iFlicks 2 (+ Video)

Software, die Videos umwandelt, gibt es wie Sand am Meer. Ein Rundum-Sorglos-Paket ist iFlicks 2 (18.99 €; MAS-Link), das gesteigerten Wert auf korrekte Metadaten legt und iTunes als zentralen Knotenpunkt für Videodateien respektiert, der es für iPhones und iPads (leider) immer noch ist.

Mehr Infos über die Software, die viel Arbeit ersparen kann, in den nächsten drei Videominuten1.

(Vimeo)


  1. Alle meine Eigenproduktionen sind bequem und sorgenfrei auch über einen Podcast-Feed zu beziehen (iTunes-Link). 

MightyDeals und Train Simple [Sponsor]

MightyDeals ist in dieser Woche mein Sponsor. Ihr aktuelles Highlight-Angebot: ein Trainingspaket für Adobe-Software von Train Simple.

IPhoneBlog de MightyDeals

Dafür ist jedoch Eile geboten: Der Deal für eine lebenslange Lizenz, die unbeschränkt Zugriff auf über 5000 Videokurse gibt, läuft nur noch die nächsten 3 Tage. Anstelle von 2500 US-Dollar zahlt ihr für die professionell produzierten Trainingsanleitungen derzeit nur 79 US-Dollar.

Das Angebot richtet sich an Web-Designer und Entwickler. Zu diesem günstigen Preis sind die von Adobe autorisierten Lehrstunden aber auch für alle interessant, die Photoshop, Illustrator, InDesign oder Lightroom einfach erstmal kennenlernen wollen.

Natürlich schaut ihr das gesamte Videoangebot nicht nur im Webbrowser, sondern auch auf einem iPhone oder iPad.

Vielen Dank an MightyDeals, die dieses Rabatt-Angebot von Train Simple – sowie viele andere mehr – auf die Beine stellen und das iPhoneBlog.de als Sponsor der Woche unterstützen.

DuckTales: Remastered ist ein Nostalgie-Angriff auf…mich – ein Kind der Achtziger.

IPhoneBlog de DuckTales

DuckTales: Remastered (9.99 €; universal; App-Store-Link) ist fantastisch – mit einem Controller. Nur mit einem Controller.

In 2.5 Stunden war ich durch – auf ‚Easy‘. Grafik und Sound entsprechen der Neuauflage des NES-Klassikers von Capcom, so wie er vor 600 Tagen bereits für PlayStation, Xbox und Wii U erschien.

Ich habe ernsthaft jede Minute genossen und freue mich das dieser Plattformer, den man gespielt haben muss, nun auch auf einem iPhone und iPad nachzuerleben ist (Video).

Jabra Sport Rox Wireless – kabellose Kopfhörer fürs Fitnesstraining.

Ich hätte erwartet, dass Apple zum Release seiner Watch auch einen kabellosen Kopfhörer vorstellt. Die Uhr wird explizit als Fitnessgerät verkauft, misst die Schrittlänge beim Joggen selbst ohne iPhone und kann eigenständig 2 GB Musik transportieren. Obendrein hat Apples Beats bereits entsprechende Klanggeber im Programm. Neue Kopfhörer-Modelle beschert uns Apple aber nicht – zumindest vorerst.

Egal. Die Uhr gab mir den Ansporn durch das Angebot verschiedener Kopfhörer-Hersteller für passendes Sportequipment zu wühlen. Ergebnis: Mit den ‚Jabra Sport Rox Wireless‘ (135 €; Affiliate-Link) habe ich ein grandioses Bluetooth-Accessoire gefunden.

IPhoneBlog de Jabra a

Die Reichweite der Bluetooth-Jabra ist offiziell mit 10 Metern angegeben. Diese Behauptung stimmt. Während eines Trainings sind die Geräte ohnehin nicht so weit von einander entfernt. Es gibt jedoch BT-Kopfhörer, die kämpfen selbst über kurze Distanzen bei starker Bewegung mit einer unterbrechungsfreien Wiedergabe. Die Jabra Sport Rox Wireless gehören nicht in diese Problemkategorie.

Kabellos ist die Batterielaufzeit von BT-Kopfhörern gewöhnlich stark begrenzt – so auch hier. Mit zirka fünf Stunden sollte eine Akkuladung zwar auch sehr sportliche Tage überstehen; für jede Benutzung außerhalb vom Training ist der Strombedarf allerdings knapp kalkuliert. Mit einem Blick auf die Miniatur-Bauweise verwundert das nicht. Die Jabra sich eindeutig Kopfhörer für den Sport.

