Das iPhone 6 und 6 Plus

Zehn volle Tage hatte ich nun mit dem iPhone 6 und 6 Plus. Zehn Tage, an denen ich nicht geschlafen habe und mir nur für schnelle Mahlzeiten und andere Blogartikel eine Auszeit von den neuen Telefonen gönnte. Oder anders gesagt: „(I’ve Had) The Time of My Life.“

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Vorweg geschoben sei: Dieser Beitrag schließt an meine Ersteindrücke von Dienstag an. Ich bemühe mich, die dort aufgeschriebenen Erfahrungen hier nicht noch einmal zu wiederholen.

Die zwei Sechser nach 10 Tagen

4.7- oder 5.5-Zoll? Eine weltbewegende Frage! Zum jetzigen Zeitpunkt ist darüber alles gesagt, jedes Wort geschrieben und die Debatte bis ins letzte Detail diskutiert worden; jeder Vorteil und jeder Nachteil sind abgewogen. Und irgendwie sind wir alle so schlau wie vorher, oder?

Androiden loben regelmäßig ihre Auswahl an unterschiedlichen Geräten. Ein Dickes mit ganz viel Batterie, eins zum Klappen oder eins mit zwei SIM-Karten. Apple bietet erstmals zwei iPhones an, beide im Premium-Segment, ohne klare Abstufung, und die Leute verzweifeln.

Letzten Freitag war mein Tag der Entscheidung. Bis dahin bespielte ich beide Telefone mit der identischen Software, schleppte sie überall gemeinsam hin und wechselte meine Aufmerksamkeit fair (was technisch übrigens erstaunlich gut funktioniert). Schon am Mittwoch zeichnete sich ab, dass ich mir Gründe zurechtrückte, den größeren Plus-Screen aus der Tasche zu ziehen.

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Beide Bildschirme sind exzellent. Die unterschiedliche Auflösung, 326 ppi gegenüber 401 ppi, ist in der Praxis für mich nur eine Datenblatt-Argument. Viel entscheidender ist, wie meine Augen die Screens empfinden. Und auf dieser Skala lüstern sie unbestreitbar nach iOS auf 5.5″. Es fühlt sich wie ein natürlicher Instinkt an das Größere zu wollen. Der Bildschirm ist so gut, mir war nach dem neuen Maximum, obwohl sich das iPhone 6 vertrauter anfühlt. Und gewöhnlich greife ich (wir?) zum Vertrauten.

Vertraut bedeutet in diesem Zusammenhang jedoch nicht, und das war mir Dienstag beispielsweise noch überhaupt nicht klar, dass ich keins der Telefone nur mit einer Hand bedienen kann. Beim 5s stützt mein kleiner Finger gewöhnlich das Gerät nach unten ab, wie in einer Autohalterung. Bei beiden neuen Geräten liegt mein kleiner Finger in einer solchen Position auf dem Lightning-Anschluss auf, der durch die Abrundung aber hervorsteht. Das ist nicht sehr angenehm, weshalb ich beide iPhones nun im Kung-Fu-Griff komplett umgreife und schon deshalb nicht mehr mit dem Daumen in jede Ecke reiche.

Die letzten zwei Jahre haben uns gelehrt: Das 5(s) lässt sich perfekt mit nur einer Hand bedienen. Und Apple warb zum Release exakt damit. ‚Thumb‘ zeigte im 30-Sekunden-Spot einen Daumen, der sowohl in Höhe wie auch Breite das iPhone abtastet. Apple erklärte 4-Zoll damals zum ‚Common sense‘. Wer so ein Statement wagt, und zwei Jahre später kein neues 4-Zoll-Gerät mehr anbietet, muss sich nun belächeln lassen. Wer darüber jedoch heute scherzt, lachte auch damals über den nur kleinen Display-Zuwachs. So dreht sich jeder die Argumente, wie sie einem passen.

