2x Rechtsstreit: eBook-Funktionalität + langsames 3G

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Kein Tag ohne eine neue Rechtsstreitigkeit gegen das Apple-Hauptquartier. Legt man die Anzahl der gerichtlichen Klageschriften zugrunde, muss die Rechtsabteilung eine der am schnellsten wachsenden Bereiche in Cupertino sein. Gezwungenermaßen.

Dieser Tage drängen sich zwei neue Fälle in den Blickpunkt:

  • Die schweizer Firma MONEC Holding Ltd reicht Patent-Klage gegen Apple ein, die das iPhone als eBook-Reader mit TouchScreen betrifft

Die in Bern ansässige Firma – mit der super-seriös wirkenden Webseite – hält seit 1999 das Patent ‚Electronic device, preferably an electronic book‚ unter der registrierten Nummer 6,335,678.

Darin wird ein elektronisches Gerät in flachem und portablem Rahmen beschrieben, das auf einem Touch-LCD die Dimensionen einer Buchseite darstellen kann:

The display preferably provided as an LCD-display has dimensions such that with it approximately one page of a book can be illustrated at normal size, this display being integrated in a flat, frame-like housing.

Neben der Amazon ‚Kindle for iPhone‘-Applikation ist seit Monaten der eBook-Reader ‚Classics‘ (2.39 €; App Store-Link) in der digitalen App Store-Shoplandschaft verfügbar.

Mich würde nicht wundern, wenn wir von der Sache nie wieder etwas hören.

via macprime.ch

Im zweiten Fall soll es Apple und seinem nordamerikanischen Mobilfunkanbieter AT&T an den Kragen gehen:

  • Damone Dickerson verklagt Apple und AT&T aufgrund von geringen UMTS-Geschwindigkeiten und dessen irreführender Bewerbung

Zuviel versprochen, zuwenig geliefert. So die Anschuldigungen einer Klage gegenüber des ‚District Courts‘ in New Jersey. Sowohl die Empfangsleistung als auch – die in Werbemaßnahmen vorgestellte – Geschwindigkeit entspräche nicht den realen Bedingungen.

The lawsuit claims that he could only connect to the fast 3G network a fraction of the time, and that it did not provide full and continual service.

All die Anschuldigungen kommen mir hinlänglich bekannt vor. Apple plädiert ohne offizielle Stellungnahme auf Ablehnung der Klage.

via tech.yahoo.com

Patent-Streitigkeiten, außergerichtliche Vergleiche sowie Sammel- und Einzelklagen werden uns wohl noch einige Zeit geschäftigen. Von der Visual Voicemail, über den festverbauten Akku, zu irreführender Werbung und Bildschirm-Renderung-Technologien bis zum eigentlichen Produktnamen, ist das iPhone innerhalb seiner zweijährigen Lebenszeit bereits auf alle – mir vorstellbaren (und nicht vorstellbaren) Möglichkeiten – verklagt worden.

Photo: ukrainianiphone.com

[KlimBim] 2009-03-24

Das BrickGame 5in1 (App Store-Link) steht in dieser Woche kostenlos zum Download bereit. Das Paket aus dem App Store enthält ‚retrophile‘ Umsetzungen der klassischen Spielprinzipien aus Tetris, Snake, Ping-Pong, Brick-Ball und Brick-Shoot.

via slith76


Wir durften heute einen iPhone 3G Test durchführen. Danke an... on TwitPic.jpg

Vor zwei Wochen durften wir mit einem Laser spielen

Mit den Ergebnissen auf unseren MacBooks und iPhone Classics sind wir alle immer noch super-zufrieden. Leider funktioniert der Spaß nur mässig auf der Rückseite des iPhone 3G. Lasermeister Stefan (Twitter: bagar) hat’s ausprobiert und ebenfalls seinen Gravur-Shop plus Preisliste an den Start gebracht.

-> http://www.uniqueverse.de/


DirektCarJackStreets

Der erste Gameplay-Trailer zu ‚Car Jack Streets‚ für das iPhone erreicht YouTube. Entwickler Tag Games hat neben Payback einen zielsicheren Kandidaten in der App Store-Hinterhand, der sich als ‚Grand Theft Auto‘-Klone messen lassen möchte.


