[KlimBim] 2009-03-10

installer-app.png

Das Ripdev-Team kündigt an, das ein ihr ‚Installer‘-Programm als Desktop-Version zu veröffentlichen um Jailbreak-Applikationen von dort zu aktualisieren, archivieren und installieren.

Das klingt nicht nur nach einem neuen ‚roten Knopf‚, der schleicht sich sogar schon von rechts ins Bild…brrr.

Ach so, Installer 4.1 ist ebenfalls als zweite Ankündigung aus dem Weblog der Hacker gefallen. Für die deutsche Lokalisierung haben sich unsere Kollegen von iphone-notes.de verantwortlich gezeigt.

via Ripdev.org


In Deutschland riefen sich Mitte Februar über zwei Dutzend deutschsprachige Entwickler zusammen, um gemeinsam ihre App Store-Programme in einem Valentine-Spezial zu bewerben. Ebenfalls gut beworben, der jetzige Zusammenschluss von fünf unabhängigen Entwicklern, die das erste App Store-Spielebundle eingestellt haben.

Unter dem Motto ‚5 Developers, 5 Games, 5 bucks‘ ist das ‚5 Fingers Games Bundle‘ (3.99 €; App Store-Link) mit den Spielen Chopper, Sneezies, Blackbeard’s Assault, Up There und Burnball bestückt.


incase.jpeg

Photo: Incase Designs (cc)

Ja, auch ich finde das ein Schuh-Design zum Mobilfunktelefon passen muss. Lange hat’s gedauert, endlich nimmt sich jemand dieser Marktlücke an.

via iPhone Savior


clippy.jpg

Clippy, ein Jailbreak-Programm das die Zwischenablage aufs iPhone bringt, wurde von uns bereits in Version 0.90 mit einem Video bedacht. Mittlerweile ist die ‚Copy and Paste‘-Applikation in Version 0.96-1 angelangt und kann systemweit Text erkennen und kopieren ohne diesen vorher markieren zu müssen.

Das ermöglicht beispielsweise das Herauskopieren von einzelnen Tweets aus Twitterfon oder Tweetie, empfangenen E-Mails oder SMS. Clippy ist auch in der Lage so genannte ‚Stapel‘ anzulegen, um mehrere Texte zum Einfügen vorzuhalten.


180px-Roger-McNamee.jpg

Am 29. Juni 2009 wird das (US-)iPhone zwei Jahre alt.

Verbunden mit dem Geburtstag ist – sofern kein 3G-Update oder eine vorzeitige Vertragsverlängerung abgeschlossen wurde – das einige der frühzeitig abgeschlossenen AT&T-Zweijahresverträge auslaufen.

Zu diesem Zeitpunkt möchte Palm mit seinem Pre in eine ‚Marktlücke‘ schlagen – so zumindest die Aussage vom Investor Roger McNamee (Elevation Partners) gegenüber Bloomberg.

You know the beautiful thing: June 29, 2009, is the two- year anniversary of the first shipment of the iPhone. Not one of those people will still be using an iPhone a month later.

Große Worte von einem Mann, der zwar mit vielversprechenden Hardware-Ankündigungen dasteht, bislang aber weder als Investor ein gesundes Unternehmen betreut, noch einen Mobilfunkpartner für den Pre gefunden hat (eventuelle Ankündigung am 12.03.) und mit allerlei (wenn auch fleißig dementierten) Verzögerungs-Gerüchten kämpft.

Aber Hauptsache erst einmal große Worte…

via Bloomberg

[update] Ebay-Auktion: iPhone-Prototyp

prototype.jpg

Am 03. Januar 2009 tauchten im MacRumors-Forum erste digitale Bilder von zwei generischen iPhone-Prototypen inklusive einem Beta-OS auf.

Ein Verkäufer wusste (anscheinend) nicht was er mit diesem Verkauf tat, der Käufer recherchierte (besser): Nach den (nicht vollständig veröffentlichten) Serien-Nummern (YM650xxx + YM649xxx) soll dessen Herstellung der Produktionswoche 49 + 50 des Jahres 2006 entstammen. Die öffentliche erste Produktvorstellung des iPhones vollzog sich im Januar 2007. Das Gerät wurde im gleichen Jahr – Ende Juni – in den USA auf den Markt geworfen.

