OpenFeint – Soziale Plattform für iPhone-Spiele

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Die Online-Community. Allseits gewollt, aber von den meisten Spielehersteller in ein proprietäres, geschlossenes Netzwerk gezwängt, das mehr Limitierungen enthält als Vorzüge. Wir denken beispielsweise an die großen Player im Konsolenbereich: Xbox Live oder das PlayStation Network. Von Wii Connect möchte ich erst gar nicht anfangen.

Alles schön verschlossen, ohne zentralen Anknüpfungspunkt. Es wäre natürlich viel zu komfortabel gleich zu sehen, wer von meinen Facebook-Kontakten sich eventuell auch für das gleiche Videospiel begeistern kann. Nein, überall der selbe Mist mit sich endlos wiederholenden Freundesanfragen inklusive Kontaktverwaltung.

Mit Facebook Connect bietet zumindest ‚die eine Seite‘ eine erstmals sehr nützliche Schnittstelle an, um sich weltoffen zu präsentieren. Davon Gebrauch macht jetzt die bereits Mitte Februar angekündigte ‚Social Platform‘ OpenFeint. Von den Machern des ehemals populären App Store-Spiels, veröffentlichen seine Entwickler Jason Citron und Danielle Cassley jetzt unter dem gleichnamigen Brand die ’soziale Schicht‘ für iPhone-Spiele.

Implementiert man als App Store-Programmierer ein Open Source Objective-C Plugin in seine Applikation, steht Chat Räumen, News Feeds, Kontakt-Listen und Spielerprofilen nichts mehr im Weg. Die Server-Struktur stellt nämlich OpenFeint und kann darüber hinaus Schnittstellen zu Facebook Connect oder Twitter anzapfen.

Ein paar zugkräftige Namen mischen bereits mit.

Pocket God (0.79 €; App Store-Link) oder Radio Flare (2.39 €; App Store-Link) ermöglichen den Zugriff auf ausgewählte Funktionen der OpenFeint-Implementation. Gerade aktualisiert, dient die iPromote-Funktion als zusätzliche Werbefläche für alle teilnehmenden Spieleprogramme. OpenFeint refinanziert durch Affiliate-Beteiligung seine Vertriebskosten.

-> http://www.openfeint.com/

via TechCrunch

Der Service ‚Agon Online‚ startete ebenfalls einen Versuch, die ’soziale Schicht‘ über ausgewählte App Store-Programme zu legen.

Ob ich weiterhin auf Apple für eine Integration von übergreifenden Community-Funktionen in App Store-Programmen hoffen soll, weiß ich nicht. Große Firmen neigen zu diesen hässlichen, geschlossenen Netzwerken.

Wizzley Presto: ein iPhone-Spiel in 30 Tagen

ZodTTD & Friends. Klingt irgendwie nach Maffay & Friends. Egal.

In 30 Tagen möchten 6 Händen ein actionlastiges Jump’n’Run-Spiel mit kleinen RPG-Einschüben für den App Store verkaufsfertig schustern. Und da in Zeiten mit über 30.000 verfügbaren iPhone-Programmen viel Ressourcen in die Öffentlichkeitsarbeit investiert werden müssen, kann man die einzelnen Entwicklungsschritte im Weblog zum Spiel mitverfolgen.

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Ein cleveres Konzept, das den Pixel-Magier Wizzy bereits durch einige Blog-Erwähnungen trieb und jetzt mit einem ersten YouTube-Video bedacht wurde.

DirektWizzley

Das Team besteht aus einem akquirierten Handheld-Programmierer der OpenPandora-Plattform, einem Designer und ZodTTod selbst, der hier bereits mehrfach im Blog Erwähnung durch seine Verdienste der Jailbreak Emulatoren-Szene auf dem iPhone fand.

Wenn die Qualität des Produktes stimmt, und eingehalten wird was man für die eingerichtete Kommunikationsplattform verspricht, werden auch die Verkaufszahlen stimmen.

-> http://www.30daygame.com/

Spanning Sync – Kontakte und Kalender mit Google abgleichen

Die Welt ist eine Google.

Sagte bereits Peter Glaser vor einer gefühlten Ewigkeit. Im Jahr 2009 angekommen, zählt der Suchmaschinen-Dienstleister zu den derzeit bedeutendsten Firmen im Online-Bereich.

Mail, Kalender, Kontakte. Alles für Millionen von Benutzern im Austausch kostenlosen Services für private Daten. Mit dem Ausbau und der Erweiterung bestehender sowie neuer Online-Funktionalität schafft es Google auch (und immer mehr) beim Thema iPhone an Relevanz zu gewinnen. Kaum eine Woche vergeht, in der keine iPhone-Optimierung der Suchfunktion, den persönlichen Einstellungen der iGoogle oder eine Überarbeitung der mobilen Werbeplattform verkündet und hier mit einer News bedacht wird.

