Matt Priestley, Projektmanager von Affinity Designer beim britischen Softwarehersteller Serif, stellte letztes Jahr einen offiziellen „sneak peek“ der iPad-App ins Netz. Dass oben eingebundene Video aus dem Januar lässt (mich) auf eine offizielle Demo für das vektorbasierte Grafik- und Zeichenprogramm – das auf dem Mac extrem gut ankommt (54,99€) – zur WWDC hoffen.
Auf Apples letzter Entwicklerkonferenz bekam Affinity Photo für das iPad die große Bühne und zählt für mich inzwischen zu den „Must-have“-Apps auf Apples Tablet.
Apple today announced it signed an agreement to acquire Texture, the digital magazine subscription service by Next Issue Media LLC, which gives users unlimited access to their favorite titles for one monthly subscription fee.
Texture brings over 200 of the world’s best magazines to life, providing an easy way for users to read high-quality stories and entire issues of their favorite titles. With Texture, users enjoy the magazines they know and love, while discovering new content that fits their passions and interests.
Texture wird gerne als das „Netflix für Zeitschriften” bezeichnet. Für den Flatrate-Preis von 10 US-Dollar im Monat bekommt man (über einen US-iTunes-Account) Zugriff auf National Geographic, das Rolling Stone Magazin, The Atlantic, The New Yorker, TIME, Wired und 200 (mehr oder weniger namenhafte) Publikationen.
Als Kind, das noch vor dem Internet aufwuchs und damals einen Großteil seiner News aus Print-Publikationen bezog, faszinieren (mich) solche Bundles. Das Angebot scheint viel zu preiswert; der Umfang ist viel zu groß. Und trotzdem bin ich kein Abonnent.
Allem voran wirft das Überangebot an Unterhaltung und Informationen ein wirkliches (Zeit-)Problem auf. Ich könnte ohne Probleme alle 24 Stunden an einem Tag mit App-Store-Spielen für ein paar Euro, Reddit, Twitter, meinem RSS-Reader und (mittelmäßig-)guten Netflix-Shows füllen.
Andererseits aber funktioniert mein bevorzugtes Themenfeld – das ich grob als „Technik” umschreibe – nur sehr eingeschränkt in Form von Zeitschriften und Magazinen. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber alles was unter „Technik-News“ fällt, erreicht dich als Interessent aus wirklich jeder Ecke des Internets. Magazine oder Zeitungen braucht es dafür heute nicht mehr.
Ohne eine Einschätzung oder einen Zusammenhang, ohne eine individuelle Meinung oder eine persönliche Bewertung, ist die eigentliche Nachricht nämlich nichts mehr wert. Es braucht keinen Journalisten eine Pressemitteilung umzuformulieren; es braucht auch keine 24-Stunden-News-Networks. Typische Nachrichten-Ticker, die Informationen nicht auf eine fundierte Art anreichern, sind schon lange irrelevant.
Andererseits besteht geradezu ein Durst nach detailliert ausgearbeiteten Features, Hintergrundberichten und tiefgreifenden Interviews. Wenn John Oliver eine 25-Minuten-Einführung in Cryptocurrencies auf HBO raushaut, die nicht nur humorvoll, sondern allem voran exzellent recherchiert und komprimiert ist, klicken dieses Video zurecht über drei Millionen Zuschauer.
Wenn Ian Parker ein 17.000-Wörter-Porträt über Jonathan Ive für ‚The New Yorker‘ schreibt („The Shape of Things to Come“), dann ist das drei Jahre nach seinem Release noch genauso relevant wie damals.
Klassisches Fernsehen (ohne On-Demand) und traditionelle Print-Magazine (vom Bahnhofskiosk) sind in ihrer Form für mich heutzutage nicht mehr von Belang. Allerdings steckt dort eine Arbeitsweise drin, ein oftmals sorgsamerer Umgang mit Informationen, den ich sehr schätze und im Netz häufig vermisse.
Es ist sicherlich nicht damit getan das Angebot von Texture in Apple News zu kippen. Wenn es jedoch gelingt einige der Qualitäten dieser Publikationen auf moderne Geräte zu holen und damit eine Alternative zu den Twitter- und Facebook-Timelines zu schaffen, die inzwischen viel zu dominant unseren Konsum von Nachrichten bestimmen, dann wäre schon viel gewonnen.
