäuses. Diese dient dem besseren Mobilfunk-Empfang. Der MicroSIM-Karteneinschub sitzt an der linken Seite der Aluminiumrahmung. Das benötigte ‚Werkzeug‘ zum Einsetzen der Simkarte liegt wie beim iPhone der Verpackung bei. Im Inneren werkelt neben der neuen Funk-Architektur für UMTS ein GPS-Stein zur exakteren Positionsbestimmung. Einen Kompass navigiert in beiden iPad-Typen. Gegenüber dem WiFi-Modell mit 0.68 kg bringt die UMTS-Version 0.73 kg auf die Waage.

Die Verpackung der unterschiedlichen Apparate fällt exakt identisch aus. Lediglich auf der Rückseite wird über einen kleinen Aufkleber kommuniziert, dass es sich um die „3G“-Variante handelt.

iPad Wi-Fi + 3G Unboxing and Setup - a set on Flickr.jpg

Neben unzähligen Unboxing-Galerien konnten bereits einige Praxiserfahrungen in den vergangenen 48 Stunden erhascht werden. Das Tech-Weblog iLounge automatisiert das Aufrufen von datenhungrigen Webseiten über UMTS, die sich alle 60 Sekunden neu laden, und erzielte dabei eine zirka achtstündige Batterielaufzeit. Die iPad Internet-Verbindung lässt sich jedoch nicht mit anderen Geräten, wie beispielsweise Laptops, teilen.

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Die AT&T-MicroSIM befindet sich im Auslieferungszustand bereits im Gerät. Nach den ersten Testläufen für die beiden Datentarife (250 MB für $14.99 sowie unbegrenzter Verbrauch für $29.99) wurde schnell offensichtlich, dass die preiswerte Option nur für den extrem sparsamen Gebrauch taugt. Entgegen dem iPhone werden am iPad sinnvollerweise durchgehend die ‚richtigen‘ Webseiten ohne ‚Optimierung‘ geladen, welche schlussfolgernd mehr Verkehrsdaten konsumieren.

Das iPad kommt ohne Simlock und lässt sich auch mit zurechtgestutzten MicroSIMs betreiben.

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via twitter@musclenerd

Softwaretechnisch bleibt alles beim Alten. Version 3.2 (7B367) wird ergänzt durch eine „Cellular Data“-Option in den Systemeinstellungen. Der Schriftzug „AT&T“ löst in der Menüzeile das „iPad“ ab. Mobilfunkdaten lassen sich – beispielsweise für Urlaubsreisen im Ausland – komplett deaktivieren. Über das Mobilfunknetz werden wie beim iPhone YouTube-Filme in geringerer Qualität ausgeliefert und Downloads aus dem App Store auf 20 MB begrenzt. Das Streaming-Angebote von ABC (kostenlos; US-Link) liefert (derzeit) seine Serien lediglich über eine WiFi-Verbindung aus – vermutet werden Lizenzprobleme. Das Netflix-Filmangebot (kostenlos; US-Link) tröpfelt in stark minimierter Qualität durch die drahtlose Leitung. Die Gizmodo-Geschwindigkeitstests (Pageload, Download-Speed, Latency, etc.) fielen alle in den zu erwartenden Rahmen, welcher sich vergleichbar mit einem iPhone 3GS gestaltet. Detailunterschiede bestätigen die Regel.

Für den GPS-Fix soll das iPad im Vergleich zum iPhone wesentlich länger benötigen, dann aber akkurater arbeiten. So ganz repräsentativ fällt dies mit unterschiedlichen Firmware-Versionen jedoch nicht aus.

Die Schrauber von iFixit haben das Gerät bereits auseinandergenommen. Das Dev-Team übernimmt die Software-Zerlegung und sendet über den Jailbreak kleine Text-Nachrichten.

DirektSMS

In Deutschland soll die Vorbestellung für beide iPad-Versionen (Wi-Fi + Wi-fi + 3G) am kommenden Montag den 10.Mai stattfinden.

