An allen ausgefransten Ecken und Enden des Internets kann man dieser Tage lesen, dass auf den neuen MacBooks das allseits beliebte Pwnage Tool (in seiner aktuellsten Version zum Freischalten der iPhone Classics) nicht mehr funktioniert.
Wir schreiben das natürlich nicht nur ab, sondern testen einfach mal!
Auch wenn sich mir bislang der Faszinationsgehalt an dieser Meldung nicht erschließt, darf ich – daher mit eher gemäßigter Freude – feststellen, dass die Gerüchte stimmen!
Das Pwnage Tool startet ohne Probleme und erstellt die individualisierte .ipsw-Datei – stottert jedoch schon dabei, das iPhone in den zwingend benötigten DFÜU-Modus zu scheuchen. Nach ein paar Unregelmäßigkeiten beim fingerverrenkenden Countdown, wird jedoch Erfolg vermeldet und zum Einspielen der Firmware per iTunes aufgerufen.
Auf den neuen MacBooks läuft der iTunes-Build 8.0.1 (12) – während alle anderen iTunesfähigen-Computer noch mit 8.0.1 (11) vorlieb nehmen müssen. Ob’s daran liegt, der DFÜU-Mode Schuld ist oder etwas ganz anderes in den ‚Arbeitsablauf‘ funkt, weiß ich nicht.
Fest steht: Mehr Spenden für das dev-team, damit sie sich so eine neue Kiste leisten können. Ach nee, die nehmen ja gar keine Spenden; deren Blog ist jedoch trotzdem Offline.
(Danke, Danilo!)
Update: Und jetzt ist ersie es wieder da!
Update II
QuickPwn funktioniert ebenfalls nicht in der aktuellen Version.
Ich hatte heute (seit langer Zeit wieder einmal) einen sehr netten Telefonkontakt, welcher in den iPhone-Anfangszeiten über dieses Weblogs entstand, und einen wahren Apple-Enthusiasten hervorgebracht hat. Seine Sympathie geht mittlerweile sogar soweit, dass er für sein mit Sicherheitskameras überwachtes Firmengelände, eine 700€-teure iPhone-Applikation erwarb.
iRa, ein Programm aus den Lextech Labs, ermöglicht dabei die Betrachtung und Kontrolle von IP-basierten Überwachungssystemen. Dem persönlichen Erfahrungsbericht, der mir heute am Telefon dazu erzählt wurde, entnehme ich neben schierer Begeisterung, dass seine PTZ-Kameras komfortabel anzusteuern sind. Er ist begeistert, weiß jedoch auch, das diese Spielerei mit spezieller Konfiguration bereits im mobilen Safari möglich war, und das solch eine finanzielle Ausgabe ein kleinwenig verrückt ist…
Aber darum soll’s jetzt nicht gehen.
Es tat sich die Frage auf, ob das verwandte Familienmitglied, welches ebenfalls im Unternehmen die Zügel in der Hand hält, auch diese gekaufte Applikation an dessen eigenem iPhone benutzen kann?
Ich musste das erst selbst ausprobieren.
Wenn man seinen eigenen iTunes-Account auf einem ‚fremden‘ Rechner anmeldet, dürfen die bereits gekauften Applikationen noch einmal kostenlos heruntergeladen werden.
Diese, im AppStore ‚geshoppten‘ Programme, kommen mit einem – für DRM-Verhältnisse – recht freizügigen Regelwerk daher: Man darf bis zu fünf eigene Computer ‚autorisieren‘, die euch bereits erworbene Programme (wie erwähnt) noch einmal kostenlos laden lässt und dann auf weitere Endgeräte spielt. Auch nach dem Zurückstellen auf den ursprünglichen iTunes-Account, wird weiterhin problemlos synchronisiert.
Gegenüber den sehr engen Grenzen für DRM-Musik, ein – wie ich finde – sehr akzeptables und praxisnahes Vorgehen*.
* Der Vollständigkeit halber sei natürlich darauf hingewiesen, dass diese digitale Bewegungsfreiheit eine Diskussion im Kontext der beliebten ‚Privatkopie für urheberrechtlich geschützte Werke‘ anzetteln könnte.
Firmware 2.2 soll den allseits erwünschten Ausschalter für die Rechtschreibkorrektur integrieren.
