„We want a more perfect product.“

Samsung erlegte sich im März selbst eine Smartwatch-Pause auf. Zur IFA im September geht es weiter, wie das gestrige Galaxy Unpacked 2015 verriet.

Samsung erlegte sich im März selbst eine Smartwatch-Pause auf. Zur IFA im September geht es weiter, wie das gestrige Galaxy Unpacked 2015 verriet.
HTC verspielte in nur vier Jahren sein Smartphone-Geschäft.
In fall of 2011, things couldn’t have looked better for HTC. It had the second-largest North American smartphone market share, according to Gartner, just one percentage point shy of Apple’s iPhone. In fact, on the strength of its Evo line, HTC sold one out of every three Android phones in the region, and one in five smartphones of any kind.
Less than four years later, HTC barely registers. Its North American market share clocked in at 3.5 percent in the first quarter of this year, according to Gartner, good enough only for seventh overall. The worldwide picture is even more grim; HTC has only 2 percent of the global smartphone market.
Ein derartiger Absturz lässt sich selten an nur einem einzigen Problem festmachen. Ein Hoffnungsschimmer waren für mich in den letzten Jahren die konkurrenzfähigen ‚One‘-Modelle. Alle andere HTC-Telefone waren beliebig austauschbar; finanziell kaum tragfähig und ohne Image.
HTC has trouble making a profit. That’s because it doesn’t have any sort of advantage. And it doesn’t have any sort of advantage because it fragmented its resources, for years. It probably did that because it didn’t have an identity. […]
It took HTC until 2012 — that’s five years after Apple had announced the iPhone — to focus its R&D on a flagship device, the HTC “One”. But it was a false focus. “One” products were, ironically, many. And HTC kept fragmenting its R&D by continuing to launch mid-tier and low-tier smartphones.
Anstelle jedoch das iPhone-Handbuch zu kopieren, das sich a) zu einem strengen Produktzyklus rät, b) pro Jahr maximal zwei neue Telefone in den Fokus zieht und c) dafür gleichbleibende Preise empfiehlt, flutete HTC mit einem Dutzend nicht zu unterscheidenden Telefonen verschiedene Mobilfunkmärkte. Die Wikipedia-Seite zeigt die Misere auf.
Selbst den Kauf eines aktuellen One M9, HTCs unmissverständlich positioniertes Flaggschiff, verdirbt man nun den lukrativen Early Adaptern mit einem ‚Plus‘-Modell. Seit Mitte April lässt sich das One M9 kaufen. Das One M9 Plus war zu diesem Zeitpunkt offiziell nur für den chinesischen Markt angekündigt. Das Versprechen, dieses signifikant aufgebohrte Modell (Fingerscanner, bessere Bildschirmauflösung, schnellerer Prozessor, Duo-Kamera, etc.) nicht in den europäischen Verkauf zu bringen, bricht man zwei Monate später.
Apple hat es bislang einmal gewagt den jährlichen Rhythmus zu missachten. Das iPad 4 erschien bereits 7.5 Monate nach dem iPad 3. Technisch war das Upgrade, dass die Kompromisse des ersten iPads mit Retina-Bildschirm ausbügelte, nachvollziehbar. Das PR-Feuerwerk war in diesem Jahr trotzdem dunkel überschattet.
Wie gesagt: HTCs Probleme sind vielschichtig; die hier herausgegriffene Panne in einer komplexen Fehlerkette wahrscheinlich nur eine Randnotiz. Trotzdem will es mir nicht einleuchten wie man bei seinem wichtigsten Smartphone-Modell die vermeintlich aufgeschlossenste, informierteste und vielleicht sogar treuste Erstkäuferschaft so vor den Kopf stoßen kann.

Nokia kaufte Navteq im Jahr 2008 für 5.7 Milliarden Euro und verkaufte nun den daraus entstandenen Kartendienst HERE für 2.8 Milliarden Euro an BMW, Daimler und Audi.
Die Finnen steckten (natürlich) nicht nur initial Geld in ‚die Vermessung der Welt‘, sondern ließen eigene (Kamera‑)Autos durch die Welt fahren, bezogen Daten von lizenzierten Navigationssystemen und schlossen Verträge mit Transportunternehmen wie FedEx, die dafür ihre Flotte aus Lieferfahrzeugen mit Sensoren bestücken. Die Kosten um den Status quo von einem Kartendienst zu pflegen, konstant auszubauen sowie optisch und technisch attraktiv zu halten, sind enorm.
In December 2012 I posted an analysis on the the cost of maps. It showed that maintaining maps requires an investment of between $1 billion and $2 billion/yr. With the addition of new features such as 3-D mapping, transit maps and thousands of new cities, the cost is likely to have increased. $2 billion/yr is probably the norm today.
Mit Start-up-Transportunternehmen wie Uber und dem Ausblick auf fahrerlose Autos ändert sich die Bedeutung für detailliertes Kartenmaterial. Vor ein paar Jahren war es nur schick irgendwo hin zu navigieren. Heute sind Karten eine Plattform, dessen Kontrolle unverzichtbar ist. Deshalb hat Apple seinen eigenen Kartendienst.
„This is a fundamental enabling technology how cars work. They become fundamentally important. They become like oil for how cars work. […] Maps are kind of the page rank for the real world“
Benedict Evans | a16z Podcast: „A Copernican Update … In Tech, the Smartphone Is the Center“
Apple kann sich einen Kartendienst leisten, weil es ihre Geräte aufwertet; Google kann es sich leisten, weil sie darüber Werbung verkaufen. Aber was genau ist das Geschäftsmodell der Autobauer? 2000 Euro Infotainment-Systeme? Karten-Updates auf DVD für 600 Euro kauft dafür heute keiner mehr.
Die Kontrolle will man nicht aufgeben, schon klar, aber wer gibt zukünftig Geld ‚für ein Navi‘ aus, das heute bereits kostenlos und in besserer Qualität auf jedem Smartphone läuft?

