3D-Leinen los! iPhone 3GS Grafik-Benchmark

DirektMonkey

Wer braucht weitere Argumente für ein 3GS-Upgrade?

Das französische Entwicklerstudio Mad Monkey zeichnete sich bislang mit kleineren Produkten für den Nintendo DS oder interaktiven DVD-Scheiben aus. Am gestrigen Donnerstag bestätigen die Franzosen offiziell ihr iPhone-Engagement. Dabei soll sich exklusiv auf das 3GS-Gerät beschränkt werden!

In einem eigens eingerichteten Weblog werden noch keine konkreten Titelnamen genannt. Mit einer 4-fach besseren Grafikleistung soll jedoch erstmals die trennende Grenze zwischen 3G und 3GS gezogen werden.

via toucharcade

Photo-des-Tages #143 – Walkman

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30 Jahre Hardware-Musikgeschichte in einem Bild Case. Sowohl der klassische Walkman als auch die iPhone-Tasche im Walkman-Design sind im Jahr 2009 leider ausverkauft.

via nerdcore

(Danke, Diego!)

Phil Schiller’s offener Brief zur ‚Wörterbuch-Affäre‘

TechShowNetwork_Macworld-20080014 on Flickr - Photo Sharing!.jpg

Phil Schiller wendet sich nach dem ‚Wörterbuch-Skandal‚ mit einer E-Mail an John Gruber. Der selbsternannte Daring Fireball-Chefredakteur hatte am Mittwoch die Geschichte über den ’steinigen App Store-Weg‘ des Ninjawords Dictionary (1.59 €; App Store-Link) ins Rollen gebracht.

Phil Schiller, seines Zeichens ‚Senior Vice President of Worldwide Product Marketing‘ im Hause Apple und auf einem der wenigen hochrangigen Sitzplätze direkt hinter Steve Jobs, äußerte sich zu den Verzögerungen und der hohen Alterseinstufung der Matchstick-Software.

Contrary to what you reported, the Ninjawords application was not rejected in the App Store review process for including common “swear” words. In fact anyone can easily see that Apple has previously approved other dictionary applications in the App Store that include all of the “swear” words that you gave as examples in your story.

The issue that the App Store reviewers did find with the Ninjawords application is that it provided access to other more vulgar terms than those found in traditional and common dictionaries, words that many reasonable people might find upsetting or objectionable.

[…]

Apple did not ask the developer to censor any content in Ninjawords, the developer decided to do that themselves in order to get to market faster.

Lassen wir ausnahmsweise die Argumente beiseite: Der Detailgrad und das perfide Auseinanderpflücken einzelner Wörter zeigt, wie verfahren die Situation ist. Manchmal wäre es angebracht, einen Schritt zurückzutreten und aus einer besseren Perspektive zu beobachten, das wir hier über einzelne Wörter in einem enzyklopädischen Verzeichnis sprechen. Einem Wörterbuch.

Ohne Frage: Texte müssen genau wie Bilder oder Video-Darstellungen Jugendfreigaben einhalten und gegen kein geltendes Recht verstoßen. Wenn jedoch eine hochrangige IT-Firmenleitung anfängt über einzelne Wörterbuch-Einträge zu diskutieren, auch wenn diese möglicherweise für einen gewissen Menschkreis als anstößig empfunden werden (man findet immer irgendjemanden, oder?), dann offenbart das die Tatsache, dass der Knackpunkt vielleicht ganz wo anders liegt.

Ich schätze die Transparenz, mit der Phil Schiller a) zu der Thematik Stellung bezog und b) zustimmte, sein Antwort zu veröffentlichen. TechCrunch formuliert diesbezüglich treffen: „[the letter] is a breath of fresh air after many months of near-silence from Apple„.

Auch wenn 98-Prozent der App Store-Anwendungen ohne jegliche Beanstandung im App Store landen. Die mehrwöchigen Genehmigungsprozesse betreffen eine größere Fanggemeinde, die oft ohne zwischenzeitliche Rückmeldung darauf hoffen muss ihre Anwendung veröffentlichen zu dürfen. Die fehlende Transparenz der Zulassung beschert nicht nur Unsicherheit bei der eigentlichen Entwicklung, sondern verhindert obendrein diekomplett Werbe- und PR-Planung.

Der Positivist in mir freut sich jedoch darüber, das sich bereits ein Verständnis für die derzeit vieldiskutierte App Store-Problematik, in der Apple-Chefetage entwickelt haben muss.

