Taschen und Hüllen sind das mit Abstand populärste iPhone-Zubehör. Deshalb kann man davon eigentlich nie zu viele Varianten besitzen. StilGut aus Berlin bietet handgefertigte Cases in unterschiedlichen Ausführungen – das ‚UltraSlim‘ mit Sichtfenster oder das Etui ‚Slim‘ in knalligen Farben. Da ausschließlich Naturleder zum Einsatz kommt, bleibt jede Ausführung elegant.
Die Tasche ‚Talis‘ ist beispielsweise aus Qualitäts-Rindsleder und bietet sich mit Fächern für Kredit- und Visitenkarten – neben ihrer Schutzfunktion – auch als Brieftasche an. Der Deckel klappt sich ähnlich einem Portemonnaie seitlich auf und richtet das iPhone für Videos und Filme in eine angewinkelte Breitbild-Position.
StilGut tischt eine breite Auswahl an unterschiedlichen Taschen auf, gibt auf alle Ausführungen eine zweijährige Qualitätsgarantie und überschreitet bei allen ihren Modellen für das iPhone 6 nie den Preisrahmen von 35Euro. Die meisten Hüllen sind sogar deutlich günstiger und sprechen mit einer hervorragenden Durchschnittsbewertung auf Amazon für sich selbst.
Den bislang coolsten Hack des diesjährigen 31C3 liefert starbug – selbst Kritiker aber auch Nutzer von Apples Touch ID, der aus einer Distanz Fingerkuppen abfotografiert und daraus den passenden Fingerabdruck rekonstruiert. Sein Vortrag ‚Ich sehe, also bin ich … Du‘, lässt sich hier ab Minute 00:17:00 nachschauen.
Genau wie mit hochauflösenden Fotos von klassischen Schlüsseln oder Displays, die sich während der Passworteingabe im Auge des Bespitzelten spiegeln, ist das natürlich alles eine Frage von Zeit und Aufwand, aber nichtsdestotrotz schlicht beeindruckend.
Unser Experiment Kind läuft jetzt schon seit 16 Monaten. Neben kurzen Nächten und unzähligen Mahlzeiten war das allem voran ganz viel Unterhaltung – angefangen beim Spielen im Schnee / in der Sandkiste, über das Kochen von Holzbuchstaben in der Mini-Kinderküche bis zur traditionellen Lego-Duplo-Architektur. Seitdem unser Sohn aufrecht sitzt, sind auch Bücher interessant. Das Umblättern von Buchseiten fasziniert.
Omas und Opas hier in Finnland haben den Kleinen dementsprechend begeistert mit Kinderbüchern eingedeckt. Inzwischen vergeht selten eine Woche in der wir keinen neuen Nachschub aus der Bibliothek holen. Unnötig zu erwähnen, dass dabei die Landessprache dominiert. Nur ab und an schleicht sich mal ein Bilderbuch mit englischen Untertiteln ein. Und da es meine Aufgabe ist mit ihm Deutsch zu sprechen, empfahl sich prompt das iPad mit seinem bunten Strauß aus mehrsprachiger Literatur.
Das iPad ist ein fantastisches Spielzeug (im weitesten Sinne) um günstig und zeitnah an Geschichten in unterschiedlichen Sprachen zu gelangen. Das iPad nimmt in Kombination mit dem App Store für dieses Kleinkindalter einen Platz ein, der bislang unbesetzt war. Kein Computer war jemals zuvor so zugänglich; nie so international. Dass, was Kinder seit 2010 haben (können), hatte bislang niemand zuvor. Richtig eingesetzt, öffnet diese Technologie Türen, die jeder Generation davor verschlossen waren.
Was mich begeistert, wird für unsere Kids selbstverständlich sein – Douglas Adams behält Recht. Daher spare ich mir ein noch längeres Intro1 und verweise auf diese 18 Apps, die uns in den ersten Monaten gemeinsam Spaß bereiteten.
Quietsch HD (3.59€; App-Store-Link) – hat eine nette Vorleser-Stimme und bildschirmfüllende Handzeichnungen, vermisst aber interaktive Elemente oder Minispiele.
Der kleine Eisbär (kostenlos; App-Store-Link) – ist ein Klassiker meiner Jugend und kommt mit einer der wohl besten Lizenz-Stimmen. Die ersten 6 Buchseiten sind zum Ausprobieren kostenlos.