Greek keyboard on iPhone OS 3.0 | iPhone Hellas.jpg

Die iPhone-Firmware 3.0 wird um weitere Tastatur-Layouts aufgerüstet. Griechenland ist ab diesem Sommer neu mit an Board.

via iphonehellas.gr


Downgrade von iPhone OS 3.0 auf 2.2.1 - Flo_s Weblog.jpg

Apple warnt bei der Einspielung der iPhone Beta-Firmware 3.0 seine Entwickler folgendermaßen:

By installing iPhone OS 3.0 beta software on your Authorized Test Devices, these Devices are permanently “locked” into testing mode and cannot be restored to earlier versions of iPhone OS.

Wie der Downgrade vom iPhone OS 3.0 auf 2.2.1 doch funktioniert und was dabei zu beachten ist, beschreibt Florian Schimanke in seinem Weblog. Dort, wo er ebenfalls eine umfangreiche Anleitung zu MMS und Tethering für deutsche iPhones bereitstellt.

via iPhone-Notes.de

Photo-des-Tages #119 – Alte Kreditkarten

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Das, was sich die BUS-Crew und ich aus Plastik mit einem Laser hat zusammenschneiden lassen, kann man auch selbst aus alten Kreditkarten basteln. Die Vorlage des iPhone-Standfußes, den Verweis auf die entsprechende Photogalerie und den dazugehörigen Kabelmanager für die Kopfhörer zeigt das Make-Magazin.

via boingboing

Update

Dean and Ying_s Blog - iPhone Paper Clip Stand.jpg

-> Büroklammer-Standfuß + PDF-Template

(Danke, René!)

Musik-Rennspiel ‚Audiosurf‘ bald am iPhone?

audiosurf1.png

Audiosurf – Ride your Music – ist ein mehrfach prämiertes Musikspiel, das über die Spieleplattform Steam für Windows-PCs vertrieben wird.

Das Spielprinzip? WipEout trifft Guitar Hero!

Auf einer mehrspurigen Rennstrecke navigiert ihr ein schwebendes Raumschiff über farbige Takt-Blöcke, die sich nach der Charakteristika des ausgewählten Musikstücks generieren. Welche Songs ihr einspeisen möchtet bleibt hundertprozentig euch überlassen. Dadurch verpasst sich das Spiel ein sehr originelles Naturell. Ganz Verrückte rüsten ihren PC sogar so um, dass sie dem Audiosurf-Rhythmus auch auf dem Wii Balance-Board oder mit den Wii Fernbedienungen folgen können.

Aber lange Rede, kurzer Sinn. Mit der Firmware 3.0 wird Apple im Sommer erstmals den Entwicklern und ihrer Applikation Zugriff auf die interne iPhone Musik-Bibliothek erlauben. Eine geradezu prädestinierte Funktion um die abgefahrene F-Zero-Adaption auf LSD-Musik am iPhone zu genießen.

In einer kurzen E-Mail Korrespondenz ließ sich der unabhängige Audiosurf-Programmierer Dylan Fitterer zu dem (schriftlichen) Statement ‚WooHoo! I’m on it!‚ hinreißen.

via The Appera

Bis sich jedoch irgendeine spielbare Version auf das iPhone verirrt, darf man sich schon die passenden Musiktitel zurechtlegen…

DirektSurf

Vuze: BitTorrent-Client mit Videokonvertierung

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Vuze hieß früher Azureus.

Der freie, ehemals auf SourceForge veröffentlichte BitTorrent-Client erfreut sich seit 2003 großer Popularität und streckt durch sein Java-Fundament auf (grundsätzlich) allen Betriebssystemen seine Tentakel aus. Das Filesharing-Programm, das mit dem Markenzeichen des ‚blauen Frosches‘ um Kunden wirbt, nimmt in seiner aktuellen Version den Kampf mit iTunes als Multimedia-Verwaltungsprogramm auf.

Obwohl das Peer-to-Peer Programm weiterhin seinen primären Zweck als Tauschplattform jeglicher Medieninhalte versteht (Diskussion gerne in den Kommentaren), greifen neben der Suchfunktion weitere Anwendungen um die Organisation, Konvertierung und das soziales Netzwerk.

Durch die integrierte Suche (ja, auch die großen Torrent-Seiten werden bei Bedarf gescannt) lassen sich jegliche Inhalte finden, nach Stichwort abonnieren und dann für das entsprechende Endgerät konvertieren. Zwar lässt sich Apple bezüglich der Synchronisation mit externen Geräten wie iPods oder iPhones nicht in die Karten schauen, der BitTorrent-Client schiebt euch aber bequem per Drag und Drop jegliche Mediendaten im richtigen Format – mundfertig – zu iTunes.

