Den Kurzbefehl für das individuelle App-Symbol startet ihr über das Teilen-Menü auf der jeweiligen Webseite und wählt – während das Pop-up des Shortcuts den Seitenkopf überlagert, die Option „Zu Home-Bildschirm hinzufügen“.
Progressive Web Apps waren Mitte Februar derAufreger; Anfang März rollte Apple zurück.
Previously, Apple announced plans to remove the Home Screen web apps capability in the EU as part of our efforts to comply with the DMA. The need to remove the capability was informed by the complex security and privacy concerns associated with web apps to support alternative browser engines that would require building a new integration architecture that does not currently exist in iOS.
We have received requests to continue to offer support for Home Screen web apps in iOS, therefore we will continue to offer the existing Home Screen web apps capability in the EU. This support means Home Screen web apps continue to be built directly on WebKit and its security architecture, and align with the security and privacy model for native apps on iOS.
Inzwischen gab’s ganz andere, deutlich größere Kontroversen. Grund genug noch einmal die „Add to Home Screen“-Funktion hervorzuheben.
In nutze als Webanwendung auf meinem Home-Bildschirm etwa alpha.midjourney.com. Dies ist ein Teil der Bestrebung des KI-Kunstdienstes, sich Discord zurückzuziehen.
Und obwohl es nur eine frühe Alpha-Version ist, die obendrein noch keinerlei Web-App-Vorteile nutzt, ist die Benutzung deutlich angenehmer als im Messaging-Monster.
Es gibt Dienste, die schlichtweg keine App-Store-App benötigen. Aus der Perspektive der Nutzenden zählen für mich dazu etwa auch alle Online-Publikationen. Eine zu installierende App bietet hier oft keinen Mehrwert gegenüber einer leserfreundlichen Webseite.
Auf dem iPhone startet Spotlight jede App, die nicht direkt auf meinem Homescreen liegt. Bis heute gebe ich dort „Activity“ ein, nur um dann erneut festzustellen, dass Apples Sport-App seit watchOS 7 inzwischen „Fitness“ heißt.
Als Auszeichnung erhielt ich dort in der letzten Woche die Plakette für „2,500 Move Goals“ – meine täglich erreichten Bewegungsziele.
Rechnerisch wäre mehr drin gewesen; ich trage Apples Uhr seit April 2015. Das sind bereits neun Jahre oder über 3.200 Tage.
Erst seit iOS 11 – im Jahr 2017 – synchronisieren sich jedoch die Gesundheitsdaten über iCloud. Seitdem landen sie nach einer iCloud-Anmeldung auf jedem (neuen) Gerät – auch ohne Wiederherstellung aus einem Backup.
Die Daten der Health-App werden in iCloud abgelegt. Für die Übertragung zwischen iCloud und deinem Gerät sowie für die Speicherung in iCloud werden die Daten verschlüsselt. Ende-zu-Ende-Verschlüsselung erfordert iOS 12 oder neuer und die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Wenn deine Gesundheitsdaten nicht mehr in iCloud gespeichert werden sollen, wähle „Einstellungen“ > „dein Name“ > „iCloud“, und deaktiviere „Health“.
Ohne diesen automatischen „Health“-iCloud-Sync verzichtete ich in den ersten Jahren auf die Mitnahme meiner Fitness-Erfolge; Backups einzuspielen sind bekanntlich nicht meine Präferenz.
„Don’t break the chain“ ist mir nicht mehr so wichtig wie noch vor ein paar Jahren, trotzdem eifere ich den Zielen (500/30/12) weiterhin jeden Tag nach. Sie dienen mir als Indikator, ob ich mich ausreichend bewege.
Diese simplen drei Ringe motivieren mich weiterhin, noch einmal rauszugehen; nicht mit dem Auto ins Büro zu fahren, sondern zu laufen – entgegen jeder Bequemlichkeit.
Abgeschüttelt habe ich mittlerweile jedoch jedes schlechte Gewissen. Wenn der „Trainieren“-Ring am Ende des Tages nur 29 Minuten zeigt, stört mich das nicht (mehr). Schließe ich allerdings vier Stunden in Folge nicht den Ring „Stehen“, ändere ich etwas.
Es gibt so Tage, da geht’s nicht anders. Diese Tage sind aber nicht wichtig. Entscheidend ist der Wochenalltag, an dem Zeit für Bewegung gegeben wäre. Und die Watch erinnert daran unaufdringlich, aber unermüdlich.
This is the reason why I get a bit frustrated whenever I see somebody in tech dismisses the EU as just trying to protect European companies from competition with their glorious and wonderful US companies. […]
But the single market is what it’s for. Without it, the EU would cease to exist. To understand what motivates EU, as an organisation, you need to understand the single market.
