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van Alex Olma

Artikel aus der Kategorie „Hardware“

12. Mai 2010 – 15:02 Uhr

[Video + Bilder] Neuer iPhone-Prototyp in Asien aufgetaucht

In einem vietnamesischen Forum namens Taoviet.vn tauchten am heutigen Vormittag weiter Bilder des vermeintlichen Apple-Prototypen der nächsten iPhone-Generation auf.

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Die Abbildungen entsprechen der Gizmodo-Veröffentlichung und sind hochauflösend unter dieser Adresse detailliert bebildert: http://www.tinhte.com/.

Trn.jpg

Der gleichen Quelle entstammt mittlerweile auch ein dreiminütiges Video, das das Gerät in freier Wildbahn zeigt. Entgegen der Gizmodo-Dokumentation kann man sich hier einen recht guten Eindruck vom mutmaßlichen Apple-Prototyp verschaffen.

Direkt

In seine Einzelteile zerlegt, enthüllt das vermutete Vorserienmodell eine zum iPad identische (Chip-)Architektur, bei der ein ARM-Prozessor Cortex-A8 – von Apple optimiert und als A4 bezeichnet – zum Einsatz kommt.

12. Mai 2010 – 8:51 Uhr

Die nächsten iPad-Vorbestellungen: Versandfertig 7. Juni

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Nachdem vor zwei Tagen damit begonnen wurde, die iPad-Vorbestellungen im deutschen Apple Online Store (Affiliate-Link) entgegen zu nehmen, verschiebt sich heute der nächst-mögliche Versandtermin aller iPad-Gerätetypen auf den 07. Juni.

Die in den letzten 48 Stunden ausgeführten Bestellungen sollten jedoch pünktlich am 28. Mai – in 16 Tagen – bei ihren Käufern eintrudeln. Da sich das Kontingent des Online Stores von dem der Retail-Geschäfte unterscheidet, besteht immer noch eine gute Möglichkeit, am überübernächsten Freitag ein Gerät am Erstverkaufstag abzustauben.

Beim iPad-Zubehör ändert sich ebenfalls die Verfügbarkeit. Das iPad Case (39 Euro) soll „bis zum 7. Juni“ versandfertig sein. Für das Camera Connection Kit (29 Euro) heißt es im Online Store lediglich „Versandfertig im Juni“.

11. Mai 2010 – 13:25 Uhr

MultiTouch-Demonstration am iPad

DirektTouch

Matt Gemmell, seines Zeichens schottischer iPhone- und Mac-Entwickler, beantwortet uns die Frage: Wieviele Finger erkennt das iPad zur gleichen Zeit?

Den Sourcecode für das kleine MultiTouch-Demoprogramm gibt es in diesem Subversion-Verzeichnis oder auf Github.

Warum es manchmal wichtig ist, das elf gleichzeitige Finger auf dem Bildschirm herumfummeln können, lässt sich am Plants vs. Zombie-Beispiel (7.99 €; App Store-Link) geradezu ideal illustrieren.

DirektZombie

via daringfireball

10. Mai 2010 – 21:39 Uhr

[update] iPad-Vorbestellung: Unklare Urheberrechtsabgabe, das Telekom-Angebot und das Warten auf die Lieferung

Appadvice.jpg

App Advice zimmert eine weltweite iPad Tarifübersicht zusammen, in der nur Simlock-Japan fehlt.

Für Deutschland sitzt mittlerweile auch der Verweis auf die speziellen iPad-Tarife der Telekom namens „Xtra“ (Affiliate-Link), die auf Apple.de vermerkt wurden.

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(Danke, Daniel!)

Obwohl sich jede Simkarte auf die für das iPad erforderliche „Micro-Größe“ zurechtschneiden lässt, scheint es aktuell Probleme bei der Verwendung mit MultiSIMs zu geben. Das Fscklog berichtet bei gleichzeitiger Benutzung beider (T-Mobile-)Karten (beispielsweise aus einem Vertrag der ersten Generation) von einer Unerreichbarkeit für Telefongespräche.