30. April 2010 – 13:10 Uhr

[update] Bevorstehender US-Start vom iPad Wi-Fi + 3G

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Am heutigen Freitag startet in den USA der Verkauf vom iPad Wi-Fi + 3G.

Apple schließt dazu am Nachmittag des 30. April zwischen 16 und 17 Uhr (Ortszeit) seine Ladengeschäfte um das Produkt in die Regale zu räumen. Die Preisspanne der Geräte mit UMTS beginnt bei $629 US-Dollar für ein 16 GB-Modell und hangelt sich über 32 GB für $729 US-Dollar bis zur Luxus-Ausführung mit 64 GB für $829 US-Dollar.

Wer früh vorbestellt hat, erwartet ebenfalls zeitnah seine (Kurier-)Lieferung, für die bereits „Versand-Nachrichten“ per E-Mail verschickt wurden. Wer sich erst jetzt für eine Online-Bestellung in den USA entscheidet, darf frühestens dessen Ausführung zum 07. Mai erwarten. Früher kann das Gerät voraussichtlich nur in einem Ladengeschäft erhascht werden.

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In Deutschland wird die exakte Verfügbarkeit sowie die dazugehörigen Preis-Konditionen am 10. Mai bekannt gegeben. Seine E-Mail-Adresse für eine offizielle Benachrichtigung kann man bereits bei Apple hinterlassen.

In den USA wird AT&T die iPad-Datentarife anbieten. 250 Megabyte ‚Informationsdurchsatz‘ kosten pro Monat $14.99 US-Dollar. Für unbegrenztes Surfen mit dem iPad über die MicroSIM fallen $29.99 US-Dollar an. In beiden Tarifmodellen ist die kostenfreie Benutzung der zirka 20.000 AT&T-Hotspots inklusive.

Für die Abrechnung lassen sich Kreditkarten-Informationen direkt auf dem iPad hinterlegen. Dort kann auch der aktuelle Datenverbrauch eingesehen werden. Der Benutzer wird im limitierten Tarif benachrichtigt, sobald sich das „Datenguthaben“ auf 20-, 10- oder Null-Prozent minimiert hat. Zu diesem Zeitpunkt lässt sich entscheiden, ob für $14.99 US-Dollar noch einmal 250 MB hinzugekauft oder gleich in den unbegrenzten Tarif gewechselt werden soll.

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-> http://www.apple.com/ipad/3g/

Konkrete Mobilfunkanbieter und die dazugehörigen Tarifangebote für das iPad in Deutschland stehen noch aus.

Update

Apple veröffentlicht ein Support-Dokument zur Aktivierung des Datentarifs.

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-> http://support.apple.com/kb/HT4157

29. April 2010 – 10:15 Uhr

M! Games-Spezial / Apples Medien-Tausendsassa – das iPad im Praxistest

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Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2010. Dies sind die Abenteuer des Apple iPads, das mit seiner 4.000 App starken Besatzung unterwegs ist, um fremde Handbewegungen, neue Bedienkonzepte und Spiele-Kategorien zu erforschen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringt das iPad dabei in Kulturkreise vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

Zweifelsohne: Der Tablet-Computer aus Cupertino begründet eine komplett jungfräuliche Produktkategorie – irgendwo zwischen klassischem Laptop und erwachsenem Smartphone. Wer einmal Hand anlegen durfte, hat Schwierigkeiten seine Patschen freiwillig wieder vom hochauflösenden Multitouch-Bildschirm zu nehmen. Zu mühelos gleiten die Fingerspitze über das 1024 x 768 Pixel-Spielfeld des bekannten iPhone-Betriebssystems.

