[update III] iPhone-Garantieverlängerung mit AppleCare

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Die hauseigene Garantieverlängerung AppleCare findet sich seit heute auch im deutschen Apple Store. Für 69 € verlängert man die Garantieabdeckung für Reparaturen auf insgesamt zwei Jahre. Der ‚Protection Plan‘ muss innerhalb des ersten Jahres nach dem Erwerb abgeschlossen werden.

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Neben dem eigentlichen Gerät umfasst die Garantieverlängerung auch schwächelnde Akkus und abgenutztes Zubehör wie Kopfhörer oder Kabel. AppleCare gilt (nach meiner subjektiven Auffassung) als etwas teuer aber sehr kulant und kundenorientiert bei einem Schadensfall.

Für im Ausland erworbene (oder importierte) Geräte kann diese Garantieleistung nicht herangezogen werden. wie Apple gegenüber dem iPhoneBlog verlauten ließ.

Update

Da die E-Mail Korrespondenz zwischen mir und der Apples Pressestelle mit einigen Verwirrungen behaftet war, hier das offizielle Statement und die dazugehörigen Fragen zur transparenten Darstellung der Sachlage:

iPhoneBlog: Ist es möglich, auch für ein nicht in Deutschland erworbenes Gerät diese Garantieverlängerung zu erwerben? Und welche (Kauf-)Nachweise sind dann zu erbringen?

Apples Pressestelle antwortet:

Apple: Für nicht in Deutschland gekaufte iPhones müssten Sie sich bitte an die Stelle wenden, wo Sie das iPhone erworben haben.

Das im Ausland erworbene Geräte die AppleCare-Garantieleistungen in Deutschland nicht in Anspruch nehmen können, war meine persönliche Interpretation der offiziellen Antwort.

Update II

Ohne eine offizielle Stellungnahme vorliegen zu haben, bringt ein Anruf beim AppleCare-Service konkrete Aussagen bezüglich der iPhone Garantieverlängerungs-Konditionen. Auch für Geräten, die nicht in Deutschland erworben wurden.

Da AppleCare weltweite Gültigkeit besitzt, kann ein entsprechendes Paket in Deutschland gekauft werden. Alle technischen Telefonfragen, die ansonsten mit 4935 € / pro Anruf zu Buche schlagen, sind darin für zwei Jahre enthalten.

Für jegliche Materialschäden oder Reparaturanfragen am eigentlichen Gerät, muss man sich jedoch persönlich an das Herkunftsland wenden. Das kann in manchen Fällen einen Versand bedeuten, der nicht von Apple oder dem deutschen Mobilfunkpartner vorgenommen wird. Kleine Kabelbrüche an Kopfhörern, etc. können jedoch auch hierzulande abgewickelt werden.

AppleCare lässt sich unter Angabe der Serien-Nummer (Einstellung -> Allgemein -> Info) telefonisch bestellen. Weitere Kaufnachweise sind nicht notwendig.

Update III

Offizielle Antwort der Apple Pressestelle:

Diesen Apple Care Protection für das iPhone mit all den oben erwähnten Leistungen kann selbstverständlich für alle iPhones, die bei der T-Mobile und deren Partner in Deutschland gekauft worden sind, erworben werden.

Der Apple Care Protection Plan für iPhone kann auch hierzulande für iPhones erworben werden, die der Kunde in Ländern gekauft hat, in denen ein Apple Care Protection Plan für iPhone fürs iPhone angeboten wird. (dies sind, neben Deutschland): Großbritannien, Frankreich, Irland, Italien, Österreich, Schweiz und Spanien.

Hierbei gibt es dann aber folgende Einschränkung bei den Leistungen: Der Kunde muss bei Austausch bzw. Reparatur (siehe Abdeckung bei übermäßigem Leistungsabfall der iPhone Batterie / Abdeckung für das iPhone und das iPhone Bluetooth-Headset sowie mitgeliefertes Zubehör) diese Leistungen in dem Land durchführen lassen, in dem er das iPhone gekauft hat.

Grundsätzlich gilt: Für iPhones, bei denen die Software modifiziert worden ist, kann kein Apple Care Protection erworben werden!

[app] Morse-it – iPhone-Morsesignale

Es folgt: Kein umfangreiches Review oder ein kommentiertes Podcast-Video. ‚Lediglich‘ die banale Feststellung, dass ich Freude am Morsealphabet gefunden habe.

