Metapho editiert Foto-Metadaten

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Metapho (universal; kostenlos) ist seit über einem Jahr mein Lieblings-Metadaten-Viewer für iPhone-Fotos. Seit Oktober editiert die App, die ich fast ausschließlich über das iOS-Freigabe-Menü starte, auch Ortsdaten (Version 1.2).

Für alle Fotos in meiner iCloud-Mediathek, die nicht aus der iPhone-Kamera stammen und diese Exif-Daten vermissen, ist die Software ein praktischer Helfer um solche Informationen nachzutragen. Mit der heute veröffentlichten Version 2.0 kann man dies nun für mehrere Bilder in einem Schwung tun („Batch Operation“).

Der In-App-Kauf, der diese und noch diverse andere Funktionen freischaltet (Metadaten temporär entfernen, Aufnahmedatum ändern, etc.) kostet 3 Euro. Zwei Daumen hoch!

Parce One [Sponsor]

Parce One, der erste WLAN Smart Plug für Apple HomeKit in Europa, ist in den nächsten 7 Tagen mein ‚Sponsor der Woche‘ und ein perfektes Vorfreude-Produkt für die anstehende WWDC.

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Schon jetzt ist nämlich klar: Siri wird im Mittelpunkt von Apples Entwicklerkonferenz in der nächsten Woche stehen. Parce One, der intelligente Zwischenstecker für jede Steckdose, der den Energieverbrauch angeschlossener Geräte überwacht und Sprachbefehle von Siri entgegennimmt, trifft damit präzise den Zeitgeist.

„Hey Siri, schalte das Licht an.” Die schlaue Steckdose vom Startup aus München mit offizieller HomeKit-Lizenz besitzt dank WLAN eine große Reichweite und zuverlässige Internetverbindung. Obendrein steuert Parce One eingesteckte Elektrogeräte nach Uhrzeit oder Anwesenheit automatisch. Mithilfe von Siri und einer detaillierten Aufschlüsselung für den Energieverbrauch verbundener Geräte wird ein analoges Haus im Handumdrehen smarter.

Parce One entstand aus einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne. Der Stecker besitzt ein auffällig schlankes Gehäuse und eine clevere App in deutscher Sprache.

Vielen Dank ans gesamte Team von Parce für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche.

„Mark Gurman spills Apple’s Secrets“

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The Jay & Farhad Show

Mark ‚Scoop‘ Gurman, zwischen seinem Jobwechsel von 9to5mac zu Bloomberg, klappert mit Farhad Manjoo (New York Times) das bevorstehende WWDC-Programm ab (Software-only, vier OS-Updates, ein Re-Design für Apple Music, Siri für den Mac und mit iOS-Drittanbieter-Schnittstelle, eventuell Freunden Geld per iMessage schicken, etc.), bestätigt das neue MacBook Pro mit OLED-Touchscreen-Leiste im Herbst und spricht über die nächsten zwei iPhone-Generationen.

Das (für mich) interessanteste Gesprächssegment betrifft den bevorstehenden Wechsel für den iPhone-Produktzyklus. Bisher war’s so, dass wir die größten technischen Fortschritte jeweils in der ‚S-Generation‘ sahen (obwohl von außen ein neues Gehäusedesign oft als der größere Sprung empfunden wurde). Die Grenzen sind auch deshalb unscharf, weil Smartphones in kürzester Zeit und in allen Bereichen ruckartig besser wurden.

Um dem „Mein altes iPhone ist noch gut genug“-Dilemma und einer ausbleibenden Begeisterung für „neue Technik im alten Gehäuse“ entgegenzutreten, spricht Gurman das ‚iPhone Upgrade Program‘ an. Er nennt es eine der „größten Ankündigungen in den letzten Jahren“. Zurecht: Wenn das Programm greift (und das ist noch komplett offen), kürzt das nicht nur die übliche Laufzeit bis zum nächsten Neugerät von 24 auf 12 Monate, sondern erarbeitet für Apple gleichzeitig mehr Unabhängigkeit gegenüber den Mobilfunkanbietern.

