Am vergangenen Samstag endete auf der Sicherheitskonferenz CanSecWest in Vancouver der Pwn2Own Hacker-Wettbewerb, bei dem dieses Jahr die mobilen Plattformen im Fadenkreuz stehen sollten. 10.000 US-Dollar waren auf den Android-, Symbian-, Windows Mobile-, BlackBerry- sowie iPhone-Kopf ausgeschrieben.
Während die großen Indianerbrüder IE, Safari und FireFox ihren Skalp gleich am ersten Tag verloren, hielten sich die mobilen Browser standhaft im Wind und konnten nicht vor Ablauf der Konferenz umgenietet werden. Zwar öffneten sich pro Veranstaltungstag die standardisierten Testplattformen ein Stückchen, dies konnte jedoch nicht dazu beitragen die (Sicherheits-)Tür gänzlich aufzustoßen.
Nächstes Jahr stehen die nächsten Preisgelder des Wettbewerbs an. Die Softwaresicherheit der mobilen Browser wird uns jedoch mit ziemlicher Sicherheit Gewissheit auch unter dem anstehenden Jahr 2009 beschäftigen.
If history can tell us anything here, it’s that by this time next year, the community will have turned what we now believe upside down, and more than likely wow us with a new generation of techniques that I will affectionately dub “Micro Exploits” that are able to function predictably on the mobile platform.
Ein spannender Gast-Artikel erreicht TechCrunch aus dem Entwicklerhaus iBokan, die mit der Preisgestaltung ihres dreidimensionalen Breakout-Klones Galaxy Impact (kostenlos; App Store-Link) experimentiert haben.
Galaxy Impact wurde im App Store zuerst kostenfrei angeboten und verzeichnete innerhalb der ersten zwei Veröffentlichungswochen damit rund 220.000 Downloads. Als am 09. November die Applikation mit $0.99 kostenpflichtig wurde, brachen die täglichen Downloads von 10.000 Stück ein und tendierten für die Bezahlversion gegen Null.
Mit einem Update stellte das Team auf eine Werbefinanzierung von Admob um, welche die folgenden Einnahmen von November bis März generierte.
Nov 2008: $70.81 (11/20 – 11/30)
Dec 2008: $236
Jan 2009: $175
Feb 2009: $142
Mar 2009: $67 (03/01 – 18)
Ohne weitere Aktualisierungen oder externes Marketing erreicht der Entwickler mit seiner überarbeiteten Version derzeit einen täglichen Downloadschnitt von 120. Die Werbeeinnahmen, die daraus resultieren betragen $2.50 pro Tag. Nicht spektakulär aber im Vergleich zum vorher ermittelten Verkaufsverhältnis (nach der Einführung einer Bezahlversion) immer noch ein zehnfach-höherer Schnitt.
Zu beachten ist, das jedes Programm seine eigenen Umstände, Konkurrenzsituationen, Qualitätsansprüche und App Store- sowie Presse-Berichterstattung mit sich bringt. Aus ‚Galaxy Impact‘ ein allgemein gültiges Negativbeispiel für den App Stores zu schlussfolgern, wäre sicherlich falsch.
Trotzdem bleibt die Geschichte ein vom Hersteller eigenständig dokumentierter Fall, der die oben aufgeführten Erkenntnisse hervorgebracht hat. Dessen Interpretation bleibt im Auge des Betrachters.
Auf der diesjährigen Firmware 3.0-Präsentation ‚vergass‘ Apple (Keynote iTunes-Link) auf seiner ‚iPhone-Weltkarte‘ irgendwie (und unteranderem) die ‚kleinen‘ Länder Grönland und Island.
Island hat zwar schwer mit der Finanzkrise zu kämpfen, sie aber deshalb gleich von der Weltkarte zu killern, scheint wohl verfrüht und dient ehr zur Hervorhebung der roten Farbmarkierung…
Einen sehr feinen Software-Tipp für alle iPhone O2-Benutzer erreicht mich von Emanuel: Die Applikation smsO2 (0.79€; App Store-Link) von Simon Wehrli kann auf das Webinterface (Communication Center) vom Mobilfunkanbieter O2 zugreifen und dessen Web2SMS-Angebot vom iPhone aus nutzen.
Wer (wie ich) eines der Internet-Paket dort gebucht hat, bekommt pro Monat 50 kostenfreie Textnachrichten zur Verfügung gestellt, die über das App Store-Programme sms02 zu versenden sind.
Da bestimmt noch einige ‚gräulich-importierte‘ iPhone Classics (oder italienische 3Gs) mit einem entsprechenden O2-Internetvertrag in Deutschland kursieren, schlägt die 0.79 Cent-Empfehlung für ein paar Gratis-Textnachrichten – die über die Datenverbindung verschickt werden – bestimmt an der einen oder anderen Stelle ein.
