Das Ferrite Recording Studio (universal; Laden) zeichnet seit Episode #001 die Voiceovers für meine wöchentlichen Videos auf. Nach knapp zweijähriger Nutzung schaue ich auf die Neuerungen der iOS-Software von Wooji Juice sowie insgesamt meinen Workflow – der beim Mikrofon beginnt, sich über den Schnitt streckt und seine Nachbearbeitung durch Auphonic erfährt.
Hier die 40-Sekunden-Vorschau zur fünfminütigen Episode:
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The missed opportunity was for Apple’s business partners, particularly newspaper and magazine companies, which Apple persuaded to turn themselves inside out to take advantage of the iPad. It turned out that Apple was leading those partners to a dead end. […]
I’m not saying News Corp. or Conde Nast, publisher of Vogue and GQ, would have been worth as much as Google if they hadn’t bought into the iPad hype. But they did lose precious time and money following Apple down the iPad rabbit hole when they could have focused on Facebook, internet video, smartphone apps, mobile websites, their own subscription products or other promising areas. Newspaper and magazine publishers no longer treat the iPad as a priority, if they devote resources to it at all.
Shira Ovide schreibt zum achtjährigen iPad-Geburtstag über die „verschwendete Zeit“ von Verlagshäusern, die versucht hatten ihre Magazine und Zeitungen auf dem Apple Tablet zu etablieren. Ihre These: „The iPhone maker took newspaper and magazine companies on a detour to a boondoggle.“ Steve Jobs hätte die Medienhäuser mit seiner Vision geblendet, dann aber „nur 7.5 Millionen iPads in den ersten Monaten verkauft“1 (während Smartphones durch die Decke gingen).
Ich habe keine Ahnung von welchem „teuren Umweg” Shira Ovide hier spricht. Hätten Publisher ihren Medienangeboten kein responsives Online-Layout spendieren sollen? Wäre es besser gewesen keine eigene App-Store-App zu bauen?
Im Bloomberg-Artikel fällt nicht ein einziges Mal das Wort „Newsstand” – womit man Apple theoretisch eine gewisse Mitschuld geben könnte. Eingeführt mit iOS 5; abgesägt mit iOS 9 war Newsstand rückblickend ein Experiment, das Apple zu großspurig verkauft hat. Trotzdem lag die Preisgestaltung und die optische Ausarbeitung der Inhalte alleine in Verlegerhand.
Nicht zu vergessen: Newsstand war nicht nur dem iPad vorbehalten, sondern fand sich vorinstalliert für sechs lange Jahre auch auf dem iPhone. Deshalb habe ich wirklich keine Ahnung wie man Apple hier vorwerfen kann „Verlagshäuser in eine Sackgasse geführt zu haben“.
Was Shira Ovide als „die ersten Monate“ bezeichnet sind denau genommen die zusammengezählten iPad-Verkaufszahlen von Q3 und Q4 im Jahr 2010. Genau 12 Monate nach Verkaufsstart standen 20 Millionen verkaufte iPads in Apples Geschäftsbüchern. ↩
Apple has shaken up its iOS software plans for 2018, delaying some features to next year in an effort to put more focus on addressing performance and quality issues, Axios has learned. […]
On the cutting board: Pushed into 2019 are a number of features including a refresh of the home screen and in-car user interfaces, improvements to core apps like mail and updates to the picture-taking, photo editing and sharing experiences.
Wer viel Text tippt, wertschätzt eine externe Tastatur für sein iPad – so geht es zumindest mir. Der zu fühlende Tastenanschlag und die Möglichkeit flink zwischen Wörtern und Absätzen seinen Curser zu platzieren (ohne dabei die Hände anzuheben), empfindet keine Display-Tastatur nach. Ein externes iPad-Keyboard bleibt für mich deshalb ein Muss.
Als jemand der täglich viele Wörter auf ein Display bringt, habe ich über die Jahre drei externe Tastaturlösungen gefunden, auf die ich dieses Thema reduzieren kann. Es gibt zwar unzählige Bluetooth-Tastaturen, die alle funktionieren und sich teilweise sogar speziell fürs iPad anbieten – von Logitech über Kanex bis Brydge– aber für mich beschränkt sich die generelle Wahl derzeit auf diese drei Produkte.
Apples Smart Keyboard
Apples Smart Keyboard ist (zu) teuer, aber auch die beste Lösung für die meisten Personen – speziell seit es die Apple Tastatur für das 10,5” + 12,9” iPad Pro gibt (das Smart Keyboard fürs 9,7” iPad Pro ist im direkten Vergleich ein wenig arg gestaucht). Sie ist federleicht, sie muss dank Smart Connector nie separat aufgeladen oder gekoppelt werden und sie lässt sich in einen zweiten Neigungswinkel – eine Art „Movie-Mode“ – (um-)klappen.