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Das findet seine gelungenen Anwendungsfälle wenn ihr beispielsweise eure Podcasts nicht für jedes einzelne Endgerät separat abonnieren möchtet. Ein einzelnes Abo von der HD-Quelle reicht aus, um einzelne Versionen für das AppleTV, das iPhone, die Xbox oder den iPod zu erstellen.

Leider hält das benutzerfreundliche Konzept der Organisation und Konvertierung nicht der umfangreichen Menüstruktur stand. Diese ist wie seither überladen und alles andere als schlank. Die unübersichtliche Konfigurierung, das besser angepasste Software-Design und die Performance waren damals die Gründe für mein Umstieg auf Transmission.

Vuze muss jedoch zugute gehalten werden, auf allen javafähigen Plattformen zu funktionieren und einen ganzen Sack voller Funktionen im Gepäck bereitzuhalten.

-> http://www.vuze.com

[app] finarX Fax

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Faxen. ‚Faxen machen‘. Das hat man früher gesagt. ‚Früher‘ ist daher ein gutes Stichwort. Das Fax-Protokoll hat bereits einige Jahre auf dem Buckel, ist jedoch besonders im behördlichen Arbeitsalltag immer noch ein gern gesehenes Instrument.

Wer von unterwegs in das Bedürfnis stolpert gerasterte Bilder, Linien und Pixel über das Telefonnetz auf ein Faxgerät zu senden, der kann dies auch mit dem iPhone tun. Da das SDK keinen Zugriff auf das iPhone-Modem gestattet, muss auf einen internetbasierten Faxprovider zurückgegriffen werden. Einige Anbieter nutzen dies, um ein kostenloses Programm im App Store feilzubieten und über die ausserhäuslichen Gebühren die Entwicklung zu refinanzieren. Fair enough.

Mit finarX Fax (1.59 €; App Store-Link) soll jedoch ein Programm vorgestellt werden, das zwei unterschiedliche Anbieter zur Auswahl stellt: Interfax und Sipgate.

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Um ‚finarX Fax‘ zu nutzen muss daher ein entsprechender Account mit Guthaben beigesteuert werden. Ich habe den Dienst Interfax zum Test ausprobiert und bin soweit recht Zufrieden. Die Zusammenarbeit zwischen Fax-Dienstleister und Applikation funktioniert, auch wenn das Programm nicht gegen Abstürze gefeit ist. Außerdem dürfte die App Store-Applikation einen ganzen Sprung ‚iPhone-mäßiger‘ daherkommen.

Jedoch vollzieht sie ihren Dienst sowohl mit reinem Textmaterial als auch abfotografierten Dokumenten. Die Photoqualität beeinflusst bei Letzterem stark die Leserlichkeit der Schriftstücke. Für die nächste Version ist bereits angedacht, Dokumente auf einem WebDAV-Server abzulegen und von dort versenden zu können. In der aktuellen Version ist es bereits möglich, erstellte Faxdokumente (zusätzlich) als PDF E-Mail zu verschicken.

FinarX Fax bietet ein insgesamt rundes Komplettpaket. Wer gelegentlich kurze Hotelbestätigungen oder die Kündigung von Zeitschriften-Abos per Fax erledigen muss/möchte, bekommt aus der Kombination von Software + Internetdienstleister einen kostenüberschaubaren Faxdienst.

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-> App Store-Link

BeejiveIM mit Kopierschutz + schwarzer Liste

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Die Instant Messaging-Applikation Beejive (12.99 €; App Store-Link) ruft den Piratenkampf aus. Was vor vier Tagen mit der Einblendung ‚PC LOAD LETTER‘ bei gecrackten Versionen des Programms begann, entbrannte nun zu einem handfesten Kopierschutz-Streit mit schwarzen Sperrlisten.

Doch alles der Reihe nach.