Abgefilmt: ScreenFlow 6

1.5 Jahre nach ScreenFlow 5 erschien vorgestern Version 6. Zeitlich perfekt, weil ich damit am gestrigen Donnerstag gleich die heutige Episode von iPhoneBlog one (#006 – Parallels Access) aufnehmen konnte.

Trotz der wachsenden Auswahl an Screenrecording-Apps, Screenflick, Camtasia, Capto und nicht zu vergessen das direkt beigelegte QuickTime, filme ich weiterhin alle Mac- und iOS-Bildschirme über ScreenFlow ab. Ich kann mit keinem fundierten Vergleich zu den Mitbewerbern dienen, sondern lediglich zu Protokoll geben, dass ScreenFlow für mich sehr zuverlässig funktioniert.

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Version 6 erfindet sich keinesfalls neu, sondern legt der generellen Weiterentwicklung eher ein paar nette Features bei. Den Export ins ProRes-Format nehme ich beispielsweise dankend an. Videoschnipsel mit diesem Videocodec mag mein Final Cut.

Ab sofort kann man seine Screencasts schon im Vorfeld auf bestimmte Teilbereiche des Bildschirms oder individuelle Fenster beschränken. Das spart mir den Beschnitt im Anschluss.

Ein Blick auf (die kostenlose Testversion von) ScreenFlow lohnt sich, wenn ihr damit auch schneidet – beispielsweise Promofilme für App-Store-Apps, Skype-Video-Interviews oder Schulungen, die ihr gebt. ScreenFlow erfasst nicht nur alles was auf dem Bildschirm passiert, sondern bleibt auch eine vollwertige Schnittsoftware.

Telestream, die Firma hinter ScreenFlow, veranschlagt einen Upgrade-Preis von rund 30 Euro für Kunden, die irgendeine vorangegangene Version besitzen. Ohne Rabatt kostet ScreenFlow rund 110 Euro.

Um den Upgrade-Discount auch an alle Bestandskunden der Mac-App-Store-Version durchzustecken, lässt sich die Software dort ebenfalls für 35 Euro (MAS-Link) erwerben. Es versteht sich von selbst, dass auch Neukunden dort genauso zugreifen können.

#006 – Parallels Access

Parallels Access (universal; kostenlos) gibt euch (Fern-)Zugriff auf einen PC oder Mac – direkt vom iPad oder iPhone aus.

The business of GIFs: Then and now

Video

Die passende ‚Reply All‘-Podcast-Folge ist noch besser als das Video.

Ich bin sehr gespannt ob die Giphy-Geschäftsidee zündet (oder ob jemand anders die Idee übernimmt und neu verpackt).

Sicher ist: Werbung sucht sich ihren Weg. Nur die Art und Weise wie man wirbt, ändert sich gerade fundamental.

But that business model is increasingly coming under threat, with one in five smartphone users, or almost 420 million people worldwide, blocking advertising when browsing the web on cellphones. That represents a 90 percent annual increase, according to a new report from PageFair, a start-up that helps to recoup some of this lost advertising revenue, and Priori Data, a company that tracks smartphone applications.

Rise of Ad-Blocking Software Threatens Online Revenue

Das iPhone SE

Das iPhone SE ist wie ‚Sex mit der (oder dem) Ex‘: Man weiß, was man bekommt. Man weiß, dass dieses Tête-à-Tête nicht für länger bestimmt ist, aber für den Moment fühlt es sich verdammt gut an…

Okay…okay, Alex.

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Dieser Artikel sollte sich eigentlich ganz von alleine schreiben. Wer ein iPhone 5(s) besitzt, kennt auch das SE. Neue Technik im alten Gehäuse, oder?

Denkste.