Mattscheiben-Flimmern

Wie man sich die Zeit an diesem Lifestyle-Gerät vertreibt, ist individuell unterschiedlich. Spiele dominieren in den US-Anfangstage das Software-Angebot. Die Untoten-Abwehr in PopCaps „Plants vs. Zombies HD“ schüttelte sich noch nie zuvor intuitiver aus dem Handgelenk. Knallbunt und mit hochauflösenden Texturen krabbeln und schwimmen die wiederbeseelten Leichen in Richtung der zu verteidigenden Behausung. Mit einem Fingerzeig platzieren sich Pflanzen-Gefechtstürme. Die ergonomische Glasscheibe mit stabilem Aluminiumrücken liegt auch bei rasanten „Real Racing HD“-Asphaltverfolgungen ausgewogen in den Händen. Der 9.7-Zoll- (bzw. 25 cm)-Bildschirm balanciert im ‘Lenkradgriff’ die Boliden accelerometergesteuert mit einem Eigengewicht von 700 Gramm über die Rundkurse. Durch die nahe Körperhaltung scheint der verbrannte Rennreifen-Gummi direkt in die Nase zu steigen. Mit weitaus weniger Adrenalin im Blut wird in „Labyrinth 2 HD“ eine kleine Silberkugel durch verzweigte Schachtelsysteme bugsiert. Aufbaustrategen genießen mit „Civilization Revolution for iPad“ genügend Bildschirmplatz, um Sid Meiers aufpoliertem Meisterwerk einen erneuten Besuch abzustatten. “Mirror‘s Edge for iPad” wird der viel gescholtenen interaktiven Animationsunterhaltung durch atemraubende House-Running-Passagen gerecht. ‘Point and Touch’ heißt es beim alt-ehrwürdigen Sam & Max-Abenteuer “Episode 1: The Penal Zone for iPad”, welches Telltale-Games dem iPad-Debüt pixelgetreu spendiert.

Durch die im wahrsten Sinne des Wortes HAUTnahe Handhabung ist man viel näher am Spielgeschehen als dies eine Tastatur, eine Maus oder ein Joystick zu leisten vermögen – der sehr persönliche Fingereinsatz erfolgt nur wenige Zentimeter entfernt vom eigenen Augapfel.

Die 185.000 auf zweifache Auflösung hochfrisierten, bereits verfügbaren iPhone-Anwendungen fördern dieses Spielerlebnis nicht. Naturgemäß laufen alle App Store-Programme über das spiegelnde Widescreen-Display. Die großkörnige Darstellung durch den Zweifach-Zoom lässt sich jedoch bestenfalls bei Umsetzungen von 8-Bit-Klassikern ertragen. Dem Apple-Werbespruch gilt kein Vertrauen: Als vernünftig benutzbare Anwendungen lässt sich derzeit ‘nur’ eine vierstellige Anzahl von Programmen betiteln. Diese speziell auf das iPad zugeschnittenen Apps legen nicht nur optisch eine Schippe drauf, sondern pendeln sich auch preislich, mit 5 bis 15 Euro weitaus gewichtiger ein als die Micropayment-Beträge des iPhones.

Gedanklich verabschieden darf man sich von der Sorge um die Akkulaufzeit. Die Lithium-Polymer-Batterie belegt nicht umsonst 80-Prozent des Gehäuse-Innenlebens. Zehn Stunden Laufzeit unter der intensiver LED-Sonnenbank zwingen das Gerät nicht in die Knie – egal ob das Interesse den Spielen, Filmen, Musik oder dem Internet-Einsatz gilt. Der 1GHz Apple A4-Prozessor peitscht HD-Videostreifen bis 720p über die Hochglanzanzeige, egal ob aus dem iTunes Store oder von der digitalisierten DVD. Hollywood warf selten ein schärferes Bild auf eine mobile Mattscheibe – gleichgültig ob in der voll besetzten U-Bahn oder unbeobachtet unter der heimischen Bettdecke. Die Musikwiedergabe ist durch den nicht portablen Geräte-Charakter nur dann für unterwegs geeignet, wenn man seinen Sound aus der 1,3 Zentimeter dünnen Flunder über die Bluetooth-Schnittstelle vom Rucksack auf die Kopfhörer beamt.