Apple nicht ausgenommen. Ohne Samsung und Co. hätte wir vielleicht nie die neuen Bildschirmgrößen gesehen. Vielleicht. Vielleicht folgen 4.7- und 5.5-Zoll aber auch nur eine ganz natürlich Entwicklung, an der Apple über Jahre gearbeitet hat?

Dass diese beiden Telefone nicht erst in den letzten 12 Monaten entstanden, sondern gewöhnlich in längeren Zyklen geplant werden, halte ich ebenfalls für ‚Common sense‘.

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Keiner bestreitet, dass Apple die Hardware für ein großes iPhone bereits vor Jahren hätte produzieren können. Nicht in der heutigen Materialqualität, mit der Wucht des neuen Kamerasensors oder einem 64-Bit-Prozessor, der mit weniger Arbeitsspeicher (1 GB) die Konkurrenten links überholt. Hardware hätte es aber trotzdem gegeben, keine Frage.

Die Abstriche hätten wir in der Software gesehen. Keine seitlichen Wischgesten, kein Autolayout und App-Store-Entwickler mit Kopfschmerzen. iPhone 6 und 6 Plus waren in dieser Qualität, in der Soft- und Hardware ineinandergreifen, erst dieses Jahr möglich. Erst seit diesem Jahr liegen alle Puzzleteile in Position.

Wirklich alle Puzzleteile?

App-Store-Software, die bislang nicht für große Bildschirme angepasst wurde, ist ein Graus. Jeden Morgen nach dem Aufstehen führt mich mein erster Gang in den App Store um mir die Frage zu beantworten: „Sind neue Updates verfügbar?“ Und jeden Morgen überraschten mich bislang eine Handvoll neuer Apps, die über Nacht optimiert und gestreckt wurden – von Fantastical 2 über Instapaper bis Twitterrific 5. Es wird noch ein Weilchen dauern bis sich die Triple-A-Apps nicht nur anpassen, sondern tatsächlich die zwei großen Bildschirme ausnutzen; sich neue Konzepte für den extra Platz überlegen.

Die aufgeblasene Darstellung mit der wir uns derzeit rumschlagen, ist kein schöner Hack. Aber es ist ein Hack auf Zeit; vergleichbar mit dem ersten Halbjahr nach dem iPhone-5-Release.

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Beide neuen iPhones sind flacher als das 5(s). Dadurch fühlen sie sich weniger kompakt an, leichtfüssiger. Das ist ein wesentlicher Unterschied um die ohnehin großen Telefone nicht monströs erscheinen zu lassen. Ein Modell ‚Weniger-flach-mehr-Akku‘ testete Apple mit Sicherheit ausführlich. Und wahrscheinlich wurde es zurecht abgelehnt. Ein 5s in der linken und ein 6 Plus in der rechten Hand geben einen ganz guten Eindruck warum es wichtig war, dünner zu werden. Nicht nur das Gewicht ist hier entscheidend, sondern auch wie massiv und drall sich das Telefon anfühlt.

„Aber warum überhaupt größer?“

Eine mittlerweile unnötige Frage, wie die erfolgreichen Verkäufe der konkurrierenden Geräte in diesen Dimensionen zeigen. Man kann ganze Abende mit der Diskussion darüber verbringen, warum XXL-Smartphones mittlerweile ein Trend sind. Warum wir heute viel weniger telefonieren. Schlussendlich ist das aber alles egal, weil sie gekauft und geliebt werden.

Eine dagegen zulässige Frage: „Warum nicht auch ein neues iPhone mit 4-Zoll?“

Die Antwort ist wahrscheinlich simpler als es einigen Kunden lieb ist: Apple scheint sehr glücklich mit seinem 5s. Nein, sie sind sogar zufrieden mit ihrem 5c (auf der jetzigen Preisstufe), sonst wäre seine Lebenszeit nicht verlängert worden. Beide Telefone (plus die Auslaufmodelle) verkauften in den letzten neun Monaten zusammengerechnet 130 Millionen Einheiten. Sie führten die Charts der besten Smartphones über den gesamten Zeitraum an. Warum sollte Apple hier auswechseln?

