Ich kann mir richtig gut vorstellen, wie die ersten Rettungs-Sanitäter am Unfallort ihr iPhone zur Pulsmessung aus der Tasche ziehen. Können wir nur hoffen, dass eine Google Health-Integration folgt und das keine iPhone-Funktionalität dupliziert wurde – die ‚Herzmaschine‘ befindet sich noch im ausgetüftelten AppStore-Verifizierungsprozess von Apple.
Unerwartet, Unangekündigt und rabiat hat mein Webhosting-Provider in der gestrigen Nacht den Stecker für das iPhoneBlog.de gezogen. Dank FeedBurner und Thorstens (kyriii@Twitter) tatkräftige Unterstützung zu später Stunde, geht diese Nachricht daher exklusive an alle FeedReader-Abonnenten.
Während wir wieder aufstehen, atmet das iPhoneBlog unter der Domain www.olma.me weiter – einer Domain, die eigentlich so öffentlichkeitsscheu ist…
Alle weiteren schmutzigen Details und Hasstiraden behalte ich vorerst für mich, bis wir unter gewohnter Adresse wieder Online sind.
Der Postbote und ich, haben ein zwiespältiges Verhältnis.
Zum einen liebe ich es, von ihm Pakete gebracht zu bekommen – zum anderen hasse ich ihn, wenn er meint ‚mich nicht angetroffen‘ zu haben. Natürlich bin ich grundsätzlich Zuhause um die begehrte Ware entgegenzunehmen – alles andere wäre grob gelogen…
Nun treibe ich mich dieser (letzten Uni-)Tage in Bibliothek und Mensa herum, und verpasse ständig meine Päckchen – nicht das es wahrheitsgemäß ‚Unzählige‘ wären, aber ansonsten zieht diese Geschichte nicht besonders.
Also gut. Wenn ich dann um 20 Uhr mit ermüdeten Augen nach Hause komme, in den heimischen Briefkasten blicke und mir ein kleines blaues Zettelchen entgegenflattert, besteige ich die Achterbahn der Gefühle. „Ja, endlich ist ES da“ (man denke sich an dieser Stelle ein cooles, langersehntes Item) dann – „Nein, das Baugeschäft – das in unser Abwesenheit Paketstation spielen darf – hat bereits geschlossen“.
Ärgerlich.
Und nach dieser ausschweifenden Einführung merkt der geneigte Leser, worauf diese kleine Posse hinausläuft: „Hätte ich nur gewusst, für wann die Lieferung meines Päckchens angesetzt war!“
Auf dem Mac übernimmt diese Funktion ein – von vielen Seiten – wärmstens empfohlenes Widget, das auf den Namen Delivery Status hört. Jeder, der mehr als ein Paket pro Monat bekommt, weiß dieses nützliche Stück Software zu schätzen.
Dort implementiert sind unzählige Lieferdienste – von UPS über FedEX bis DHL und TNT oder Apple (Hermes fehlt leider noch). Mit der ‚Tracking-Nummer‘ kann man hier bestens die aktuellen Positionen der Lieferung nachvollziehen. „Wird gerade ausgeliefert“, „Bewegt sich auf die Landesgrenze zu“, „Hängt beim Zoll“ oder „wird zugestellt“ – nicht ganz so flapsig formuliert, aber dafür mit aktuellen Zeitstempeln, die das Warten so richtig angenehm machen.
Hatte ich vergessen zu erwähnen, dass es jetzt auch Delivery Status touch gibt? Richtig vermutet, das ist die identische iPhone-Version, damit ihr auch Unterwegs auf dem Laufenden gehalten werdet, wo sich eure Sendungen gerade befinden.
P.S.: Nächstes Mal erzähle ich euch dann noch von den Erfahrungen meiner Freundin, die bei einem großen Paket-Lieferservice ihre Studentenzeit verbracht hat, und mit den Nachforschungen ‚verloren gegangener‘ Sendungen beauftragt war.
Push Mail ist was feines, seine Mails direkt bekommen wenn sie eintrudeln. Da ich ein iPhone habe und dies seit der Firmware 2.0 auch „Push“ kann, würde ich es natürlich gerne nutzen. Das geht aber leider nur mit einem Exchange Konto über ActiveSync von Microsoft oder über MobileMe von Apple. MobileMe scheidet aufgrund der jährlichen Kosten aus. Ein Exchange Konto gibt es im Internet bei diversen Anbietern zwar kostenlos, hat aber einen großen Nachteil: Man muss seine Mails dorthin weiterleiten um sie aufs Handy gepusht zu bekommen. Da ich aber nicht alle Mails die ich im Laufe des Tages bekomme habe am Abend noch mal neu sortieren und löschen möchte, ist es eher unpraktikabel.