Mit 22 Gramm wippen sie überraschend leicht im Ohr. Ich bin normalerweise sehr empfindlich bei allen Stöpseln, die sich nicht gleich mehrere Zentimeter in den Gehörgang schrauben. Apples Earpods beispielsweise halten sich keine fünf Schritte in meinen Ohren. Die Jabra sitzen dagegen toll. Sie bohren sich nicht unangenehm tief ins Ohr und halten im Zusammenspiel mit den kleinen Flügeln – liebevoll ‚EarWings‘ genannt, bombenfest.

Es liegen vier Gummiaufsätze (‚EarGels‘) und drei Varianten der ‚EarWings‘ bei. Viele Variationen musste ich nicht ausprobieren um für mich einen perfekten Sitz zu finden.

Eine Besonderheit ist die magnetische Rückseite, mit der sich der linke und rechte Ohrhörer aneinander klammern. So bildet sich eine Halsschlaufe, die nicht nur einem Verlust vorbeugt, sondern die Kopfhörer auch vom iPhone abmeldet.

Das spart in erster Linie Akku – selbst bei kleinen Pausen. Die Funktion wäre natürlich komplett nervig, wenn der Kopfhörer aus diesem Standby-Mode nur im Schneckentempo wieder aufwacht. Das tut er nicht. Bis ihre die Stöpsel erneut in den Ohren habt, ist er bereits wieder mit dem iPhone verbunden. Eine gesprochene Ansage (sowie eine grüne LED) informiert über die bestehende Bluetooth-Verbindung1.

Am kurzen Kabel befindet sich eine Fernbedienung, die durch eine Doppelbelegung ihrer drei Tasten erstaunlich viele Funktionen anbietet. So lassen sich beispielsweise Anrufe annehmen oder ablehnen, der Batteriestand erfragen und Musiktitel überspringen.

Wer sich auf Amazon umschaut, wird neben dem ‚Jabra Sport Rox Wireless‘ auch den ‚Jabra Rox Wireless‘ (78 €; Affiliate-Link) finden, die deutlich preiswerter ausfallen, sich aber nur marginal unterscheiden. Für fünfzig Euro weniger bekommt man nur die Ausführung in der Farbe Schwarz, keine leicht optimierten EarGels und EarWings, eine geringere Wasser- und Schmutz-Toleranz (IP54 gegenüber IP53) und muss auf das Jogging-Armband verzichten.

Ich habe nur die Sportausführung getestet, fühle mich aber mutig genug auch die Jabra Rox Wireless als günstigere Variante zu empfehlen.

IPhoneBlog de Jabra b

Im Alltag sind Bluetooth-Kopfhörer nicht mehr wegzudenken; beim Sport war ich bislang immer verkabelt. Die neue Bewegungsfreiheit gefällt. Richtig reizvoll werden die Sportkopfhörer von Jabra aber mit Blick auf die Apple Watch, die es mir dann erlaubt, ohne iPhone (und GPS) aber mit Musik zu joggen. Wenn ich genau das Ende April einige Male getan habe, komme ich auf diesen Artikel noch einmal zurück.


  1. Die Jabra können über Bluetooth oder NFC gleichzeitig mit mehreren Mobilgeräten verbunden sein. 

Kostenlos via Apple-Store-App: Rules!

IPhoneBlog de Rules

In Einstimmung auf die Apple Watch lässt sich das exzellente Rules! – hier besprochen, für die nächsten Tage unentgeltlich über die Apple-Store-App (kostenlos; universal; App-Store-Link) beziehen. Rules! gehört, wie man weiß, zur Software-Startaufstellung für Apples Uhr.

Ein erster Blick auf die Bedienungshilfen der Apple Watch

IPhoneBlog de Bedienungshilfen

There are two accessibility features of the Apple Watch that stand out to me: Extra Large Watch Face and Zoom. Regarding the Large Watch Face, it does what it says: shows the time in a ginormous font. It’s very well done, although for my needs, I’m confident that I can get by just as well with Large Dynamic Type. Overall, however, Large Watch Face will be great for those who need the clock to be extra big in order to read it. Likewise, the Zoom feature was helpful for me in identifying icons on the Home screen, as they’re a tad small at normal size. […]

The Apple Watch app is yet another one of those unintentional accessibility wins — it’s a great accessibility tool.

Steven Aquino | iMore.com

Kein Vorab-Review behandelte die exzellenten iOS-Bedienungshilfen, die auch Apple Watch hat. Genau genommen behandelte kein Vorab-Review die Apple-Watch-(Kompanion‑)-App.