Das Smart Keyboard ist nicht hochoffiziell wasserfest, aber ohne Spalten zwischen den Tasten, rümpft es nur unbekümmert die Nase wenn (Wasser-)Gläser umfallen. Das gewebte Material – das Apple offiziell als „wassserdichte Schicht“ bezeichnet, lässt sich easy abwaschen und zeigt bei mir keinerlei Abnutzungserscheinungen.
Es ist die Kombination aus dem 10,5” iPad Pro plus Smart Keyboard, die ich grundsätzlich bei mir trage.
Magic Keyboard + Canopy
Aber vielleicht besitzt ihr schon ein Magic Keyboard? Die Chancen stehen sicherlich nicht schlecht wenn man auf die iMac-Verkäufe der letzten Jahre schaut und bedenkt das Apple ihr „Wireless Keyboard“ bereits seit über 14 Jahren anbietet.
Relevant fürs iPad ist aber nur das aktuellste Magic Keyboard (119Euro), dass im Jahr 2015 zusammen mit der Magic Mouse 2 und dem Magic Trackpad 2 erschien. Nur diese Version ist kompatibel mit dem Canopy ($40) von Studio Neat – eine Transporthülle für die Tastatur, die obendrein eine Aufstellmöglichkeit für das Apple Tablet bietet.
Die Vorteile liegen auf der Hand: Das Magic Keyboard ist eine ganze Ecke breiter als das Smart Keyboard fürs 10,5” iPad Pro, kann sich über Bluetooth auch mit Macs und anderen iOS-Geräten verbinden und ist ziemlich zukunftssicher.
Das Magic Keyboard lädt sich über Lightning auf. Als iPad-Nutzer hat man ein solches Kabel zur Hand. Leider besitzt es keine „Easy-Switch-Tasten” um beispielsweise drei Geräte einzuprogrammieren, zwischen denen man per Bluetooth auf Knopfdruck wechselt.
DAS Keyboard + USB-Lightning-Adapter
Enthusiasten schwören auf ihre mechanischen Keyboards – ich zähle mich dazu. Die Haptik ist bezaubernd. Diese Tastaturen sind zwar nur begrenzt mobil, aber bei gewöhnlicher Schreibtischarbeit hat man Platz für ein solches Setup.
Das größte Problem um eine USB-Tastatur über den „Lightning auf USB Kamera-Adapter“ an ein iPad anzustecken, ist der fehlende Stand fürs Tablet und die Stromversorgung für die Tastatur. Mein (älteres) DAS Keyboard kommt ohne externen Strom aus wenn ich es am iPad anschließe – eine von mir getestete SteelSeries Apex-Tastatur brauchte aber zwingend einen USB-Hub mit externer Stromversorgung.
Mittlerweile gibt es auch mechanische Tastaturen, die sich über Bluetooth verbinden – das Lofree beispielsweise. Ich habe aber keine Ahnung wie gut die funktionieren.
Strich drunter.
Es sollte nicht übersehen werden, dass sich alle von mir hier vorgeschlagenen Tastatur-Lösungen mit einem einzigen Handgriff vom iPad lösen lassen. Keins der Keyboard klammert sich dauerhaft ans Tablet. Und obwohl ich ständig in die Tasten haue, gibt es unterhalb des Tages viele Situationen, in denen ich die Tastatur abnehmen will – zum Lesen oder Surfen beispielsweise.
Wenn ihr nur eine Information aus diesem Artikel mitnehmt, dann lasst es exakt diese sein: Externe Tastaturen für Touch-Tablets sind super (für mich sogar dringend erforderlich), aber eine Möglichkeit die Tastatur in Sekundenschnelle wieder abzunehmen, ist unverzichtbar.
Everyone in the industry should know that „channel checks“ of Apple suppliers offer largely worthless data. But every January, Japan’s Nikkei newspaper unloads a report suggesting that Apple is scrambling to slash production of its newest iPhone because of disappointing sales. Every year that report has been false, and every year the tech media falls for it.
Bereits 2017 schrieb Nikkei über iPhone-7-Verkäufe, die „more sluggishly than expected“ verliefen. Bereits 2016 berichtete Nikkei über das „piled up at retailers” iPhone 6s und 6s Plus. Bereits im Januar 2013 berichtete Nikkei über „weak demand“ für das iPhone 5.
Aber ich bin mir sicher: Die diesjährige „slower-than-expected“ Voraussage für das iPhone X und dessen Schlussfolgerungen treffen den Nagel auf den Kopf!
Sensitive information about the location and staffing of military bases and spy outposts around the world has been revealed by a fitness tracking company.
The details were released by Strava in a data visualisation map that shows all the activity tracked by users of its app, which allows people to record their exercise and share it with others.