Ob dies auch der Grund ist, das die Telekom ihren aktuellen iPhone-Kunden erst ab Juni die (vergünstigten) Kombitarife „CombiCard Connect S + M und L“ anbietet, bleibt unbeantwortet.

Der Tarif [CombiCard Connect] kann zu allen Complete-Tarifen mit Ausnahme des Complete XS, Complete 60 sowie Complete S der 1. Generation dazugebucht werden. […] Kunden, die ein Endgerät verwenden möchten, dass die kompakte Micro SIM benötigt, wie zum Beispiel das Apple iPad, erhalten diese auf Wunsch.

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Klärungsbedarf besteht ebenfalls weiterhin bezüglich der „Urheberrechtsabgabe“ für das iPad. Die offizielle iPad-Preisangabe letzten Freitag beinhaltete für alle Gerätetypen einen Aufschlag von rund 15 Euro. Die aktuellen Apple Store-Preise kalkulieren diese Abgabe lediglich für das 64 GB-Model in der WiFi und WiFi + 3G-Ausführung ein.

Laut einem GEMA-Dokument (PDF-Link) gilt die Abgabe für Computer mit einer „offenen Hardwarearchitektur“, „mindestens 40 GB“-Speicher sowie einem „Cursor-Bewegungsmechanismus“. Auf eine iPhoneBlog-Anfrage antwortete der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien – kurz Bitkom – per E-Mail:

Ob der von den Verwertungsgesellschaften veröffentlichte Tarif für PCs ohne Brenner i.H.v. 15,19 Euro angemessen ist und was genau unter einem „PC“ zu verstehen ist, ist weiterhin sehr umstritten (siehe dazu auch unsere Presseerklärung vom 6. Mai) – d.h. es dürfte damit auch noch nicht abschließend geklärt sein, ob auf den iPad tatsächlich 15,19 Euro an Urheberrechtsabgabe entfallen.

Update

DirektGema

GEMA? Das war doch der Verein, der sich so zukunftsfreundlich aufstellt…

via CDernbach

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Nach einigen, an mich herangetragenen Erfahrungsberichten früher iPad-Vorbestellern (Affiliate-Link), verzögerte sich die Bestellbestätigung per E-Mail in den heutigen Morgenstunden. Sobald die Reservierung für eine Zustellung „By May 28th“ jedoch im Apple Online-Shop aufgeführt wird, sollte die Order korrekt platziert sein.

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Um sich die nächsten 18 Tage verrückt zu machen, hilft wie gewohnt ‚Delivery Status touch‚ auf mobilen iPhone OS-Geräten (2.39 €; universal; App Store-Link) oder als Dashboard Widget.

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Knapp 30 Minuten können in Vorbereitung schon einmal auf der deutschsprachigen iPad-Videotour verbrannt werden…

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-> iPad-Videotour

10. Mai 2010 – 7:37 Uhr

[update III] iPad-Mobilfunktarife + Zubehör

3G-Tarife.jpg

Seit dem heutigen Morgen können iPad-Vorbestellungen im Apple Online Store (Affiliate-Link*) aufgegeben werden. Maximal zwei Geräte dürfen pro Person für eine Lieferung zum 28. Mai bestellt werden. Drei unterschiedliche Speichervarianten für zwei verschiedene Gerätetypen stehen dabei zur Verfügung. Die Abweichungen zwischen iPad WiFi und iPad WiFi + 3G finden sich in einem Mikro-Simkartenslot für die UMTS-Nutzung (schwarze Plastikabdeckung an der Gehäuserückseite) und einem GPS-Modul. Ansonsten sind die Geräte baugleich.

Für das UMTS-Gerät schließt Apple in Deutschland Partnerschaft mit zwei Mobilfunkanbietern. Der Gerätebestellung beigelegt werden können eine Mikro-Simkarte von Vodafone und O2 für jeweils 20 Cent-Aufpreis. Die Buchung der Monatstarife kann direkt vom Gerät aus durchgeführt werden.

