Engadget erhielt am heutigen Donnerstag eine Apple-Presseeinladung. Am nächsten Dienstag – nach heutiger Zeitrechnung in ungefähr fünf Tagen – soll ein kurzer Einblick in die Entwicklung der kommenden iPhone-Firmwareversion gegeben werden.
Viele Details aus der Cupertino-Vorladung sind noch nicht bekannt. Die Textzeile „advance preview of what we’re building“ deutet jedoch stark darauf hin, dass mögliche neue Funktionen vorgestellt aber noch nicht veröffentlicht werden.
Vielleicht bloggen wir das Event mal wieder live hier – könnte sehr spannend werden!
Seit ein paar Stunden steht iTunes in Version 8.1 zum Download bereit – den angekündigten ‚Geschwindigkeitsschub‘ konnte ich dabei nicht wirklich feststellen. Trotzdem gibt’s gute Neuerungen.
iTunes DJ
Was in iTunes 8.0.2 noch ‚Party Shuffle‘ hieß, nennt sich jetzt ‚iTunes DJ‘ und erlaubt im Zusammenspiel mit der iPhone-Applikation Remote 1.2 (App Store-Link) deren Fernsteuerung. Ein entsprechendes Endgerät vorausgesetzt, können sich damit Partygäste eurer iTunes-Bibliothek annehmen und über die nächsten Musiktitel abstimmen. Songs mit den meisten (Herz-)Bewertungen rutschen in der Wiedergabeliste vom iTunes DJ weiter nach vorne.
Nette Funktion, die in der Praxis den Umstand mit sich bringt erst einmal fleißig WiFi-Passwörter an die jeweiligen Partygäste zu verteilen – ansonsten wir die Partizipation schwierig. Dagegen wird wohl auch kein Gast-Netzwerkbetrieb der neuen Time Capsule helfen…?
Bewertungssystem
Die (Kunden-)Bewertungen der iPhone-Programme ist ein langwieriges Thema, dem sich Apple mit der neuen iTunes-Version endlich umfassender annimmt. Ab sofort kann eingesehen werden, auf welche Versionsnummer und zu welchem Datum die jeweilige Rezension abgegeben wurde. Diese Änderungen gelten sowohl für den mobilen App Store als auch für die Desktop-Version in eurem iTunes.
Zusätzlich ist es möglich, die simple ‚fünf Sterne-Bewertung‘ auch in iTunes zu vergeben. Bislang war das System extrem undurchsichtig, da dieses ‚Rating‘ ausschließlich beim Löschen eines Programms vom iPhone aus abgefragt wurde aber vollständig in die Gesamtbewertung einfloss.
Die Umstellung des Bewertungssystems – beziehungsweise dessen Erweiterung – scheint derzeit noch in vollem Gange. In meinem mobilen App Store wird ein Großteil der Applikationen mit Null Rezensionen angezeigt. Klickt man (derzeit) auf ‚No Reviews‘ kommt man jedoch problemlos zu den Einschätzungen der Kunden.
Seit einigen Wochen planen, schrauben, konzipieren und testen Thorsten und ich bereits das neue iPhoneBlog-Design. Das bislang verwendete Grid Focus war für seine Zeit ganz okay; jetzt muss das Auge jedoch einmal etwas Neues haben.
Aus diesem Grund haben wir uns auf dem kostenfreien- und kommerziellen Template-Markt umgeschaut. Viel zu lange wie sich im Nachhinein herausstellte, da es dann doch eine komplett eigenständig konzipierte und programmierte Wordpess-Vorlage wurde.
Sehr standardisiert, mit Luft zum Atmen und guter iPhone-Ansicht. Die gestaffelten Kommentare unterstützen jetzt Gravatare und laden durch ihre Ansicht hoffentlich zur Diskussion ein.
Über jegliches Feedback und einen Besuch freuen wir uns!
Um die Gerüchte eines ‚iPhone Nanos‘ ist es seit Januar ziemlich ruhig geworden. Gut so.
Noch besser, dass sich jemand – in bester Origami-Manier – der Thematik annimmt und kleine iPhones aus Papier bastelt.
Die dazugehörige Flickr-Galerie zeigt was man noch so alles Minimalistische aus totem Baum zusammenfriemeln kann. Das PDF der Bastelanleitung mit allen Schnittmasken liegt auf diesem Download-Dienst.
Schon seit einigen Jahren verzichte ich im großen Stil auf lokale Booksmarks und nutze den Online-Dienst Delicious. Vom Mac befüttere ich den Lesezeichendienst mit Pukka – ein Programm mit unnachahmlichen Schnalz-Geräuschen.