Und das wird die ganz einfache Antwort sein, warum es kein iPhone 6 (mini) mit 4-Zoll in diesem Jahr gibt.

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Strich drunter.

Meins ist das 6 Plus – zumindest für das nun folgende Jahr. Nächsten Herbst mag es mit der iWatch Apple Watch und den (schon in Kürze) neuen iPads wieder ganz anders aussehen. Umstände und Setups ändert sich, egal ob man im einjährigen oder (wie die meisten) im zweijährigen Rhythmus kauft.

Das Smartphone ist mittlerweile das zentralste unserer Geräte – der ‚digitale Hub‘ unserer Generation wenn man so will. Es ist auch der persönlichste aller Computer. Apple bietet dieses Jahr nicht ein, sondern zwei Premium-Versionen davon an. Ein Luxusproblem? Klar. Und trotzdem darf man sich mit der Frage quälen, welchen man davon ‚in sein Leben lässt‘.

10 Millionen Telefone, damals 1% vom Mobilfunkmarkt, wollte Apple mit dem iPhone Classic in seinem ersten Jahr (2007 / 2008) loswerden. iPhone 6 und 6 Plus reißen diese Zahl mittlerweile am ersten Verkaufswochenende.

Sieben Jahre ist eine lange Zeit, zugegeben. Speziell für Technik. Und trotzdem ist es erst das zweite Mal, dass sich die Bildschirmgröße der iPhones ändert. Rückblickend war der Sprung von 3.5- auf 4-Zoll klein. Apple fühlt sich dieses Jahr in einer Position, den Leuten mehr zuzumuten. Das beginnt bei den Kunden, erstreckt sich aber auch über Entwickler, dessen Einfluss Apple nicht unmittelbar in der Hand hat. Das Ökosystem scheint jedoch stabil genug, dass sich Apple darauf verlassen kann, Software angepasst zu bekommen. Dieses Privileg gehört ihnen alleine; kein Samsung, HTC oder Sony kann das in einer vergleichbaren Geschwindigkeit und Qualität von den so wichtigen Dritt-Apps behaupten.

Apple sagt gewöhnlich: „Springt!“ und die Entwickler fragen: „Wie hoch?“ Obwohl man einen derartigen Wechsel auf gleich zwei neue Displaygrößen nicht als selbstverständlich hinnehmen darf, ist auch klar: Jedes Mittel um noch mehr iPhones zu verkaufen, ist gleichzeitig auch ein Bestreben für mehr Neukunden von Software.

Die Balance ging in den letzten Jahren auf. Es wird auch dieses Jahr wieder klappen. Zukünftig werden die Unterschiede zwischen iPhone- und iPad-Apps verschwimmen und sich dann komplett auflösen. In Zukunft wird nach Bildschirmgröße unterschieden und nicht mehr nach Gerät. Die neuen iPhones schließen vorerst die bisherige Lücke zu den iPads.

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Nach 10 Tagen zurück zum iPhone 5s fühlt sich komisch an. iOS scheint auf den neuen Geräte so viel erwachsener geworden zu sein. Für alles was man damit gewöhnlich macht. Games sind so viel besser; Fotos so viel wuchtiger und das Web drückt dir seine Information so viel direkter auf die Augen.

Kleiner ist für mich nach 10 Tagen erst einmal keine Option mehr.

Die jährlichen Stromkosten für ein iPhone 6 belaufen sich auf…

IPhoneBlog de Stromkosten pro Jahr

Using a Watts Up Pro Electricity Consumption Meter, we discovered that giving a full charge to an iPhone 6 uses about 10.5 watt-hours of electricity. If you do that 365 days a year, you’re talking about about 3.8 kilowatt-hours in total — which, at an average US retail price of 12.29 cents per kilowatt-hour, comes out to just $0.47 per year.