While we may not always be perfect in our execution of that goal, our efforts are always made with the best intentions, and if we err we intend to learn and quickly improve.

via daringfireball.net

*Photo: Creative Commons BY-NC-ND TechShowNetwork.com by Jochen Siegle

[KlimBim] iPhoneDevCamp-Videos, BT-Wiimote, WPtouch mit Push, Modern Combat, Google Voice-Bookmarklet und Star6

Boinx Software - Events - iPhoneDevCamp Munich 2009.jpg

In der Rekordzeit von unter einer Woche, stellt Boinx Software die zehn Präsentations-Videos vom iPhoneDevCamp 2009 ins Netz.

-> http://boinx.com/events/iphonedevcamp/


DirektBT

Mit einem eigenen Bluetooth-Stack und ein wenig OpenGL-Code, werden Neigungs-Bewegungen der Wii-Fernbedienung digital am iPhone abgebildet.

Trotz eingeschaltetem Flugmodus, kann bekanntlich eine Blauzahn-Verbindung eingeschaltet werden. Ansonsten wären drahtlose Kopfhörer im Flieger recht aufgeschmissen. Das kein Bluetooth-Symbol in der oberen Menüleiste erscheint, sollte auf die selbstgestrickte Implementierung zurückzuführen sein. Wird der offizielle Apple BT-Stack verwendet, zeichnet dieser auch das Menü-Symbol.

‚Wiimote-Hacks‘ sind übrigens ein echter YouTube-Schlager.


WPtouch iPhone Theme.jpg

WPtouch, ein WordPress-Plugin für die spezielle iPhone-Formatierung, liegt mittlerweile in Version 1.9 vor und implementiert Push-Benachrichtigungen per Prowl. Als Blogbetreiber kann man sich damit über neue Kommentare, Trackbacks oder Benutzer-Registrierungen informieren lassen.

Außerdem ist es möglich, über eine Direkt-Nachricht für Besucher mit dem Weblog-Hausherrn in Kontakt zu treten.


DirektSandstorm

Gameloft gestattet einen ersten Blick auf seinen Shooter Modern Combat: Sandstorm, der ‚bald‘ im App Store antreten soll.

via iphoneapps.ru


Ironic Sans_ The Google Voice Speed Dial Bookmarklet Generator.jpg

Auch wenn hierzulande der neue Google Voice-Dienst noch nicht gestartet ist, Aufregung hat er im Zusammenspiel mit dem iPhone trotzdem erzeugt. Nachdem Apple, eventuell nicht ganz ohne AT&T-Beteiligung, alle nativen iPhone-Anwendungen aus dem Store verbannte und mittlerweile die FCC auf investigative Spurensuche ging, hatte jemand schlussendlich doch noch eine praktische Idee.

Mit der Hilfe eines Bookmarklets lassen sich über Safari pfeilschnell Telefonnummern anwählen.

-> http://www.ironicsans.com/gv/

Auch kompletten Adressbüchern kann geholfen werden:

Update: See also this Python script (with instructions for use) submitted by a reader in the comments that will take all of your Address Book contacts and convert them to bookmarklet links in an html file. You can import those links to your Safari bookmarks and then sync with the iPhone. I had to make one small fix (it swapped the phone numbers around), but it works!

via ironicsans


Star6 Introduction

Wer auf den Remix und die Zusammenstellung von elektronischer Musik steht, kann unter der Obhut von Jason Forrest seine Kreationen mit Star6 (5.49 €; App Store-Link) verwirklichen.

[app] Awesome Note

Wie man sich sicherlich denken kann, ist meine Aufmerksamkeit für die hier vorzustellende App Store-Anwendung, alleine auf dessen Namen zurückzuführen. ‚Awesome Note‘ ist eine erweiterte Notizzettel-Applikation in hübschem Gewand, mit gelungenem Leistungsumfang und einem überwältigenden Namen!

Vorweggeschickt sei, das mit 70.000 App Store-Anwendungen ein vergleichender Überblick (fast) nicht mehr zu leisten ist. Wer Programme mit ähnlicher Funktionalität benutzt, ist herzlichst eingeladen diese in den Kommentaren zu erwähnen. Das gilt übrigens für alle Programm-Empfehlungen und Applikations-Präsentationen auf diesem Blog.

Doch nun auf in die produktive Produktivitäts-Kategorie, in der diese Eyecandy-Anwendung ihr Zuhause findet. Als Ersatz für die Standard-Notizen leistet ‚Awesome Note‘ einfach mehr für das Auge. Wirklich großartig und mit viel Liebe zum Detail sind die themenbezogenen Hintergründe gestaltet und die komplette Menüführung entworfen.

Neben den verwöhnten Glubschern hat die aufwendige Gestaltung zum Nachteil, das man sich ein wenig an die runden und kunterbunten Knöpfe gewöhnen und dazwischen zurechtfinden muss. Viel schiefgehen kann jedoch nicht, da man anhand der Beispiel-Zettel eine Menge Unfug ausprobieren kann.