Das finale Muster des iPhone Classic zählte damals die Firmware 1.0.0 mit BaseBand 03.11.02_G. Obwohl kein (veröffentlichtes) Bildmaterial darüber existiert gibt der Besitzer an, das dortige Test-OS würde die Bezeichnung 03.06.01_G tragen.

Eines der zwei Musterexemplare ist mit einem Plastik-Bildschirm ausgestattet und in seinen Basisfunktionen (Surfen, Anrufen, SMS-Nachrichten empfangen) lauffähig – die Glas-Oberflächenvariante startet kein Betriebssystem.

Die Geschichte kocht jetzt noch einmal durch die Weblog-Ursuppe weil sein Besitzer beide Geräte auf Ebay feilbietet. Der Auktionspreis ist vom gestrigen Mittag mit $70 auf mittlerweile über $900 angestiegen.

-> US-Ebay

Es bleibt abzuwarten ob der neue Käufer noch mehr Informationen zu der prototypischen Verkörperung herausrückt und die Angaben über Firmware und Baseband bestätigen kann.

via MacRumors.com

Update

Der Verkäufer verlinkt in den Kommentaren zu Ebay-Auktion ein Rückseitenphoto, das neben den Serien- und IMEI-Nummern auch auf die noch ausstehende FCC-Genehmigung hinweist.

Außerdem ist das taiwanische Foxconn-Unternehmenslogo (einem der weltgrößten Hersteller für Elektronik- und Computerteile) mit einem 2006er-Jahres-Stempel zu erkennen.

„Designed by Apple in California Assembled in China Model No. A1203 FCC ID:BCGA1203 Serial No.:YM64903KD22 IMEI:004401520024015 The text on the back of the broken phone: „This device has not been authorized as required by the rules of the Federal Communications Commission. This device is not, and may not be offered for sale, or lease, or sold or leased, until authorization is obtained. Serial No. YM65002JD22 IMEI No.:004401520034774“

iphoneback.jpg

Trailer zur Dokumentation ‚Objectified‘

DirektObjectified

Ein Montagmorgen-Wohlfühltrailer.

Eingesprochen von Jonathan Ive, dem iPhone-Designer aus dem Hause Apple, welcher für seine Arbeit am hiesigen Objekt der Begierde 2007 den National Design Award abstaubte.

Hinterlegt ist der Trailer zur Dokumentation von Gary Hustwit (Direktor: Helvetica) mit dem wundervollen Song „I Like Van Halen Because My Sister Says They Are Cool“ (iTunes-Link).

-> http://www.objectifiedfilm.com/objectified-trailer/

[KlimBim] 2009-03-09

Apple iPhone Appstore Application Analytics.png

Grafik: Moblix

Werbeanbieter und App Store-Analyst (!) Mobclix zählt über 26.000 Applikationen im digitalen iPhone-Paradies. 21.000 sollen davon käuflich zu erwerben sein und über 6.200 entfallen auf die Kategorie Spiele.

-> http://mobclix.com/appstore/1

via Kotaku


Wer sein iPhone in einer SIMfreien oder entsperrten Variante als Simyo-Kunde betreibt, behält sein verfügbares SMS-, Telefon- und Internet-Budget mit der ‚Mein Budget Simyo‘-Applikation im Blick (nicht getestet).

-> 2.39 €; App Store-Link


Direktaka-aki

Florian Hadler und Gabriel Yoran habe ich über aka-aki bereits vor zwei Jahren beim Elektrischen Reporter (Folge 32) gehört.

Der Dienst spürt andere aka-aki-Benutzer in deiner Gegend auf und spielt mit dem Konzept das ’sozialen Netzwerkes auf der Strasse‘.

aka-aki blog.jpg

-> kostenlos; App Store-Link

(Danke, Martin!)


irealsms-bitesms.jpeg

Marco Cavadini knöpft sich in einer umfangreichen Weblog-Rezension die zwei kostenpflichtigen SMS-Jailbreakprogramme iRealSMS und biteSMS vor. Er bezeichnet sich selbst als ‚Heavy Daily User‘, weshalb ich ihm als Textnachrichten-Grünschnabel gerne das Wort überlasse…

-> iRealSMS vs. biteSMS


DirektUrban

Adidas macht auf Kunst und kündigt eine iPhone Applikation für den 20.März an. Mit dem ‚Urban Art Guide‘ soll ein interaktiver Kunstführer vom Apple Telefon aus durch die Stadt führen.

