Als das oben-aufgeführte Bildschirmphoto vor ein paar Wochen über die Konami/Kojima-Webseite hüpfte, spekulierte die Presselandschaft welche Konsole wohl mit einem nächsten ‚Metal Gear‘ beglückt werden könnte.
Games und so-Kollege Sönke legte sich schon damals fest und spekulierte auf das iPhone.
Jetzt gießt das japanische Videospielmagazin Famitsu mit einigen weiteren Abbildungen Benzin ins lodernde Gerüchtefeuer und vermutet einen per Touchscreen gesteuerten Solid Snake.
Wer mit dem Namen der actionlastigen Videospielserie noch nicht so viel anfangen kann oder sein Basiswissen auffrischen möchte, dem empfehle ich die Metal Gear Retrospektive von Gametrailers in knackigen sechs Teilen.
Da schlurft man verschlafen frühmorgens an den Rechner und stellt mit Freude fest, dass alle Transmission iTunes-Downloads über Nacht fertig gestellt wurden und das angeschlossene iPhone sogar darüber informiert.
P.S.: Ich führe bald wirklich eine eigene Kategorie ein, dessen Beschreibung lautet: ‚Selbst wenn ihr euch 10 Stunden am Tag mit dem iPhone beschäftigt, findet ihr immer noch Pop-Ups, die ihr nicht kennt‘.
Aber wahrscheinlich kann ich mich einfach nur nicht mehr an alle aufspringenden Fenster erinnern…und im Zweifelsfall habe ich das schon gebloggt…
Den ersten Teil der Toy Bot Diaries haben wir euch bereits ausführlich vorgestellt. Mit dem Release der dritten Episode ist jetzt die Trilogie komplett. Und da uns die Knobel- und Geschicklichkeitsaufgaben des kleinen Roboters noch immer ein wenig verzücken, hier nicht nur die Erwähnung der ersten abgeschlossenen App Store-Spieleserie als Dreiteiler sondern auch ein weiteres erfrischendes Denkspiel-Abenteuer.
Jeder Teil schlägt mit € 2.99 zu Buche – in der ‚Free-Version‘ (iTunes Download-Link) darf ein Probe-Level kostenlos ausprobiert werden.
Das am gestrigen Abend von der Leine gelassene Mac OS X 10.5.6-Update drehen an der USB-Geschwindigkeits-Schraube und verhindern den zum Jailbreak von Pwnage und QuickPwn benötigten DFU-Mode der iPhones. Das ‚Phänomen‘ trat bereits an der neuen MacBook-Generation auf – ein Update des DEV-Teams steht aus. Derzeit scheint es möglich die aktuellen Mac’s mit einem USB-Hub auszutricksen.
Das iPhone-Dev-Team äußert sich in einem gerade aktuell veröffentlichten Blogbeitrag zur 3G-Unlock-Thematik und kündigt diesen für Silvester 2008 an. Alle Geräte, die eine Baseband 2.11.07 oder früher aufweisen (aktuell 02.28.00) können damit freigeschaltet werden.
Persönlich viel bemerkenswerter als das Geschrei um den blockierten DFU-Mode (der 3G-Unlock ist natürlich spannend), finde ich die Verbesserungen im MobileMe-Service, die das iPhone betreffen.
Ebenfalls mit 10.5.6 wurde der ‚Abgleichs-Intervall‘ von 15 Minuten für Kalendereinträge, das Adressbuch und die Bookmarks aufgehoben und sollte jetzt relativ augenblicklich durchgeführt werden.
Alle Änderungen des hauseigenen Sync-Serivces findet ihr hier:
Mit TouchTodo zeiht ein weiterer ‚ToDo-Listen-Kandidat‘ in den App Store ein. Das Marktsegment und dessen Übersicht, sind mir mittlerweile komplett verloren gegangen, weshalb hier eine derzeit kostenlose Programm-Empfehlung folgt, die sich mit iCal, Outlook und dem Google Calendar versteht und bald $2.99 kosten wird.
Zur auslaufenden ersten Generation des iPhone Classics, durften wir euch im letzten Juni an dieser Stelle den ersten hierzulande-veröffentlichten Praxistest des Zusatzakkus ‚Mophie Juice Pack‘ präsentieren. Extrem kompliziert fand – das damals nur in Amerika erhältliche – Produkt über den großen Ozean zu uns – aber das ist eine andere Geschichte, die ich einmal zum 50-jährigen iPhone-Jubiläum auspacken werde.
