Das ist ein absoluter Last.fm-Fanboy bin, habe ich hier bereits hinlänglich kundgetan. Das Update auf Version 2.0.0 – bekannt aus unserem Sneak Peak – wird jetzt endlich kompatibel zur Firmware 2.1 und macht aus dem ehemals hässlichen Entlein, eine tolle Musik-Applikation für das iPhone.
Streaming unter UMTS-Verhältnissen funktioniert ‚aussetzerfrei‘ in der Innenstadt von München. Außerdem, und das ist für mich das größte Plus, spiel die Musik euer Last.fm-Wiedergabeliste weiter obwohl das iPhone im Ruhezustand ist. Bildschirm aus, Musik an. Funktionierte das schon mit der vorherigen Version? Egal, jetzt ist es auch unter 3G-Bedinungen möglich.
Falls sich das Programm dann doch einmal ‚zusammenfaltet‘ (ist mir heute Morgen zweimaldreimal viermal passiert), darf man einen Bericht zur Verbesserung senden.
Außerdem neu: Tour-Daten mit integrierter Kalender-Ansicht. So tourt eure Lieblingsband garantiert nicht mehr an euch vorbei.
Und da dies hier alles eine große Selbsthilfe-Gruppe ist, würde ich mich über interessante Musik-Empfehlungen in Form von Freundes-Anfragen an den User Bacherjoe schon jetzt bedanken.
Mobilen Akku-Packs kann man gespalten gegenüberstehen: Während eine große iPhone-Zielgruppe eh den ganzen Tag vom ihrem Rechner hängt und ihr Mobilfunktelefon über den USB-Port laden lässt, zeigt ein deutlich ansteigender Trend im Bereich ‚tragbar-einsetzbarer Batterie‘, dass es auch Menschen gibt, die eine zusätzliche Backup-Ladung Strom gut gebrauchen können.
Sei es auf Dienstreise oder für ein langes Wochenende im Schrebergarten.
Drei Akku-Packs sind hier eingetrudelt und sollen exemplarisch vorgestellt werden. Diese bringen jeweils zirka eine volle Akku-Ladung pro iPhone zustande. Formfaktor, Preis, Anwendbarkeit und Qualität unterscheiden sich jedoch stark, weshalb hier ein kleiner Überblick gegeben werden soll.
Brando iPower
Verdoppelt die iPhone Akkulaufzeit, wenn man sich auf Selbige verlassen muss – ohne das der Formfaktor zu sehr leidet. Entweder ist er als vorgeschalteter Zusatzakku zu verwenden oder um ein eingelegtes iPhone mit leerem Akku einmal neu zu laden.
Plus:
nichts ragt raus, steht über oder droht abzubrechen
intelligente 3-LED Anzeige für Ladezustand und jeweilige Aktivität
Form gibt zusätzlichen Schutz
fester Halt durch Federzughalterung
Schalter für Akkuzuschaltung und Kippschalter für die Lautsprecher-Lautstärke
Minus:
eingebauter Lautsprecher keine wirkliche Alternative: Rauschen und doppeltes Knackgeräusch bei einsetzenden Audiosignalen
Klein, handlich – für das schnelle Anstecken zwischendurch. Leider liefert das mobile Akku-Pack ‚Power-Station‘ nur einen Output von 400/500mA (Angaben auf der Webseite und dem Gerät unterscheiden sich) und lädt das iPhone daher viel langsamer als seine Konkurrenten auf. Die Verarbeitung ist mäßig, der blaue LED-Ladestreifen wirkt arg billig – so ist jedoch auch der Preis.
Der teuerste Kandidat im Feld schlägt sich mit 60 EUR nicht gerade ‚konkurrentenbereit‘. Trotzdem ist der Kensington Power Booster mein Favorit unter den mobilen Lade-Paketen. Relativ klein, mit guten technischen Werten aber immer noch elegant, trumpft der mobile Akku-Pack im Test auf. Außerdem ist er mit der überwiegenden Anzahl von iPods sowie beiden iPhone-Versionen kompatibel. 2 Jahre deutsche Herstellergarantie sind außerdem nicht zu verachten.
