Logitech startet Verkauf vom ‚Crayon‘-Stift

Die Alternative zum Apple Pencil, der Logitech Crayon, der bislang nur an Bildungseinrichtungen verkauft wurde, ist ab sofort für jeden verfügbar. Er kostet 70 Euro und funktioniert ausschließlich mit der 6. Generation des iPads, die in diesem Frühling veröffentlicht wurde.

Wenn ihr daran Interesse habt, würde ich trotzdem zum Apple Pencil raten, weil man für 30 Euro mehr das signifikante Feature  Drucksensitivität bekommt.

Using the 6B Pencil brush in Procreate, I tried drawing the same image with both the Logitech Crayon and Apple Pencil to spot the differences. You can see the subtle changes in line width and pen pressure, and the experience of drawing felt a lot more natural with the Apple Pencil. Ergonomically, I found that gripping both styluses felt more or less the same, but kids with smaller hands may feel more comfortable holding the Crayon.

Dami Lee | The Verge

#121 — AirPort Express ➝ AirPlay 2

Apple verkauft euch zwar keine AirPort Express mehr, drückt dem Router auf seine letzten Tage allerdings ein Software-Update auf, das den kleinen ‚Hockey puck‘ in einen glorifizierten Dongle für AirPlay 2 verwandelt.

Nach zwei Testwochen mit der AirPort Express und Firmware-Version 7.8 – unter anderem am Sonos-System – wünsche ich mir (mehr als zuvor) ein vergleichbares (50-Dollar-)Produkt von Beats oder Logitech. Es ist nämlich ziemlich grandios, so seine alten Lautsprecher auf die Höhe der Zeit zu holen.


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„Gather Round“ auch auf Twitter

Expanding the live stream to Twitter isn’t an unusual choice for Apple, as of late.

The company has been making it possible for more people to watch its live events online in recent months. For example, this year’s WWDC keynote was the first one Apple allowed Chrome and Firefox users to live stream, too. Before, only Safari or Apple TV users could watch Apple’s events live, along with Windows 10 users via the Microsoft Edge browser.

Sarah Perez | TechCrunch

Apples gesamte Smartphone-Konkurrenz streamt ihre Veranstaltungen über YouTube Live. Und obwohl der iPhone-Konzern einen eigenen YouTube-Kanal betreibt, überrascht die Wahl des Medienpartners für den Livestream ihrer wichtigsten Veranstaltung in diesem Jahr sicherlich nicht.

Noch verbleiben 24 Stunden.

Apple Music baut nicht zufällig eine neue Albenansicht und Top-Charts

Apple Music, in a software update Friday to all users, is rolling out 116 “top 100” numeric charts, which will display the top-streamed songs on Apple Music refreshed on a regular basis. In a demo to Rolling Stone, Apple Music executives showed how the charts — one global chart and a top 100 chart for every country in which Apple Music is available — are grouped together under the platform’s “Browse” tab and have a similar visual appearance to that of playlists or albums. Each chart is updated daily at 12 a.m. PST.

RollingStone

Neben den neuen ‚Top 100‘-Charts überarbeitete Apple die individuellen Künstler-Seiten in Apple Music, die nun Alben, Künstler-Playlists, Singles & EPs sowie Livealben voneinander getrennt aufführen.

Die optische Verbesserung für Apple-Music-Abonnenten ist jedoch nur die halbe Geschichte. Im Juni gründete Apple seine „Global Music Publishing Division” – einen Musikverlag als potenzielle Vorstufe zum eigenen Label. Gleichzeitig startete auch Spotify ihre direkte Zusammenarbeit mit verschiedenen Musikern, die zielbewusst an den etablierten Musiklabels vorbeiläuft.

Now Spotify is experimenting with another approach, one that is making those labels nervous.

Over the last year, the 12-year-old company has quietly struck direct licensing deals with a small number of independent artists. The deals give those artists a way onto the streaming platform and a closer relationship to the company — an advantage when pitching music for its influential playlists — while bypassing the major labels altogether.

Although the deals are modest — with advance payments of tens or hundreds of thousands of dollars, according to several people involved — the big record companies see the Spotify initiative as a potential threat: a small step that, down the line, could reshape the music business as it has existed since the days of the Victrola.

Ben Sisario | The New York Times

Spotify sucht nach einem Weg ihr Unternehmen profitabel zu betreiben. ‚Royalty‘-Zahlungen an die drei großen Musikverleger Universal, Sony und Warner, stehen dabei ganz oben auf der Liste um Kosten einzusparen.

Typischerweise fließen 50-Prozent des Umsatzes von einem gestreamten Song an die Labels; ohne diesen Zwischenhändler bliebe also deutlich mehr Marge für den Streamingdienst sowie den Künstler. Und obwohl seit drei Jahren die Einnahmen aus Musikverkäufen wieder wachsen, zeigen sich die Labels in neuen Verhandlungen mit Spotify nicht gewillt ihre Beteiligung runterzuschrauben.

