Es war eigentlich ein so ruhiger Tag. Am Morgen ein bisschen Aufregung bezüglich 7.4.1, dann aber doch geruhsam.
Eigentlich wollte ich diesen Hoax diese potenzielle Anzeige von T-Mobile nicht posten, habe aber gerade 5 freie Minuten in denen mir Langweilig ist. Daher meine kurzen Gedanken:
im unteren T—Mobile stimmen die Abstände zwischen den Punkten nicht mit denen der Webseite überein
das obere T—Mobile ist nicht schwarz
komische Schriftart
Das alles kann jedoch alles auf eine noch nicht finalisierte Endkorrektur zurückzuführen sein aber 16GB für 499 EUR + 3G – na klar!
Auf jeden Fall finde ich die Anzeige hässlich. „Kulthandy“, „visuelle Mailbox“…meine Güte, was da auf uns zurollt.
Nach 2 Monaten enthemmter Freundlichkeit und Zusammenarbeit ziehen Wolken am Dev-iPhone Himmel auf. Es wird um die Distribution der 3Party-Software gestritten.
Auf diesem Feld nimmt das hoch-gepriesene Programm Installer.app von NullRiver einen sehr exklusiven Standpunkt ein. Einmal auf dem iPhone platziert, kann daraus extrem leicht weiterer Software-Code installiert, aktualisiert und wieder entfernt werden. Kein Umweg über den Computer – einfach via WiFi. Sehr bequem.
Die Applikation ist gebührenfrei, legt ihren Code jedoch nicht offen. Einige kritische Stimmen gab es bereits in der Vergangenheit die vermuteten, das NullRiver durch die kostenlose Variante User anfixt eine Vormachtsstellung ausbauen könnte, um später abzukassieren.
Das vielleicht auch wirtschaftliche Interessen im Hintergrund stehen, wurde nun erstmals in der letzten Nacht deutlich, als die Entwickler der Installer.app einen anderen „iPhone Paket Manger“ auf Open-Source Basis, aus ihrer Angebotsliste entfernten. PXL heißt dieser und nutzte, wie viele andere iPhone-Programme, diesen populären Distributionsweg.
Das dies in der „Entwickler Community“ nicht sehr wohlwollend aufgenommen wurde, kann man sich denken. Die ersten Konsequenzen zogen die Developer hinter dem NES-Emulator rund um „nightwatch“ und „nervgas“, die dieses Statement auf ihrer Seite veröffentlichten:
Das eigentliche Problem liegt jedoch nicht im geschlossenen Software-Code der Installer.app. Das Problem ist die quasi Monopolstellung von NullRiver und deren Entscheidungsgewalt, wer deren Distributionsweg benutzen darf und wer nicht.
Einen erklärenden Kommentar von NullRiver gibt es bislang dazu nicht.
Den persönlichen Klingelton für das iPhone. Wir hatten darüber noch gar nicht gesprochen. Für 99 Cent kann aus fast jedem – für 99 Cent – erworbenen Musikstück, auch ein Klingelton gezaubert werden. Obwohl es sicherlich Pro-Anwender gibt, die nicht den in iTunes integrierten Audio-Editor verwenden müssen um ihr 30 Sekunden langes File zu erstellen, gibt es sicherlich eine Zielgruppe dafür.
Das wird wahrscheinlich noch weit untertrieben ausgedrückt sein, da der Klingelton-Markt mit ihren Vertretern Jamba und Co. seit Jahren in den schwarzen Zahlen absäuft. Entgegen diesen dubiosen unverständlichen Abo-Angeboten ist mir Apples Strategie lieber. Einmalig 99 Cent and you are good to go.
Es gibt aber auch eine kurze Anleitung, die nicht sehr kompliziert durchzuführen ist und eben von MacRumors veröffentlicht wurde. Hier in der Übersetzung:
Das begehrte Musikstück mit iTunes in das AAC-Format wandeln
die Dateiendung (des eigentlichen Files) im Finder oder Windows Explorer von .m4a nach .m4r umbenennen
dann diese Datei erneut in iTunes importieren
und beim nächsten Verbinden des iPhones mit iTunes können die Klingeltöne im neuen Reiter synchronisiert werden
Update: Ich habe das Prozedere gerade einmal getestet und es ist wichtig, das die Datei wirklich in .m4r umbenannt ist. Sonst taucht diese nicht in iTunes unter den Klingeltönen auf.
Update II: Mit der neusten Version 7.4.1 (seit heute Nacht) ist dieses „Feature“ (manche nennen es auch Sicherheitslücke) wieder verschwunden. Jeder muss sich derzeit also selbst überlegen ob er die neuste Version braucht.
Sorry for the trouble, but if you did not send the money yet, do not send it.
We are going to send you an updated invoice tomorrow with proper bank
coordinates. Sorry for the trouble.
—
Best regards,
iPhoneSimFree mailtorders@iphonesimfree.com
Update: Diese Mail bekam gerade ein Leser, der auch bestellt hat, in sein Postfach geliefert:
Hi guys,
NEWS:
Tonight i received the invoice from iPhoneSimFree for 1000 Licenses.
I am reviewing the invoice and will be making arrangements to make the international transfer on Monday.
Please note it could take at least 2 days for them to receive the payment and also they need to send out the licenses. Given their track record with timing it looks like it will be another week before we would receive the Software.
IF you have not paid for your oder through paypal you MUST do it now or you loose you spot in the line. All orders are now final and i wont be acepting refunds for customers who change their minds.
Dieses iTunes 7.4 sorgt für Angst und Verwirrung. Einen endlos Reboot haben wir HIER schon im Video gesehen, falls man mit der neuen iTunes-Version 7.4 einen Jailbreak durchführen möchte. Dafür ist jetzt aber eine Lösung im Hackint0sh-Forum aufgetaucht:
Zu bemerken bleibt: „Wenn ihr keinen Restore/Jailbreak durchführen wollte sondern einfach nur synchronisiert, funktioniert alles wie immer.“ Das Problem tritt auch nur mit alten Versionen von INdependance oder AppTapp auf, welche jedoch schon erneuert wurden.
Eine Liste aller derzeit verfügbaren Applikationen für das iPhone hat ModMyiPhone bereitgestellt. Und da der Installer schon soweit hinunterscrollt das man beinahe die Übersicht verliert, lohnt diese Aufstellung wirklich. Gerade weil man auch eine kurze Erklärung des Programms dazubekommt.
Herrlich. Wie man ein kurzes Geschrei im Blätterwald erzeugt, dann aber auch wieder auf einfachste Art beenden kann. Ohne zuviel Verschwörung-Marketing-Strategie hineinzuinterpretieren, denke ich das der $200 Price-Drop des iPhones perfekt inszeniert wurde.
Zuerst beglückt man potenzielle Neukäufer mit einer 200 Dollar-Preisersparnis. Schafft es diese News nicht in das hinterletzte Käseblatt dieses Planeten, so gelingt es zumindest der Nachricht, das alle „Erstkäufer betrogen wurden„. Schlechte Presse schreibt sich zwar besser, ist auf PR-Seite jedoch prinzipiell nicht unbeliebt. Dort heißt es so schön „Schlechte Presse gibt es nicht“ – nur KEINE Presse ist nicht gut.
Daher wendet sich Steve Jobs höchstpersönlich in einem offenen Brief an die Welt„Erstkunden“:
Der Aktie gefällt das (zwischenzeitlich) bestimmt nicht (derzeit wieder um 1,75 runter), den Käufern aber bestimmt. Und die Presse, die sich in den letzten 24 Stunden ausschließlich mit Apple beschäftigt hat, ist mit einem Schlag mundtot.