Es wird zwei Verträge über 24 Monate, jeweils im Paket mit den zwei bestehenden iPhone 3G-Modellen geben. Ein erstes Abo kostet 35Euro beinhaltet 180 Minuten Sprachkommunikation und SMS, 1 GB Datenvolumen und unbegrenzten Zugang zu den Vox Wifi-Hotspots. Im Rahmen diese Abonnements ist das iPhone 3G 8GB für 224Euro erhältlich, das 16GB-Modell kostet 314Euro. Das zweite Abo bietet eine unbegrenzte Flatrate für Sprachkommunikation, SMS, Datentransferts und Vox Hotspots für 50Euro im Monat. Die Handsets sind dann für 124Euro (8GB) beziehungsweise 214Euro (16GB) zu haben.
Die iPhones sind nicht durch Simlock gesperrt, lassen sich also auch mit den Abos anderer Provider nutzen – ohne Abo wird das iPhone jedoch vorerst nicht in Luxemburg zu haben sein.
Mobistar, der belgische Mobilfunkanbieter des iPhones, hält 90% der Anteile von VOXmobile. Wir haben einen Außenreporter beim Start-Event in der ‚Rue du Marché aux herbes‘ und werden euch an dieser Stelle aus erster Hand informieren.
Seit dem 11.Juli befindet sich das iPhone 3G im Verkauf. Zeit, eine ‚optische‘ Anpassungen vorzunehmen. Die Firma GelaSkins hat mich heute Morgen mit ein paar sehr ansprechenden Motiv-Folien beliefert.
Als neuer Twitter-Liebhaber, denkt man bei diesem Meeressäuger natürlich zuerst an den ‚Fail Whale‚, so Web X.0-geschädigt ist man bereits.
Der Druck lässt keine Wünsche offen. Eine Schutzfunktion sehe ich nicht, dafür gibt die Folie sowohl dem MacBook als auch dem iPhone eine gute ‚Griffigkeit‘. Das Aufkleben funktioniert selbst in morgendlichem Schlummerdasein ohne Probleme – mehrmaliges Ab- und Aufziehen um die Klebefläche zentriert auszurichten, beeinflusste in keiner Weise die Qualität.
Preislich befinden sich beide Folien am Limit. 15 EUR für eine 3G-Folie und 30 EUR für die MacBook-Version rechtfertigen sich sich ausschließlich dadurch, dass die Verarbeitung und Beschaffenheit des Aufklebers exzellent sind.
Michael sendet uns einen genauso innovativen, wie ungewöhnlichen Tipp aus seinem Weblog.
Das iPhone-Wörterbuch lernt bekanntlich etwas behäbig. Meinen Namen beispielsweise schreibe ich unter alle digitalen Dokument klein. Das iPhone schlägt mir jedoch seit dem ersten Tag der Benutzung die Schreibweise ‚Alex‘ vor, der man durch Drücken auf die Leertaste ungewollt zustimmt.
Die gestartet Petition, die Apple dazu bewegen soll, die Wörterkorrektur komplett abschaltbar zu konfigurieren, steckt mit 24.000 Unterschriften, noch in ihren Kinderschuhen.
Aber für genau solche einzelnen Ärgerlichkeiten, die sich das iPhone in seiner aktuellen Version NIE merkt, gibt es folgende banale Lösung: Tragt einen Kontakt, der den Namen des Wortes trägt, welches ihr gerne ‚gelernt‘ haben möchtet, in euer iPhone-Adressbuch ein.
Schreibt doch einfach erst ein “x”, geht dann vor das “x” zurück und schon könnt ihr ganze Texte ohne Probleme in jeder Sprache und wie gewünscht schreiben. Ganz ohne Korrekturvorschläge…
Ja, wir sind hier das iPhoneBlog. Trotzdem würde ich mir ‚ernstzunehmende‘ Konkurrenz wünschen, damit auch Apple den Mitbewerberdruck für eine Weiterentwicklung für ihre Soft- und Hardware zu spüren bekommt.