Vodafone

Der Vodafone-Tarif „MobileInternet Basis“ beinhaltet ein Datenvolumen von 200 MB für 19.95 Euro. Unbegrenzt surfen lässt sich (theoretisch) mit 7.2 Mbit für 29.95 Euro, wobei die Monatsflat bis zum 31.07.2010 (kostenfrei) inklusive ist. Der Tarif verlängert sich nach seiner Laufzeit von einem Monat automatisch, kann jedoch immer gekündigt beziehungsweise gewechselt werden. Vodafone gibt an, das der „MobileInternet Basic“-Tarif ausschließlich im iPad genutzt werden darf.

Nachdem die 200 MB der ‚kleinen‘ Tarifvariante aufgebraucht sind, schaltet sich die Netzverbindung ab. Für den ‚unbegrenzten‘ Tarif wird nach einem Datenvolumen von 3 GB die Verbindung auf 64 kBit/s gedrosselt. Vodafone schließt im Kleingedruckten ausschließlich die Nutzung von Voice over IP, Instant Messaging und Peer-to-Peer aus.

O2

Die Telefonica-Tochter O2 stellt sich (preislich) konkurrenzfähiger auf. Hier kosten 200 MB Daten runde 10 Euro. 1 GB schlägt mit 15 Euro zu Buche und ‚unbegrenztes‘ Surfen ist für 25 Euro zu erwerben. Im Moment geht hier noch alles etwas durcheinander. Die Details sind von Apple.de (siehe Screenshot) falsch verlinkt beziehungsweise nicht verfügbar.

Update

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O2 nennt seine Tarife „Blue S + M und L“. Nach dem Verbrauch des eingeschlossenem Datenvolumens wird die Geschwindigkeit auf GPRS gedrosselt.

Prepaid

Die iPads sind jedoch nicht wie das iPhone an nur einen Mobilfunkpartner in Deutschland gebunden. Prepaid-Angebote von Simyo oder Blau.de sind mit den verkleinerten Simkarten bereits gesondert zu bestellen. Hier können TagesPakete (100 MB für 3.90 € bei Blau.de) oder Monatstarifen (1 GB 9.90 € bei Simyo) gebucht werden.

Die Telekom hat sich bislang noch nicht offiziell geäußert, welche iPad-Tarife zur Verfügung stehen oder ob vergünstigte Angebote für iPhone-Kunden bereitgestellt werden. In der Gerüchteküche befinden sich Tagespreis von 4.95 €, die im Monat 34.95 € kosten sollen. Aktive iPhone-Kunden könnten mit 2.95 € (pro Tag) beziehungsweise 19.95 € (pro Monat) bedient werden.

Update: Eine offizielle Telekom-Pressemitteilung soll in den nächsten 48 Stunden erscheinen. Update Ende

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Update II

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Die Der Das Twitter ist schneller als die PR-Mitteilung: @deutschetelekom bestätigt die iPad-Tarife. Mehr Informationen gibt es dazu in dieser Broschüre.

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Update III

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Falls der oben eingebundene Link untergegangen sein sollte: Die Telekom stellt zwei „Xtra-Tarife“ für das iPad vor, die pro Tag mit 4.95 € beziehungsweise 34.95 € pro Monat unbegrenztes Datenvolumen (Drosselung ab 3 GB) beinhalten. Das Startguthaben von 10 € deckt die Bereitstellungskosten von 9.95 €. Ab Juni kommen „CombiCard Connect„-Tarife dazu.

Micro-Simkarten werden zum iPad-Verkaufsstart verfügbar sein.

-> T-Mobile.de (Affiliate-Link)

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Da sich alle Tarife jedoch auch separat im Ladengeschäft oder Online (nach-)bestellen lassen, herrscht keine (Bestell-)Eile.