Diesmal war es leichter an ein Rezensionsexemplar zu gelangen, da mit Higoto erstmals ein europäischer Vertriebspartner des knallgrünen Lithium-Polymer-Packs bereitsteht, der uns in der letzten Woche die neuste 3G-kompatible Generation ins Haus lieferte. Die Veränderungen (im Rahmen eines zusätzlichen Batterie-Bundels) sind eklatant, so dass wir euch den ‚Mophie Juice Pack‘ in seiner 3G-Version noch einmal vorstellen möchten.
Die größte optische Veränderung beherbergt nicht das Gerät selbst, sondern dessen Verpackung. Hochwertig, mit vielen Klebe-Laschen und Plastik-Ösen, könnte die kleine elegante Falthülle auch von einer chinesischen Apple-Produktionsstrasse gefallen sein. Aber nein, die Apfel-Firma unseres Vertrauens besitzt keine Aktien in der Herstellung, hat dem Gerät aber offiziell ihr Zertifizierungs-Logo ‚Made for iPhone‘ verpasst und damit in den höchstheiligen Zubehör-Bestand aufgenommen.
Der Batterie-Pack selbst bleibt seinen Markenzeichen natürlich treu: Es handelt sich weiterhin um eine griffige Akku-Schale, in die von oben das iPhone auf den in der Innenseite implementierten Dock-Connector rutscht. Auf der Rückseite zeigen vier blaue LED-Leuchten zur Kontrolle die verbleibende Energie-Ladung an. Strom gibt’s sofort beim Einstecken des Telefons und hält für zusätzliche 350 Stunden Standby-Zeit.
Soweit zumindest die offizielle Herstellerangabe.
In unserem Test über das vergangene Wochenende konnten wir etwas über eine (wenn nicht sogar die 1,5-fache) komplette Batterieladung durch den grünen Teufel wieder herstellen. Für so gut wie alle Akku-Packs, die mir bislang untergekommen sind galt die Faustregel: 1 Zusatzakku = einmal vollgeladen.
Klar gibt Higoto mit dem 3G-Pack eine zusätzliche Gesprächszeit von 6 Stunden im 3G-Netz oder noch einmal 28 Stunden Audio-Wiedergabe in ihrer Beschreibung an – die Realität lässt sich so natürlich nicht messen. Trotzdem ist – sollte sich die 1,5-starke Batterie-Ladung auch innerhalb der nächsten Wochen/Monate bewahrheiten, ein sehr akzeptabler Wert.
Größte Veränderung gegenüber dem Vorgänger ist, das der Dock-Connector nicht mehr zur Unterseite durchgeschleift wird. Dort steht jetzt lediglich ein USB-Anschluss zur Stromwiederherstellung zur Verfügung. Wohl auch ein Grund für die offizielle Zertifizierung, da beim Juice Pack für das iPhone Classic – über den Anschluss des Akku-Packs – das iPhone nicht am Mac/PC zur Synchronisierung erkannt wurde.
Mitgeliefert wird jetzt ein schwarzes USB-Kabel, das lediglich den Batterie-Pack mit neuem Strom vollpumpt.
Fazit
Das Mophie Juice Pack ist ein sehr solides Zusatzbatterie-Packet für alle diejenigen, die ein bisschen Extra-Strom unterwegs gebrauchen können. Gegenüber des Vorgängers haben sich die Abstandshalter zwischen Ladeschale und iPhone verringert und den unnötigen Platz eingespart. Das gibt dem 3G einen guten Sitz in der immer noch super-griffigen Halterung. Insgesamt wird die Tiefe des eingesetzten iPhones natürlich erhöht, hält sich jedoch weiterhin im ‚hosentaschenfähigen‘ Bereich.
Das ‚Mophie Juice Pack‘ ist sowohl für das iPhone Classic als auch das iPhone 3G für jeweils 100€ im hauseigenen Higoto-Shop zu bestellen.
Googelt Sucht man nach dem Stichwort ‚Ocarina‘, schafft es der iPhone-Entwickler Smule mit seiner Blasinstrumenten-Applikation auf den ersten Ergebnisplatz. Das stößt nicht nur den entsprechenden Wikipedia-Eintrag vom Tron, sondern spricht für erfolgreiches Marketing.
Dieses wird im ‚This Contest Blows…Contest‘ noch weiter ausgebaut, indem die Produzenten für die bestes 10 Ocarina-Videos jeweils $ 1.000 als Preisgeld vergeben.