Metadaten – also Daten, die Informationen über Merkmale anderer Daten enthalten – bleiben ein Problem. Mich würde es zwar wirklich wundern, wenn der Datensatz von Strava tatsächlich Militärbasen ins Rampenlicht gezerrt hat, die im betroffenen Personenkreis gänzlich unbekannt waren (Gibt es wirklich keine Richtlinie, die GPS-Tracker-Apps (!) in diesen Situationen und Regionen verbietet?1), aber das Beispiel zeigt wie unvorhersehbar die Konsequenzen sind, die die Erhebung von Daten mitbringt.
Nun speist sich Stravas Datenbank über viele unterschiedliche Geräte – primär aber aus den Apps für iPhone und Android. Und deshalb lässt sich diese Diskussion auf die Höhe der Betriebssysteme hieven, durch die diese Daten zwangsläufig laufen.
Seitdem Tim Cook öffentlich für mehr Datenschutz und Privatsphäre trommelt, stehen Apples Services besonders in der Kritik. Die iCloud-Fotomediathek, Siri und iMessage tun sich schwerer gegen vergleichbare Angebote von Amazon, Google und Facebook, weil sie nicht serverseitig Bilderdatenbanken auswerten, die Siri-Sprachkommandos keiner individuellen Apple ID zuordnen und Nachrichten komplett Ende-zu-Ende verschlüsseln (PDF-Link).
Natürlich ist das nur ein einzelner Aspekt, und es ist ohnehin keine Entschuldigung wenn Apples Onlinedienste nicht mindestens gleichwertig gut funktionieren. Trotzdem unterscheidet sich Apples datensparsamere Herangehensweise grundlegend von seinen Mitbewerbern. Und ich bleibe davon überzeugt, dass der Umgang mit persönlichen Daten für viele Kunden zunehmend wichtiger wird. Stravas Heatmap und das was sich daraus ablesen lässt, ist im Umfang wesentlich überschaubarer als viele andere der größeren „Datenskandale“ aus den letzten Jahren. Es ist gleichzeitig aber auch einfacher zu kapieren – es lässt sich hübsch bebildern (!), und das kann bei diesen Diskussionen entscheidend sein.
Spannend wird’s natürlich, wenn man Daten der öffentlichen Laufstrecken mit den nicht öffentlichen Personendaten aus der Strava-Datenbank verknüpfen könnte. ↩
Nicht jede Firma kann sich eine eigene IT-Stelle leisten. Jamf Now ist eine cloud-basierte Geräteverwaltung für iPhones, iPads und den Mac, mit der sich kleine und mittelständische Unternehmen selbst verwalten können.
Und ich spreche hier nicht nur über neugegründete Firmen; insbesondere Betriebe aus der Generation meiner Eltern benutzen heutzutage oft die modernsten Geräte, verzichten aber auf eine Administration, die vertrauliche Unternehmensdaten schützt.
Dabei ist es so einfach einen Pool an Apple-Geräten abzusichern. Maßgeschneiderte Konfigurationsprofile lassen sich kabellos weitergeben. Schließt sich ein neuer Mitarbeiter eurem Team an, schickt man ihm ganz einfach einen Weblink. Klickt er diesen Link an und wählt einen voreingestellten ‚Blueprint‘ aus, ist sein Telefon automatisch in die firmeninterne Verwaltung aufgenommen.
Mit Jamf Now spart man sich die Kosten einer komplexen IT-Einrichtung, genießt aber gleichzeitig alle Vorteile, die eine moderne Geräteverhaltung mitbringt.
Jamf Now lässt sich unkompliziert und kostenlos ausprobieren. Drei Geräte kann man sogar dauerhaft (!) gratis betreiben. Jedes weitere iPhone, iPad oder ein Mac kosten lediglich 2 US-Dollar im Monat.
Vielen Dank an das gesamte Team von Jamf Now für die Unterstützung als Sponsor von iPhoneBlog.de in dieser Woche.
Face Maker (2,29€) projiziert bewegte GIPHY GIFs auf euer Mienenspiel. Das ist albern; und das ist lustig. Es demonstriert aber allem voran wie erschwinglich computererzeugte Effekte geworden sind und wie viel Kreativität dieser preiswerte Zugang ermöglicht (Zugegeben: Niemand hätte vor 10 Jahren die Produktion von GIFs auf Gesichtszüge in Auftrag gegeben…aber das ist ‚beside the point’).
Es ist schwer vorstellbar, dass Augmented Reality inzwischen in den Händen „von hunderten Millionen iPhone- und iPad-Anwendern” liegt. Ich bin tatsächlich gespannt auf die Neuerungen in ARKit 1.5 (virtuelle Objekte auf vertikalen Flächen, 50 Prozent höhere Auflösung, Autofokus, etc.), obwohl ich für mich bisher nur wenige sinnvolle AR-Apps gefunden habe.