Zubehör

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Wer sich für eine iPad-Bestellung mit Accessoires entscheidet, muss mit einem gesammelten Versand rechnen. Noch scheinen alle Produkte in ausreichender Anzahl verfügbar. Verzögert sich jedoch nur ein Produkt, kann sich (möglicherweise) die gesamte Bestellung verlängern.

Empfehlen kann ich aus dem Sortiment definitiv das iPad Case für 39 Euro*. Das Gerät liegt damit nicht nur griffiger in der Hand, es lässt sich auch flexibel aufstellen und erfährt durch eine leichte Erhöhung eine gute Schreibposition. Das iPad Dock (29 *) besitzt für mich keinen großen Mehrwert. Das iPad lässt sich aus dem offiziellen Case nicht im weißen Plastik-Dock positionieren. Wer das Gerät für Diashows in aufrechter Stellung oder beim Anschluss an eine Stereoanlage über ‚Line Out‘ betreiben möchte, ist hier jedoch richtig.

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Ich persönlich habe mir noch das Camera Connection Kit (29 * – Fotos von Speicherkarte übertragen) sowie den Dock-Connector-zu-VGA (29 * – HD-Videoausgabe an TV-Geräte) in den Warenkorb gelegt.

* Wenn Ihr dieses oder irgendein sonstiges Produkt über unseren Affiliate-Link bestellt, fällt (bei unverändertem Kaufpreis) ein kleiner Prozentsatz an das iPhoneBlog, für den ich mich recht herzlich bedanke.
8. Mai 2010 – 16:58 Uhr

Gastbeitrag: Impressionen vom iPad-Kauf in New York

Gastbeitrag: Michael Schmid beschrieb an dieser Stelle bereits vor zwei Jahren wie er sein Heimkino so umrüstete, dass es komplett mit dem iPhone (Classic) zu steuern ist. Das war komplett handgestrickt ohne Zusatzsoftware. Das weltweite App Store-Debüt sollte erst einen Monat später folgen.

Weitere 24 Monate in der Zukunft ist Michael dieser Tage in New York unterwegs und beschreibt in Bild und Wort seine ersten Eindrücke beim iPad-Kauf. Michael twittert unter Schnitzel86 und (foto-)bloggt auf http://x-foto.ch/

Meine Ferien in New York Anfang Mai waren schon länger festgesetzt. Als bekannt wurde, dass Apple das iPad genau um diese Zeit in den USA veröffentlichen wird, während Europa noch wartet, war mir klar, dass diese Urlaubstage unter einem iPad-Stern stehen. Ich will euch hier kurz erzählen, was man beim Kauf von mehreren iPads in New York (in vier Apple Stores) alles erleben kann.

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Foto: x-foto

Schon als ich am Sonntagmittag dem 2. Mai in New York ankam, fuhr ich direkt in den Apple Store an der 5th Avenue um mir ein iPad 64 GB WiFi+3G zu kaufen. Das Gerät sollte neben meiner privaten ‚Surfstation‘ auch ein US-Reiseführer werden, da ich plante, mit meiner Schweizer Kreditkarte einen Monat ‚unbegrenztes Internet‘ auf dem iPad zu kaufen. Doch kaum kam ich im bezaubernden Apple Store an der 5th Avenue an war klar, dass dieses Unterfangen schwierig werden könnte. Wer schon einmal im gläsernen Apple Store an der 5th Avenue war weiß, dass es in der Mitte eine gigantische, Steve Jobs-patentierte Glastreppe gibt, um genau diese sich eine endlos lange Schlange bildete.

Auf was die Kunden genau warteten, war überflüssig zu fragen. Aus all den vielen Stimmen hörte man eindeutig das Wort ‚iPad‘ heraus. Ich fragte einen der vielen Apple-Spezialisten, welche Versionen noch vorrätig sind: „16 GB WiFi or 16 GB WiFi+3G“ war die ernüchternde Antwort. So entschied ich mich, im Apple Store Soho mein Glück zu versuchen. Dort waren die Menschenschlangen kleiner, aber auch die iPad-Dichte entsprechend niedriger. Genauer gesagt: Es gab keine Geräte mehr.