Nach einer einschläfernden Pressekonferenz am gestrigen Dienstag zum T-Mobile G1, verheißen die Fakten – die in dessen Nachwehen ins Internet tropfen – allerdings nichts spektakuläres. Eine T-Mobile Vertragsbindung ist obligatorisch, die sowohl einen Gesprächs- als auch (einen stark beschnittenen) Datentarif beinhalten muss; Bindung via SIM-Lock ans Magenta-Netz, kein 3,5′ Klinkenstecker; keine Modem-Funktionalität oder Exchange-Unterstützung.
Android sieht interessant, aber leider wenig intuitiv in seiner Bedienung aus. Multi-Touch gibt’s auch nur so ansatzweise, dafür aber eine vielversprechende Anbindung an den Amazon MP3-Store mit DRM-freier Musik. Apropos frei. Beim G1 kommt überwiegend Open Source-Software zum Einsatz und ist daher ideologisch sehr zu unterstützen. Mit einem iTunes synchronisiert es sich trotzdem nicht, was nicht der Fehler von Google oder Android ist – aber nichtsdestotrotz nerven wird.
Der digitaler Kompass in Google Maps sieht ’nice‘ aus, sowie viele Kleinigkeiten. Die grundsätzliche Menüführung wirkt aber eher BETA. Über den Formfaktor lässt sich natürlich streiten. So eine Pseudo-Tastatur brauche ich persönlich nicht.
Aus Geek-Perspektive finde ich das T-Mobile G1 ein grundsätzlich sehr interessantes Gerät. Viele Buttons mit vielen Funktionen muss man einfach toll finden. Ohne das Gerät in der Hand gehabt zu haben, bevorzuge ich im Alltag jedoch bewusste Geräte, die sich auf ihre wesentlichen Aspekte reduzieren können – was das iPhone perfektioniert hat.
Soweit mein erster Eindruck, nachdem ich 12 Stunden Pressekonferenz-Regenerierungszeit gebraucht hatte. Sehr medienunwirksam wurden am Präsentations-Ende, als die Journalisten bereits das Büffet stürmen wollten, noch die Google-Gründer auf die Bühne zitiert. Larry Page blieb 2-3 Mal fast der Geräte-Name im Hals stecken und pure Begeisterung sieht auch irgendwie anders aus.
Er weiß wahrscheinlich, dass das T-Mobile G1 nur ein erster Schritt in die richtige Richtung wird.
Der ‚Barcode‘ an sich, hatte für mich schon im ‚Strich-Code‘-Zeitalter immer etwas elegantes, kryptisches und faszinierendes. Telefon-Nummern, Text, SMS oder URls in obskure Pixelgrafiken zu verpacken, übt auch im aktuellen Jahrhundert einen gewissen Reiz auf mich aus.
Mit dem kostenlosen Barcode-Scanner, dekodiert das iPhone-Programm nach einem kurzen Photo sowohl DataMatrix- und QR-Codes zurück in ihre Textform. Diesen Software-Tipp, habe ich der letzten ‚Bits und so‘-Folge entwendet.
Ich glaube, diesen QR-Code für das iPhoneBlog bastel ich mir auf meine nächste Visitenkarte.
Unter folgender Adresse kann man sich seine eigenen Text-Broken ‚verkodieren‘ und als Grafik extrahieren.
mit großer Wehmut blicke ich auf unsere gemeinsame Zeit zurück, in der wir angefangen haben zu bloggen. Du warst meine erste große IT-Liebe – und die vergisst man bekanntlich nie. Dir habe ich mein iPhoneBlog anvertraut und du hast sang und klanglos nach 2 Jahren den Stecker gezogen. Einfach so. Dir wurde die Last zu groß.
Ein trauriger Moment, den man hätte auch gemeinsam ‚durchstehen‘ können. Eine E-Mail hast du mir geschrieben als der Schalter bereits umgelegt war. Gut, bei Support-Anfragen warst du nie wirklich kooperativ. Eher ausweichend. Geöffnete Tickets hatte ich viele. Das Gespräch hast du leider eher selten gesucht.