Laura’s Star Bundle (8.99€; universal; App-Store-Link) – ist eine liebevolle Umsetzung; durchgehend interaktiv und mit vielen Kleinigkeiten, die sich anstoßen oder entdecken lassen. Alle Bücher aus dem Bundle werden hier im Haus geliebt und sind bereits einige Hundert Mal über den Bildschirm geflimmert.
Der Hase Paul und der Malwettbewerb (1.79€; universal; App-Store-Link) – verfügbar in Deutsch und Englisch. Wörter färben sich beim Vorlesen rot. So folgen ältere Kinder dem Text. Einzelne Wörter können auch angetippt werden um die Aussprache zu wiederholen. Mehrere Stimmen sprechen eine Geschichte, die nicht nur zu Ostern passt.
Luna – Das Supertalentier (2.69; universal; App-Store-Link) – besteht aus cleveren Spielen, die sehr umgangssprachlich eingesprochen wurden. Die Geschichte wird nicht in klassischer Buchform erzählt, sondern erstreckt sich eher als Point-and-Click-Abenteuer. Entwickler ist die Verlagsgruppe Bastei Lübbe, die sich auch für Lauras Stern verantwortlich zeigt.
Morgenland (2.99€; universal; App-Store-Link) – eine Wimmel-Welt von Ravensburger. Keine Geschichte, sondern Suchbild. Detailliert gezeichnet. Eigenwerbung für andere Apps ist versteckt und kann von Kindern deshalb nicht so einfach aufgerufen werden.
Even Monsters Are Shy (1.79€; App-Store-Link) + Even Monsters Get Sick (1.79€; App-Store-Link) laufen hier in Dauerrotation. Nur englischsprachig; gute Soundeffekte und großer Interaktionsspielraum plus Minispiele.
ham ham! (1.99€; App-Store-Link) – verfügbar in Deutsch und Englisch. Die Zusammenstellung umfasst eine Handvoll Minispiele ohne übergreifende Geschichte. Nett aufgezogen und mit kleinen Musikeinlagen. Ich persönlich kenne mittlerweile jeden Winkel von diesem Werk auswendig.
Conni macht das Seepferdchen (1.79€; App-Store-Link) – hat eine ungeeignete Benutzerführung für Kinder, weil dauerhafte Einblendung zu anderen Büchern aus dem Carlsen Verlag präsentiert werden. Geschichte und Präsentation solide.
Träum süß (0.99€; universal; App-Store-Link) – Streichelanleitung für virtuelle Tiere mit Einschlafmusik. Sehr simpel.
Die große Wörterfabrik (1.99€; App-Store-Link) – gibt es wahlweise auf Deutsch, Englisch und Französisch. In flüssigen Animationen wird eine eher ernste Geschichte erzählt. Mit 15 Seiten ist diese aber eher kurz.
Schlaf gut! HD (2.99€; App-Store-Link) – Kind schaltet per Fingerzeig die Lichter für Tiere auf einem Bauernhof aus. Kurz aber effektiv.
Sago Mini Ocean Swimmer (kostenlos; universal; App-Store-Link) – regt zum Entdecken an. Das gesamte Portfolio von Entwickler Sago Sago (iTunes-Link) scheint empfehlenswert.
Monsterpark Zoo (0.89€; universal; App-Store-Link) – nette Comic-Spielerei, mehr aber nicht.
Toca Küchenmonster (kostenlos; universal; App-Store-Link) – ist genial, wie die meisten der Toca-Boca-Titel (iTunes-Link).
Die Maus (kostenlos; universal; App-Store-Link) – rückt den Videostream der aktuellen TV-Folge in den Fokus.
Tatütata – Polizei und Feuerwehr (2.99€; universal; App-Store-Link) – ist ein weiteres Wunderwimmelbuch. Passend zur Weihnachtszeit mit brennenden Tannenbäumen.
Ein kurzes Nachwort
Sohnemann benutzt ein eigenes iPad mini, das nur seine Eltern entsperren können und über die Einschränkungen (➞ Einstellungen ➞ Allgemein) so konfiguriert ist, dass er darauf wirklich nur das sieht, was wir ihn sehen lassen wollen. Er kann beispielsweise keine Apps löschen und nichts aus dem App Store laden. Auch Safari öffnet sich beispielsweise nicht. iOS 8 bietet diese Konfigurationen von Haus aus an – ohne Zusatzsoftware, ohne das Fachwissen notwendig ist.