Mein neuer Arbeitsweg zum Büro ist ein kurzer Fußmarsch, der (von Tür zu Tür) im Schnitt 16 Minuten dauert. In dieser Woche habe ich diese „Outdoor Walks“ mit WorkOutDoors (3,49€) auf der Apple Watch aufgezeichnet.
WorkOutDoors läuft primär auf Apples Armbanduhr; die iPhone-App dient als eine Art „Backend“. Auf dem Telefon bekommt man eine visuelle Übersicht aller protokollierten Trainingsdaten, die sich automatisch in Apples Apps Aktivität und Health einschreiben. Sie bietet außerdem die Möglichkeit GPX-Routen hochzuladen, die man dann anhand der interaktiven Karte auf der Watch ablaufen kann – so wie das auch die Sportuhren von Garmin und Co. beherrschen. Und nicht zu vergessen: Die iPhone-App von WorkOutDoors kann Kartenausschnitte offline auf die Apple Watch laden.
Die so aufgezeichneten Trainingsdaten bestehen aber nicht nur aus der abgelaufenen beziehungsweise abgefahrenen Route, sondern beinhalten natürlich auch die Herzfrequenz (die je nach Streckenabschnitt und Belastung farblich unterschiedlich markiert wird), sowie die Trittfrequenz und Geschwindigkeit für Radfahrer.
Man muss jedoch kein Training anstoßen um eine Live-Karte auf der Watch anzuzeigen. Wer einfach nur wissen will welches Waldstück er gerade durchkreuzt oder welche Abzweigung ebenfalls zurück nach Hause führt, kann sich das vektorisierte Kartenmaterial, dass auf OpenStreetMap beruht, auch einfach nur anzeigen lassen.
Ich habe mit WorkOutDoors in den ersten Tagen bereits einige alternative (Wald-)Routen zum neuen Office gefunden. Das OpenStreetMap-Kartenmaterial war für mich als Fußgänger – abseits von Straßen und Innenstädten – weitaus hilfreicher als Apple Maps.
Bonus-Tipp: Um alle Häkchen aus einer (teilweise) abgehakten Checkbox-Liste flott zu entfernen, markiert ihr die komplette Liste und drückt zweimal auf das Häkchen-Symbol.
Auf einem iPad mit angeschlossener Tastatur – oder einem Mac – gibt es alternativ auch den Shortcut: ⇧ ⌘ U
Blickt man nur flüchtig auf alle iOS-Homescreens der letzten 10 Jahre, scheint sich wenig geändert zu haben. Das Gegenteil ist jedoch der Fall, wie ich in einer Doppelfolge veranschaulichen möchte (bevor Apple sich in diesem (oder eher im nächsten) Sommer entscheidet den Home-Bildschirm der iPhones komplett zu überarbeiten.
Hier die erste Minute der insgesamt 11-minütigen Episode:
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Alle Infos und die Möglichkeit dabei zu sein, findet ihr unter iPhoneBlog.one.
Episode #084 von Vector listet (in 14 Minuten) einige zentrale Schmerzpunkte von Siri auf und arbeitet damit entsprechend Apples Hausaufgaben heraus.
It won’t just be about not being competitive, it’ll be about not being relevant in the next generation of super accessible, super personal computers. If there’s anything that has dominated Apple’s history, it’s been their relentless drive to make evermore personal, evermore accessible computers.
Wie weit der Weg zu einem „super personal computer“ aber noch ist1, egal ob er auf das Zauberwort Alexa, Google oder Siri hört, schrieb zuletzt Joe Cieplinski zusammen:
Here’s what I really want out of a virtual assistant: Assistance. Not trivia questions. Not timers. Utility. It needs to actually make my life significantly easier.
Let me give you an example. And there’s no doubt in my mind this will be possible someday.
“Alexa, book me a flight for Peers Conf.”
If I had a human personal assistant, that’s all I’d need to say to get this task done. They would go straight to work, and I’d get on with my day. […]
Wake me up when Alexa can do anything remotely this complex, and I’ll start to worry about Apple “falling behind” in this space.
Praktisch, clever und in einem Design, das sich angenehm zurückhält, obwohl es eigentlich strahlt: Calzy 3 (universal; 2,29€) muntert bei trostlosen Taschenrechner-Tätigkeiten auf.
The 48-year-old Oscar winner [Spike Jonze] has directed a new four-minute short film for Apple’s HomePod speaker featuring yet another marquee collaborator—the English musician and dancer FKA twigs. The result is a stunning piece that’s charming, surreal, emotional, playful, theatrical and utterly compelling—one of the most remarkable ads of the year so far.