Besuchszeiten

Die iPad-Amphibien füttert man mit Entertainment-Material weiterhin ausschließlich im eingezäunten iTunes-Zoo. Je nach Gattung lassen sich 16, 32 oder 64 GB Futter zwischen die Rippen des Flashspeichers quetschen. Die Achillesferse bleibt das iTunes-Ungetüm, das jetzt auch noch Text- und Tabellen-Dokumente sowie Präsentationsfolien über USB entgegennimmt. Die Apple-Softwarewerkzeuge “Pages” (Word), “Numbers” (Excel) und “Keynote” (PowerPoint) geben eine stattliche Figur ab. Die Aufstellung der eigenen Monatsfinanzen rinnen dabei nicht nur sprichwörtlich durch die eigenen Finger – ungewohnt, intuitiv und mit katastrophaler iTunes-Synchronisation. Die virtuelle Tastatur bedarf ohne haptisches Feedback einer gewissen Einarbeitungszeit. In der breiteren Bildschirmansicht säubert sich das Text-Unkrautbeet nach einigen Tagen bereits merklich. Horizontal aufgestellt visiert man die Tasten nach dem ‘Zweifinger-Adlersuchsystem’ an oder koppelt für lange Artikel eine Bluetooth-Tastatur.

Surfen im Netz ist schlicht grandios. Nie zuvor ließ sich das M!Games-Forum unter www.maniac.de entspannter mit hochgelegten Füßen lesen. Für digitale Comics, eBooks und seitenlange PDFs gilt das Gleiche. Die Kinovorschau mit YouTube-Trailer zeichnet ein HD-Grinsen um die eigene Schnute.

Spielverderber? Der ersten Hardware-Generation lötet Apple kein eigene Kamera ein. Bedauerlich, da ansonsten der Umgang mit Fotos – beispielsweise als Diashow im Bilderrahmen-Format oder als Präsentations-Röhre mit TV-Adapter – vorbildlich ausfällt. Und ja, das ressourcenfressende Adobe Flash darf weiterhin nicht im umzäunten Apple-Gehege mitspielen. App Store-Anwendungen müssen immer noch durch den diktatorischen Genehmigungsprozess und dessen Richtlinie ewige Treue schwören – im Westen nichts Neues!

Das iPad ersetzt kein Mobilfunktelefon und kein Laptop. Es ist kein breites Antibiotikum, das alle individuellen Wünsche und Bedürfnisse an Computertechnik erfüllt. Die trainierten Muskelpakete blitzen jedoch in einer bislang ungesehenen Art und Weise auf – so sieht Medienkonsum 2010 aus! Ernsthafte Konkurrenz sucht man (leider) vergebens. Die iPad-Möglichkeiten bleiben vielfältig und fallen pro Nutzer sehr unterschiedlich aus. In den ersten fünf US-Verkaufstagen gingen 500.000 Geräte über den Ladentisch. Diese Nachfrage verzögert den weltweiten Verkauf um einen ganzen Monat – zumindest wenn man der Apple-PR Glauben schenken möchte. Erst Ende Mai startet hierzulande der Verkauf. In Acht nehmen dürfen sich einige Netbook-Hersteller, das Nintendo DS und die Sonys PSP – hier kommt ein Tausendsassa, der an den Erfolg des iPhones anknüpft.

[Kasten] Die Tafel des Anstoßes

Es sind nicht alles Pixel, die leuchten. Das iPad besitzt zwar 262.000 (edit: unterschiedlich funkelnde Farbpunkte) im LCD-Schirm mit IPS-Technologie, trotzdem bleibt genügend Nacharbeit für eine mögliche zweite Hardwaregeneration. Onkel Steve verwehrt dem ersten Jahrgang eine (wenn nicht sogar zwei) integrierte Kamera(s), die Schnappschüsse oder Videokonferenzen ermöglichen. Im iPad-Herz trommelt ein Apple Eigenfabrikat der Cortex A8-Prozessorfamilie – leider nicht das neuste Rechenwerkzeug. Der PowerVR SGX-Grafikchip und die mageren 256 MB-Arbeitsspeicher schubsten die Pixel in identischer Form bereits über den iPhone 3GS-Bildschirm. Der begrenzte Speicher ärgert, wenn im Webbrowser mehrere Tabs nicht vorgehalten werden können sondern beim Aufrufen neu laden müssen.