Video

Nicht anzunehmen, das man diese Kommunikationsform heutzutage auf dem iPhone in irgendeiner nützlichen Weise einzusetzen mag. Es lässt sich zumindest stark bezweifeln, dass der Schiffskapitän in Seenot sein iPhone zückt um einige −− −−− ·−· ··· ·zeichen abzusetzen.

Trotzdem macht Morse-It (0.79 €; App Store-Link) von Francis Bonnin einfach unglaublichen Spaß…

doubleTwist kündigt iPhone-Unterstützung an

Der Norweger Jon Lech Johanson, weitläufig bekannt in Kreisen der Film- und Musik-Industrie, schraubt fleißig weiter an seinem Silicon Valley-Startup und der dazugehörigen Software doubleTwist.

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Das mittlerweile für Windows und OS X erhältliche Programm befüttert verschiedenste Endgeräte mit Musik-, Film- und Photo-Dateien. Von der PSP über das Android G1 bis zum BlackBerry. Dabei schert sich die Software um keinen Kopierschutz, konvertiert Filmdateien im Hintergrund ins richtige Format und verteilt diese an Freunde oder auf soziale Netzwerke.

iPhone-Kompatibilität steht in Version Eins noch nicht zur Verfügung, ist mit einem Screenshot vom Hauptverantwortlichen selbst, jetzt jedoch offiziell angekündigt. Apple tut sich bekanntlich mit jeglicher Drittsoftware zum Bespielen von Apple Endgeräten sehr schwer. Die Querelen zeigt ein aktueller Rechtsstreit vom Wiki-Betreiber ‚BluWiki‘ gegen Apple.

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DoubleTwist ist im derzeitigen Stadium eine noch sehr junge Software, bietet mit integriertem YouTube-Download und den verschiedenen Share-Optionen jedoch eine Menge Potenzial. Es bleibt die Hoffnung, dass die anstehende iPhone-Integration – zumindest in Bezug auf Musik, Photos und Videos – eine facettenreichere Datei-Verarbeitung gegenüber iTunes zulässt. Bislang verfügbare Share-, Free– und Open Source-Ansätze halte ich aktuell für sehr rudimentär.

-> http://www.doubletwist.com

Photo-des-Tages #128 – iLauncher

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Die USB-Raketenstation am Laptop ist bereits großartig. Die Abschüsse der kleinen Schaumstoff-Flugkörper jedoch drahtlos per WLan vom iPhone durchzuführen (2.39 €; App Store-Link) und damit aus der Firmenküche die Arbeitskollegen zu befeuern…episch!

Leider nur Windows- und US-interoperabel.

via Gizmodo

Amazon kauft eBook-App Stanza

Der große Ausverkauft beginnt.

Die ersten App Store-Programme genießen eine genügend große Bekanntheit, dass sie von den ‚Big Playern‘ im Markt umschwärmt und käuflich akquiriert werden.

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Die populäre eBook-Applikation Stanza (kostenlos; App Store-Link) macht dabei den Anfang und wurde gleich samt seinem komplettem Entwicklungs-Team Lexcycle vom Internet-Versandhaus Amazon aufgekauft.

Der in Seattle ansässige Konzern, welcher nach dem südamerikanischen Strom Amazonas benannt ist, scheint mit seiner kürzlich vorgestellten ‚Kindle for iPhone‚-Applikation nicht besonders glücklich. Wenn man es positiv ausdrücken möchte darf erwähnt werden, dass Amazon den Markt für digitale Güter früh genug erkannt hat. Sowohl für Musik, als auch für digitale Bücher, kauft man sich lieber jetzt noch zum kleinen Preis den Konkurrenten vom Hals als in zwei Jahren dumm aus der Wäsche zu schauen.

Obwohl es sicherlich noch ein paar Jahre und einige Hardware-Generationen bedarf, bis es das elektronische Schriftzeichen mit dem klassischen Buchdruck aufnehmen kann, gilt es bereits jetzt die (Vertriebs-) Wege zu präparieren.

Genau deshalb griff man jetzt ins Portmonee und zu Stanza.

In der kurzen App Store-Lebenszeit ist neben vielen verfügbaren eBook-Applikationen der Name Stanza – zumindest bei allen Interessierten – hängengeblieben. Die Applikation ist seit Mitte Juli im App Store, passierte im November seine 500.000 Download-Marke, wurde am Jahresende auf vielen Bestenlisten hoch geführt und umfasst neben einer Adobe eBooks-Unterstützung rund 50.000 kommerziellen Büchern. Aus einer ähnlich umfangreichen Bibliothek darf zusätzlich eine Vielfalt aus kosten- und lizenzfreien Werken konsumiert werden.