Letzter Mini-Tipp: Alle unsere iPads und iPhones hier im Haus haben den 3x-Homebutton-Klick zur Aktivierung für den ‚Geführten Zugriff‘ eingestellt (➞ Einstellungen ➞ Allgemein ➞ Bedienungshilfen). So beschränkt man den Einblick fürs Kind auf eine explizite App. Ohne Passwort ist diese nicht zu verlassen. So lebt man als Eltern ohne die Angst, das die kleinen Kinderhände den Facebook-(Beziehungs-)Status aktualisieren, eine Mail an den Chef schicken oder einen (Re-)Tweet-Storm lostreten.
…und eine pädagogische Diskussion über Kindererziehung. ↩
Absolut professionell, komplett zurückhaltend und mit leisen Tönen beende ich die diesjährige ‚24-Tage-im-Dezember‘-Serie, die mir erneut viel Spaß gemacht hat. Den großen Stapel an iPhone-Zubehör, für den diesmal kein Platz mehr war, verteile ich ausgewogen auf die ersten Wochen und Monate im neuen Jahr.
Mit Floppy Cloud (1.79€; universal; App-Store-Link) rutscht erneut ein Emulator für NES- und SNES-Spiele in den App Store. Das ist insbesondere deshalb von Interesse, weil die Software, die Apple zeitnah wieder entfernen wird, mit offiziellen MFi-Controllern – beispielsweise dem kabellosen Stratus XL – zusammenspielt. Tadellos, wie ich anmerken kann.
Workflow (2.99€; universal; App-Store-Link) ist noch keine zwei Wochen alt, bekam in dieser kurzen Zeit jedoch schon etliche Software-Prozesse von Nutzern zugespielt, die ich schon jetzt nicht mehr missen möchte. Hier eine kleine Auflistung von Actions, die man sich mit nur einem Fingerzeig installieren kann.
‚Save from Instagram‘ speichert Instagram-Bilder in der eigenen Fotobibliothek. Dazu kopiert man die ‚Share-URL‘ in die Zwischenablage und startet den Download direkt über die Workflow-App.
‚Currency Conversion‘ rechnet tagesaktuell einen Euro-Betrag in US-Dollar, Kanadische Dollar, britische Pfund oder den Australischen Dollar um – oder umgekehrt (Quelle).
By the Way, das Streitgespräch zwischen Jeff Garlin und Larry David, fand ich extrem unterhaltsam. Ein einstündiges YouTube-Standbild brauche ich mir beim Zuhören jedoch nicht anzuschauen, wenn ich die reine Audiodatei auch aus meiner Podcast-App via ‚YouTube to HuffDuffer‘ abrufen kann (Quelle).
‚Create Affiliate-Link‘ erstellt direkt aus einer Amazon-Produktseite im Safari eine Provisions-URL. Der Workflow bietet (natürlich) ein Eingabefeld an um dort seine eigene Partner-ID einzutragen (Quelle).
Um eine ‚iTunes Affiliate URL‘ für den iOS-App-Store zu erstellen, braucht es diesen Workflow und (natürlich) erneut eure eigene ID bei der Ersteinrichtung (Quelle).
Ihr bekommt PDF-Rechnungen per Mail und wisst am iPhone nicht wohin damit? ‚Save Bill‘ nimmt ein Bild, einen Link oder ein PDF, speichert sie auf Dropbox oder Evernote und legt dafür ein ToDo in Things an (Quelle).
Google kann nach Schlagworten auch nur auf einer spezifischen Webseite suchen – beispielsweise nach dem Begriff ‚Sonos‘ auf iPhoneBlog.de. Mit ‚Site Specific Search‘ kann man diese Sucheinstellungen, die ansonsten umständlich über die Google-Seite zu konfigurieren ist, mit nur einen Tap auslösen (Quelle).
‚Markdown URL copy‘ greift sich den Webseiten-Titel sowie die URL und formatiert sie in Markdown. So pflücke ich mir Webbeiträge für meine sonntäglichen Wochenrückblicke. (Quelle).
‚Annotate & Delete‘ zieht sich den letzten Screenshot aus der Fotobibliothek, bietet Zeichenstifte und Marker für Kritzeleien im Bild an, verschickt das Werk anschließend per Mail oder iMessage und löscht zum Schluss die Komposition wieder (Quelle).
‚Internet Archive‘ ruft die aktuelle Webseite in der WayBack Machine auf.
Der ‚Evernote WebClipper‘ zieht komplette Webartikel in Evernote, ohne Safari dafür zu verlassen (Quelle).
Soweit die ersten Ideen. Workflow hat es bereits geschafft, das ich mindestens einmal am Tag die Twitter-Suche (selbstverständlich über einen Workflow) nach neuen Automatisierungen anstoße.