Die Qualität der ersten Spiele ist im Durchschnitt noch sehr ambivalent, da die Entwickler die OpenGL-Grafik zum Großteil nur ohne Testhardware ausprobieren konnten – hier ist in den nächsten Monaten eine rasante Qualitätssteigerung zu erwarten. Unverändert wird dagegen die Abwesenheit von Adobes Flash bleiben. Apple verfolgt hier seit iPhone-Einführung eine unbeirrte Linie und wartet darauf, das die Webangebote sich umstellen. Das passiert zwar, dauert jedoch. Und obwohl der Schritt aus technischer Perspektive sicherlich richtig ist, leidet der Nutzer, indem er beispielsweise die Mediathek von öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern nicht ansurfen kann.

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Die M! Games überspringt mit der Ausgaben-Nummer 200 ihre Jubiläums-Hürde. Ich dürfte dazu ein zweiseitiges iPad-Spezial beitragen. Die bunten Bilder im gedruckten Format finden sich ab Morgen am Kiosk. Es würde mich sehr freuen, wenn die Videospielbegeisterten unter euch einmal reinschnuppern.

28. April 2010 – 8:54 Uhr

Doctorows iPad-Kritik

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Im Umfeld technikbegeisterter Menschen ist Cory Doctorow einer der bekanntesten und beständigsten iPad-Kritiker. Sein Artikel „Why I won’t buy an iPad (and think you shouldn’t, either)“ vom 02. April fand an dieser Stelle bereits Erwähnung und gehört meiner Meinung nach genauso gelesen, wie alle mitreißenden Reviews.

Seine (zweifelsfrei) umstrittenen Thesen sind ab sofort auch in einem 20-minütigen Interview beim TVOntario Search Engine Podcast nachzuhören.

via craphound

Ich finde die fundamentale Aussagekraft seiner unverblümt vorgetragenen Thesen richtig. Der Apple-Genehmigungsprozess bleibt ein ungelöstes Problem: Software-Qualitätssicherung mit vereinheitlichten Designstandards und auf der anderen Seite; die Idee des offenen Zugangs auf der Anderen.

Die Argumente der Diskussion sind nicht neu und haben einen langen „Sweet Solution“-Kampf hinter sich. Wenn Apple seine Vorstellung für das iPhone mit ausschließlich ‚orthodoxen‘ Web-Anwendungen durchgesetzt hätte, wären wir sicherlich nicht dort, wo wir heute sind. Vielleicht wäre das Internet und seine Browser-Anwendungen um Jahrzehnte voraus; vielleicht hätte die iPhone OS-Plattform zwecks mangelndem Entwickler-Interesse nie abgehoben – an eine Micropayment-Revolution wäre nicht zu denken.

Auch wenn sich viele von Doctorows-Thesen leicht widerlegen oder mit Gegenargumenten ausbremsen lassen, wichtig bleibt die anhaltende Diskussion über die einfließenden Werte-Vorstellungen und eine kritische Betrachtung der Plattform im Allgemeinen. Es ist ein bisschen wie mit dem Umweltschutz: Jeder ist irgendwie dafür. Sobald es aber unbequem, aufwendig, zeit- oder kostenintensiv wird, ist der ‚einfache Weg‘ dann doch der Leichtere. Das ist nur menschlich, macht den guten Gedanken jedoch nicht überflüssig.

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Doctorow zeichnet sich neben seiner Tätigkeit beim Weblog BoingBoing.net auch als Autor unzähliger Bücher verantwortlich. Alle seine Werke stehen unter Creative Commons-Lizenz in den verschiedensten Formaten und (Fan-)Übersetzungen zum Download – ausgewählt sind diese auch über das Project Gutenberg direkt im iBookstore auf dem iPad zu beziehen.

Als gute externe eBook-Anlaufstelle lässt sich http://www.feedbooks.com/ empfehlen, die beispielsweise Cory Doctorows Little Brother-Ausgabe im ePub-Format – iPad-tauglich – vorhält, während andere Versionen auf dem Apple-Gerät nicht funktionieren.