„Seit den Morgenstunden total ausverkauft“, lautet die deprimierende Erklärung einer Mitarbeiterin. Sie empfahl mir jedoch, ein iPad mit der neuen „Reserve and Pick Up“-Möglichkeit vorzubestellen. Ein iPad 64 GB WiFi + 3G lautete mein spontaner Reservierungswunsch. Als ich mir jedoch ein zweites Geräte zurücklegen lassen wollte, wurde mir freundlich aber bestimmt erklärt, dass es nur möglich ist eine der flachen Glasscheiben zu reservieren.

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Foto: x-foto

Natürlich erwartete ich bereits am Montag eine ‚Abholbenachrichtigung‘. Diese blieb jedoch aus. So ging ich trotzdem nochmal in den 5th Avenue Apple Store um mich dort mehr umzusehen. Dabei erfuhr ich, dass obwohl Apple offiziell sagte, die Geräte seien ausverkauft, es trotzdem noch 16 GB WiFi iPads zu kaufen gibt. Offizielles iPad-Zubehör suchte man jedoch vergebens.

Am Morgen des darauf folgenden Dienstags erhielt ich während des Frühstücks eine erfreuliche Mail: „Your iPad is waiting at the Apple Store. We can’t wait to see you at the store.“ So fuhr ich zum dritten Mal zum 5th Avenue Apple Store, schnappte mir ein (wieder vorrätiges) ‚Camera Connector Kit‘ und stellte mich in die diesmal wesentlich kürzere Warteschlange. Schon nach kurzer Zeit wurde ich bedient. Nachdem ich dem Store-Mitarbeiter meine Apple ID mitgeteilt hatte, verschwand dieser für mehrere Minuten im Lager.

Der groß angelegte Einkauf mit weiteren iPads, die für meine Arbeitskollegen bestimmt waren, fiel auch an diesem Tag nicht sehr erfolgreich aus. Man erklärte mir, dass es auch heute nur WiFi Modelle gibt und ich maximal zwei pro Person kaufen könnte. Neben meinem 64 GB iPad kam also noch eine 16 GB WiFi-Variante dazu. Das Aktivieren des AT&T ‚unlimited Data-Plan‘ war mit meiner Schweizer Kreditkarte kein Problem, einzig (irgend-)eine US-Adresse musste angeben werden.

Am späteren Nachmittag war ich ‚zufällig‘ in der Nähe des 14th Street Apple Stores, welcher mit seinen drei Stockwerken flächenmässig einer der grösste Geschäfte ist. Ich orderte wieder ein 16 GB WiFi iPad. Als jedoch meine Kreditkarte durch das iPod-touch-Lesegerät gezogen wurde, erklärte mir die Mitarbeiterin ziemlich harsch, dass mein „Lifetime Limit“ von zwei iPads bereits aufgebraucht war.

Ein bisschen geschockt verliess ich den Store. ‚Lifetime-Limit‘ klingt nicht gut…

Ein bisschen skeptisch wühlte ich mich durch einige Weblogs und fand heraus, dass diese Begrenzung von zwei iPads, anscheinend das Limit pro Tag beschreiben. Derzeit begrenzt das sogenannte ‚Lifetime-Limit‘ zehn iPads pro Lebenszeit einer Kreditkarte.

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Foto: x-foto

So versuchte ich mein Glück am Donnerstag nochmals. Dieses Mal im Apple Store an der Upper West Side. Und siehe da, es wurde mir ein iPad 16 GB WiFi ohne Probleme mit der selben Kreditkarte verkauft. Dabei hatte ich auch die Möglichkeit einen Blick auf den iPod touch zu erhaschen, auf dem es keine Meldung gab, dass diese Kreditkarte bereits (mit einem iPad) belastet wurde. Was mich allerdings überraschte, da Apple zu der Kreditkartennummer die einmal angegebene E-Mail Adresse speichert, um dahin direkt die Rechnungskopie zu senden.

