Unfortunately, there has also been a lot of inaccurate and careless information circulating about what our future partnership would mean for WhatsApp users’ data and privacy.
Es ist bemerkenswert wie WhatsApp-Chef Koum sich mit eigenem Namen vor seinen von Facebook übernommen Chat-Dienst wirft. Mitte Februar positionierte er sich (wiederholt) klar gegen Werbung (und für die Aufrechterhaltung der Abo-Gebühr), jetzt betont er erneut keine Datenerhebung.
We don't save any messages on our servers, we don't store your chat history. They're all on your phone.
Die gesamte Diskussion schreit nach der Vertrauensfrage. Da man seine Text-Kommunikation jedoch ohnehin in fremde Hände auf fremde Server legt, sind Versprechen über Sicherheit und Datenschutz immer ein Thema von Vertrauen. Das schließt zwangsläufig Aspekte wie finanzielle Stabilität und die Infrastruktur des gewählten Dienstleisters ein. Geldsorgen hat WhatsApp nicht (mehr). Und auch die eklatanten Software-Schwachstellen, die in der Vergangenheit und Gegenwart immer wieder in Kombination mit fehlender Kommunikation auftraten, sollte der Chat-Service mit den Facebook-Ressourcen zukünftig herunterschrauben können.
So, we can conclude that every application can read the WhatsApp database and it is also possible to read the chats from the encrypted databases. Facebook didn’t need to buy WhatsApp to read your chats.
Ich möchte als ausgesprochener WhatsApp-Kritiker der vergangenen Jahre nicht ausschließen, das man seine Nutzer hier plump anlügt (beziehungsweise geschickt Informationen weglässt). Wirtschaftlich macht genau das jedoch wenig Sinn. Facebook wettet mit WhatsApp auf eine mobile Chat-Zukunft, die als alternatives Standbein ausnahmsweise mal nicht über Werbeeinnahmen finanziert wird. Keine Frage: Bis sich der Kaufpreis durch die wachsende Kundschaft amortisiert hat, braucht es noch Jahre. Facebook hat jedoch alle Zeit der Welt und den Weitblick eine solche Investition bereits heute anzuschieben. Hätte WhatsApp nicht nur465 Millionen Nutzer, sondern eine Milliarde, stieße selbst das Zuckerberg-Netzwerk irgendwann an einen WhatsApp-Marktwert, den sie nicht mehr bezahlen könnten.
Die jetzt investierten 16 Milliarden US-Dollar ändern an der (nachweislich) funktionierenden Erfolgsmaschine WhatsApp vorerst gar nichts. Auf kurze Sicht, in den nächsten ein oder zwei Jahren, dürfte die neue „Unabhängigkeit und Autonomie“ (wie sich Koum ausdrückt) im Zweifelsfall zu weniger Softwarelücken führen. Der Druck von Geldgebern, die mit Risikokapital das Unternehmen nährten, ist jedenfalls erst einmal weg. Das merkt man irgendwie auch dem aktuellen Blogpost an.
Die unverbindliche Preisempfehlung bei Telekom Deutschland lautet: 499,95Euro. Die interne Preisliste, die alle fünf Farbmodell des 5c umfasst, liegt mir vor. Das iPhone 5c mit 16GB bleibt bei einem Verkaufspreis von 600Euro ohne Vertragsbindung.
Bereits am heutigen Vormittag verbreitete sich die Nachricht über ein neues Speichermodell des iPhone 5c, das bei O2 für 509Euro, ebenfalls am morgigen Dienstag, in den Verkauf geht.
Ein iOS-Office liegt bei Microsoft anscheinend fertig in der Schublade, heute schlägt aber zuerst OneNote, der digitale Notizblock aus Redmond, als Gratis-Angebot mit Mac-App-Store-Software (kostenlos; MAS-Link) auf.