Neben dem bereits empfohlenen Calibre sollen als kostenpflichtige Werkzeuge für die Bücher-Selbsterstellung unter OS X noch Storyist und Legend Maker Erwähnung finden. Für Format- und Formatierungsfragen bleibt das MobileRead-Forum erste Wahl.

23. April 2010 – 16:46 Uhr

„How to print from an iPad“ – die Gegendarstellung!

In den jetzigen Minuten klingt die aktuelle Woche aus. Eines der beherrschenden Komödienthemen war der (schon etwas ältere) „How to print from an iPad„-Schnappschuss, welcher in großer Runde einen Fotokopierer zeigt, der den iPad-Bildschirm ablichtet.

Neben dem offensichtlichen Amüsement, den digitalen Inhalt zurück auf toten Baum zu re-projizieren, steckt natürlich ein Batzen gerechtfertigter Systemkritik. Mittlerweile erfordern die zahlreichen Retweets und Reposts jedoch eine Fanboy-Antwort, der ich mich mit dieser ebenfalls extrem ernstzunehmenden Videominute einmal widmen möchte.

DirektSharing

Air Sharing HD (7.99 €; App Store-Link) schwärzt Papier natürlich auch nur mit Einschränkungen, über im Netzwerk freigegebene Drucker. Dies tut die App jedoch in seiner iPhone-Version (7.99 €; App Store-Link) bereits seit dem Jahr 2008, einer Zeit als die ersten Witze exakt dieser Gattung aufkamen.
23. April 2010 – 10:35 Uhr

MiFi – mobiler Hotspot für iPad WiFi + iPod touch (+Video)

Die Unterschiede zwischen iPod touch und iPhone fallen für mich persönlich marginal aus. Da ich so gut wie nie auf die Telefonfunktion zurückgreife, sticht lediglich der „UMTS-Unterschied“ ins Auge. Und zwar genau dann, wenn ich gerade auf dem Weg zur Trambahn bin oder mich in befreundeten Wohnungen aufhalte, die (aus abstrusen Gründen) ohne ein eigenes WiFi-Netz ‚leben‘ (können).

Wer sich mit einem iPod touch zwischen seinen WiFi-Lebensräumen Wohnung und Arbeitsplatz bewegt, könnte den als Musikabspielgerät proklamierten Apparat mit einem iPhone schlicht und ergreifend verwechseln. Auch wenn sich die mobilen Begleiter automatisch in bekannte Netze einwählen, wiegt die „Allzeit Online“-Komponente natürlich schwer. Verschärft hat sich diese Situation mit dem iPad. Für manche außerhäusigen Besuche könnte ein iPad die Mitnahme meines Laptops unterbinden. Ohne Internetverbindung ist das (für mich) jedoch genauso sinnfrei, wie jeder andere Computer ohne Netz.

Derzeit sind jedoch ausschließlich die „iPad Wi-Fi“-Ausführungen in den USA verfügbar. Erst Ende Mai wird man (auch in Deutschland) eine MicroSIM in ein „Wi-Fi 3G“-Modell einlegen können, um damit überall seine Netzwerkspuren zu hinterlassen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wer unterwegs kein Wlan-Hotspot findet, muss sich sein eigenes Netz aufspannen. Das neuste Palm Pré-Update zeigt, wie es geht. Über den digitalen Store lässt sich die kostenfreie „Palm mobile Hotspot„-Anwendung beziehen, welche sich der UMTS-Verbindung über die eingelegte Simkarte annimmt, und darüber ein portables WiFi-Netz aufzieht. So entsteht ein mobiler Hotspot, in den sich Wlan-fähige Geräte einwählen können.

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Genau das, möchte man auch offiziell für das Apple iPhone unterstützt wissen! Klasse umgesetzt, zieht man somit auch für Freunde oder Sitznachbarn (beispielsweise mit iPod touch) im Lieblingscafé einen Netzzugang.