We are not planning any changes in the Stanza application or user experience as a result of the acquisition. Customers will still be able to browse, buy, and read ebooks from our many content partners. We look forward to offering future products and services that we hope will resonate with our passionate readers.

Es bleibt spannend was Amazon aus Stanza macht, übernimmt, ein- oder ausbaut.

via Lexcycle

Die Vermessung der Welt. Geo-Positionsbestimmt.

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Der Skyhook Wireless-Mitbegründer und aktueller Geschäftsführer Ted Morgan zeigt in einem Interview gegenüber GigaOM seine Freude über den steigenden Trend von mobilen Applikationen, die auf Geo-Informationen zurückgreifen.

Morgan stellt für die Popularität der so genannten ‚Location-Based Services‘ insbesondere das iPhone als positiven Hauptverantwortlichen heraus.

Thanks to the popularity of iPhone, we are seeing more and more apps using geo-data […] The iPhone has unleashed location-based creativity.

Wunderlich ist dies jedoch kaum, da Skyhook Wireless seit der ersten iPhone-Stunde mit Apple in Kooperation steht. Die sechs Jahre alte Firma hat an dieser Stelle bereits öfters Erwähnung gefunden, da sie speziell für die iPhone Classic-Generation aus WiFi-Netzen und Mobilfunkturm-Informationen die Positionsermittlung übernahm. Dies geschah alles in Zeiten, in denen noch kein GPS im iPhone verbaut war.

Doch auch mit der aktuellen 3G-Version des iPhones spannt Skyhook weiterhin seine langen Finger Fühler in alle Richtungen, die blinken und funken. Befindet man sich beispielsweise in Gebäuden, sieht das satellitengestützte GPS ziemlich hilflos aus. Die verbaute Skyhook-Technik errechnet dagegen aus der eingebuchten Funkzelle und dem (eventuell) bekannten WiFi-Netz die Position des Teilnehmers.

Während die Geo-Integration in Applikationen konstant steigt, hat der Kampf um diesen Markt noch nicht einmal begonnen. Mit Google und seinem neu vorgestellten Dienst Latitude, betritt ein gefürchteter – da kostenloser – Kontrahent den Positionsmarkt – alles selbstverständlich ganz in logischer Erweiterung zum G-Kartenmaterial.

Während die Google Maps-Autos also weiterhin über den Asphalt donnern und Rundum-Photos schießen, sammelt Skyhook Wireless alle auffindbaren WLan-Netzwerke, dessen Abdeckung im September 2008 auch für Europa schon sehr beachtlich war.

via GigaOM

Insgesamt wird der Kampf um Geo-Positionen noch ganz andere Höhen erklimmen.

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Auch wenn ABIresearch die wilde Zahl von von 82 Millionen ‚positionsbestimmten Sozialnetzwerklern‘ im Jahre 2013 aus dem Zauberhut entfleucht, ist die Tendenz sicherlich richtig: Positionsbestimmung wird zukünftig in Werbung, Kunden-Akquise und im sozialen Bereich eine entschiedene Rolle einnehmen. Egal ob ihr die Fußwege eures Kindes, den kurzen Abstecher zum Pizza-Service oder die Werbeschaltung einer ortsansässigen Spedition veranlassen möchtet.

Kein Wunder also, das jeder vor Ort dabei sein möchte.

Photo: GigaOM

Diskussion um exklusive Providerbindung. USA Today bringt (erneut) Verizon ins Gespräch

‚USA Today‘ gestaltet auch diesen Montag wieder unterhaltsam: Mit einem Artikel über den möglichen Wechsel von Apple zum zweitgrößten US-Mobilfunkanbieter Verizon, spekuliert man offenen Wortes über die nach-nachfolgende iPhone-Generation im Jahre 2010.

Apple and Verizon consider iPhone deal - USATODAY.com.jpg

Die Details sind dahingehend amüsierend, da Tim Cook gerade in der letzten Woche – bei der Geschäftszahlen-Verkündung – den Verizon-Gerüchten eine klare Absage erteilte.

Apple views AT&T as a very good partner, very happy with relationship and do not have plans to change it. Verizon is CDMA. GSM works for the world. That’s why AT&T works better for Apple right now.

via World of Apple

Doch wie ebenfalls in der letzten Woche berichtet, läuft die Provider-Exklusivbindung für das iPhone (vermeintlich) im nächsten Jahr aus. Das Wall Street Journal fing dazu ein paar AT&T-Stimmen ein, die sich um eine Verlängerung der alleinigen Partnerschaft bemühen.

