Chrono Trigger (Upgrade Ver.)

Square Enix hat sich keinerlei Mühe mit dem PC-Port gegeben, dafür aber die iOS-Version (universal; 10,99 ) mit einer Aktualisierung auf absehbare Zeit gerettet (nachdem der SNES-Klassiker lediglich sechs Mini-Updates in den letzten 7 Jahren bekam).

Ich habe die erste halbe Stunde angespielt und über die neue (manuelle) ‚Cloud Save‘-Funktion meine Spielzeit zwischen dem iPhone X, einem iPad Pro 10.5” sowie dem Apple TV aufgeteilt. Auf dem neusten iPhone wurde vergessen den „Home Indicator“ komplett auszublenden (er wird lediglich gedimmt). Die „updated Graphics“ aus diesem Updaten helfen vornehmlich der iPad-Version. Stichwort: Pixelpracht. Und auf dem Apple TV lässt sich dank Gamepad-Unterstützung nun auch dieses Meisterwerk nachholen.

Man mag lange über die „beste Version“ von Chrono Trigger diskutieren (viele Stimmen halten die DS-Version aus dem Jahr 2008 für die ultimative Ausführung). Ich bin lediglich froh, dass dieses Update den Verbleib von Chrono Trigger im App Store sicherstellt und damit einer gigantischen Zielgruppe weiter zugänglich ist.

Dropbox stellt Antrag auf Börsenzulassung

Dropbox, the leading cloud storage and collaboration platform, filed for a $500M IPO with Goldman Sachs leading the offering. The company will trade under the ticker “DBX” on the Nasdaq. Dropbox was founded in 2007 (originally named Evenflow) as an easy-to-use consumer cloud storage product — the company describes the founding based on the idea that “life would be a lot better if everyone could access their most important information anytime from any device.”

Dropbox IPO | S-1 Breakdown

Dropbox verzeichnet 500 Millionen registrierte Nutzer; nur 2.2-Prozent davon zahlen (im Durchschnitt 111,91 US-Dollar pro Jahr). Das ist bemerkenswert wenig, wenn wir das mit ebenfalls jungen Börsenbestrebungen wie denen von Spotify vergleichen (37-Prozent zahlende Nutzer) oder mit direkten Konkurrenten wie Box Inc. (17-Prozent zahlende Nutzer).

Dropbox größte Herausforderung ist der Wechsel vom Desktop zu den mobilen Geräten – speziell aus „Consumer“-Perspektive (30-Prozent von allen zahlenden Dropbox-Usern benutzen das Business- oder Enterprise-Produkt ). Für private Kunden fallen zunehmend weniger Daten an (man bedenke Musik- und Video-Streaming), beziehungsweise Dateien synchronisieren sich inzwischen direkt über Apps (Snap, Instagram, etc.).

Hinzu kommt: Google bietet allen Android-Nutzern eigene Speichertarife an – viele davon werbefinanziert (Google Photos, Google Docs, etc.). Und auf allen iPhones und iPads ist iCloud bereits vorinstalliert – für die komplette Sicherheitskopien man muss lediglich einen Schalter umlegen. Auf beiden Plattformen geschieht das Backup quasi von selbst (so wie es auch sein soll).

Die 500 Millionen Dropbox-Nutzer werden deshalb nicht zeitnah verschwinden, aber es ist auch nicht absehbar, dass sie beginnen für ihr Konto zu bezahlen.

iPad: E-Mails als Anhang weiterleiten

iOS 11 auf dem iPad kann E-Mails als dedizierten (Datei‑)Anhang weiterleiten (forward attachment) und nicht nur eingebunden weiterleiten (forward inline) wie das iPhone. Zu danken ist dafür dem neuen iOS-11-Multitasking, dass für diese Aktion wie folgt verläuft:

  • Starte einen neuen E-Mail-Entwurf
  • Wische diesen Entwurf an den unteren Bildschirmrand
  • Ziehe eine E-Mail aus dem Posteingang, wische den E-Mail-Entwurf mit einem zweiten Finger zurück ins Bild und lasse dort die weiterzuleitende E-Mail fallen

Zugegeben: Das ist eine Funktion, die kaum jemanden interessiert. Aber das macht es gleichzeitig auch so besonders – weil jemand in Cupertino es für wichtig genug erachtete, dieses Feature zu berücksichtigen.