Nach den offiziellen Wunschvorstellungen für das iPhone folgt die inoffizielle Aussicht in die dunkle Jailbreak-Ecke. Die $10 US-Dollar-Software „MyWi“ verspricht eine ähnliche Funktionalität. Leider fällt das Ergebnis nach (meinen) fünf Testtagen mehr als ernüchternd aus. Oft lässt sich gar keine Verbindung herstellen oder das 3GS-Gerät läuft wahnsinnig heiß, bevor die – bereits sehr langsame Verbindung – gänzlich abbricht. In meinem Fall hat das Apple-Telefon auch gerne einmal einen Softreset aufs Tanzparkett gelegt, welcher einherging mit dem Verlust der allgemeinen Netzwerkeinstellungen.

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Meine derzeitige Lösung beinhaltet daher einen drahtlosen Router, dessen offizieller Vater MiFi heißt. Diverse Nachbauten bedienen sich jedoch bereits dieser umgangssprachlichen Bezeichnung, haben den deutschen Markt (offiziell) jedoch noch leider nicht erreicht. Über Ebay.co.uk lässt sich ein solches Gerät – freigeschaltet für alle Simkarten – jedoch problemlos beziehen. Ich habe mich für den Huawei E5830 entschieden, der bereits geöffnet für alle Netze mit rund 80 € zu Buche schlägt.

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Es handelt sich dabei um einen abgerundeten, drei Finger breiten, Plastikknochen, der eine Simkartenvorrichtung, einen Akku und ein paar Statusleuchten beherbergt. „Unlocked“ lässt sich das Gerät drahtlos über ein Webinterface konfigurieren. Der kleine Router steht der heimischen Netzwerkkiste in wenig nach. Für eine erste Konfiguration bedarf es lediglich einer neuen Administrator-Kennung, der Vergabe eines WiFi-Netzwerknamens und der dazugehörigen Verschlüsselung. Für die meisten Anbieter zieht sich das Gerät automatisiert die erforderlichen APN-Zugangspunkte.

Danach kann es auch schon losgehen. Bis zu fünf Geräte lassen sich mit dem mobilen WiFi-Hotspot verbinden. Das ist besonders praktisch, da sich so auch mehrere Leute, beziehungsweise zwei Laptops, zwei iPhones und ein iPad, dem gleichen Netz bedienen können. Nach der ersten vollständigen Testwoche konnte ich keine Abstürze oder sonstigen Unanständigkeiten feststellen. Speziell für den Urlaub, bei dem ein paar Leute für eine ausländische Prepaid-Simkarte zusammenlegen, bietet sich ein solches Gerät geradezu ideal an.

Ein klarer Nachteil bleibt die Batterielaufzeit. Über das freigeschaltete Webinterface (Netvigator / es gibt mehrere Versionen) lässt sich die verbleibende Restlaufzeit sehr grob einblenden. Im Schnitt kann man drei Stunden intensiver Benutzung einkalkulieren. Das variiert jedoch nach Datenverkehr, eingebuchten Geräten und den zu konfigurierenden Einstellungen wie beispielsweise einem Standby-Mode. Das Gerät lädt sich über USB wieder auf, was für die Arbeit am Notebook kein Problem darstellt. Mein MacBook Pro hält ohne Steckdosenstrom ebenfalls nur 3-4 Stunden durch. Das iPad Wi-Fi oder ein iPhone liefern natürlich keine entsprechende Schnittstelle zum mobilen aufladen. Ich behelfe mich für wirklich lange „Außeneinsätze“ – passend zum Sommer – mit dem „FreeLoader“ (Affiliate-Link), einem mobilen Solar-Ladegerät.

Und ja, ich weiß das mittlerweile der zu tragende Rucksack für das ganze Equipment ordentlich schwer ist!

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Als kleiner Positiveffekt lässt sich der Zugewinn an iPhone-Akkulaufzeit attestieren. Wenn sich das Apple Telefon der WiFi-Verbindung des MiFi bedient, kann man die 3G-Anbindung abschalten und spart hier ordentlich Strom. Zu beachten bleibt generell natürlich eine entsprechend zugkräftige Datenkarte, die im Zweifelsfall für mehrere Leute die entsprechende Anzahl von Megabyte durch die Leitung schieben kann.

DirektMiFi*

Alles viel Gefummel, aber nur so macht Technik doch erst richtig Spaß.

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