Erst im Dezember schob ich meinen Podcast-Katalog zu Airshow, dem Nebenbei-Projekt von Ben „Feedbin“ Ubois. Seit Version 2 und dem heutigen Update präsentiert es sich als ernsthafter Anwärter für eure Audioshows.
Ich stoße mich noch an einigen Interaktionen. So gelangt man etwa nur über den „Menu“-Schriftzug zur Queue. Ich würde hier lieber eine Wischgeste (nach unten) benutzen und statt auf Text zu tippen, richtige Buttons sehen. Das gilt insbesondere für „Notes & Chapters“, die als individuelle Knöpfe gar nicht zu erkennen sind.
Airshow schafft es jedoch, dass der Mini-Player für einen laufenden Podcast von wirklich jeder Ansicht aus zugänglich bleibt. Das vermittelt ein ausgeprägtes Kontrollgefühl und ist ein Aspekt, den viele andere Apps nicht priorisieren.
Zum Jahresauftakt schlage ich zwei Duzend Apps vor, die in verschiedenen Lebensbereichen für euch mitzählen. Apps, die euren TV-Konsum dokumentieren, Software-Abos aufschreiben oder den Koffein-Input nicht aus dem Ufer laufen lassen.
Hier das Intro zur Episode:
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Screens 4 stiefelte zu iOS-9-Zeiten in den App Store. Seit 2016 wähle ich mich damit vom iPad aus auf den „Always-on“-Mac im Büro ein. Tailscale strickt diese Verbindung – ohne Setup-Sorgen und absolut wartungsfrei. Es bleibt (m)ein „Dream-Team“.
Tailscale läuft auf macOS dauerhaft. Ich springe nur für unsere Podcastaufzeichnung in einen anderen Tailscale-Account. Kurzum: Verlasse ich das Office, achte ich darauf, dass Tailscale mit meinem persönlichen Konto eingeloggt in der Menüzeile sitzt, um dann von überall auf diesen Rechner zuzugreifen.
Der Mac mini bleibt mein einziger Mac. Ich benutze die Fernverbindung über Screens täglich.
Beispiele gefällig?
Statt auf einen Handbrake-Export für ein #one Video zu warten, gehe ich schon nach Hause und stoße den anschließenden Upload auf Vimeo von dort an.
Wenn ich über Weihnachten zur Familie fliege, reiche ich die monatliche Vorsteueranmeldung (mittels Receipts) aus Bremen über den Macs in Helsinki ein.
Es gibt ein Dutzend macOS-Apps, die ich auf dem iPad vermisse (oder die ich dort bevorzuge, weil ich seit Mac OS 9 hier zu Hause bin). Aktuell sind das Apps wie HandBrake, Downie, Retrobatch, Feeder oder CleanShot X.
Screens dient als mein Portal zu dieser Software. Es schiebt mir macOS als (eine Art) App unter die iPadOS-Fingerspitzen.
Keine der Neuerungen aus Version 5 ändert meine Nutzung grundlegend. Screens bleibt insgesamt jedoch essenziell. Die Suche nach Alternativen habe ich schon lange aufgegeben.
Das Übermitteln des „Mac User Passwords“ mit nur einem Klick spart Zeit. Hängen mehrere Monitore am Mac, wechselt man dazwischen mühelos. Selbst auf einem 11“ iPad Air muss ich die Auflösung vom Studio Display nicht ändern, weil die Skalierung von Screens funktioniert.
Apple wählte auf macOS und iPadOS das identische Spotlight-Tastaturkürzel. Diese Standardeinstellung nutze ich. Drücke die also die Tastenkombination „Befehl-Leertaste“ auf dem iPad-Keyboard, wird auch während einer macOS-Sitzung das iPadOS-Spotlight geöffnet. Screens hilft hier, indem es eine eigene Tastenkombination für Spotlight auf dem Mac in der Fernnutzung bereitstellt.
Diese Option findet sich in der überarbeiteten Toolbar, die sich auf Wunsch nun zusammenzieht. Das ist hübsch, aber ich würde die Funktionen dort gerne individuell sortieren.