Auf die eine oder andere Weise, nutzen wir alle irgendeine dieser angebotenen Dienstleistungen. Bringt man jedoch ein zweites Endgerät – beispielsweise ein iPhone oder einen weiteren Mac – ins Spiel, rückt die Frage nach einer bidirektionalen Synchronisation ins Blickfeld. Wenn ich unterwegs Kontakt- oder Kalenderinformationen ändere, möchte ich diese im Anschluss nicht manuell auf allen Rechner noch einmal übertragen. Ich möchte außerdem unterwegs meinen aktuellsten Datenstand vom Desktop einsehen.

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Der MobileMe-Dienst von Apple ermöglicht all diese Späße vom Abgleich der persönlichen Informationen. Sogar über die Luft und augenblicklich per Push, kostet jedoch 79 € pro Jahr. Benötigt man die zusätzlichen Alleinstellungsmerkmale wie Push E-Mail, Photo-Galerien oder Online-Speicherplatz nicht, dürfen sich Macintosh-Benutzer Spanning Sync anschauen. Eine Software, die bereits seit Jahren Kalendereinträge (und neuerdings Kontakte) vom Desktop mit ‚der Google‘ synchron hält.

Die Applikation installiert sich in die Systemeinstellungen, authentifiziert sich mit eurem G-Account und gleicht alle 10 Minuten eure Änderungen ab. Alle Kontakt- und Kalender-Veränderungen, die ihr beispielsweise im Google-Webfrontend (vom Arbeitsplatz oder fremden Rechner) vornehmt, warten später bereits Zuhause auf euch.

Spanning Sync kostet in der einjährigen Mitgliedsschaft $25 (Lebenszeit-Lizenz $65), darf 15 Tage ausprobiert werden und läuft ‚rock solid‘ wie man so schön sagt. Bei Konflikten gibt es verständliche Benachrichtigungen. Die Synchronisation unterscheidet zwischen einzelne Kontaktgruppen sowie separaten Kalendern und lässt sich auch mit kleinen Firmen-Account bei Google Apps verknüpfen.

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Natürlich wissen die Spanning Sync-Entwickler, dass ihre Software-Lebenszeit nur mit konstanter Weiterentwicklung und neuen Funktionen zu verlängern ist.

Anfang Februar wurde der Welt ‚Google Sync‚ vorgestellt.

Der Beta-Dienst basierend auf dem ActiveSync-Protokoll und schiebt per CalDAV alle Daten durch die Wolke. Die Kalender können dabei jedoch auf dem iPhone lediglich gelesen werden beinhalten keine Erinnerungen und sind auf die Anzahl von fünf beschränkt. Auch Photos eurer Kontakte werden nicht anscheinend nur teilweise zu Google übertragen. Dafür passiert der Abgleich ohne Kabel auf das iPhone; ähnlich dem MobileMe-Dienst. Seit Mac OS 10.5.3 kann das Adressbuch auch direkt seine Daten zu Google schieben.

Die Entwicklung schreitet voran und Google wird weiter an der Verbesserung seiner Dienstleistung schrauben. Bis dato muss man sich jedoch mit der ‚Ist-Situation‘ arrangieren, wofür Spanning Sync ein sehr solides Werkzeug bereithält, besonders wenn man es als Ergänzung zum CalDAV-Service sieht und weiterhin alle seine Daten Offline pflegen möchte. Auch die nicht-getesten Mitbewerber BusySync und NuevaSync sollen natürlich nicht unerwähnt bleiben.

Wer sich für Spanning Sync begeistern kann, klickt auf dieses Bild und spart mir und sich jeweils $5 bei einer Bestellung.

Photo-des-Tages #125 – Autoschlüssel

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Das Autobloggreen begab sich in der letzten Woche auf die New Yorker Automobilausstellung. Dabei durften erste Blicke auf die zweite Generation des Elektro-PKWs ‚Peapod‚ geworfen werden. Die spannenden Details versteckten sich jedoch in der Werbebroschüre.

Das von Chrysler vorgestellte ‚Umweltauto‘ soll mit seiner iPhone-Halterung in der Mittelkonsole nicht nur Gebrauch von den Navigations-, Multimedia- und Freisprech-Funktionen des Apple Telefons machen, sondern auch als Zündschlüssel dienen.

Weitere Details stehen aus. Aber selbst mein absolutes Desinteresse für alle Vierräder lockert sich bei solchen Ankündigungen geringfügig.

via autobloggreen

Wackel-Dackel im App Store

Manchmal muss man das Internet einfach lieb haben.