Somit konnte ich bis zum heutigen Tag drei iPads kaufen. Bislang ist jedoch nur eins der Geräte in einer UMTS-Variante in meinem Gepäck. Die Verfügbarkeit scheint für diesen Gerätetyp immer noch sehr schwierig. Obwohl ich mit anderen Apple IDs noch Reservierungen vorgenommen habe, konnte davon bis heute noch keins geliefert werden. Die nächsten Tage werden zeigen, wie schnell Apple mit der Lieferung dieser iPads nachkommt.

(Danke, Michael!)

2. Mai 2010 – 22:32 Uhr

SIM konvertiert zu MicroSIM

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Entgegen dem iPhone, welches in den USA und Deutschland (noch) mit Vertragsbindung und einer entsprechender Software-Fessel verkauft wird, ist das iPad 3G Sim- und Netlock ungebunden.

(Importierte) Mobilfunk-iPads können schon jetzt mit einer Micro-Simkarte ausgestattet werden. Vorraussetzung ist, dass man einen Mobilfunkanbieter findet, der eine solche Karte bereits vertreibt. In Deutschland haben lediglich die Prepaid-Anbieter Simyo und Blau.de sowie Vodafone eine Absichtserklärung für ihr zukünftiges Sortiment gegeben. Dem derzeitigen iPhone-Exklusivpartner entfleuchten erste interne Datentarif-Ideen, die kurz darauf wieder dementiert wurden.

Nachgedacht wird über 3 Euro-Tageskarten, vergünstigte Angebote für derzeitige iPhone-Kunden und 3 GB-Monatsoptionen für 20 Euro. In den USA gibt es derzeit kein vergünstigtes AT&T-Angebot für aktuelle iPhone-Besitzer. Dort zahlt man auf jeden Fall die Datenoption für das neue Geräten obendrauf. Der von Gizmodo ‚erworbene‘ iPhone-Prototyp war übrigens ebenfalls mit einem MicroSIM-Kartenslot ausgestattet.

DirektVoice

Für die ersten T-Mobile iPhone-Verträge in Deutschland ließen sich ’normalgroße‘ MultiSim-Karten bestellen, die für eine Nutzung im externe USB-Dongle gedacht sind. Da sich die(se) Simkarten lediglich durch ihre Größe von den bisherigen Plastiksteckern unterscheiden, hilft auch ein bisschen Arbeit mit der Nagelfeile, um die Größe rund um den Chip ans Micro-Format anzupassen.

TechRadar oder iHackint0sh wissen, wie man die Ecken abzuknipsen hat. Eine entsprechende Software-Anleitung hat iPadInsider jetzt veröffentlicht, die zeigt wie ein iPad im amerikanischen T-Mobile-Netz unterwegs ist. Da das iPad 3G nicht das 1700 MHz-Band unterstützt, limitiert sich die Geschwindigkeit von UMTS auf EDGE.

iPad on T-Mobile EDGE .jpg

Für eine „Doppelnutzung“ von lediglich einer Simkarte – für bereits bestehenden Tarif-Bindungen – existieren Adapterlösungen, die jedoch nur „Wechselwillige“ glücklich machen dürfte.

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Ich persönlich bin derzeit mit meiner MiFi-Lösung ganz gut aufgehoben. Das GPS im neuen 3G reizt jedoch, wozu ich den Mobilfunkmarkt zum iPad-Start in Deutschland für das beste Angebot zu gegebner Zeit erforschen sondieren werde.

2. Mai 2010 – 18:48 Uhr

iPad Wi-Fi + 3G im US-Verkauf

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Die ersten iPads mit UMTS-Chipsatz stehen seit Freitag im US-Verkauf.