Und so springe ich zwischen zwei Computern mit zwei Betriebssystemen, die an zwei unterschiedlichen Orten stehen. Hängt ein externes Display am iPad, ziehe ich den Mauszeiger einfach rüber. Charmant.
Die Idee eines zweiten (mobilen) Geräts neben dem Smartphone, das Aufgaben gleichwertig zum Telefon erfüllt, ist natürlich absurd. Und trotzdem verweilte mein Finger heute auffallend lange über dem Pre-Order-Button.
Zugegeben: teenage engineeringverpackte den rabbit r1, eine AI-Assistenz in knalliger Anti-Playdate-Farbe und mit starkem Tamagotchi-Vibe, auf grandiose Weise. Das drückt alle meine Buttons.
„It’s me, hi. I’m the problem, it’s me.“
Selbst wenn es letztlich nur ein niedlicher, ChatGPT-ähnlicher PalmPilot wird, wäre mir das 200Euro wert (was ohne Abo-Modell schlicht viel zu preiswert ist, um langfristig erfolgreich zu sein). Aber der rabbit r1 strebt nach mehr.
Rabbit’s approach here is pretty clever. Getting anyone to support a new operating system is tough, even if you’re a tech giant, and the LAM way subverts that by just teaching the model how to use apps. More broadly, we’re seeing a rash of new AI-powered hardware coming to the market, but too often, all those gadgets do is connect to a chatbot. Rabbit is, by contrast, more like a super app — a single interface through which you can do just about anything. What ChatGPT could be to web search, Rabbit OS could be to the app store. There are a thousand complications and caveats to that dream, of course, but it’s an interesting dream.
Ich erwähne ihn also hier, weil KI das etablierte Smartphone-Design – sowohl in Hardware als auch in Software – herausfordert. Es überraschte mich nicht, dass wir zuletzt den Action-Button bekamen (und dieses Jahr eventuell noch einmal anders zugreifen). Ein Button ist so hervorragend „frictionless“.
Smartphone-Software hat im letzten Jahrzehnt unzählige Funktionen absorbiert, die zuvor individuelle Hardware erforderte. Ihr kennt die Bilder. Inzwischen ist Software jedoch so weit fortgeschritten, dass sie aus dem Rahmen der gängigen App-Interfaces ausbricht, oder eher „ausbrechen könnte“, wenn unsere Smartphones mehr App-übergreifend arbeiten dürften.
The backend uses a combination of large language models to understand your intent (powered by OpenAI’s ChatGPT) and large action models developed by Rabbit Inc., which will carry out your requests. These LAMs learn by demonstration—they observe how a human performs a task via a mobile, desktop, or cloud interface, and then replicate that task on their own. The company has trained up several actions for the most popular apps, and Rabbit’s capabilities will grow over time.
Konkurrenz für den r1 ist natürlich kein Smartphone, sondern die Apple Watch. Als Wearable hat sie bereits alle Probleme gelöst, die dem r1 noch schlaflose Nächte bereiten – angefangen bei „always online“, pfeilschneller Hardware und der privilegierten Verbindung zum iPhone.
Wie fantastisch wäre es, wenn Apple seine bereits etablierte Hardware-Positionierung der Uhr nutzt, um nun auch AI-Software in Pole-Position zu rollen?
Private LLM bringt dieses Large Language Model (LLM) für eine Offline-Nutzung auf die letzten iPhone-Generationen. Für euch ausprobiert: im Flugzeug von Hamburg zurück nach Helsinki.
Die KI-Anwendung lädt nicht augenblicklich und das Telefon wird handwarm. Die macOS-Version der Universal-App unterstützt bereits eine Auswahl aus verschiedenen Modellen, von denen einige zukünftig auch auf iPhones und iPads zur Auswahl stehen sollen.
Auf dem iPhone steckt die Software noch in der „schwierig zu glauben, dass das überhaupt geht“-Phase, liefert allerdings schon (rudimentären) Shortcuts-Support.