Das dazugehörige Launch-Event findet am Tag der Veröffentlichung im Dice Club in Berlin statt.

-> http://urbanartguide.com/

MovieWedge – das iPhone-Säckchen

MovieWedge - Welcome-2.jpg

Vergessen wir für einen Moment alle starren Plastik-Halterungen und sinnieren über diese wundervoll einfache – und doch so clevere – Idee einer formbaren iPhone-Stütze…

-> http://www.moviewedge.com/

Cydia Store eröffnet

Jay Freeman aka Saurik (Twitter-Account) stellt am heutigen Tag ein Cydia-Update für alle iPhones mit Jailbreak bereit, welches ein kostenpflichtiges Shop-System integriert.

cydia-payment.jpg

Als erste Bezahlapplikation wird von Saurik selbst das Programm Cyntact für $1 feilgeboten, das Kontaktbilder zur eurer Kontaktliste hinzufügt. Bezahlt wird via Amazon Payment und Kreditkarte; die Zahlungsmöglichkeit via PayPal soll in der nächsten Woche implementiert werden. Ein Facebook oder Google-Account sind zur Authentifizierung notwendig.

via NeOtRix

Soviel zur formalen Nachricht. Diskutieren wir das Thema doch einmal ausführlich, wenn schon ‚The Wall Street Journal‘ einen Online-Artikel dazu verfasst.

Was?

Der Apple App Store umfasst eine breite Programm-Palette, schließt jedoch spezifische Applikationen aus. Neben dem Umstand, das die jeweiligen Programme keine systemweiten Eingriffe vornehmen dürfen, kategorisiere ich hier vier spezielle Applikations-Funktionen, die nicht im App Store erlaubt sind:

  • Video-Applikationen (Cycorder, Qik)
  • Modem-Applikationen (PdaNet, iPhoneModem)
  • Customisation-Programme (Winterboard, etc.)
  • Emulatoren (snes4iphone, gpSPhone)

Diese Liste ist sicherlich diskussionswürdig und alles andere als vollständig, speziell wenn man alternative SMS-Dienste (biteSMS, iRealSMS) und den ganzen Crack-Schrott außen vorlässt. Die vier genannten Programmarten umfassen meiner Meinung nach jedoch ein ganz gutes Spektrum, der im (offiziellen) App Store vermissten Endverbraucherprogramme.

Cyntact.jpg

Warum?

Freeman selbst gibt gegenüber dem Wall Street Journal an, das 1.7 Millionen iPhones modifiziert mit Jailbreak durch die Gegend laufen.

Selbstredend und mit gutem Recht, möchten sich auch die ‚unabhängigen‘ Jailbreak-Entwickler ein kleines Kuchenstück vom überwältigenden App Store-Erfolg abzwacken. Mit seiner implizierten Zielgruppeneinschätzung liegt Freeman jedoch meiner Meinung nach vollkommen daneben: Ein Großteil der derzeitigen Jailbreak-Geräte ist lediglich für den Unlock des iPhone Classic aufgebrochen, wobei der Jailbreak ein notwendiges Übel ist.

Seit Eröffnung des offiziellen App Stores und dem schleichenden ‚Installer‘-Tod, bewegen sich meiner Einschätzung nach nur ein sehr geringer Prozentsatz dieser Benutzer in Cydia. Die Funktionsweise verstehen noch Weniger. Man erkläre einem IT-unbedarftem Menschen wie oder was Repositories sind. Sources? Packages? Wie finde ich die im Netz und gibt’s bei der Implementation etwas zu beachten?

Mal im Ernst. Wer hier mitliest, wird das alles sicherlich aus dem Effeff beherrschen – bzw. die Begrifflichkeiten immer mal wieder aufgeschnappt haben. Repräsentativ ist dies jedoch nicht.

Wie?