After spending a couple of days looking at the SE, what has become clear is that this is not your typical Apple release. There are relatively few new parts, but that hardly means there is no innovation. As is the genius of Apple and its fearless leader, Mr. Cook, it is the combination of all the right parts that make a successful product. Taking the old and the new, and finding just the right, cost-effective balance, is no easy feat.

Apple iPhone SE Teardown

So stelle ich mir eine fundierte Hardware-Analyse vor.

Das Chipworks-Team beschreibt wie Apple neue und alte Bauteile mischt. Das SE ist ein Aufgebot an Komponenten, die wir schon im iPhone 5s, iPhone 6 und iPhone 6s gesehen haben. Recycling wäre dafür eine zu negative Beschreibung. Vielmehr ist es eine Zusammenstellung aus Bauteilen, die es ermöglicht Apples Qualitätshöhe zu erklimmen, die (selbst gesetzte) Marge einzufahren und trotzdem den Verkaufspreis bereits zum Start deutlich zu drücken. Das SE ist das erste iPhone, das direkt günstiger zu haben ist.

Viele dieser alten bekannten Komponenten, so wie das Mikrofon oder die Stromversorgung, dürften seinen Kunden völlig egal sein. Wie viele Käufer wissen, dass Apple den brandneuen (wesentlich schnelleren) SSD-Speicher verbaut, lässt sich wahrscheinlich im Kopf zusammenzählen. Trotzdem ist es ein Upgrade, das heimlich die Produktqualität nach oben schraubt und jeder bemerkt. Auch wenn viele Kunden nicht genau den Finger darauf legen können: Wenn Apps schneller installieren oder flotter Daten wegschreiben, hebt das insgesamt die Produktqualität. So schlägt das SE in einigen Tests nicht nur das iPhone 6s (und läuft dabei zwei Stunden länger), sondern in ausgewählten Disziplinen auch Samsungs diesjähriges Flaggschiff.

Der neue Komponenten-Mix wirft die Frage auf, ob Apple sich hier sogar einen Spielraum erarbeitet hat, der es erlaubt das SE (oder ein nachfolgendes Modell) zukünftiger sogar noch günstiger anzubieten?

Das soll hier und heute zwar nicht das Thema sein, aber der Blick in die Zukunft, den das SE mit seinem kleinen Bildschirm und seinem günstigeren Einstiegspreis einläutet, ist für mich einer der interessantesten Aspekte am Frühjahrs-Telefon.

„It’s a classic.“

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Alle sprechen zuerst über den Bildschirm, den kleinen 4-Zoll-Bildschirm. Ich bin mir jedoch sicher: Wer sich für dieses Telefon interessiert, wägt ebenso alle anderen Design-Unterschiede gegenüber der 6er-Serie ab – bewusst oder unbewusst. Das SE kommt beispielsweise ohne Kamerahügel aus. Der Standby-Knopf an der Stirnseite ist besser positioniert. Die Rundungen sind griffiger und immer wieder war von dem langsameren Touch-ID-Button zu lesen, der weniger häufig – aus Versehen – den Bildschirm entsperrt.

Zwei Dinge dazu:

  • Ich habe mich mittlerweile nicht nur an den Kamerahügel gewöhnt, sondern mich mit ihm angefreundet. Er gibt dem 6(s) eine Orientierung wenn man danach in der (Hosen-)Tasche fummelt. Mit der seitlichen Position der Standby-Taste im 6(s) werde ich dagegen auch nach 1,5 Jahren nicht warm. Mir passiert es zu regelmäßig, dass ich beim Umgreifen gleichzeitig Volume+ drücke und damit das Kommando an die Standby-Taste unterdrücke. Das SE, das ich mit nur einer Hand komplett umgreife (um dann mit dem Zeigefinger direkt auf dem Standby-Knopf zu landen), fühlt sich sofort vertraut an.
  • Touch ID im iPhone 6s, die zweite (bedeutend schnellere) Generation des Fingerabdrucksensors, ist ein Feature, das man leicht für gegeben ansieht. An die flinke Entsperrung muss man sich gewöhnen, danach will man aber nicht mehr zurück. So etwas wie einen ‚zu schnellen Login‘ gibt es nicht. Find’ ich.