Opower

Interessant ist aber nicht der jährliche Cent-Betrag, den es kostet ein iPhone aufzuladen (vorzugsweise mit einem iPad-Ladegerät), sondern die Einsparungen, wenn dafür weniger energiehungrige Computer laufen.

iPhone 6 + 6 Plus: Verkaufsstart in 22 weiteren Ländern

IPhoneBlog de Roll out

Ab heute kaufen die Länder Österreich, Schweiz, Belgien, die Niederlande, Irland, die Isle of Man, Liechtenstein, Luxemburg, Dänemark, Finnland, Schweden, Spanien, Norwegen, die Türkei, Italien, Portugal, Russland, Neuseeland, Taiwan, Katar, Saudi Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Apple plant in den nächsten drei Monaten mit seinen neuen Telefonen in 115 Ländern vorstellig zu werden. Betrachten wir ausschließlich diesen Zeitraum, wäre es der bislang schnellste internationale ‚Roll out‘ eines Apple-Telefons. Zum Vergleich: Das iPhone 5 sowie das letztjährige Duo 5s + 5c waren „bis Jahresende“ nur in 100 Ländern erhältlich.

Randnotiz: Gegenüber letztem Jahr sind die neuen iPhones bislang nicht in China erhältlich. Dabei ist jedoch zu bedenken, dass sich der größte chinesische Mobilfunkanbieter erst seit diesem Jahr am iPhone-Verkauf beteiligt. Beim iPhone 5s + 5c war China zwar mit an Bord, aber China Mobile nicht.

iOS 8.0.2 steht bereit. (Nur) 40.000 neue iPhones spielten 8.0.1 auf.

IPhoneBlog de iOS 8 0 2

Apple behielt das fehlerhafte 8.0.1 etwas länger als eine Stunde online. Es erfolgte kein automatischer Push über die Verfügbarkeit des Updates. Von der Aktualisierung musste man also aus Blogs oder den sozialen Medien wissen.

Nach zirka zwanzig Minuten begann meine Twitter-Timeline die Information über das fehlende Mobilfunknetz und den nicht mehr funktionierenden Touch-ID-Sensor, ausgelöst durch iOS 8.0.1, zu verarbeiten. 40.000 betroffene Nutzer erscheint mir bei 10 Millionen verkauften iPhones in den ersten drei Tagen, als eine interessante (weil niedrige) Hausnummer.

Einblicke in Apples Stresstest-Labor

IPhoneBlog de Stresstest Labor

What’s the exact number of devices Apple went through before it was done? About 15,000 for each the iPhone 6 and iPhone 6 Plus, according to the company. „The iPhone 6 and the iPhone 6 Plus are the most tested,“ Dan Riccio, Apple’s senior vice president of hardware engineering, told us today. „As we add more and more features, we have to find out a way to break them before customers do.“

Josh Lowensohn | „Inside the building where Apple tortures the iPhone 6

…oder du glaubst ein paar verwirrten YouTubern. Deine Entscheidung.

So stückelt Apple seine Zeitraffer-Videos zusammen

Video

What Apple means by „dynamically selected intervals“ is they are doubling the speed of the time-lapse and taking half as many pictures per second as the recording duration doubles. Sounds complex, but it’s actually very simple.

Dan Provost | Studio Neat

Sprich: In den ersten 10 Minuten speichert das iPhone 2 Frames pro Sekunde; zwischen Minute 10 und 20 ist es nur noch ein Frame pro Sekunde und das iPhone wirft die zuvor aufgenommenen Extra-Einzelbilder weg. So schraubt sich der Zeitintervall hoch und die Anzahl der Aufnahmen runter um den Speicherbedarf im Rahmen zu halten. Immerhin erwähnt Apple für Zeitraffer-Videos eine maximale Laufzeit von bis zu 30 Stunden.