Durch einen Kommentar in meinem Blog wurde ich auf das Projekt Z-Push aufmerksam gemacht. Z-Push ist eine Open Source Implementierung des ActiveSync-Protokolls von Microsoft. Es braucht dazu allerdings im Hintergrund keinen Exchange Server. Als Backends für Z-Push gibt es im Moment die Groupware Zarafa (kostenpflichtig (stimmt nicht mehr ganz, siehe hier: Zarafa-Server jetzt als Open Source Variante verfugbar , bietet aber vollen MAPI Zugang für Microsoft Outlook), sowie Imap Server für E-Mails und das vCard Backend für Kontakte.
Z-Push ist eine Sammlung von PHP-Scripten. Die Anbindung an den lokalen Imap Server klappte bei mir bereits mit den Standardeinstellungen. Das Einzige was ich ändern musste, war die Umstellung in der Konfigurationsdatei vom Backend Zarafa auf Imap. Genauere Infos und weitere Hinweise zur Konfiguration des Webservers werden mit den PHP-Scripten geliefert.
Ist das erledigt richtet man auf seinem iPhone einen Exchange Zugang ein und nimmt als Anmeldedaten seine Imap Zugangsdaten. Fertig.
In der Standardausführung von Z-Push ist es nicht Möglich auf dem iPhone Mails zu verschieben bzw. zu löschen. Sie werden zwar auf dem iPhone dann nicht mehr angezeigt in beiden Fällen, aber leider auch nur auf dem iPhone. Beim abendlichen Mailclient öffnen sind sie immer noch im Posteingang. Für dieses Problem gibt es auch eine inoffizielle Lösung, die bei mir sehr gut funktioniert. Gefunden im Forum zu Z-Push:
Dies ist allerdings nicht offiziell und wird von den Machern von Z-Push im Moment noch nicht ins Programm aufgenommen. Es können unvorhergesehene Fehler auftreten, was wohl an den Verschiedenen Methoden der Mailbehandlung beim Löschen und Verschieben vom ActiveSync Protokoll bzw. Imap liegt. Also nicht beschweren wenn am Ende Mails verloren gehen!
In der Datei backends/diffbackend.php muss folgender Eintrag:
in Folgendes geändert werden:
Nun funktioniert auch das Löschen und Verschieben der Mails. Was weiterhin nicht klappt: Die Mails werden nicht als gelesen markiert im Posteingang. Werden sie allerdings verschoben, sind sie als gelesen markiert. (Ich muss mir den Code mal ansehen, kann ja so schwer nicht sein…)
Um Mails auch versenden zu können musste ich noch das PHP PEAR Mail Packet installiert werden. Das geht, in dem der Ordner „Mail“ aus dem Packet, in dem die Datei „RFC822.php“ liegt, einfach in den Z-Push Ordner auf dem Webserver kopiert wird.
Nun sollte man in den vollen Genuss von Push-Mail kommen, welcher auf dem eigenen Imap Zugang aufbaut.
*Wer mehr über das iPhone in Verbindung mit Linux wissen möchte, besucht Jan’s Homepage unter www.virtualpixel.de.
Bei manchen Kuriositäten, den man im Leben über den Weg läuft, weiß man im ersten Moment nicht ob man lächeln darf oder nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen soll. Als das iPhone-Teleskop vor einigen Wochen in meinem Feed-Reader die große Blogrunde antrat, war genau so ein Moment.
Heute wiederholte sich mein Gesichtsausdruck von damals, als das Pressemuster aus HongKong hier einrollte.
Ehrlich gesagt bin ich immer noch ein bisschen sprachlos, welche Worte ich dem $19 teure ‚Zusatz-Equipment‘ widmen soll darf.
Der kleine Mann im linken Ohr fragt mich konstant: „Wer benutzt das?“, während der Wicht im rechten Ohr nur laut „Überflüssig!“ schreit. Fangen wir also – ganz neutral – bei den technischen Fakten an und begutachten zwei Beispielbilder des Zooms.