Die unterschiedlichen Benutzerkonten dienen zu einer perfekten Organisation von Internetverweisen, auf die auch kollaborativ zugegriffen wird. Für unseren Podcast ‚Games und so‚ sammelt das Team so beispielsweise unter einem eigenen Account die spannendsten Links der Woche.
Natürlich möchte man seine Lesemarken auch von Unterwegs einsehen, lesen oder gar sortieren und mit Schlagwörtern versehen. Dazu eine kurze Aufstellung von aufgestöberten Delicious-Programmen, die ich im App Store finden und antesten konnte.
Scrollbare Tag-Cloud; Extrem flinke Darstellung; Sortierung nach Datum; Statistische Angaben über die gesamte Datenbasis; Minimal längere Ladezeiten als die Konkurrenz; Stichwort-, Notiz- und Bearbeitungs-Möglichkeit; Benutzer-UI teilweise vereinfachungswürdig.
Teuer ist nicht in allen Fällen gut, kein preislich gerechtfertigter Mehrwert gegenüber der Konkurrenz. Graphische Probleme mit der Bookmark-Darstellung; Performance beim Scrollen unzulänglich; oft keine Statusanzeige ob eine Seite überhaupt geladen wird; dafür nette Favicon-Vorschau und gelungene Netzwerk-Integration seiner Delicious-Kontakte.
Grauenhaftes Interface. Super-Unübersichtlich mit unverständlichen Ansichtsoptionen. Sehr gute Sync-Zeiten aber seit Monaten keine Programm-Aktualisierung.
Platzhirsch seit September 2008, der jedoch lange keine Aktualisierung erfahren hat. Zickt bei Eingabe falscher Login-Infos rum, verwendet jedoch zur Übertragung eine verschlüsselte SSL-Verbindung; Lokale Bookmark-Kopie für Offline-Zeiten vorhanden.
Kostenfreie Version des großen Bruders Yummy, die sich auf Basisfunktionalitäten beschränkt. Sync mit guter Statusanzeige, Mail-Option und gestaffelten Ansichten.
Die Kirsche auf dem Süßgebäck tritt gegenüber seiner unverschnörkelten Version mit einer Suchfunktion auf. Entwickler Stephen Darlington verriet, das er für Version 2.2 an einer Instapaper-Integration arbeitet.
Werbefinanziert und mit den entsprechenden Reklame-Einblendungen. Keine Voransicht der Webseite oder ein integrierter Browser. ‚Shake to Refresh‘ + ‚Create Delicious-Account‘. Gut leserliche Schriftart.
In Rücksprache mit dem Entwickler Doug Richardson kann bestätigt werden, das die Pro-Variante von Bookmarks sich lediglich der Werbung entledigt. Alles andere ist absolut identisch.
Fazit
Wer seine Lesezeichensammlung lediglich zu Delicious hochlädt, begnügt sich mit einem kostenfreien App Store-Programm. Hier gefällt mir ‚Bookmarks‘ ein Spur besser als der Yummy Browser. Woran das jedoch liegt, kann ich nicht genau festmachen.
Für jemanden, der mehr möchte als lediglich ein paar Internetverweise von unterwegs anzusurfen, gibt ‚kleines‘ Geld aus. ‚Tasty‘ gehört mit seinen stolzen 9.99€ (gerade im Vergleich zu seinen Konkurrenten) nicht dazu.
Obwohl ich bestimmt ein Dutzend Programme mit vergleichbarer Delicious-Funktionaltät übersehen habe, ist ‚Tags‘ im derzeitigen Versions-Stand mein Favorit – eine schnelle und übersichtliche Navigation geben den Ausschlag. Danach folgt Yummy mit vielversprechenden Feature-Ankündigungen.
Das Ripdev-Team kündigt an, dasein ihr ‚Installer‘-Programm als Desktop-Version zu veröffentlichen um Jailbreak-Applikationen von dort zu aktualisieren, archivieren und installieren.
Das klingt nicht nur nach einem neuen ‚roten Knopf‚, der schleicht sich sogar schon von rechts ins Bild…brrr.
Ach so, Installer 4.1 ist ebenfalls als zweite Ankündigung aus dem Weblog der Hacker gefallen. Für die deutsche Lokalisierung haben sich unsere Kollegen von iphone-notes.de verantwortlich gezeigt.
In Deutschland riefen sich Mitte Februar über zwei Dutzend deutschsprachige Entwickler zusammen, um gemeinsam ihre App Store-Programme in einem Valentine-Spezial zu bewerben. Ebenfalls gut beworben, der jetzige Zusammenschluss von fünf unabhängigen Entwicklern, die das erste App Store-Spielebundle eingestellt haben.
