Brian McCullough fasste kürzlich noch einmal die alte Namenstreitigkeit zwischen Apple und Cisco über die Bezeichnung iPhone zusammen. Leider fehlen weiterhin die Details des ursprünglichen Deals, bei dem beide Firmen die Marke weiter benutzen dürfen.
It turns out that almost exactly 9 years before Steve Jobs spoke those words and introduced the world to the iPhone, there was another 3-in-1 device that was introduced to the world, and it just so happened that that device was also known as an iPhone.
But the company that brought the “first” iPhone to market, all the way back in 1998, was called InfoGear, not Apple.
Apple verhandelte drei Jahre später noch einmal mit Cisco über die Markenbezeichnung iOS. Diesmal fragte man aber vorher, und Steve Jobs verzichtete auf einen Anruf am Valentinsabend.
Je nachdem wo ich im Garten dem Kind hinterherrenne, schwankt mein WiFi-Empfang zwischen gut, schlecht bis nicht existent. Um sich den Ärger von nicht ladenden Webseiten zu ersparen, knipse ich das WiFi-Signal am iPhone komplett aus. Daran denke ich meistens aber erst nachdem ich mehrere Sekunden erzürnt auf eine Verbindung gewartet habe.
iOS 9 plant mir diesen Ärger zukünftig zu ersparen.
So if your iPhone thinks it’s on Wi-Fi, but the TCP connection setup attempt is not succeeding, then very rapidly, it will initiate a second parallel connection over cellular data. Now, it won’t kill the Wi-Fi connection. It won’t give up on it. It will let that one continue to run in parallel and if that one completes first, that’s great. You have a connection over Wi-Fi.
But if it doesn’t, and the cellular connection completes first, then that’s the connection your application will get with a delay so short, the user won’t notice anything odd.
„iOS druckt PDFs“ titelte ich im Jahr 2011. Mit der Einführung von AirPrint schmuggelten sich Apps wie Save2PDF oder Print to PDF in den iOS-Druckdialog und ermöglichten systemweit Webseiten, E-Mails oder Notizen als PDF abzuspeichern. Apple untersagte das bunte Treiben, das in den Zeiten von iOS 4.2 ohnehin nur zehn Minuten im Hintergrund lief und anschließend erforderte die Apps mit dem virtuellen Druckertreiber erneut zu öffnen.
Seitdem drucken Apps ihre PDFs innerhalb der eigenen vier Software-Wände. iOS 9 ändert das.
In iOS 9, however, it’s not squirreled away under the printer options—rather, it’s included in the Share sheet as “Save PDF to iBooks.” (So it would seem third-party apps would need to implement Apple’s standard Share sheet to get access to it.)
Zugriff erfolgt über das Standard-Sharing-Menü (dt. die Freigabeoptionen), bei dem ein PDF den Weg in Apples vorinstallierte iBooks-App findet. So lassen sich schon jetzt Webseiten, Notizen und Photos in ein PDF umwandeln.
Apple Mail fehlen (zu meinem Unverständnis) weiterhin das ‚App-Erweiterungen‘ (mit Ausnahme von empfangenen Anhängen) und damit nun auch die Möglichkeit eine Text-E-Mail als PDF zu sichern. Das ist nur eine von mehreren Funktionen, die App-Alternativen wie Spark von Haus aus mitbringen.
Mit iOS 9 bekommt Apples Mail-App immerhin die von OS X bekannten Markup-Möglichkeiten für angehängte PDF. So kritzelt man beispielsweise handschriftliche Kommentare oder seine Unterschrift auf einen „hinzugefügten Anhang“.
Empfangene Attachments lassen sich auf iCloud-Drive (➞ Einstellungen ➞ iCloud ➞ iCloud Drive) abspeichern und an andere Apps übergeben. Gut. Ein Blogartikel, den man als PDF zu iBooks sendet, verschickt man von dort aber ausschließlich per E-Mail und öffnet ihn nicht in anderen Apps. Weniger gut.
iOS 9 ist noch lange nicht fertig, aber ein ‚Save PDF to iCloud Drive‘, anstelle von ‚Save PDF to iBooks‘, erscheint mir die generell wünschenswertere Option.