Hier ein Photo mit der technisch minderbemittelten iPhone-Kamera…
Und hier das vergleichbare Motiv mit Zoom auf meine Schuhe.
Und? Ein paar ernsthafte Meinungen? Gar nicht mal so schlecht, oder? Hält man die iPhone-Kamera mit zitternder Ruhe in der Hand, bleibt die Bildqualität unterdurchschnittlich schlecht, zoomt aber 6fach!
Der ‚Objektiv‘ schraubt man an eine Plastik-Schutzhülle, die in der Lieferung inklusive ist. Das ganze Konstrukt sieht wackliger aus, als es ist. Immer wieder verwunderlich, was man für $19 in globalisierten Zeiten so alles anfertigen lassen (und dann auch noch mit einer gewissen Marge verkaufen) kann.
Für mehr als den schnellen Schnappschuss kann mir niemand ernsthaft die iPhone-Kamera empfehlen, weshalb auch das Teleskop keine Daseinsberechtigung hat. Einen lusten Artikel ist es aber allemal wert und eines der abwechslungsreicheren iPhone-Zusatzteile neben den unzähligen Schutzhüllen, die hier so eintrudeln.
Als Serien-Junkie hat man es in Deutschland bekanntlich nicht leicht. Mehr recht als schlechte Audio-Synchronisationen, ewige Wartezeiten gegenüber der Originalausstrahlung und digital kann man einen Großteil des Contents erst gar nicht erwerben.
Gut, dann verdienen halt iTunes-Gutscheinkarten-Händler in anderen Ländern mit – ich brauche meine Dosis jedenfalls sofort, bestenfalls in HD und mit der Originaltonspur.
Da das amerikanische Fernsehen jedoch so seine Eigenheiten, individuellen Feiertage und ‚Double-Feature‘-Events hat, verliert man regelmäßig den Überblick welche Episode welcher Serie gerade ausgestrahlt wurde. Dahingehend könnte man sich fast die deutsche Pünktlichkeit wünschen…nur fast, da es jetzt für alle Gleichgesinnten TV Forecast gibt.
TV Forecast spielt euren ganz persönlichen TV Planer und gibt die verbleibenden Stunden bis zur nächsten Folge, eine kurze inhaltliche Übersicht und den Sender auf dem ‚das Ereignis‘ stattfindet, preis. Seine Daten bezieht TV Forecast von der Internetseite TVRage.com, die vornehmlich amerikanisch geprägt ist. Jedoch finden sich in der iPhone-Applikation auch britische und deutsche Serien, bei denen teilweise jedoch keine Beschreibung oder ein Cover mitgeliefert werden. Im kurzen Test, stimmte jedoch der Countdown bis zur nächsten Folge immer.
Und wer wissen möchte, was grade so in der ‚Serienwelt‘ angesagt ist (und war), den darf ich auf unseren blutjungen und gerade einmal 10-Folgen-alten Podcast ‚Serien und so‚ verweisen. Dort gibt es wöchentlich – in mundgerechten 10 Minutenfolgen – jeweils eine ausführliche Serienvorstellung.
iLiga? Das ist doch dieses Fußball-Prgramm, über das schonzweimal im iPhoneBlog berichtet wurde?
Richtig, und ich werde mich hüten jegliche Programm-Updates hier mit einem großen Feuerwerk abzufeiern. Doch die mir persönlich unbekannten iLiga-Entwickler Oliver und Holger, haben sich mit einem Bestechungsversuch der mondänsten Art meine Kooperation erkauft errungen – preiswerter als der Hoyzer jemals war:
Sie haben eine digitale Danksagung mit der Nennung meines Namens in ihre App verpackt!
Entschuldigung, aber das ist so etwas von großartig, da lasse ich mir jeden Berichterstattungs-Korruptionsversuch mit Genuss vorwerfen.
Hier die Neuerungen, die sich mit Version 1.1 in iLiga einfinden. Euer eigentliches Kaufinteresse muss aber nicht noch einmal erwähnt werden, oder?
Update 1.1
2. deutsche Spielklasse
Integration des iLiga Weblogs – Kommentare zu den Spieltagen und / oder zu iLiga
Spielergebnisse laufender Begegnungen werden nun in rot angezeigt
Die Tabelle ist nun drehbar und enthält zusätzliche Informationen
Ein interner Wikipedia Link zu den Vereinen wurde hinzugefügt