Jason Snell erinnerte in Upgrade an die Entwicklung von Multitasking (Episode #181 ab 0:59:20), die mit Split View, Slide Over und Bild-im-Bild unter iOS 9 begann, sich unter iOS 10 nicht veränderte (und Gerüchten zufolge für einen späteren Release verschoben wurde) und dann mit iOS 11 ausgesprochen runderneuert wieder die Bühne betrat. Natürlich kann das Zufall sein – natürlich. Die gelungene Ausarbeitung kann aber auch dem zweijährige Entwicklungszeitraum geschuldet sein, den das Team dafür hatte (und anscheinend zukünftig bekommt).

Klar ist: Die Reichweite von iOS ist inzwischen so groß, dass selbst seltene Bugs und holprig programmierte Features eine so große Anzahl von Nutzern betreffen, das Apple sich keine systemweiten Funktionen oder großen Softwareänderungen mehr leisten kann, die nicht komplett durchgebraten sind.

Ex-Microsoftler Steven Sinofsky fasst Apples zukünftige Herausforderung in seinem „Apple’s Software “Problem” and “Fixing” it“-Tweetstorm verständlich zusammen:

END/ So to me on Apple, even as an outsider, I feel confident saying that this isn’t reactionary/crisis or a response to externalities. Importantly it isn’t a massive pivot/“student body left”. It’s a methodical and predictable evolution of an extremely robust and proven system.

Klebeknete reinigt Kopfhörer

Ich picke Klebeknete um Kopfhörer zu säubern“ – mein Haushaltstip für die Reinigung der AirPods. Wie man den Schmutz vom Ladecase entfernt, wissen wir bereits.

Auf Amazon findet man Blu Tack (Affiliate-Link) oder alternativ die Klebeknete von tesa (Affiliate-Link) oder UHU (Affiliate-Link) um „Ohrenzeug“ aus den Einkerbungen zu „napfen“.

Das nächste Modell der AirPods darf auch aus Perspektive der Reinigung super-gerne wasserdicht sein.

#092 – das Foldio und Foldio360 von OrangeMonkie

Das Foldio und das Foldio360 kennt ihr aus zwei meiner Dezember-Videos. Die Hardware, mit der ihr Produkte ins bestmögliche Licht rückt, wäre jedoch nichts ohne die dazugehörige Software. Deshalb liegt der Fokus in dieser Episode auf der iPhone-App, die die hübschen 360°-Bilder eurer Actionfigursammlung erstellt oder Gegenstände fotografiert, die ihr auf EBay und Co. meistbietend loswerden wollt.

Hier das Intro der viereinhalbminütigen Episode:


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Slopestyle: Alto‘s Odyssey

Video

Alto‘s Adventure brauchte vor exakt (!) drei Jahren kein Review. Und auch Alto‘s Odyssey (universal; 5,49 ) braucht es heute nicht.

Ich spiele seit Montag. Ich kann euch versprechen: Das sind die teuersten 5,49 €, die ihr in dieser Woche ausgebt. Mehr Zeit steckt ihr in den nächsten Tagen in keinen Film, kein Buch und keine TV-Serie.

Der ‚Social Media Downloader‘ – ein iOS-Workflow der YouTube-Videos herunterlädt

Mit Apples Automatisierungswerkzeug (universal; Laden) und diesem Workflow (Link) lassen sich Bild-, Video- und Audiodateien von YouTube, Twitter, Instagram, Facebook und Tumblr aufs iPhone oder iPad herunterladen1 (bis 720p).

Der ‚Social Media Downloader‘ von @Wirexia9, @ia9a9sh und @AymanMohammad23 startet mit einem Link in der Zwischenablage oder lässt sich noch bequemer über das iOS-Share-Sheet aufrufen – direkt aus der YouTube-, Twitter- oder Instagram-App. Der Workflow überprüft obendrein eigenständig ob eine neuere Version von seinem mächtigen Skript verfügbar ist und bietet dann einen Link zum Download an.


  1. Es versteht sich hoffentlich von selbst die produzierten Inhalte anderer Personen respektvoll zu behandeln. 

#091 – HomePod

Dieses Video ist kein HomePod-Review. In den nächsten 9 Minuten fällt kein wertender Aspekt. Vielmehr geht es mir darum die Aufmerksamkeit auf ein paar bislang unterrepräsentierte Details zu lenken. Ausserdem geht es um Fragen, die ich vermehrt zum HomePod gehört habe – beziehungsweise Fragen, die ich mir selbst nach einer Woche mit Apples Lautsprecher stelle.

Hier die 50-Sekunden-Vorschau zur neunminütigen Episode:


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