Insbesondere aktuelle Klassiker möchte ich auf meinen kurzen Videotouren1 nicht vergessen. Instapaper (kostenlos; universal; App-Store-Link) ist ein solcher Kandidat. Ihm gehören die nächsten vier Minuten.
Bevor Apple im letzten Jahr die Übernahme von Beats bestätigte, verplapperte sich Rapper und Schauspieler Tyrese Gibson gemeinsam mit Dr. Dre in einem Party-Video. Zusammen mit der Kopfhörer-Marke und dem Streamingdienst sicherte sich Apple zugleich ‚Jimmy und Dre‘ – zwei Namen, die durch ihre Kontakte einen signifikanten Anteil am Drei-Milliarden-Dollar-Deal tragen.
Mit Apple Music rückt Apple noch näher an die eigentlichen Künstler. Mit Beats 1 leistet sich Apple einen eigenen Radiosender auf dem Gast-Shows von Drake, Dr. Dre, St. Vincent, Disclosure, Queens of the Stone Age’s Josh Homme, Jaden Smith, Elton John und Pharrell laufen.
Auch die drei DJs selbst, Julie Adenuga, Zane Lowe und Ebro Darden, sind Stars in ihrer Szene – echte Charaktere. Ab nächsten Dienstag gestalten sie täglich ein kostenfreies ‚Rund um die Uhr‘-Programm, das weltweit auf jedem iPhone und iPad zu hören ist. Und ich bin mir sicher, mehr Radioköpfe werden nicht lange auf sich warten lassen.
Mittlerweile bin ich ernsthaft gespannt auf Beats 1 und kann diese beiden Profile über Julie Adenuga und Zane Lowe zur Einstimmung empfehlen.
[…] in comparison to her L.A. and NY counterparts, Adenuga is a relative unknown. In London, she’s recognized as the voice of beloved pirate-turned-legit station Rinse FM’s afternoon show for the last two years, bringing the newest and weirdest music to the city’s primetime broadcasting. But in worldwide terms, it’s amazing to see Apple backing Adenuga alongside Lowe and Ebro—she’s got around 5,000 Twitter followers to match their respective 655,000 and 106,000, and if she ever pops up on YouTube for a cheeky interview, the comment section gets overwhelmed with people falling over themselves to talk about how much she resembles her big brothers, grime MCs Skepta and JME
Compared with the mild-mannered corporate executives who usually represent Apple in public, Mr. Lowe is a new kind of animal for the company. A motormouth both on and off the air, he is an irrepressible advocate for the music he chooses to promote. And like that of the legendary BBC announcer John Peel before him, his endorsement carries major weight: Among the artists Mr. Lowe got behind early are Adele, Ed Sheeran and the Arctic Monkeys.
Seit Dienstag ist Apples Deal mit den Indielabels für Apple Music bekannt. Die New York Times will nun von den ausgehandelten Preisen für die heftig diskutierst Testphase wissen:
For each song that is streamed free, Apple will pay 0.2 cent for the use of recordings, a rate that music executives said was roughly comparable to the free tiers from services like Spotify. This rate does not include a smaller payment for songwriting rights that goes to music publishers; Apple is still negotiating with many publishers over those terms, several publishing companies confirmed on Wednesday.
According to the music executives, these rates would apply to all labels.
Neil Cybartüberschlägt, dass Apple in der dreimonatigen Probephase für 500 abgespielte Songs – zirka 25 Stunden Musik, einen US-Dollar zahlt.
Beim ganzen Taylor-Swift-Drama ist nicht aus den Augen zu verlieren, dass das alles nur Vorgeplänkel ist. Der Musikdienst, und damit auch die große Hoffnung für die Musikindustrie, steht und fällt mit dauerhaften Abonnenten.
Zwei Randnotizen, die aber zeigen mit welchen Mitteln sich Streamingdienste versuchen voneinander abzusetzen: Die erste exklusive ‚Only on Apple Music‘-Single stammt von Pharrell Williams; das erste Interview auf Beats 1 führt Zane Lowe mit Eminem.