So sehr ich den ‚Misfits‚ auch ihre Handvoll Extra-Dollars gönnen würde, einen nur annähernd mittelmäßigen Erfolg prophezeie ich dem ‚Cydia Store‘ nicht. Spätestens wenn das nächste Apple Firmware-Update den Jailbreak lahm legt (bzw. kurzzeitig außer Gefecht setzt), fangen die Beschwerden, Re-Installationsschwierigkeiten und Kompatibilitätsproblem von Neuem an.

Diejenigen, die sich mit der offenen Cydia-Struktur auskennen – die übrig-gebliebene Zielgruppe wenn man so möchte – kennen natürlich auch das Repository ’nebenan‘, in denen es die kostenpflichtige Cydia-Apps bereits gecrackt zum Download gibt.

Die Beweggründe der Jailbreak-Entwikclergemeinde sollte hier nicht unterschätzt werden. Nicht jeder möchte sein Programm ab heute dort verkaufen. Genauer genommen wird dies nur einen sehr kleiner Prozentsatz der Programmierer ausmachen.

Wofür?

Ja, auch ich würde mir wünschen das einige der oben genannten Applikationen den offiziellen App Store erreichen und dessen Entwickler für ihre avantgardistische Arbeit – unter dem amtlichen Apple-Radar – entlohnt werden.

Der Cydia Store gibt hoffentlich einen Anstoß, das Apple seine Politik für dringend erwünschte Modem- oder Videofunktionalität lockert. Applikationen werden jedoch weiterhin im offiziellen App Store verkauft und in ihrer (kosten-)freien Form über Cydia vertrieben.

Photo-des-Tages #116 – Laser

Die ‚Bits und so‚-Crew erhielt am heutigen Samstag eine Einladung ins Münchner Industriegebiet zum Stempel-, Beklebungs- und Beschriftungs-Hersteller für Werbeartikel Bagar.

iPhone-Gravur.JPG

Bagar hat einen Laser (!) und ließ und uns damit spielen. Neben der Verzierung von mehreren MacBooks und iPhones, haben wir noch allerlei anderes Zeug in den Epilog-Laser gelegt.

Eine Bilderauswahl findet ihr in der angeschlossenen Flickr-Galerie.

Vielen Dank, Stefan!

Update

Hier ein kleines Geräte-‚Gruppenphoto‘ mit FAQ.

via emonk_net

[game] Dance Dance Revolution S

Auch wenn das Tanzspiel aus dem Hause Konami noch nicht den deutschen App Store erreicht hat, möchte ich euch nicht den schnellen Tanz Blick auf die US-Version verwehren.

dancedance.jpg

Der Partyhit schlechthin, der eure Untermieter dank Tanzmatte und lauten Rhythmen ins Hotel getrieben hat, erreicht das iPhone. Zeit wurde es. Konkurrent Tap Tap Revenge (kostenlos; App Store-Link) ist bereits in der zweiten Revisionsrunde angekommen.

Das ‚revolutionäre‘ Spielprinzip sollte bekannt sein: Vier unterschiedliche Rhythmus-Pfeile fliegen von unten nach oben über den Bildschirm und müssen zum richtigen Zeitpunkt im symbolisierten Piktogramm platziert werden. Je nach Genauigkeit und Rhythmusgefühl werden dann die Punkte verteilt. Setzt ihr mehrere Pfeile hintereinander zielgenau ab, füllen Combos euer Punktekonto rasant.

Video

Zehn Musiktitel stehen anfangs zur Auswahl; 16 weitere Klangkombinationen werden freigespielt. Der ‚Shake Mode‘ macht Gebrauch vom Accelerometer und lässt euch zum richtigen Zeitpunkt das iPhone durch die Gegend schlagen bewegen – wehrlos umherstehende Menschen achten auf die geschüttelten Telefone.

Obwohl der Schwierigkeitsgrad separat und pro Song einzustellen ist, bewältigt ihr einige Lieder leichter als Andere. Leider konnte ich bislang die absoluten DDR-Klassiker (welch‘ unbeabsichtigter Wortwitz) im Spiel nicht auffinden.

Es bleibt zu hoffen, dass Konami sein Musikspiel – inklusive kostenloser Lite-Version (US App Store-Link) – auch zeitnah im deutschen App Store unterbringt.

dancedanceiTunes-1.jpg

-> US App Store-Link

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.