Nachdem am gestrigen Freitag so hirnrissige komplett übergeschnappte idiotische Fragen wie „Aber ist das Schützen von Kindern nicht ein höheres Gut als die Presse- und Meinungsfreiheit im Internet?“ gestellt, und selbst in Schweden komplett unsinnige Urteile gesprochen wurden, dürfen wir uns heute wieder dem Netz-Spaß widmen.

Trotzdem bleibt nicht zu vergessen, dass auch das Ökosystem des App Stores der ‚Rotstift‘-Kontrolle untersteht. Die Richtlinie für dort veröffentlichte Programm legt Apple fest. Programm-Code, der in Cupertino nicht abgenickt wird, tritt zwar eine mediale Blog-Rundreise an, erklimmt jedoch nicht die iTunes-Verkaufsplattform. Doch um die – teils intransparenten – App Store-Zurückweisung soll es gar nicht gehen…

Absolut fantastisch finde ich die kreativen ‚Schleichwege‘, die von seinen Benutzern entgegen der Reglement-Vorgaben eingeschlagen werden. Will Wrights Einzeller-Spiel Spore zelebriert dieser Tage die erste Millionen ‚Penis-Kreaturen‘. Erstellt von seinen Anwendern im beigelegten Editor.

Und auch im App Store behilft man sich der fehlenden ‚Erwachsenen-Inhalte‘ mit wackelnden Bildverzerrungs-Programmen.

Während bei Wobble Bikini-Fun (1.59 €; App Store-Link) die (Stoßrichtung – nein, dieses schlechte Wortspiel bringst du nicht) Ausrichtung recht eindeutig scheint, füttern die Benutzer bei PullPullPic (0.79 €; App Store-Link) das richtige Bildmaterial für alles was wackelt.

DirektWobble

Und ich hatte mich immer ernsthaft gefragt, warum Photo-Morphing Programme im App Store so beliebt sind…

[app] Airfoil Speakers Touch

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Es liegt Musik in der Luft.

Nicht oft genug kann ich – auch hier – eine Empfehlung für Airfoil von Rogue Amoeba aussprechen. Die kleine Mac- und PC-Software schickt aus ungefähr jeder Applikation seinen Klänge durch die Luft. Per WiFi können dabei die Audio-Dateien eines YouTube-Videos aus Safari, Playlisten aus Spotify oder der Ton eines VLC-Files vom Rechner an AirPort Express-Stationen, den AppleTV oder andere Macs geschickt werden.

Das, was Apple nicht einmal per iTunes schafft, machen die audiophilen Sound-Entwickler jetzt dem Cupertino-Konzern vor. Mit der seit heute im App Store veröffentlichten Airfoil Speakers Touch-Applikation, können im heimischen WiFi nun auch iPhones angesteuert werden. Habt ihr das Programm am mobilen Gerät gestartet, taucht es in der Airfoil Lautsprecherliste auf und empfängt danach jeglichen am Rechner abgespielten Sound.

Die Airfoil Desktop-Version darf für 10 Minuten ausprobiert werden, danach wird der Klang mit Störgeräuschen überlagert. Die Einzelplatz-Lizenz kostet $25.

-> http://rogueamoeba.com/airfoil/

Das, was jetzt iPhone-tauglich zusammengeschustert wurde, läuft in Version 1.0.0 noch sehr instabil was die grafische Performance angeht. Doch geht es um den Ton, macht das schlanke Programm alles richtig und streamt (auch bei ausgeschaltetem Bildschirm) reibungslos. Eine stabile WiFi-Verbindung vorausgesetzt.

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-> App Store-Link

[podcast] BUS #142

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Im Jetlag

Hier der allwöchentliche Hinweis auf unseren Podcast vom Mittwochabend, der sich diese Woche durch einen Umzug erst am heutigen Freitag durch die Leitung schleicht. Wer wohin zieht und warum, klärt sich ebenfalls in der zweistündigen Sendung.

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In voller epischer Breite kann man uns wie gewohnt unter Bits und so verfolgen; einfach direkt in Episode 142 reinhören oder bequem per iTunes abonnieren. In diesem Sinne, viel Freude mit der neuen Folge.

Pre-WWDC Show: Vier Videos von iPhone-Entwicklern

DirektCultured

Apple heizt bereits jetzt die WWDC-Stimmung kräftig an.

Vier anspruchsvoll-produzierte Entwickler-Videos finden sich auf der Developer-Seite. Neben (unserem Freund) Dr. Ge Wang von Smule (App Store-Link) findet sich die deutsche Schmiede Cultured Code mit Things (7.99 €; App Store-Link) sowie Trism-Entwickler Steve Demeter (2.39 €; App Store-Link) und Christina Wick von AOL (App Store-Link) präsentiert.

Apple Developer Connection - Worldwide Developers Conference 2009 - iPhone.jpg

-> http://developer.apple.com/wwdc/iphone/