Als Chatbot für Informationen bevorzuge ich derzeit Perplexity; ohne Internet und „on device“ existieren allerdings nicht viele (keine?) App-Store-Alternativen zu Private LLM. Die 10-Euro-Software ist hoffentlich der Vorgeschmack auf eine „turbo-charged version of Siri“.
Apple is eyeing adding features like auto-summarizing and auto-complete to its core apps and productivity software such as Pages and Keynote. It also is working to merge AI into services like Apple Music, where the company wants to use the technology to better automate playlist creation. And Apple is planning a big overhaul to its digital assistant, Siri.
A new mini store was recently completed. No, not one of those mini stores. This mini store is even more mini — it’s a 1:64 scale model of Apple Garosugil in Seoul, carefully crafted in exquisite detail. I chatted with the creator of the diorama to learn more about this wonderful creation.
“The era of spatial computing has arrived,” said Tim Cook, Apple’s CEO. “Apple Vision Pro is the most advanced consumer electronics device ever created. Its revolutionary and magical user interface will redefine how we connect, create, and explore.”
Den US-Verkaufsstart von Vision Pro begleitet eine Pressemitteilung, kein eigenes Video-Event. Das erscheint mir, mit Apples angestrebter Tragweite für #SpatialComputing, schlicht unangemessen?!
Und es wirft Fragen auf, was mit Vision Pro tatsächlich geht.
Here is my continued discomfort with the Apple Vision Pro and how its announcement/roll-out has gone: In every single way, this is a dev kit, which, I think, is completely valid and is the proper positioning for a device like this at this stage. But Apple, while somewhat positioning it like a dev kit in terms of price/release/how it can be tried out, continues to market this as a direct to consumer device. You cannot be both, and I cannot stress this enough. You cannot be both.
Apples neuer „Get Ready“-Werbespot1, nach sieben Monaten Funkstille, zieht eine deutliche Parallele zum ersten iPhone. Deshalb tue ich das auch.
Ihr Telefon hob erst mit der vierten Auflage ab – sowohl technisch als auch im Verkauf. iPhone Classic, 3G und 3GS waren Nischenprodukte. Es waren keine Prototypen, aber rückblickend nur der Auftakt für das iPhone 4 mit Retina-Display und eigenem A-Prozessor.
„It’s a Marathon, not a sprint.“ Klar. Ich habe auch wenig Bedenken an Apples Enthusiasmus und langen Atem für diese neue Produktkategorie. Ich bin ungebrochen optimistisch, dass wir uns alle die vielen „Wie und warum“-Fragen noch beantworten werden.
Mein Hype bleibt ungebrochen, aber über die sonderbare Startschuss-Strategie rätsele ich – selbst wenn’s nur den US-only Release mit begrenzter Produktionskapazität betrifft. Die vergangenen Monate verflogen ohne substanziell neue Informationen oder eine kohärente Geschichte. Gibt’s ein einziges neues Produktfoto seit der WWDC? Update: Ja, zwei.
Apple Vision Pro startet, so wie es im Moment aussieht, mit einem zum Teil unbekannten Feature-Umfang. Es fehlt an realistischen Produkt-Demos; an weltlichen Videos, in denen Apple zeigt, was tatsächlich geht. Wo ist die Preview zur Apple Vision Pro?
Longtime iOS podcasts app Castro has been down since Friday and its website no longer exists a month after the team behind Castro denied rumors that the app was shutting down. Users started reporting on Friday that they’re unable to download new episodes or access Castro’s website. When The Verge reached out to the contacts that were listed on Castro’s site, all of our emails were returned as undeliverable because the domain could not be found.
Zusammen mit meiner ehemaligen Lieblings-Podcast-App verabschiedet sich auch ihr großartiges Sideloading-Feature. Castro sammelte nicht nur herrenlose Audiodateien aus dem Netz, sondern extrahierte etwa auch die Audiospur von YouTube-Videos für die Podcast-Queue.
Einen (Audio-)Clip von Googles Videoplattform zu laden (und über eine Offline-Musik-App anzuhören), ist nun wirklich kein Problem. Die Kunst besteht darin, diese Inhalte direkt in einem RSS-Feed zu platzieren, den man dann unabhängig der verwendeten Podcast-App abonniert.