#520 – Bookmark-Backups

Wahrscheinlich übertreibe ich meine Lesezeichen-Pflege … und trotzdem stellen diese Links eine Arbeitsgrundlage dar. Ich referenziere daraus häufig; ich schlage ständig in meiner URL-Bibliothek nach.

Das rechtfertigt meine Übertreibung.

Hier das Intro der Episode:

mood.camera: „Double exposure inspiration“

This screenshot displays the double exposure blending mode interface within the Mono 1600-U camera application.

Double exposures require a different approach to composition, as you need to think about two frames and how they’ll interact. Unlike using a photo editor to blend images, you’re limited to the environment immediately around you, which might not always have exactly what you need. But, like most limitations, that can lead to more creative and unexpected photos.

mood.camera/double-exposure-inspiration

Handarbeit: Die gelinkte Inspirationsseite ist ein fantastischer Einstieg in das kreative Potenzial der Doppelbelichtung in mood.camera.

„A blast from the past“ – BitCam

Einige der interessantesten Kamera-Apps entstehen in den Héliographe Studios. BitCam stieß erst vor 10 Monaten zu ihrem Portfolio und geht ursprünglich auf die Iconfactory zurück, die sich zu ihrem 20-jährigen Bestehen damit selbst beschenkte.

Drei Smartphones nebeneinander, die jeweils die Kamera-App BitCam zeigen. Jeder Bildschirm präsentiert einen anderen Retro-Filter mit Pixel- oder Raster-Effekten auf einem Selfie einer Person mit Brille, ergänzt durch Bedienelemente wie Regler für Pixelgröße und Kontrast.

I see many fewer artificially aged or worn pictures these days, and the range of filters has expanded into a greater array of interesting photographic effects. The Iconfactory’s new BitCam, a nostalgic dithered camera app, would at first seem to be another filter and just a gimmick. It accurately reproduces the look and feel of a 1984-style Macintosh app down to using a similar dithering algorithm to what Bill Atkinson baked into the graphics-primitive QuickDraw system that drove the graphical user interface and drawing programs—and that’s now also baked into iOS.

Macworld | Glenn Fleishman (2016)

Zugegeben: Nach dem initialen Start tat sich bei BitCam wenig. Ich hege nun die Hoffnung, dass unter neuer Schirmherrschaft künftig nur noch der Look von gestern bleibt.

Kalenderwoche 34: von Rasenmähern und Servern

Zeug aus KW34, das ich gelesen, geschaut, gehört und genossen habe:

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Serialbox – dein Leben, gezeichnet als Comic

In den 90er-Jahren liebte ich Comix Zone – ein Mega-Drive-Spiel, in dem ein Comiczeichner durch sein eigenes Bilderbuch hüpfte.

Ein Smartphone-Bildschirm zeigt die Benutzeroberfläche einer Fototagebuch-App im Comic-Stil. Sie zeigt das Datum vom 23. August 2026 und den Standort Helsinki sowie eine Sammlung illustrierter Bilder, die Szenen aus einem Einkaufszentrum und eine Person mit Baseballkappe darstellen.

Serialbox hält euren Alltag in einem ähnlichen Look fest. Knipst Momente, die dann automatisch in typischen Panels arrangiert werden – wahlweise mit eigener Eingabe von Ort, Zeit und Text.

Patentiert und ohne AI: Dieser Fotofilter verzeiht unvorteilhafte Perspektiven und fehlendes Make-up. Es ist eine abstrakte Dokumentation eures Alltags, eines Ausflugs oder einer Reise.

Die Bildkästchen lassen sich kinderleicht verschieben; den Bildausschnitt und die Wahl des Formats nehmt ihr wahlweise auch in die eigene Hand.

Diese Leichtfüßigkeit macht Serialbox von Tinrocket so charmant. Ihr steckt nur so viel Zeit rein, wie ihr wollt, aber immer entsteht eine Minigeschichte und Erinnerung.

„Analogue 1.5: Pro Capture Mode“

Ausnahmen bestätigen sicherlich die Regel, aber dem Google Play Store fehlt gegenüber iOS die große Auswahl an Drittkamera-Apps.

Eine dieser Apps ist etwa Analogue.

Drei Smartphone-Bildschirme zeigen eine Kamera-App, Metadaten zu einem Foto und ein Porträtfoto. Der linke Bildschirm zeigt eine Kamera-App, die ein tragbares Retro-Spielgerät aufnimmt. Der mittlere Bildschirm zeigt technische Kameraeinstellungen, Informationen zum Filmprofil und einen Kartenausschnitt. Der rechte Bildschirm zeigt ein Porträt einer Person mit Brille und Kappe innerhalb einer Galerie-App.

That made me ask a different question: could Apple Log continue to drive the preview while the photo itself was captured another way?

The combination of Apple Log and RAW felt like the dream. Apple Log could preserve the accurate, finished preview that makes Analogue enjoyable to shoot with, while RAW could provide the full frame, detail and flexibility that the final photo deserves.

analoguecapture.com/blog/

Ich erwähne es, weil im aktuellen Vergecast diese beiden Feststellungen über die Aufgabe einer Smartphone-Kamera gefallen sind.

Smartphone cameras are not, they’re not artistic cameras. They’re information transfer cameras. […]

Yeah. I mean, I would slightly disagree with the information transfer aspect of the camera. I think it’s a huge component of what a smartphone camera needs to do. I think the bigger thing is they can never fail to take a photo, right?

Pixel 11 gets in on the digicam trend

Und genau deshalb ist ein Ökosystem mit einer breiten Auswahl an Software so wichtig. Erst damit wird aus einer Kamera, die Informationen übermittelt und immer ein erkennbares Bild produzieren muss, ein kreatives Medium.

Tipp: eine Remote-Desktop-Rundschau

YouTube

Dies sind alle relevanten Links und Apps zum Video: Screens 5 + „Jump to Jump Desktop“ + Astropad Workbench + Mirage sowie Episode #502 und #513.

#519 – Schreibanwendungen für iPhone, iPad sowie den Mac

Wer nicht viel tippt, der tut das auch in jedem dahergelaufenen Word Text-Editor. Doch wer tippt dieser Tage nicht viel?

Software-Snob hin oder her: In einer Schreibumgebung muss man sich wohlfühlen.