Die zweite, daran anknüpfende Leseempfehlung (für Apple):
What Apple isn’t getting is this isn’t something that the EU is going to roll over for. As Baldur also notes, this is explicit in the naming and intention of the Digital Markets Act – whenever you see the word “market” in EU regulation it’s a tell that the intention is to bring an area into the scope of the single market, when the EU believes it has been out of alignment.
Regulating markets isn’t just a small thing for the EU. It’s existential.
Das klappt mit den richtigen Kabeln (siehe auch „Hardware-Fokus“) nicht nur zum Mac, sondern auch zwischen iPhone und iPhone/iPad, selbst ohne einen gemeinsam genutzten Wi-Fi-Router.
Erlaubt mir, mit euch einen meiner Vormittage aus der letzten Woche zu teilen, an dem ich ein Bauer Lite zusammenschraubte.
Hier das Intro zur Episode:
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Die Europäische Kommission hat gegen Apple wegen Missbrauchs seiner beherrschenden Stellung auf dem Markt für den über seinen App Store laufenden Vertrieb von Musikstreaming-Apps an iPhone- und iPad-Nutzer („iOS-Nutzer“) eine Geldbuße in Höhe von über 1,8 Mrd. EUR verhängt. Insbesondere stellte die Kommission fest, dass Apple App-Entwickler Beschränkungen auferlegte, die sie daran hinderten, iOS-Nutzer über alternative und billigere Musikabonnements zu informieren, die außerhalb der App zur Verfügung stehen. Das verstößt gegen das EU-Kartellrecht.
Es ist ein Irrglaube, dass die Preise für Kund:innen preiswerter gewesen wären. Siehe: der „Backdoor-Deal“ zwischen Spotify und Google.
Trotzdem hängt sich für die Europäische Kommission alles am „Informationsverbot“ auf, das Apple in seinem eigenen Statement betont.
We introduced the reader rule years ago in response to feedback from developers like Spotify. And a lot of reader apps use that option to link users to a webpage — from e-readers to video streaming services. Spotify could too — but they’ve chosen not to.
Dienste, die direkt mit Apple konkurrieren, sollten keine spezielle App-Store-Berechtigung für die Benachrichtigung ihrer Kund:innen benötigen. Die Registrierung als „Reader-App“ ist ohne Frage eine klare Benachteiligung für direkt konkurrierende Services.
Kritik kann konstruktiv wie auch destruktiv ausfallen. Sie kann motivierend oder entmutigend geäußert werden. Es ist möglich, Kritik zu üben, ohne dabei anderen ihre bevorzugte Art der Computernutzung abzusprechen.
Wenn uns demnächst neue iPads ins Haus stehen, werden die bekannten Floskeln fallen: „Baby-Computer“, „Spielzeug“, „Die Software hinkt der Hardware hinterher“, „nur ein Netflix-Tablet“ und – nicht zu vergessen – „Mit dem iPad kann man keine echte Arbeit verrichten“. Die Kritiker-Klassiker!
Viele Jahre bestand die Annahme, dass das iPad den Mac ersetzt – ganz besonders populär war das auch bei Apple. „What’s a computer?“ setzte beide Plattformen auf einen Konfrontationskurs, der unweigerlich dazu führte, sie Feature-für-Feature zu vergleichen. Zugegeben: Wenn das Bestehende das Neue ablösen soll, war es fair, sie mit den gleichen Aufgaben und Herausforderungen einander gegenüberzustellen.
Im Jahr 2024 ist jedoch klar: macOS und iPadOS sind zwei unverkennbare Betriebssysteme mit eigenen charakteristischen Merkmalen, die nebeneinander existieren. Die Vorstellung, dass eines das andere ablösen könnte, ist nicht mehr zeitgemäß, auch wenn es Überschneidungen in ihren Funktionen gibt.
Fundamentale Unterschiede finden sich in der Nutzungsweise – von der Komplexität bis zur Zugänglichkeit. Es ist nicht absehbar, dass Apples Prioritäten für das iPad ein tiefer Root-Zugriff oder die Programmierung von Apps ist. Ebenso unwahrscheinlich ist es, dass macOS als Betriebssystem jemals die Basis für zukünftige Computer darstellt.
Noch einmal: Die Nutzungsbereiche mögen sich überschneiden; die Stärken der zwei Plattformen könnten aber nicht unterschiedlicher sein.
iPads abstrahieren Komplexität; sie sind zugänglicher, preiswerter und einer breiteren Masse ihre Computernutzung. Macs sind mit Apples eigenem Chip so gut wie noch nie zuvor in ihrer Geschichte.
Natürlich verkauft euch Apple lieber zwei Computer als nur einen: Doch die Möglichkeit, zwischen zwei ausgefeilten Systemen wählen zu können – je nach individuellem Bedarf und persönlicher Präferenz –, ist ein verdammt guter Status quo.