Der plattformübergreifende OneDrive-Sync, der (natürlich) auch die bereits ältere iOS-Version einbezieht (kostenlos; universal; App-Store-Link), ist das dabei spannendste Feature. Ansonsten kann ich der Desktop-Software, die Notizen in einzelne (Text-)Kästchen sortiert, wenig abgewinnen. Insbesondere auf iPhone und iPad leistet Mitbewerber Evernote (kostenlos; universal; App-Store-Link) eine wesentlich ansprechendere Benutzeroberfläche, die Möglichkeit Audio-Notizen festzuhalten sowie Erinnerungen zu setzen.
While Healthbook is capable of tracking, sorting, and managing various types of health and fitness-related data, it is currently uncertain where this data will actually be sourced from. I believe that the data will be sourced from at least one of four possibilities: the iPhone itself, third-party App Store apps, third-party devices, or a future Apple wearable device (iWatch).
Und damit ist die im Moment einzige spannende Frage zu Healthbook umrissen. Falls sich die Gerüchte, die mittlerweile Mock-ups besitzen, auch bewahrheiten, legt das App-Icon für Healthbook mit seiner Ähnlichkeit zu Passbook nahe, dass die Fitnessergebnisse und Gesundheitsdaten aus allen genannten Quellen stammen.
But the real factors in the future of the iOS gaming landscape will not be chips and controllers, but business models and software. Will we really see the last of the premium games slowly squeezed out in favour of a glut of brainless free-to-play repetition, or will the paid, adventurous and refreshing apps that made us excited about the App Store in the first place hold their niche, or even make a triumphant comeback, in the next few years?
Die Zustandsbeschreibung des Artikels ist fair. Die Anzahl der offenen Fragen in Bezug auf den App Store und seine Games scheint (weiterhin) unüberschaubar. In meiner Bubble dominieren die Themen der unverhältnismäßigen In-App-Preise, App-Store-Ablehnungen und geklauten Spielideen. Ob das repräsentativ ist, weiß ich nicht.
Bemerkenswert sind jedoch die Geschichten, die der App Store erzählt – egal ob positiv oder negativ. David Kushner, Autor des Buchs ‚Masters of Doom‚, schlägt sich für Rolling Stone durch Hanoi (Vietnam) um Dong Nguyen, den Indie-Entwickler von Flappy Bird aufzuspüren. Die ‚Candy Crush‘-Bude King.com strebt mit einem einzigen Mobile-Hit den Börsengang an. Zynga kauft OMGPOP und ruiniert es. Jedes der bisherigen fünf App-Store-Jahre konnte mit ähnlichen Storys unterhalten.
Die oft so bezeichnete App-Store-Revolution ist an der Anzahl spielender Menschen zu beobachten. Die Branche ist so enorm in die Breite gewachsen, dass sich die ‚Special Interest‘-Medien und teilweise auch die Hardcore-Gamer (oder welche Bezeichnungen ihnen lieber ist) eingeengt fühlen. Abwehrreaktionen sind da ganz natürlich: „Das sind keine richtigen Spiele“, „Die zerstören unsere coole Franchise“. Und damit liegen sie nicht unbedingt falsch. Flappy Bird war Quatsch. Einen künstlerischen Wert muss man dem Titel nicht andichten. EAs ‚Neuinterpretation‘ von Dungeon Keeper gehört ohne Rücksicht eingestampft.
Vergessen wird jedoch, dass wir nie zuvor so viel über Indie-Entwickler gesprochen haben. Dass die traditionelle Konsolen-Branche mit ihrem vierzehnten Call of Duty echt langweilig ist und das Buden wie Hand Circus, die vor wenigen Jahren das simple aber zur damaligen Zeit beeindruckende Rolando bauten, demnächst mit Seabeard eine Art knuddeligen Wind-Waker-Verschnitt in See stechen lassen.
Ob’s gefällt oder nicht, der App Store schreibt und erzählt im Moment die unterhaltsamen Geschichten über Videospiele.