Die gesamte Verarbeitungsqualität ist umwerfend. Das geschulte Auge weiß, dass das hier kein 7000er-Aluminum-Gehäuse ist, wie es im 6s zum Einsatz kommt. Mit der kompakten Größe ist dieser Unterschied aber deutlich schwieriger zu fühlen.

Ich liebe die gedrungene Bauart. Die Knöpfe sind klicki und die Ecken kantig. Für mich besitzt das SE – respektive das iPhone 5(s) – das bislang beste iPhone-Design seit 2007.

Das Sondermodell

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Wie viele hochwertige (!) Android-Smartphones kennt ihr, die heute noch neu in der 4-Zoll-Größe erscheinen?

Apple wettet mit dem SE auf bestehende iPhone-Kunden, die von einem 5(s) upgraden und nimmt außerdem Neukunden ins Visier. Eine seiner zugeteilten Aufgaben ist es, Kunden ins Ökosystem zu ziehen. Kunden, die – so wie die letzten Jahre gezeigt haben – danach nicht mehr auf ein anderes Betriebssystem wechseln (und obendrein vielleicht noch eine Watch, ein iPad oder einen Mac kaufen).

Das SE ist Apples Bestrebung mehr Android-Kunden zu gewinnen. Die derzeitige Situation ist nämlich ein wenig festgefahren: Android-Telefone stoßen kaum in den Premium-Markt (600 Euro+) vor; iPhones bekommen keinen Fuß in die Tür der Mittelklasse-Smartphones (ab 300 Euro).

Bereits das iPhone 5c trat diesen Versuch an, verkaufte sich dabei vernünftig, scheiterte aber (auf ganzer Linie) an seiner zugeteilten Aufgabe:

Ben Thompson has rightly pointed out that part of the problem with the iPhone 5c was that it marked the buyer as having bought the “budget phone”. The SE eliminates this issue by looking like a former top-of-the-line phone. It’s cooler, after all, to be driving a five-year old BMW than a brand new Toyota. But in tech, that only gets you so far. Old is old. You’re going to look behind the times carrying around a phone that appears several years old, even in Brooklyn.

iPhone SE: The Long-Term Outlook

Mein Gefühl sagt: Das derzeitige SE ist für eine Laufzeit von zwei Jahren bestimmt – ohne Speedbump-Update. Hält die Nachfrage bis ins nächste Jahr an, hat diese Smartphone-Nische bei Apple gute Zukunftsaussichten.

Das SE kommt in den bekannten Lackierungen Silber, Gold, Space Grau und Roségold. Mich wundert, dass Apple sich hier nicht pompöser ausgetobt hat. Nach Weiß und Schwarz, den Farben des iPhone 5 und 5s, hebt sich das SE zwar ab, erreicht aber nicht die (allseits beliebte) Farbvielfalt eines 5c.

Drück mich. Drück mich aber nicht zu fest.

Ich vermisse 3D-Touch. iOS 9 setzt die neue Interaktionsebene zwar noch sehr beschränkt und uneinheitlich um, trotzdem ertappe ich mich regelmäßig dabei App-Icons oder Links auf dem SE kräftig zu drücken – drücken zu wollen.

Ohne 3D-Touch vermisst das SE heute noch nicht viel, könnte sich aber mit den nächsten zwei iOS-Versionen über das fehlende Feature ärgern. Ich hege nämlich die große Hoffnung, das 3D-Touch seinem begrenzten ‚Peek & Pop‘-Alter bald entspringt.