Ich persönlich würde mir stattdessen ja eher ein verbessertes Wörterbuch wünschen. Wenn die Vorschläge zur Wörterkennung – wie beispielsweise auf dem englischen Keyboard – funktionieren würden, wäre ich damit im alltäglichen Schreibchaos bedeutend schneller, als jeden Buchstaben einzeln anzuvisieren. Außerdem könnte man alle Überlistungs-Strategien ad acta legen.
Das Verlagshaus O’Reilly hat mich heute mit der zweiten Auflage, des von David Pogue geschriebenen iPhone-Buches ‚Missing Manual‘, versorgt. Der New York Times-Kolumnist erweitert damit sein persönliches und bislang ‚fehlendes Handbuch zum Apple Telefon‘ um die aktuelle Firmware 2.1 und das iPhone 3G.
Die deutschsprachige Übersetzung stammt von Christian Hieber.
Auf 340 broschierten Seiten findet man einen ansprechend illustrierten ‚Rundumschlag‘ über alle Funktionen, die auf dem iPhone zu finden sind, oder mit dessen Umgebung zusammenhängen. Sehr einsteigerfreundlich geschrieben ist es für 24,90€ eine angenehm bebilderte Bedienungsanleitung für absolute Erstbenutzer, die jedoch alle Themenbereiche abdeckt und sogar ein paar Insider-Screenshots der Blogkollegen mitliefert.
Nach einer langen Nacht, brauche ich jetzt erst einmal ‚Pommes Frites‘ von McCain zum Frühstück! Ach nee, den die hat ja schon der GObama abgefrühstückt.
Ab 23 Stunden vor Abflug können Sie jederzeit und an jedem Ort einchecken und erhalten Ihre Mobile Bordkarte einfach auf Ihr Mobiltelefon versandt. Alle erforderlichen Informationen für Ihren Flug befinden sich auf der Mobilen Bordkarte, so dass Sie mit Handgepäck direkt zum Gate gehen können.
Ab und an, muss auch an dieser Stelle ein kleiner – meist technischer – Ausflug außerhalb des iPhone-Universums über die Blogtapete geistern. Gerade wenn es um Equipment geht, das die Erstellung dieser harmonischen Gesprächsrunde ermöglicht, lasse ich dazu gerne ein paar Gedanken in dieses Logbuch fließen.
Schon vor dem Apple Notebook-Event am 14. Oktober war klar, auch für mich wird Weihnachten dieses Jahr ein bisschen früher geliefert. Die Bestellung kämpfte sich erfolgreich durch einstürzende Server-Farmen 10 Minuten nach der Veranstaltung und Wiedereröffnung des Online Apple-Stores. Die Lieferung dagegen, war gar nicht so bereitwillig, zeitnah ihren Zielort zu erreichen: Der ‚Back to School‘-iPod und das in Asien aus einem Aluminumblogck gefräste MacBook Pro, trafen sich bei einer heiteren Zusammenkunft in den Niederlanden. Danach ging es schnellen Schrittes über Herne, Nürnberg, Kirchheim bis München vor die Haustür.
Der UPS-Fahrer, der wie sich später herausstellen sollte auf Aushilfsbasis angestellt war, entschied sich jedoch dagegen die Klingel zu betätigen. Mein Mitbewohner, der von mir gebeten wurde mit gefletschten Zähnen 12 Stunden sprungbereit vor dem Summer zu verharren, fand nur 5 Minuten nach einem Update-Status des Trackings den sympathischen ‚Wir haben Sie nicht angetroffen‘-Zettel im Briefkasten.
Bei der von mir daraufhin penetrierten Service-Hotline des Versandanbieters, wird schon vor der Durchstellung zu einem persönlichen menschlichen Gesprächspartner, der Kunde über die vollkommende Nutzlosigkeit seines Anrufes belehrt. Und tatsächlich, auch wenn der Fahrer sich gerade erst von der Lieferadresse entfernt hatte, kann die Kundenabteilung keinerlei Verbindung zu ihm aufnehmen. Sechs Anrufe bestätigten das.
Einen Tag später waren wir vorbereitet. Ein gelber Zettel mit ‚Wir sind da‘-Großbuchstaben klebte am Klingelschild, welches der sehr nette Zusteller – mit einem Lächeln auf dem Gesicht – vor die Wohnungstür brachte.