Dan Provost, selbst Anbieter der ‚Time-lapse‘-App Frameographer (4.49 €; App-Store-Link) sowie der dafür nicht unwichtigen Stativhalterung Glif, stellt in seinem Beitrag heraus, dass Apple wie so oft leicht benutzbare Basisfunktionalität schafft aber zusätzlich Spielraum für Drittentwickler offen lässt.

Touch ID auch in zweiter Generation zu überlisten

Marc Rogers baut auch dieses Jahr eine Fingerabdruck-Attrappe, die Touch ID trotz Verbesserungen erfolgreich überlistet.

Sein Urteil:

Just like its predecessor — the iPhone 5s — the iPhone 6’s TouchID sensor can be hacked. However, the sky isn’t falling. The attack requires skill, patience, and a really good copy of someone’s fingerprint — any old smudge won’t work. Furthermore, the process to turn that print into a useable copy is sufficiently complex that it’s highly unlikely to be a threat for anything other than a targeted attack by a sophisticated individual. I’ll reiterate my analogy from my last blog on TouchID: We use locks on our doors to keep criminals out not because they are perfect, but because they are both convenient and effective enough to meet most traditional threats.

The Official Lookout Blog

Doch es geht nicht nur um den Fingerabdruck-Sensor selbst, sondern auch das Drumherum. Touch ID hat beispielsweise die richtigen Standardeinstellungen. Wenn es aktiviert ist, erfordert es mit jedem Entsperren den Fingerabdruck. Nach jedem Neustart verlangt das Telefon den vierstelligen Code beziehungsweise das komplexe Kennwort. (Natürlich) bleibt Touch ID auch unter iOS 8 optional. Zum Selbstschutz der Nutzer führt an diesen Vorgaben kein Weg vorbei.

IPhoneBlog de Touch ID

AuthenTec hatte bereits vor Apples Übernahme Produkte in der Entwicklung, die tiefer als nur die oberste Hautschicht scannen und damit nachgemachte Fingerabdrücke vor neue Herausforderungen stellt. Ich habe allerdings nicht den Ansatz einer Idee wann so etwas marktreif ist.

Das uns Touch ID aber auf absehbare Zeit nicht mehr verlässt, hat das letzte Jahr glaube ich bewiesen.

Per Hand in den Foto-Fokus gerückt: Manual

There could be some argument that apps like Manual — or the equivalent apps for Android or Windows Phone — are “for experts only,” but I disagree. Instead, they’re for the curious, those interested in taking better pictures and all “phone photographers.”

TechCrunch

Matthew Panzarinos „Finally“ trifft es ganz gut: Endlich dürfen iOS-Apps in vollem Umfang auf die iPhone- und iPad-Kamera zugreifen. Kein Wunder also, dass gleich in den ersten iOS-8-Tagen Kamera-Software den App Store erreicht, die genau das macht. Was allerdings überrascht, ist die gehobene Qualität mit der sich Manual (1.79 €; App-Store-Link) von William Wilkinson1 selbst empfiehlt.

Video

In einem direkten Vergleich mit VSCO Cam (kostenlos; App-Store-Link), das ebenfalls die erweiterten Fotofunktionen (manueller Fokus, Weißabgleich, Verschlusszeiten, etc.) in dieser Woche lernte, versteht man Manual. Selbst wenn man sonst nur Automatik knipst.

Manual will nicht die Standard-Kamera-Anwendung ablösen, sondern sich in Situationen anbieten, in denen man mit der Belichtungszeit und den ISO-Werten spielen möchte (oder muss). Es ist eine dieser hochwertigen ‚Single-Task‘-Apps für iOS, die nicht überladen wurden, einen klaren Fokus haben und ohne versteckte Kosten kommen.


  1. …eventuell bekannt durch die iPhone-App Everyday (1.79 €; App-Store-Link).