„Google is close to making Android Wear work on the iPhone“

iPhoneBlog.de_Android_Wear

Foto: Maurizio Pesce (cc)

Some third-party developers have already hacked together a solution that makes Android Wear work on iOS. Another developer has discovered „iOS related code“ in Android 4.4 that he believes implies that Google has been working on iOS compatibility for Android Wear. Last October, Android Wear product manager Jeff Chang didn’t rule out the possibility that Google could be working on it, telling The Huffington Post that „We always want as many users as possible to enjoy our experience, so in terms of enabling more people to use Android Wear we’re very interested in making that happen.“

Dieter Bohn | The Verge

Das Timing dieser „exklusiven“ Story – am Vorabend der Apple-Watch-Vorbestellungen – mag Zufall sein. Oder auch nicht. Android Wear aber hat natürlich von Tag eins weg an iPhone-Nutzer gedacht. iPhone-Nutzer gehören zu Googles wichtigsten Kunden.

Das ‚Review Roundup‘ nach der ersten Testwoche

Reviews, die man bei Interesse lesen muss:

Time telling is where Apple Watch fares worst compared to traditional watches. That was inevitable. The primary purpose of traditional watches is telling time. Apple Watch is a general purpose computing device, for which telling time is an important, but not primary, use.

Up until now, it struck me as odd that the $10,000 Edition models came with the same bands4 as the entry-model $349/399 Sport watches. Having worn it, it now strikes me the other way around — that the $349/399 Sport watches are equipped with straps that can genuinely be described as luxurious, fluoroelastomer or not.

John Gruber

The watch is not life-changing. It is, however, excellent. Apple will sell millions of these devices, and many people will love and obsess over them. It is a wonderful component of a big ecosystem that the company has carefully built over many years. It is more seamless and simple than any of its counterparts in the marketplace. It is, without question, the best smartwatch in the world.

Joshua Topolsky | Bloomberg

Primarily around the notification and glance-able data experience, I saw a behavioral shift in how I used my iPhone. In many ways the Apple Watch untethered me from my iPhone the way the iPhone untethered me from my PC.

Ben Bajarin

Reviews, die man selbst bei Interesse nicht lesen muss:

Spiegel.de, The Independent, New York Times, Yahoo!, Cnet, The Telegraph, Re/code, USA Today, Men’s Journal und Style.com.

Reviews, die man bei Interesse querliest (oder sich die Video-Beilagen reinzieht):

The Verge, Mashable, The Wall Street Journal und The Wall Street Journal (Part II).

iPhoneBlog.de_Review_Roundup_Watch

Foto: Mashable

Fast alle Reviews führen vor Augen, dass noch niemand eine Idee hat wohin Apple Watch wächst. Der Testzeitraum war zu kurz um ernsthaft Aussagen über die sozialen Aspekte der Uhr zu machen.

Technisch wurde sie umfassend abgefeiert, keine Frage. Die Batterielaufzeit ist okay-ish; die App-(Fern‑)Ladezeiten dürften schneller sein und in puncto Push-Benachrichtigungen räumt man besser auf, sonst klingelt und brummt es konstant.

Die rein technischen Aspekte sind aber relativ. Die Software, so wie sie sich heute präsentiert, ist bis zum Sommer fünfmal nachkorrigiert, beschleunigt und umgekrempelt. Den Journalisten mit Vorab-Testmuster standen außerdem nur eine Handvoll Drittanbieter-Apps zur Verfügung.

Die Uhr ist so spannend, weil ihr zum Teil der Technik-Fokus fehlt. Gruber endet seinen Artikel auf der folgenden Note:

If you’re the only person you know with an Apple Watch, your timekeeping will still be precise, your activity tracking will still be accurate — but digital touch as a form of communication will be pointless.

Ich behaupte, die (zwischen‑)menschliche Perspektive blieb bis jetzt weitgehend ungetestet. Soweit ich die Reviews las (und ich habe versucht sie alle zu lesen), hat keiner der Tester_innen diese Funktionen mit seinen eigenen Kids oder seinem Partner ausprobiert. Kein Wunder: Apple verteilte die Uhr nicht im Doppelpack. Klar, die US-Journalisten tauschten sich untereinander aus. Intimität blieb dabei aber sicherlich auf der Strecke.

Um die Uhr ernsthaft einzuordnen, müssen wir sie selbst ausprobieren. Aus den Reviews nehme ich mit: Apple Watch ist meine Zeit und mein Geld wert.