Lange Rede, kurze Überleitung zum eigentlich spannenden Teil. Technisch, so denke ich, ist bereits alles zum Notebook geschrieben und erzählt worden – diesbezüglich gibt’s auch hier keine spektakulären Neuigkeiten.
Gar nicht so erfreulich bei mir, war nach beim ersten Einschalten ein notwendiger SMC-Reset, da die integrierte iSight nicht erkannt wurde.
Von da an, begeistert mich jedoch das glänzende Prunkstück für die bislang letzten 48 Stunden.
Durch das ’shiny‘ Display erhält man zweifelsfrei mehr Kontrast und sattere Farben. Im Vergleich zu einem angeschlossenen Cinema-Display, das gerade seinen einjährigen Geburtstag feierte, wirken Photos und Videos deutlich brillanter was für meinen Anwendungszweck vorteilhafter ist. Gerade der nahtlose Übergang mit der schwarzen (aber sehr spiegelnden) Umrandung lassen das gesamte Gerät weitaus hochwertiger erscheinen. Der Anschluss via Display-Port wirkt stabiler bzw. schneller beim Umschalten zwischen zwei DVI-Quellen – das magst jedoch auch nur ‚gefühlt‘ so erscheinen, am neuen Gerät liegen oder mit dem LED-Display zusammenhängen.
Was wirklich begeistert ist der weitaus kühler-laufende Prozessor und die verbesserte Wärmeabfuhr. Gerade bei so Späßen wie YouTube-Videos und Flash-Werbebannern bleibt das MacBook komplett geräuschlos. Das Migrieren von MacBook Pro zu MacBook Pro via Firewire 800 verlief mit drei Stunden (170 GB auf die 320 GB 7200-Platte) angenehm flott und komplett problemlos – gerade hier hörte man jedoch extrem, welcher der beiden Rechner mehr zu schnaufen hatte.
Die Tastatur, hinlänglich vom MacBook Air bzw. den MacBooks bekannt, macht am Pro eine deutlich bessere Figur als das silberne Klappergestell. Das sich alle Ports jetzt an der linken Geräteseite befindet, erfordert in meinem Setup eine gewisse Umstellung, vereinfacht die Orientierung jedoch ungemein. Die Gesten, für das ansonsten sehr schön zu bedienende Trackpad, werde ich mir dagegen (voraussichtlich) nicht merken – belehre mich selbst aber gerne eines Besseren.
Das Einzige was mir persönlich noch fehlen würde wäre ein Bastelbausatz, der das integrierte Laufwerk gegen beispielsweise eine zweite Festplatte ersetzt. Bislang bin ich jedoch noch auf keinen Artikel gestoßen, der wirklich probiert hat den integrierten SATA-Anschluss dafür zu verwenden. Aber mit der anstehenden Großauslieferung sollte dies in den nächsten Tagen und Wochen auch zu klären sein – irgendeiner probiert’s bestimmt!
Apropos klären. Obwohl dieser ‚Hands-On‘-Bericht sicherlich nicht zu den Ersten gehört, freue ich mich über mögliche Fragen in den Kommentaren – und ab Morgen gibt’s dann wie gewohnt wieder iPhone-only-Content.
Nach einer kreativen Schaffenspause der hiesigen Audio-Abteilung, hat es diesen Sonntagabend endlich einmal wieder geklappt: Podcast #17 ist Online. Rausgekommen ist dabei 30 Minuten feinstes BlaBla mit allerlei Programm-Empfehlungen für den Alltag, ein anstehender Rabatt-Hinweis sowie ein versenktes ‚Badewannen-iPhone‘.
Eine Frage, die ich im Audioteil dieses kleinen Beitrags vergessen habe, betrifft den iTunes-Feed. Da ich hier ja öfters einmal Videos von Applikationen produziere, würde ich gerne wissen ob Ihr diese auch im iTunes-Feed zusammen mit diesem Podcast angeboten haben möchtet. Obwohl ich anfangs alle Videos über diesen Kanal mit verteilt habe, gehe ich in den letzten Monaten eher restriktiver damit um.
Daher also die Frage: „Sollen selbstproduzierte Videos mit in den Podcast-Feed?“
Über ein JA, NEIN oder eine Aufforderung zum EIGENEN Feed, würde ich mich in den Kommentaren sehr freuen.
Viel Spaß mit der neuen Folge!
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