Apropos ärgern: Warum das SE die rückseitige 6s-Kamera (inklusive 4K-Videos) bekommt, aber bei der alten Front-Knipse mit 1.2 Megapixel bleibt (das iPhone 6s verzeichnet 5 Megapixel und 720p-HD-Video), will ich nicht verstehen.

I’m a small small phone in a big big world.

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Exakt zwei Monate trage ich nun das SE mit mir herum. Zwei sehr aufschlussreiche Monate, die für mich unterstreichen warum iOS auf 4.7- beziehungsweise 5.5-Zoll einfach besser funktioniert.

Ich telefoniere wenig nie und ich bin nicht viel unterwegs – zwei Merkmale, die das SE wahrlich meistert. Ich lese, schreibe und schaue jedoch konstant auf dem iPhone. Für mich stellt der größere Bildschirm damit den besseren Kompromiss da.

So handlich, griffig und kompakt sich das SE anfühlt, so groß ist leider auch der Unterschied zum 6s-Plus-Display. Alles fühlt sich gedrängt an. Nur dreieinhalb Tweets passen auf eine Tweetbot-Bildschirmseite. Auf der geschrumpften Tastatur vertippe ich mich regelmäßig. Nach zwei Monaten schließe ich fehlende Übung aus.

Kurzum: Mit 5.5-Zoll fühle ich mich produktiver. 4-Zoll wirken im direkten Vergleich ein wenig verspielt.

Having said that…

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Die wenigsten 6- und 6s-Kunden stehen überhaupt vor dem hier aufgeworfenen Vergleich. Im Durchschnitt wird alle zwei bis drei Jahre ein neues iPhone gekauft und nicht bereits nach 1,5 Jahren. Wer nie auf das große 6(s) gewechselt ist, vermisst daher weder den großen Bildschirm noch 3D-Touch. Für jemanden mit iPhone 4(s) oder 5(s) ist das SE ein schlicht fantastisches Upgrade (Apple Pay, Kamera, A9-Prozessor, etc.).

Unterm Strich steht: Apple baut das beste 4-Zoll-Smartphone. Diese Größe muss man mögen, sie definiert dieses iPhone. Ich persönlich bleibe bis Herbst beim iPhone 6s Plus.

Amazon Prime: das „Physical-Digital-Hybrid-Membership-Program“

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„Warum Amazon Studios?“, fragte Walt Mossberg gestern Jeff Bezos. Seine Antwort: Amazon zählt akribisch mit wer über die kostenlose Prime-Probephase zum Abo-Kunden wird und im Anschluss daran jährlich für den Dienst zahlt. ‚Prime Video‘ verschiebt diese Statistik signifikant (41:00). So signifikant, das Amazon seinen Videostreaming-Dienst seit April sogar als „stand-alone option“ anbietet.

Bezos sieht die TV-Eigenproduktionen, querfinanziert über ihre anderen Geschäftszweige, als ein potenzielles Standbein des Unternehmens in der Zukunft (56:00), und verhandelt wahrscheinlich auch deshalb mit Apple über die Konditionen einer Amazon-Video-App auf dem Apple TV besonders hartnäckig (1:15:00).

We sell Roku, we sell Xbox, we sell PlayStation. We’re happy to sell competitive products on Amazon and we do it all day. We sell Nest thermostats. When we sell those devices, we want our Prime Video player to be on the device and we want it to be on the device with acceptable business terms. We can always get the player on the device, the question is whether you can get it on with acceptable business terms. And if you can’t, we don’t want to sell it to our customers because they’re going to be buying it thinking you can watch Prime Video and then they’re going to be disappointed and then they’re going to return it.

Wenn Kunden ihr TV-Abo von HBO, Netflix und Co. über deren Apple-TV-Apps abschließen, nimmt sich Apple davon angeblich 15-Prozent. Ich würde wetten, Amazon ist maximal bereit 0-Prozent zu zahlen.

Und solange der neue Apple TV keine signifikanten Verkaufszahlen vorweisen kann, wird wohl auch nicht weiterverhandelt.