Awesome Note - Brilliant Idea-1.jpg

Awesome Note beinhaltet Platz für alle vorstellbaren Kurznachrichten, die ihr ansonsten in Papierform oder Post-it mit euch herumtragen würdet. Ich spare mir an dieser Stelle weitere Erläuterungen zum Sinn und Zweck von Notizzetteln.

Seit der heute brandfrisch aktualisierten Version 1.5, exportiert und importiert ‚Awesome Note‘ die kurzen Memos mit Google Docs. Dabei ist ein komplettes Backup sowie der einzelne Notiz-Upload auf eurem G-Account möglich. Einer Weiterverarbeitung steht nichts im Weg.

Leider synchronisieren sich die einzelnen Einträge nicht, so dass ein verändertes Dokument komplett neu geladen werden muss. Noch nicht optimal, jedoch weitaus besser als der Apple hauseigene Notiz-Sync, der bei Änderungen an der gleichen Datei ausnahmslos die iPhone-Notiz überschreibt.

Awesome Note - Brilliant Idea.jpg

Wer einen kompletten Online-Abgleich seiner Textzeilen wünscht, greift besser zu Evernote (kostenlos; App Store-Link) oder andere To Do- bzw. GTD-Programmen.

‚Awesome Note‘ findet seine Anhängerschaft für digitale und ausgesprochen kreativ-gestaltete Notizzettel-Enthusiasten auf dem iPhone.

iTunes_awesome.jpg

-> App Store-Link

Liedtext-Schnittstelle von LyricWiki abgeschnitten

lyrics.jpg

‚Lizenzkram-Streitereien‘ ist sicherlich der offizielle Fachterminus für den Quatsch, der gerade mit LyricWiki abgeht. Das MediaWiki stellt mit über 860.000 Liedtexten eines der größten Archive für Songtexte im Netz.

Für die niedergeschriebenen Zeilen wurde bislang eine Schnittstelle bereitgestellt, um auch von anderen Programmen auf die Datenbestände zuzugreifen. Natürlich halten unsere Freunde der Musikindustrie die Rechte an den jeweils gesungenen Klang-Zeilen. Nach Beschwerde eines großen Plattenlabels steht genau diese Schnittstelle (API) seit Gestern nicht mehr zur Verfügung.

Natürlich beeinträchtigt dies auch alle (gekauften) iPhone-Anwendungen, die sich aus der LyricWiki-Datenbank speisten. Teilweise sind die Programme bereits aus dem App Store verschwunden, nicht mehr komplett funktionsfähig oder kämpfen für eine separate Lizenzierung.

Unfortunately, it has come to our attention that the LyricWiki API has been shutdown by the record companies. As a result of this, until a solution is reached, Lyrics+ will no longer be available for download. We apologize for any inconvenience, but we had no warning of this and it was out of our control.

Lyrics+

LyricWiki, the source where Songtext got its lyrics from, was required by music publishers to cripple their Programming Interface so that apps like Songtext stop working.

Songtext

On the iPhone and iPod touch, Simplify has been able to provide lyrics for the song you are listening to using the LyricWiki API. Last night, LyricWiki announced that their licensing agreements with the major recording labels have changed, and they will no longer be able to provide lyrics to other applications. We are investigating alternatives to see if we can find a replacement to include in future versions.

Simplifymedia

Sean Colombo, Gründer von LyricWiki äußert sich zur Problematik in dieser Diskussions-Gruppe:

-> URGENT: LyricWiki API changes Options

(Danke, Peter!)

[app] Ustream Recorder sendet Videos vom 3GS ins Netz

Gesinnungswechsel?

Seit dem heutigen Morgen befindet sich mit der Ustream Recorder-Anwendung (kostenlos; App Store-Link) ein iPhone-Programm im App Store, das Videos am mobilen Gerät aufzeichnen kann und diese per UMTS (!) auf die Streaming-Plattform schickt.

Bislang verfolgte Apple für derartige Anwendungen eine relativ eindeutige und strikte Politik. Sowohl Qik als auch Ustream selbst hatten in der Vergangenheit mehrfach versucht, ihre fertigen Anwendungen in den App Store zu laden. Während Ustream daraufhin die Funktionalität zusammenstrich und ausschließlich ein Programm zum Abspielen der Videos anbot (Ustream Viewing), wählte Qik den Weg zur Jailbreak-Gemeinde.

Die ersten Eindrücke sind durchaus positiv. Lediglich einmal ist mir die Anwendung nach einer Aufzeichnung abgenippelt, was mit einem kompletten Verlust des Videos einherging. Zu beachten ist unbedingt die Aufnahme im Hochformat. Zumindest wenn man diese auf Ustream laden möchte. Videos im Breitbildformat werden zwar auf dem iPhone richtig dargestellt, beim Upload auf die Ustream-Plattform jedoch nicht gedreht.