Rein äußerlich betrachtet unterscheiden sich die neuen Geräte durch eine schwarze Plastikabdeckung an der Oberseite des Gehäuses. Diese dient dem besseren Mobilfunk-Empfang. Der MicroSIM-Karteneinschub sitzt an der linken Seite der Aluminiumrahmung. Das benötigte ‚Werkzeug‘ zum Einsetzen der Simkarte liegt wie beim iPhone der Verpackung bei. Im Inneren werkelt neben der neuen Funk-Architektur für UMTS ein GPS-Stein zur exakteren Positionsbestimmung. Einen Kompass navigiert in beiden iPad-Typen. Gegenüber dem WiFi-Modell mit 0.68 kg bringt die UMTS-Version 0.73 kg auf die Waage.

Die Verpackung der unterschiedlichen Apparate fällt exakt identisch aus. Lediglich auf der Rückseite wird über einen kleinen Aufkleber kommuniziert, dass es sich um die „3G“-Variante handelt.

iPad Wi-Fi + 3G Unboxing and Setup - a set on Flickr.jpg

Neben unzähligen Unboxing-Galerien konnten bereits einige Praxiserfahrungen in den vergangenen 48 Stunden erhascht werden. Das Tech-Weblog iLounge automatisiert das Aufrufen von datenhungrigen Webseiten über UMTS, die sich alle 60 Sekunden neu laden, und erzielte dabei eine zirka achtstündige Batterielaufzeit. Die iPad Internet-Verbindung lässt sich jedoch nicht mit anderen Geräten, wie beispielsweise Laptops, teilen.

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Die AT&T-MicroSIM befindet sich im Auslieferungszustand bereits im Gerät. Nach den ersten Testläufen für die beiden Datentarife (250 MB für $14.99 sowie unbegrenzter Verbrauch für $29.99) wurde schnell offensichtlich, dass die preiswerte Option nur für den extrem sparsamen Gebrauch taugt. Entgegen dem iPhone werden am iPad sinnvollerweise durchgehend die ‚richtigen‘ Webseiten ohne ‚Optimierung‘ geladen, welche schlussfolgernd mehr Verkehrsdaten konsumieren.

Das iPad kommt ohne Simlock und lässt sich auch mit zurechtgestutzten MicroSIMs betreiben.

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via twitter@musclenerd

Softwaretechnisch bleibt alles beim Alten. Version 3.2 (7B367) wird ergänzt durch eine „Cellular Data“-Option in den Systemeinstellungen. Der Schriftzug „AT&T“ löst in der Menüzeile das „iPad“ ab. Mobilfunkdaten lassen sich – beispielsweise für Urlaubsreisen im Ausland – komplett deaktivieren. Über das Mobilfunknetz werden wie beim iPhone YouTube-Filme in geringerer Qualität ausgeliefert und Downloads aus dem App Store auf 20 MB begrenzt. Das Streaming-Angebote von ABC (kostenlos; US-Link) liefert (derzeit) seine Serien lediglich über eine WiFi-Verbindung aus – vermutet werden Lizenzprobleme. Das Netflix-Filmangebot (kostenlos; US-Link) tröpfelt in stark minimierter Qualität durch die drahtlose Leitung. Die Gizmodo-Geschwindigkeitstests (Pageload, Download-Speed, Latency, etc.) fielen alle in den zu erwartenden Rahmen, welcher sich vergleichbar mit einem iPhone 3GS gestaltet. Detailunterschiede bestätigen die Regel.

Für den GPS-Fix soll das iPad im Vergleich zum iPhone wesentlich länger benötigen, dann aber akkurater arbeiten. So ganz repräsentativ fällt dies mit unterschiedlichen Firmware-Versionen jedoch nicht aus.

Die Schrauber von iFixit haben das Gerät bereits auseinandergenommen. Das Dev-Team übernimmt die Software-Zerlegung und sendet über den Jailbreak kleine Text-Nachrichten.

DirektSMS

In Deutschland soll die Vorbestellung für beide iPad-Versionen (Wi-Fi + Wi-fi + 3G) am kommenden Montag den 10.Mai stattfinden.

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