Aber vielleicht waren wir auch nicht für einander geschaffen und du wirst mit jemand Anderem glücklich. Jemandem, dem es egal ist wenn unsere Datenbank mit Schluckauf über mehrere Wochen krank im Bett liegt. Du warst jedenfalls nicht für sie da, obwohl ich dich so oft angerufen habe.
Dein Webinterface ist nicht schön. Solche Äußerlichkeiten waren mir immer egal. Deine Monats-Statistiken wurden nie zurückgesetzt – bis heute springt mir bei jedem Einloggen die Warnung der Traffic-Überschreitung ins Gesicht. Kleinigkeiten. Du hast gesagt ich soll das ignorieren.
In der Mail, in der du mit mir Schluss gemacht hast, steht etwas von ‚illegalen Aktivitäten‘. Am Telefon wurde mir beigebracht, dass es sich dabei nur um eine Standardformulierung handelt. Ich solle diese – Achtung wörtliches Zitat – „Nicht so ernst nehmen“.
Schade, ich nahm unsere Beziehung irgendwie ernst. Immerhin hatten wir einen Vertrag, den ich brav und immer pünktlich zahlte. Du hast mir in deinen finalen Sätzen den Vorschlag zu einem ‚Upgrade‘ unterbreitet. Verstehe ich dich da wirklich richtig? Nachdem du mit mir Schluss gemacht und mich vor die Tür gesetzt hast, soll ich erneut bei dir ein teureres Mitbewohner-Zimmer beziehen?
Ein bisschen gefühllos oder?
Schade, telefonisch hast du mir diesen Vorschlag dann nicht mehr angeboten. Als ich bei dir anrief, wurde ich verbal grob angegangen, beschimpft und dann ausgelacht.
Ich bin wirklich nicht nachtragend oder möchte verbittert erscheinen, aber ich weiß nicht ob es weiterhin die beste Strategie für dich ist, auf diese ‚unsanfte‘ Art-und-Weise – mit einem Weblog umzugehen, das du wegen eines zu hohen Besucher-Ansturms aufgekündigt hast.
Viele Benutzer heißt im Umkehrschluss nämlich auch viele Zuhörer. Zuhörer, die ich hier im Blog treffe. Im Podcast. Auf Twitter oder bei meinen anderen publizistischen Tätigkeiten. Rückblickend auf unsere Partnerschaft habe ich für die, die es hören wollen, ab heute eine klare Meinung Empfehlung.
Mach‘ es jut und auf Nimmerwiedersehen.
* Die oben ausformulierte Kritik spiegelt ausschließlich meine persönlichen Erfahrungen wieder, die trotz humoristischer Formulierung so der Wahrheit entsprechen. Ich habe die Verträge für mich und mehrere meiner Kunden zum heutigen Tag mit der Firma Server4you aus Hürth gekündigt.
Update
Der Leiter des technischen Supports der PlusServer AG, zu denen auch Server4you gehört, hat sich auf Anordnung der Geschäftsführung von Server4you mit mir telefonisch in Verbindung gesetzt. Dem Hosting-Provider ist daran gelegen, das beschriebene Support-Dilemma aufzuklären – vornehmlich natürlich aufgrund dieser Berichterstattung. Das finde ich dennoch sehr löblich und werde mich kooperativ mit deren Anfragen in den nächsten Tagen auseinandersetzen.
Der freundliche (!) Mitarbeiter, der sich für die Abschaltung der iPhoneBlog-Domain am letzten Montag verantwortlich zeigte, hinterließ keinerlei Notizen über meine zwei Anrufe in der hauseigenen Support-Datenbank. Auch die vom System erzeugten E-Mails an mich, die nach der Abschaltung bei mir eintrafen, können nicht mehr aufgefunden werden.
Über die Ergebnisse, weiteren Entwicklungen und möglichen offiziellen Stellungnahmen, halte ich euch in diesem Beitrag auf dem Laufenden.
Aber erst einmal…ein Hoch auf die Pressefreiheit!
Update II
Da ich seit über einem Monat (Stand: 26.10.08) keine weitere konstruktive Mitteilung von der PlusServer AG erhalten habe, erachte ich die Sache als erledigt und zu den Akten gelegt.