Beim Upload auf YouTube verläuft es genau anders herum. Aufnahmen im Hochformat sind schlecht (Video), Breitbild dagegen gut (Video). Alle Meta-Daten wie Titel, Stichwörter oder Beschreibung werden übernommen. Auch ein Facebook-Account nimmt eure Videos nach Beglaubigung dankend entgegend.

Je nach verfügbarer Geschwindigkeit läuft der UMTS-Upload ausreichend schnell, auch wenn euch die Anzeigen auf dem iPhone etwas anderes erzählen wollen.

Video

Das Videomaterial streamt zwar nicht LIVE, ist dafür mit geringen Zeitversatz jedoch durchaus brauchbar. Ob sich bei der App Store-Zulassung ein Fehler eingeschlichen hat, oder Apple sich mit seinen exklusiven Mobilfunkpartnern ab sofort weltoffen für Daten-Upload zeigt, klärt sich sicherlich in den nächsten Tagen…

iTunes_ustream.jpg

-> App Store-Link

Wörterbuch-Anwendung nur für Jugendliche ab 17 Jahren

Jeden Tag eine neue App Store-Ablehnung. Heute: ein böses Wörterbuch!

DirektNinja

Seit dem 13. Mai versuchte Matchstick Software sein amerikanisches Ninjawords Dictionary (1.59 €; App Store-Link) in den App Store als iPhone-Anwendung einzureichen.

Die ‚Leidensgeschichte‘ startet damit, das die erste Version zwar unter (der damals aktuellen) Firmware 2.2.1 funktionierte, jedoch mit der Entwickler-Beta 3.0 abstürzte. Fünf Tage zuvor hatte Apple seinen iPhone-Entwicklern mitgeteilt, dass ab sofort alle eingereichten Anwendungen 3.0 kompatibel sein müssen. Ninjawords Dictionary ist damit (für mich) der erste dokumentierter Fall über eine Ablehnung aufgrund dieses vorgelagerten Kompatiblität-Checks.

Die Entwickler handelten unverzüglich und reichten ein Update nach, hörten jedoch bis zum 30. Mai nichts mehr. Dann flatterte die Absage ins Haus, dass ihr Wörterbuch nach Sektion 3.3.12 der SDK-Vereinbarung ‚anstößige Inhalte‘ enthalten soll.

Die Ablehnung ist ähnlich gelagert wie die des eBook-Readers Eucaluptus. Das digitale Buch gewährt mit ‚Zugriff auf das Internet‘ einen Blick auf rechtefreie (aber anscheinend obszöne) Kamasutra-Geschichten, die aus dem Jahr 250 Jahre nach Christus stammen.

Ninjawords enthält zwar keinen Webbrowser, beinhaltet jedoch alltäglich benutzte Wörter! Matchstick wurden Screenshots von (Achtung!) Buchstabenfolgen wie ‚fuck‘ oder ’shit‘ vorgelegt, nach denen im Genehmigungsprozess explizit gesucht worden ist. Das ist spannend, da die Entwickler vorab sicherstellten, das vulgäre Wörter – beispielsweise nach einer Eingabe von ‚fuc‘, nicht automatisch vorgeschlagen werden.

Nachdem das (ganz ordinäre) Wörterbuch auch in gedruckter Form bei allen Buchhändlern im Regal steht, musste es abermals mit einer Ablehnung kämpfen, da die angegebene Alterseinstufung zu niedrig ausfiel. Seit dem 13. Juli – zwei Monate nach dem ersten Versuch die Anwendung einzureichen – steht Ninjawords nun im App Store.

Der Konsum ist natürlich nur für Jugendliche ab 17 Jahren zugelassen. Klar.

via Daring Fireball

Manchmal habe ich Mitleid für die Apple-Angestellten, die sich beispielsweise mit Massen-Genehmigungen wie von Khalid Shaikh rumschlagen müssen. Wer innerhalb weniger Monate bis zu 1.000 Anwendungen, mit offensichtlich urheber-geschütztem Material einreicht, muss ohne Geschrei rausgeworfen werden können. Eigentlich schon viel früher.

Wenn jedoch eine Wörterbuch-Anwendung (!) von einem Entwickler daherkommt, der sein erstes Programm im App Store feilbieten möchte, muss Zeit, Fähigkeit und andere Ressourcen vorhanden sein, dies schnell und kompetent abzuwickeln.

Bei annähernd 70.000 Anwendungen ist das kein leichter Auftrag. Der oben geschilderte Fall ist quantitativ gesehen sicherlich auch als Ausnahme zu bezeichnen, die Regelmäßigkeit der haarsträubenden Ablehnungen beängstigt jedoch.