Termine, die man nicht ausschlägt: Zwei deutsche Medienhäuser und ein Blog lud SEGA in der vergangenen Woche nach München um ‚Crazy Taxi: City Rush‘ anzuspielen. Zum Vorabeindruck, den ich bei einem Xbox- oder PlayStation-Titel ganz simple ‚Preview‘ genannt hätte, wurde nicht ohne Grund geladen: Der Neustart dieser altehrwürdigen Franchise auf iPhone, iPad und Android rollt mit einem Soft-Launch erst in kleinere Länder, eine gängige Methode um die richtige In-App-Preis- und Gameplay-Balance für den Freemium-Titel zu finden. Erst danach, im Sommer, schnallt ihr euch selbst hinter das Lenkrad einer gelben Fahrgast-Schaukel, die einen absurden Gadget- und Tuning-Umfang mitbringt.
Der Job, die schnelle Beförderung grundsätzlich gehetzter Fahrgäste, erfolgt durch Wischgesten – inklusive (vier) Spurwechsel, zahlreicher Rampen, Geschwindigkeitsschübe und Manöver mit der (Hand-)Bremse sowie 180-Grad-Drehungen (wenn ihr beispielsweise eine Ausfahrt verpasst). Nur das Gaspedal überlasst ihr dem Computer und findet euch damit irgendwo zwischen den Spielarten Endless-Runner, Reaktionsspiel und (natürlich) Racer.
Neben Hardlight, dem Entwickler vorheriger iOS-Sonic-Spiele, beriet bei der Neuinterpretation auch Kenji Kanno, der Vater des ursprünglichen Spielhallen-Hits. Er ist diesmal ausführender Produzent.
Für mehr Eindruck, vom Ersteindruck, habe ich mich von der Hetze durch die Straßen von San Francisco anstecken lassen. Das passt nämlich zum Titel. Es sind sehr kurzweilige Rennen ohne Rücksicht auf Verluste und mit haufenweise Auto-Upgrades. Alles, jedes Motorhorn und jeder Heckspoiler, sollen auch ohne finanzielle Aufwendung zu erspielen sein – ein großes Versprechen.
Die direkte iOS-Umsetzung des Dreamcast-Klassikers, den ich im Herbst 2012 besprach, gibt es anlässlich der ‚City Rush‘-Ankündigung heute erstmals gratis (universal; App-Store-Link). Bis zum Release ist das Arcade-Original ein würdiger Pausenfüller der beliebten ‚Crazy Taxi‘-Marke.
* Alle selbstproduzierten Videos gibt es auch im Podcast-Freemium-Abo.
27 Minuten mit Worten haben Kollege Raumer und ich über Tengami (4.49€; universal; App-Store-Link), einen Titel, der sich in 1.5 Stunden durchspielen lässt, verloren.
Unverhältnismäßig? Wir denken: Nein. Spiel und Cast sind unserer Meinung nach sehr hübsch geworden. Hier könnt ihr reinhören.
So eine GoPro lächelt mich immer mal wieder an, wenn ich auf YouTube über entsprechende Action-Clips stolpere. Dann fällt mir auf: Meine Zeiten als todesmutiger Klippenspringer und Segelflieger sind vorbei1. Der Wunsch nach einer Hosentaschen-Videokamera, die mit mehr Weitwinkel beispielsweise ein Interview für mich als One-Man-Show einfängt, damit ich gleichzeitig mein iPhone für Fragen und (Audio-)Notizen freihalte, bleibt. Alle Video-Blogger und YouTube-Sternchen können diesen Reiz sicherlich nachempfinden.