One month after unveiling its new streaming-music service, Apple has locked in 11 million trial members, company executives told USA TODAY. of the 11 million, 2 million have opted for the more lucrative family plan at $14.99.
Marco della Cava | „Apple Music hooks 11 million trial members“
11 Millionen1 Apple-Music-Testabos repräsentieren lediglich 2-Prozent der 520 Millionen aktiven iPhones. Hält Apple nach den drei kostenlosen Probemonaten nur die Hälfte dieser Interessenten als zahlende Kunden, bedeutet das bereits Platz 3 hinter Spotify (20 Millionen) und Deezer (6 Millionen)2.
Die Chancen dafür stehen gut. Das notwendige Update für Apple Music auf iOS 8.4 ist laut Mixpanel erst auf 58-Prozent der Geräte installiert. Mit Ausnahme von T-Mobile in den USA ist Apple Music bislang noch in keinem Mobilfunker-Tarif integriert, der den Datenverbrauch fürs Streaming von unterwegs beinhaltet. (Offline‑)Werbekampagnen liefen erst in der letzten Woche an. Apples Android-App erwartet ihre Veröffentlichung noch im Herbst und am regelrecht abschreckenden Registierungsprozess kann man selbst nachbessern.

➝ Video
Es ist nicht (nur) die Hardware, sondern insbesondere die Software, die das iPhone zu einer der besten Kameras macht. Angefangen beim Bildprozessor (Image Signal Processor), den Apple erst seit dem iPhone 4S selbst designt und damals in den A5-Prozessor integrierte. Er ermöglichte Gesichtserkennung, eine schnelle Startzeit für das erste Bild von knapp einer Sekunde sowie einen ernstzunehmenden Autofokus.
Rückblickend war es der Sprung vom iPhone 4 auf das 4S, der Apples Ambitionen für die Kamera im Telefon deutlich machte.
Zur Software gehört außerdem die Kamera-App, an die in puncto simpler Bedienung keine DSLR oder Kompaktkamera heranreicht, sowie die iCloud-Fotomediathek, die seit April bei mir ‚rock solid‘ läuft.
Im Werbesprech klingt all das dann so:
„Every day millions of amazing photos and videos are shot with iPhone. That’s because the iPhone makes it easy for everyone to shoot amazing photos and video.“

Sources familiar with Apple’s plans tell BuzzFeed News the company intends to hold a special event the week of September 7th, with Wednesday the 9th being the most likely date. September 9th is the same day on which Apple held this event last year.
Like Apple fall events past, this one too will focus on the company’s next-generation iPhones which are expected to arrive at market with a pressure-sensitive Force Touch display, an improved camera system, and a significantly faster more and power efficient wireless chip. Sources say Apple executives are likely to show off the company’s latest iPads as well, though that 12.9-inch “iPad Pro” seems to be a wildcard, still. […]
Oh, one more thing: Apple TV.
John Paczkowski | „Apple’s Fall iPhone Event To Be Held Sept. 9“
150 Millionen iPhone 6 und 6 Plus fanden bislang (geschätzt) den Weg von der Produktionsstraße über den Ladentresen. Es ist an der Zeit, eine neue Runde zu starten.

„The belief was that we were always just one weird feature away from the thing taking off,“ says the same employee. Throughout the next couple years, Google improved its video hangout service and added smart, algorithmic photo-editing and search features, the latter of which earned plenty of praise, but did little to improve the overall reputation of Google+.
Seth Fiegerman | „Inside the failure of Google+, a very expensive attempt to unseat Facebook“
Wie hart Google+ tatsächlich an die Wand fuhr, lässt sich an den mobilen Apps erkennen. Die Software war gleich von Beginn an gut und trotzdem zog das Interesse nicht. Während Facebook 18 Monate für eine iPad-Anpassung brauchte, hat Google mit Hangouts und Fotos konstant nachgelegt („iPhone zuerst, Andoid in ein paar Wochen„), ohne jedoch zählbar Punkte gegen das Zuckerberg-Netzwerk einzufahren.
Rückblickend ist Steven Levys „Inside Google+ – How the search giant plans to go social“ einen Re-Instapaper wert.
No one expects an instant success. But even if this week’s launch evokes snark or yawns, Google will keep at it. Google+ is not a product like Buzz or Wave where the company’s leaders can chalk off a failure to laudable ambition and then move on. “We’re in this for the long run,” says Ben-Yair. “This isn’t like an experiment. We’re betting on this, so if obstacles arise, we’ll adapt.”
“I don’t really see what Google’s alternative is,” says Smarr. “People are going to be a fundamental layer of the internet. There’s no going back.”
WebdesignerNews.com verschenkt 17 Schriften und möchte, dass es jeder mitbekommt.
Die Auswahl der Schriftarten reicht von geschwungen bis geometrisch; von modern minimalistisch bis traditionell. Es sind einige sehr abgefahrene Designs dabei. Richtig eingesetzt, sind es definitiv Hingucker.
Erst letzte Woche konnte ich die Schriftart ‚Waterlily‘ aus diesem Bundle benutzen. Wir haben Dankeschön-Postkarten an die Familie, den Kreis der Verwandten und Freunde verschickt, die uns mit Babygeschenken bedachten.
Der Download verlangt nicht mehr als eine E-Mail-Adresse und verschickt alle 17 Fonts – teilweise in unterschiedlichen Schnitten – als eine gesammelte Zip-Datei.
Vielen Dank an WebdesignerNews.com für die abermalige Unterstützung als ‚Sponsor der Woche‘ hier im iPhoneBlog.