Die Labels fürchten sich vor der Größe und dem Einfluss von Spotify, scheinen aber zu übersehen, dass der schwedische Konzern das letzte eigenständige Gegengewicht zu Apple, Amazon und Google darstellt, die bei dieser Pfennigfuchserei um Streaming-Tantiemen ohne mit der Wimper zu zucken mitbieten können.

„Replace ‘Tech’ With ‘Banks,’ and We’ve Seen a Big Comeuppance Before“

Nathaniel Popper vergleicht die Finanzkrise vor 10 Jahren mit dem Vertrauensverlust, den die sozialen Netzwerke derzeit erleiden.

As I have watched the recent parade of tech executives being grilled by Washington lawmakers from across the political spectrum, it has been eerily reminiscent of the combative hearings the big banks faced back in 2009 and 2010.

As was true after the financial crisis, the backlash against tech rises out of a public awakening to the integral role that these huge companies occupy in our society — with Facebook, Uber and Twitter playing the part that Goldman Sachs and JPMorgan Chase did a decade ago.

The crisis precipitated by the banks was a financial one that caused markets to crash, and threatened to bring down the global economy.

The crisis involving the internet giants is not hitting our pocketbooks — it is straining our confidence in what we know about the world. If Russian hackers can create and amplify fake news stories across the many sites we have come to rely on, where can we go for reliable information?

In public surveys, like the Harris Poll Reputation Quotient, the tech giants are still polling well ahead of Goldman and Wells Fargo, and some, like Amazon and Apple, seem to be mostly flying above the fray.

The New York Times

Der Zyniker in mir denkt: „Ach wie gut, dass Apples Anläufe für ein eigenes Soziales Netzwerk – namentlich Ping und Connect – so grandios gescheitert sind.“

Andererseits sieht Apples früher Fokus auf Privatsphäre und Datenschutz von Monat zu Monat besser aus. Wenn ihr Einkauf von Texture jetzt noch qualitativ hochwertige Beiträge von der New York Times, dem Wall Street Journal und der Washington Post bekommt, bevor das Angebot in Apple News aufgeht, würde sich der Kreis schließen. Apple braucht nämlich kein eigenes Soziales Netzwerk um mit Twitter und Facebook zu konkurrieren: Eine tatsächliche Alternative zu deren Timelines wäre das Angebot von gutem Journalismus.

‚Tonic‘ zeigt Klavierakkorde in AR

‚Tonic‘ (universal; Laden), ein Augmented-Reality-Nachschlagwerk für 130 Klavierakkorde, ist eine schöne ARKit-Demo, die mit AR-Brille irgendwann richtig interessant wird.

Um dort nämlich Fingerpositionen für unterschiedliche Töne nachzuschlagen, muss man sich aufrecht vor das Klavier stellen; im Sitzen ist der Kameraausschnitt auf die Klaviatur zu klein um die digitalen Punkte zu erkennen (deshalb hat meine Schwester für dieses GIF in die Tasten gehauen).

Die Nützlichkeit vieler AR-Anwendungen ist im Moment noch arg begrenzt, weil man diese Programme durch den iPhone-Bildschirm benutzt. Wenn diese Screens aber erst einmal nicht mehr in der Hand gehalten werden müssen um virtuelle Objekte in der Realität zu sehen, wird man die Entwicklungszeit schätzen, die wir jetzt mit AR-Konzepten verbringen. Die Vorlaufzeit mit dem Framework und in der Ideenfindung für Software wird signifikant sein.

Neil deGrasse Tyson mag keine iPhone-Hüllen

➝ Video

Ich schätze die Meinung von Neil deGrasse Tyson sehr. Und auch in Bezug aufs Thema „iPhone Cases“ trifft er den Nagel auf den Kopf. Unsere Telefone sind zu elegant um sie in klobige und hässliche Hüllen zu stecken. Leider sind sie aber auch zu teuer um wirklich jedem heutzutage von einem ‚Cover‘ abzuraten.

Fortschreitende (Entwicklungs-)Zeit wird sich dem Problem von zerkratzten und splitternden Frontscheiben annehmen. Corning’s Gorilla Glass 6 soll im Durchschnitt 15 Stürze aus einer Höhe von rund einem Meter überstehen – doppelt so viele wie noch Version 5.

Zudem gibt das Edelstahl-Modell der Apple Watch seit 2015 einen kleinen Zukunftsausblick: Dem Saphirglas lassen sich entgegen dem Ion‑X Glas, das die Aluminum-Version der Apple Watch führt, wirklich keine Kratzer aufschwatzen – egal wie oft man damit aneckt.

#120 — Streaks

Streaks (5,49 €) nennt sich selbst eine „Aufgabenliste für gute Gewohnheiten“. Es geht um tägliche Kleinigkeiten, die man in sein Leben integrieren will (oder daraus verbannen möchte). Streaks erinnert nicht nur an diese angepeilten Gepflogenheiten, sondern führt euch die kleinen Erfolge auch vor Augen.

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