Die Canon Legria mini (Affiliate-Link) ist die perfekte Selfie-Kamera. Die Beschreibung „Ultraweitwinkel“ ist dabei keine Übertreibung. Der eingefangene Ausschnitt ist im Vergleich zu den Gehäusedimension beeindruckend (obwohl das Bild an den Rändern kräftig verzerrt). Bei Bedarf lässt sich die Fisheye-Optik auf 35mm 'zurückdrehen'. Das raubt dann aber auch den perspektivischen Effekt, der in Full HD als alles, nur als nicht langweilig, beschrieben werden kann. Durch die Mini-Größe, das reduzierte Gewicht und den Stand- sowie Stativ-Fuß sind interessante Betrachtungswinkel möglich.
Ich spare mir an dieser Stelle eine detaillierte Funktionsbeschreibung der Kamera mit klappbarem LCD-Screen2. Der kleine Camcorder interessiert hier, weil Canon eine Adhoc-Verbindung über WiFi mit einem iPhone anbietet, das die MP4-Clips direkt in den (iMovie-)Schnitt oder zu einem Backup-Dienst übergibt. Leider ist genau dieser Aspekt, auf den es mir beim Mini-Camcorder ankam, schauderhaft umgesetzt.
Zum Fernsteuern und Entgegennehmen der Aufnahmen existieren zwei separate Apps. CameraAccess (kostenlos; universal; App-Store-Link) + Movie Uploader (kostenlos; universal; App-Store-Link fehlt jedoch jeder Appeal.
Bis das WiFi-Netz aufgespannt ist und der Transfer aus dem PLAY-Mode beginnt, ist locker eine ganze Minute verstrichen. Wird die Kamera Zuhause, in einem bekannten WiFi-Netz benutzt, verlieren das Aufnahmegerät und das iPhone gerne mal die Verbindung.
Der Import von Videodateien, die einige hundert Megabyte groß sind (eine HD-Videominute nimmt zirka 100 Megabyte ein), sind ohne Fortschrittsbalken und deutlicher Aufforderung die App nicht zu beenden, anstrengend.
Stellt man ernsthafte Ambitionen an diese Art von Kamera, die zirka 250Euro kostet, ist der größere Bruder, die Legria mini X, eine eindeutig bessere Wahl. Sie besitzt einen eigenen Mikrofon-Eingang und zeichnet sogar das Audio dort und gleichzeitig mit dem integrierten Stereo-Mikrofon auf zwei getrennten Spuren auf. Außerdem besitzt sie einen Mode für Slow-Motion-, Zeitraffer- und Intervall-Aufnahmen. Das erwachsene Modell beginnt allerdings erst bei 400Euro (Affiliate-Link). Und in puncto iOS-Software ändert sich natürlich nichts.
Die Legria bringt als iPhone-Partner alle richtigen Ansätze mit um ein mobiles Aufnahmestudio aufzuwerten. Das größte Argument ist dabei das klappbare Display, das in dieser Form kein Smartphone mitbringt (die Frontkamera aller Telefone ist durchweg schlechter als die Rückkamera, bei der man sich selbst dann aber nicht sieht). Egal wie gut und interessant ein Gespräch ist, wenn die Teilnehmer nur halb im Bild sitzen, schaut keiner zu.
Trotz harscher Kritik: Canon hat hier ein interessantes Produkt im Sortiment. Würden die angesprochenen Fehler ausgemerzt, speziell mit der Übertragung auf den Desktop und das iPhone, hätte die sehr spezifische Zielgruppe sicherlich auch kein Problem damit noch etwas mehr zu zahlen.
Ich bin nie von einem Riff gesprungen, das höher als zwei Meter war. Und ich habe mich auch noch nie unter ein motorloses Trapez geschnallt. Ich saß aber mal auf dem Beifahrersitz eines Rallye-Weltmeisters (falls das als waghalsig gilt). ↩
Die Startzeit der Kamera ist mit fast 10 Sekunde zu lange, anstelle von Micro-SD-Karten wären die weitaus gängigeren SD-Karten ein Zubehörvorteil, einen Bildstabilisator scheint für Canon als Hersteller nicht unbezahlbar und die Laufzeit von einer Akku-Stunde ist eher am unteren Ende der Möglichkeiten. ↩