Ich für meinen Teil sage zu fünfzig kostenfreien SMS jedenfalls gerne ja, wenn O2 mir diese jeden Monat wieder auffüllt. Abgehalten hat mich lediglich die grauenhafte Webansicht, die jetzt durch eine wirklich schicke iPhone-App ersetzt werden kann.
Das (eigene) ‚Ego‚ ist kompliziert. Vielschichtig. Verschachtelt. Meist komplex und lässt sich selten in eine klare Begrifflichkeit oder gar Zahlen pressen. Je nachdem welche Wissenschaft ihr auf den ‚Selbst-Sinn‘ oder das ‚Ich‘ loslasst, fallen dessen Interpretationen unterschiedlich aus.
iPhone-Entwickler Garrett Murray hat eine sehr einfache Ego-Bezeichnung gefunden und misst in Twitter-Followers, Feedburner-Abonennten sowie Google Analytics- und Mint-Zahlen. Alles auf einen Blick und alles in einer Applikation. Diese ist unter der Bezeichnung Ego (1.59€; App Store-Link) im App Store zu finden.
Natürlich befassen wir uns diese (Podcast-)Woche auch (!) – zumindest in kleinen Teilen – mit dem iPhone. Präziser formuliert: der neuen iPhone-Software 3.0. Diese erwartet uns im Sommer 2009. Meine Meinung sollte an dieser Stelle ausreichend formuliert sein, jetzt äußert sich die restliche Crew zur Apple-Präsentation.
Und wo wir gerade so schön über Podcasts erzählen: Der iPhoneBlog-Podcast (iTunes-Link) verschwand auf seltsame Art und Weise in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag aus dem iTunes-Verzeichnis. Komplett. Als formlosen Hinweis gab es eine E-Mail, die über technische Schwierigkeiten mit dem Feed informierte. Die gab’s von unserer Seite jedoch nicht, so dass wir auch nicht ändern konnten. Jetzt ist er jedenfalls wieder da. Ohne formlosen Hinweis. Mir auch Recht.
Im mobilen iTunes-Store am iPhone tauchen die Podcast übrigens mit einer zeitlichen Verzögerung auf, die bis zu mehreren Stunden betragen kann. Wenn wir also in WordPress auf ‚Publizieren‘ drücken, schlagen die Audio- und Videofolgen nicht gleichmäßig in euren Podcatchern auf.
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In voller epischer Breite kann man uns wie gewohnt unter Bits und so verfolgen; einfach direkt in Episode 138 reinhören oder bequem per iTunes abonnieren. In diesem Sinne, viel Freude mit der neuen Folge.
Nachdem ‚The Boy Genius Report‚ bereits am Mittwoch einen AT&T-Webseitenscreenshot veröffentlichte, der das Apple Telefon bei seinem nordamerikanischen Provider ohne Vertragsbindung zeigte, wurde die Meldung jetzt offiziell bestätigt.
Ab nächsten Dienstag verkauft der US-Mobilfunkanbieter – je nach verfügbarem Kontingent – sowohl 8GB als auch 16GB-Geräte. Für $599 + $699 lassen sich die iPhone 3Gs jedoch ausschließlich im AT&T-Netz betreiben. Ein Software-Unlock ist für die aktuelle Baseband-Generation nicht verfügbar.
The Yellowsn0w version has been updated to 0.9.7. Yellowsn0w is available from Cydia or Installer – this version allows compatibility with pwned 2.2.1 system (not baseband). Again„ remember 0.9.7 yellowsn0w DOES NOT WORK WITH 2.2.1 (02.30.03) directly – you need to be running a ‘pwned’ version of 2.2.1 which didn’t upgrade the baseband during the restore/upgrade.
Das US-Angebot ist mit dem Xtra Pac Nonstop Special von T-Mobile Deutschland zu vergleichen. Hier wird für 499€ ein 8GB-Modell inklusive 30€-Startguthaben veräußert. Da sich auch dieses Prepaid-3G in Deutschland ausschließlich mit einer T-Mobile Simkarte betreiben lässt, tendiert die Angebots-Zielgruppe gegen Null.
Als kleiner Verweis sei eingeschoben, dass sich in der für Sommer angekündigten Firmware 3.0 wieder einmal allerlei Produkt-Referenzen verstecken. Mit den Bezeichnungen ‚iPhone3,1‘, ‚iPod3,1‘, ‚iFPGA‘, ‚iPod2,2 oder ‚iProd0,1‘ darf wild über kommende Hardware-Revisionen spekuliert werden.