Am 19. März fegte eine Welle von Goolge-Suchanfragen durch das Internet, die eine Einblendung ‚PC LOAD LETTER‘ bei dem iPhone-Programm Beejive erklärt haben wollte. Zuvor machte Beejive mit einem Update auf sich aufmerksam, das Facebook in die IM-Applikation integrierte. Danach wurde bei dem Versuch sich mit seiner unlauter-erworbenen Versionen Online zu verbinden, die oben gezeigte Bildschirmaufschrift eingeblendet. Eine nicht nur eindeutige Anspielung auf ein Filmzitat aus Office Space (Alles Routine) sondern auch der Verweis auf das entsprechende YouTube-Video ‚I stole something‘.

Sofort wurden Fragen laut, ob sich die eigenhändigen Kopierschutzmaßnahmen lediglich auf unsachgemäß bezogene Programmversionen beziehen oder gar die ganze Jailbreak-Gemeinde (mit einem legal erworbenen Programm) in die Röhre schauen lassen. Zu diesem Zeitpunkt äußerten sich die Entwickler in ihrem Support-Forum zur Sachlage:

If you purchased BeejiveIM after having a cracked version installed, do the following: delete the cracked app; reboot the phone; install the purchased app. Please note this anit-piracy measure only targets our application, not jailbroken phones or ipods. Purchased BeejiveIM apps will run on jailbroken devices.

Soweit so gut, bis einige der ‚Betroffenen‘ die Demo-Diskussion vom Zaun brachen und sich der Umgangston stark verschärfte.

If you are receiving the PC LOAD LETTER error, your device will work once you purchase the application. On the other hand, if you are receiving the License Key Suspended error, you will need to provide us with proof of purchase before your device will be removed from the blacklist. Just an FYI, we will be permanently blacklisting devices hacking from this point forward. Proof of purchase from the iTunes store will be required in order to be removed from the black list.

via Beejive-Support

Harter Tobak.

Nach Aussage der Entwickler war die ‚PC LOAD LETTER‘-Einblendung als Warnschuss zu verstehen. Derzeit baut Beejive eine schwarze Liste derjenigen iPhones auf, die eine gecrackte Version des Programms verwendet haben. Eine ‚Freischaltung‘ (De-Blacklisting) ist erst nach Einsendung der eindeutigen UDID-Nummer des iPhones, einem iTunes-Kaufbeleg und dem dazugehörigen Account-Namen möglich. Da die Kommunikation der verwendeten IM-Benutzerkonten (ICQ, MobileMe, GoogleTalk, Jabber, etc.) über die Beejive-Server läuft, dürfen sich Datenschützer die tollsten Dinge ausmalen.

Dazu ein Forumszitat:

I just hope they won’t take user accounts hostage: „Pay up or you will never use that ICQ number again!“

Anti-Kopierschutzmaßnahmen mit allen Zugeständnissen! Ohne Frage oder Diskussion. Sollten sich die Fakten jedoch so bewahrheiten – und derzeit sind mir keine praktischen Gegenbeispiele zu Ohren gekommen – schießt Beejive, Inc. mit den veranlassten Maßnahmen weit über das Ziel hinaus.

Pwn2Own – mobile Browser halten Stand

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Photo: nDevilTV (cc)

Am vergangenen Samstag endete auf der Sicherheitskonferenz CanSecWest in Vancouver der Pwn2Own Hacker-Wettbewerb, bei dem dieses Jahr die mobilen Plattformen im Fadenkreuz stehen sollten. 10.000 US-Dollar waren auf den Android-, Symbian-, Windows Mobile-, BlackBerry- sowie iPhone-Kopf ausgeschrieben.

Während die großen Indianerbrüder IE, Safari und FireFox ihren Skalp gleich am ersten Tag verloren, hielten sich die mobilen Browser standhaft im Wind und konnten nicht vor Ablauf der Konferenz umgenietet werden. Zwar öffneten sich pro Veranstaltungstag die standardisierten Testplattformen ein Stückchen, dies konnte jedoch nicht dazu beitragen die (Sicherheits-)Tür gänzlich aufzustoßen.

Nächstes Jahr stehen die nächsten Preisgelder des Wettbewerbs an. Die Softwaresicherheit der mobilen Browser wird uns jedoch mit ziemlicher Sicherheit Gewissheit auch unter dem anstehenden Jahr 2009 beschäftigen.

If history can tell us anything here, it’s that by this time next year, the community will have turned what we now believe upside down, and more than likely wow us with a new generation of techniques that I will affectionately dub “Micro Exploits” that are able to function predictably on the mobile platform.

via DVLabs