Jede Analogie hat ihre Stärken und Schwächen, so auch diese hier von Charles Arthur:
Adblocking is the modern speeding. Somewhere, we know it’s probably not right. But when we’re doing it, we have lots of good reasons why it’s fine to speed. I’m in a hurry; nobody gets hurt by my exceeding the 70mph limit (the UK’s motorway upper limit) by 10mph or so; I’m a better driver than the speed limit was designed for (everyone rates themselves above average at driving); those other people are doing it too; people who don’t do it don’t get any benefit I can see. Unless you get caught or have an accident – both amazingly rare, compared to the number of people who do it – it’s a victimless crime.
Es bleibt ein lesenswerter Beitrag. Insbesondere unter den Vorzeichen von iOS 9 mit seinen Möglichkeiten der „Inhalts-Blocker“.
Am Desktop ist das Thema gegessen. Jeder der will und davon hörte (wisst ihr noch, die Anti-Adblocker-Kampagne ‚Made in Germany‘), hat bereits eine entsprechende Browsererweiterung installiert. Aus dem Play Store für Android wirft Google immer mal wieder Kandidaten raus. Nur unter iOS gabs mit Ausnahme von Drittbrowsern (und der Reader-Ansicht) schlicht keinen alltagstauglichen Ad-Filter.
Zum Release von iOS 9 im Herbst dürfte das Thema schon alleine durch die App-Store-Charts allgegenwärtig werden. Mir erscheint kein Szenario realistisch in dem nicht mehrere Adblocker die App-Store-Bestenliste temporär übernehmen.
Außerdem: „…they are so easy to make“ (ab Minute 37:00) und aus technischer Perspektive nicht einmal zu kritisieren, da diese Programme lediglich Listen mit Regeln aufstellen, aber keinen Zugriff auf die Nutzerdaten oder das Surfverhalten bekommen.
Safari App Extension Content Blockers can’t see URLs of the pages or other resources the user has requested, because they only define rules of what Safari should block. WebKit also does not record which blocking rules have been executed on specific URLs.
Hinzu kommt: ‚Content Blocker‘ funktionieren auch im Safari View Controller – „The Future of Web Views“, die die heutigen Mini-Browser in App-Store-Apps ablösen werden.
Ist der iPhone- und iPad-Speicherplatz zu knapp für ein Betriebssystem-Update, kann Apple mit iOS 9 installierte Software vorübergehend löschen und sie anschließend wieder zurückspielen. Wie dabei alle Konfigurationen, Profile und Logins sowie In-App-Käufe oder Spielstände erhalten bleiben, die beim Löschen einer App-Store-Anwendung normalerweise verloren gehen, ist im Moment nicht bekannt. Es ist aber die mit Abstand spannendste Frage, weil ein solcher Prozess mit unzähligen Variablen jongliert.
Zum Beispiel: Führt Apple eine Liste mit ausgewählten Apps, die sich mit dieser Installationsroutine vertragen? Wahrscheinlich. Verlassen die persönlichen Konfigurationen, die erhalten bleiben (müssen!), das Gerät? Sicherlich nicht. Bekommt man die exakt gleiche App-Version oder die neuste Aktualisierung aus dem App Store? Wahrscheinlich lädt die Anwendung frisch aus dem Store – schlank, dank App Thinning. Hat ein derart radikaler Austausch, bei dem das komplette App-Gerüst gewechselt wird und Apple die Berechtigung bekommt Software eigenständig zu installieren, Auswirkungen auf die Sicherheit? Garantiert.
Mit iOS 9 schrumpft Apple generell das Over-the-Air-Update indem der Download nicht erst lädt und sich dann (speicherplatzhungrig) auf dem Gerät entpackt. Das beschleunigt nicht nur das Update-Verhalten von Nutzern (auf iOS 8 wechselten bislang 84-Prozent), sondern auch die Quote mit der Entwickler die Unterstützung von alten Betriebssystem-Versionen abdrehen.
Im Fokus (der Diskussion) all dieser Mühen stehen im Moment das iPhone 5c mit 8GB sowie die iPhones und iPads mit 16GB. Generell ist der Umbau aber eine Zukunftsinvestition. In zwei Jahren schimpfen wir über die knappe Bemessung von 64GB-Modellen. Der Bedarf an Speicherplatz wird immer höher sein als das Angebot.