Unter dem Motto ‚5 Developers, 5 Games, 5 bucks‘ ist das ‚5 Fingers Games Bundle‘ (3.99€; App Store-Link) mit den Spielen Chopper, Sneezies, Blackbeard’s Assault, Up There und Burnball bestückt.
Clippy, ein Jailbreak-Programm das die Zwischenablage aufs iPhone bringt, wurde von uns bereits in Version 0.90 mit einem Video bedacht. Mittlerweile ist die ‚Copy and Paste‘-Applikation in Version 0.96-1 angelangt und kann systemweit Text erkennen und kopieren ohne diesen vorher markieren zu müssen.
Das ermöglicht beispielsweise das Herauskopieren von einzelnen Tweets aus Twitterfon oder Tweetie, empfangenen E-Mails oder SMS. Clippy ist auch in der Lage so genannte ‚Stapel‘ anzulegen, um mehrere Texte zum Einfügen vorzuhalten.
Am 29. Juni 2009 wird das (US-)iPhone zwei Jahre alt.
Verbunden mit dem Geburtstag ist – sofern kein 3G-Update oder eine vorzeitige Vertragsverlängerung abgeschlossen wurde – das einige der frühzeitig abgeschlossenen AT&T-Zweijahresverträge auslaufen.
Zu diesem Zeitpunkt möchte Palm mit seinem Pre in eine ‚Marktlücke‘ schlagen – so zumindest die Aussage vom Investor Roger McNamee (Elevation Partners) gegenüber Bloomberg.
You know the beautiful thing: June 29, 2009, is the two- year anniversary of the first shipment of the iPhone. Not one of those people will still be using an iPhone a month later.
Am 03. Januar 2009 tauchten im MacRumors-Forum erste digitale Bilder von zwei generischen iPhone-Prototypen inklusive einem Beta-OS auf.
Ein Verkäufer wusste (anscheinend) nicht was er mit diesem Verkauf tat, der Käufer recherchierte (besser): Nach den (nicht vollständig veröffentlichten) Serien-Nummern (YM650xxx + YM649xxx) soll dessen Herstellung der Produktionswoche 49 + 50 des Jahres 2006 entstammen. Die öffentliche erste Produktvorstellung des iPhones vollzog sich im Januar 2007. Das Gerät wurde im gleichen Jahr – Ende Juni – in den USA auf den Markt geworfen.
Das finale Muster des iPhone Classic zählte damals die Firmware 1.0.0 mit BaseBand 03.11.02_G. Obwohl kein (veröffentlichtes) Bildmaterial darüber existiert gibt der Besitzer an, das dortige Test-OS würde die Bezeichnung 03.06.01_G tragen.
Eines der zwei Musterexemplare ist mit einem Plastik-Bildschirm ausgestattet und in seinen Basisfunktionen (Surfen, Anrufen, SMS-Nachrichten empfangen) lauffähig – die Glas-Oberflächenvariante startet kein Betriebssystem.
Die Geschichte kocht jetzt noch einmal durch die Weblog-Ursuppe weil sein Besitzer beide Geräte auf Ebay feilbietet. Der Auktionspreis ist vom gestrigen Mittag mit $70 auf mittlerweile über $900 angestiegen.
Es bleibt abzuwarten ob der neue Käufer noch mehr Informationen zu der prototypischen Verkörperung herausrückt und die Angaben über Firmware und Baseband bestätigen kann.
Der Verkäufer verlinkt in den Kommentaren zu Ebay-Auktion ein Rückseitenphoto, das neben den Serien- und IMEI-Nummern auch auf die noch ausstehende FCC-Genehmigung hinweist.
Außerdem ist das taiwanische Foxconn-Unternehmenslogo (einem der weltgrößten Hersteller für Elektronik- und Computerteile) mit einem 2006er-Jahres-Stempel zu erkennen.
„Designed by Apple in California Assembled in China Model No. A1203 FCC ID:BCGA1203 Serial No.:YM64903KD22 IMEI:004401520024015 The text on the back of the broken phone: „This device has not been authorized as required by the rules of the Federal Communications Commission. This device is not, and may not be offered for sale, or lease, or sold or leased, until authorization is obtained. Serial No. YM65002JD22 IMEI No.:004401520034774“
Eingesprochen von Jonathan Ive, dem iPhone-Designer aus dem Hause Apple, welcher für seine Arbeit am hiesigen Objekt der Begierde 2007 den National Design Award abstaubte.
Hinterlegt ist der Trailer zur Dokumentation von Gary Hustwit (Direktor: Helvetica) mit dem wundervollen Song „I Like Van Halen Because My Sister Says They Are Cool“ (iTunes-Link).