Sollten die Feldstudien für die nächste Generation von Mobilfunkstandards (Long Term Evolution) als UMTS-Nachfolger den Zeitplan einhalten, ist zu erwarten das Apple direkt ins 4G-Netz springt. Dieses baut nicht nur infrastrukturell und abwärtskompatibel auf dem derzeitigen Netz auf, gegenüber alternativen Technologie wie WiMAX soll es auch eine kostengünstigere Migration ermöglichen. Von den Vorteilen der Skalierbarkeit, den hohen Down- und Uplink-Geschwindigkeiten (erste demonstrierte Datenraten von bis zu 25 MBit/s) und geringeren Latenzzeiten ganz abgesehen.

Im Zusammenspiel der technischen Details und Cooks Aussage, wird ein Wechsel für kommende iPhone-Generationen zum GSM-Kontrahenten CDMA ins Sprint Nextel– oder Verizon-Netz recht unwahrscheinlich.

Aber soviel erst einmal zu den ungelegten Eiern der Technik.

Politisch wird es meiner Meinung nach spannend, ob Apple in Zukunft überhaupt noch einen exklusiven Mobilfunkprovider benötigt. Die Apple-Anteilsbeteiligungen für jeden abgeschlossenen iPhone-Mobilfunkvertrag sind immer noch nicht durchgesickert. Der App Store könnte Cupertino jedoch ein weitaus profitableres Refinanzierungsmodell zur Verfügung stellen, bei dem es für Apple sinnvoll ist einen höheren Hardware-Durchsatz im Markt aufzuweisen.

Im Durchschnitt ‚konsumiert‘ nämlich jeder iPhone-Besitzer 27 Applikationen.

via computerworld

Je nachdem wie intern die Zahlen für bezahlte und unbezahlte Downloads ausfallen, stände hier durchaus die Option offen – unter der Voraussetzung bestimmter technischer Gegebenheiten – iPhones nicht an einen speziellen Mobilfunk-Lieferanten zu fesseln.

Aus dem AT&T-Geschäftsbericht der letzten Woche geht hervor, das 40% der Neukunden aufgrund eines iPhones zu dem betitelten Mobilfunkanbieter gewechselt sind. Falls demnach die (anstehenden oder laufenden) Verhandlungen mit den Mobilfunkbetreibern für Apple vielversprechend ausfallen, könnten die bisherigen Margen aber auch durchaus weiter mitgenommen werden.

Everything seems possible.

Apple scheint weiterhin den Luxus zu genießen, das die Mobilfunkprovider auf Sie, Sie aber nicht auf die Mobilfunkprovider angewiesen sind.

[update] World of Warcraft – der iPhone-Client?

DirektWoW

Exzellent produzierte Video-Fälschung oder stürmen demnächst über 12 Millionen WoW-Spieler in den App Store?

Touch Arcade gräbt ein World of Warcraft-Video aus den YouTube-Untiefen, welches mithilfe eines Vollee-Client auf dem iPhone lauffähig werden soll. Die betitelte Firma Volley hatte sich erstmals im Juni 2008 in die Medien gespielt. Damals kündigte man an, die virtuellen Welten von Second Life auf kraftvollen Gaming-Servern zu platzieren und über das WiFi oder 3G-Netz auf Mobilfunktelefone zu streamen.

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Vollee delivers its groundbreaking service through patented tools that radically change the return on investment for IP owners to bring their content to mobile. Vollee dramatically reduces the time to market as applications are adapted in a matter of weeks without touching source code, and increases deployment reach as Vollee enables just about all 3G and Wi-Fi enabled handsets to run these rich PC applications.

Unter dem Druck der aktuellen Diskussionslage ist die Webseite des Anbieters erst einmal in die Knie gegangen. Und obwohl Partnerschaft zu ActivisionBlizzard, den Linden Labs und Codemasters bestehen, muss das Video doch mit allerlei Vorsicht genossen werden. Gerade was die praktische Umsetzbarkeit bezüglich der Kompressionsrate und Netzwerkverzögerung angeht.

Eine vergleichbare Diskussion hatten wir bereits in Episode #91 von unserem Podcast ‚Games und so‘ für eine Technologie namens OnLive.

via touch Arcade

Update

Das YouTube-Video wurde auf den Status ‚privat‘ gesetzt. Irgendein Mitschnitt wird sich im Netz jedoch bestimmt finden lassen…