Ich persönlich halte es für relativ unwahrscheinlich das Produktsortiment nach dem erfolgreichen iPhone-Update im Juli und den bislang immensen Verkaufszahlen, der noch relativ jungen Marke, zum jetzigen Zeitpunkt zu erweitern – lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
Schon länger bekannt, fiel gestern Nacht jedoch recht unerwartet aus den Microsoft Live Labs-Studios die Photo-Applikation ‚Seadragon Mobile‘ in den Schoß des App Stores.
Das ist zum einen natürlich bemerkenswert, da es sich um das erste (veröffentlichte) iPhone-Programm der ‚Microsoft Corporation‘ handelt, zum Anderen weil wir eine wirklich erstklassige Applikation vorgesetzt bekommen.
Als kostenlosen Photo-Browser surft man dabei mit einen Fingerzeig durch hochaufgelöste Bilder-Gallerien. Die Photosynth-Integration eckt derzeit noch an technischen Problemen an, sollte aber durch ein kleines Versions-Update in den nächsten Tage ebenfalls zur Verfügung stehen.
Mit einer mehr als vielversprechenden Ankündigung trommelt sich das Studio Radiolaris durch die Weblog-Welt. Unter dem Namen ‚Radio Flare‘ verheißt der kurze Teaser bereits eine spannende Mischung des Dreamcast-Klassikers Rez und seitlich-scrollender Shooter-Action.
Apple aktualisiert die Liste der Mobilfunkanbieter, die das iPhone 3G offiziell ohne SIM- oder NET-Sperre anbieten. Mittlerweile finden sich nach diesen Angaben 39 Länder, deren ‚Carrier offers authorized unlocking‘.
Ngmoco kündigt für den 18. Dezember ihr lang erwartetes Geschicklichkeitsspiel Rolando an, welches zum ersten großen Weihnachtstitel der App Store-Geschichte werden könnte – um sich anschließend von LocoRoco und Sony in Grund und Boden klagen zu lassen.
Nein, ernsthaft: I love my Katamari! – auch wenn sich die iPhone-Episode verkürzt ‚I Love Katamari‘ schimpft.
König Kosmos spricht einmal mehr zum kleinen Prinzen und lässt (Gott bewahre nur sprichwörtlich) die Hosen runter. In Trunkenheit Versehentlich hat der Obermeister alle leuchten Sterne vom Himmelsbild geräumt und erbittet von seinem Lakaien, das sich dieser mit der Wiederbeschaffung des Sternenzeltes beschäftigt.
In gewohnt-abstruser Manier rollt ihr dazu Gegenstände auf euren Katamari, eine kleine klebende Kugel, die vom winzigen Radiergummi bis zur kompletten Häuserfront alles an sich bindet, dass nicht niet- und nagelfest ist. Gut, das in der Welt des kleinen Prinzen nichts wirklich solide verankert ist und nicht in einem gigantischen Müllball die Figur eines neuen Sternes abgeben könnte.
Seit 2005 beglücken uns nun die aberwitzigen Geschichten des durchgeknallten König Kosmos auf PlayStation 2, Xbox 360 oder PSP. Das Spielprinzip, das Videospieldesigner Keita Takahashi, das dieser damals als Low-Budget-Titel erschuf, zeichnet sich bis heute durch Einfachheit und Innovation aus.
Und so ist egal ob ihr im Story-Mode, Gegen-die-Zeit, oder im Free-Run, das Einsammeln der Autos, Bäume, Katzen oder Bierflaschen mit genialer Musik einstudiert.
Leider, und das muss sich die Version 1.0.0 gefallen lassen, kämpft das Spiel besonders bei voluminöseren Ballgrößen mit Problemen der Framerate. Man muss verstehen, dass sich noch kein Katamari wirklich präzise oder bequem steuern ließ. Gerade mit einer überdimensionierten Müllkugel aus Wasserflaschen, Bleistiften, Kassetten-Tapes und Bügeleisen, drückt man schwerfällig den Klumpen durchs Gelände – das ist auch gut so.
Trotzdem fehlt es gegenüber den Konsolen-Titeln an einem flüssigen Spielgeschehen, der dem spaßigen ‚Aufrollen‘ mit Hilfe des Bewegungssensors einen letzten Performance-Schliff geben müsste. Nichtsdestotrotz kauft man Katamari schon alleine aufgrund des genialen Soundtracks (Minna Daisuki Katamari Damacy – Amazon-Link), mit dem ohne Probleme auch Rhythmus ins Spiel einzieht.