‚Minecraft‘-Maker Mojang mit guten Jahreszahlen (ohne Freemium-Finanzierung)

Gute Jahreszahlen für Mojang, der Firma hinter Minecraft. Ungefähr ein Viertel vom Umsatz aus 2013 entstammt dem Bereich Mobile.

Swedish computer games maker Mojang AB said net income more than doubled last year, banking on the popularity of cult classic "Minecraft" and eschewing the so-called freemium model adopted by many of its bigger competitors. […] The company also did it by charging players a flat fee for downloading the game — a pricey $27 per download on a PC or $20 for a console-based gaming device, and $7 for the mobile version. That is in contrast to the "freemium" model adopted by King, Supercell and Zynga Inc.

Sven Grundberg | Jens Hansegard | WSJ.com

Das Baby von Markus "Notch" Persson ist natürlich ein ganz eigener Fall. Trotzdem lässt sich aus gigantischem Freemium-Umsatz gewiss nicht schlussfolgern, das Premium-Titel, die auf In-App-Käufe verzichten, keine Zukunft mehr hätten.

IPhoneBlog de King Supercell Zynga Mojang

Verpackt als App: Medium.com

Wie angekündigt veröffentlicht Medium.com, die Publishing-Plattform von Ev Williams (Twitter, Blogger), seine dedizierte iPhone-App (kostenlos; App-Store-Link). Und wie befürchtet, fällt sie im Moment in die Kategorie 'Deine Webseite braucht keine App'.

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Medium.com, die Webseite, besitzt diese schicke Kommentarfunktion, mit der sich Leser zu expliziten Textstellen äußern können. Die App kann genau das (noch?) nicht. Typografie und Layout sind über beide Zugänge exzellent.

Die FAQ der Anwendung verrät bereits, dass das Start-up daran arbeitet, nicht nur Texte vom iPhone aus zu konsumieren, sondern auch zu publizieren. Warum man dafür aber nicht sowieso sein eigenes Blog, seinen eigenen Webauftritt, heranzieht, bleibt eines meiner großen Fragezeichen der Geschichte.

40-Prozent des Pandora-Musikverkehrs läuft über Apple-Hardware

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Pandora Radio, aus Lizenz-Gründen auch im vierzehnten Jahr offiziell nur in den USA, Australien und Neuseeland zu empfangen, gewann einen langwierigen Rechtsstreits gegen die American Society of Composers, Authors, and Publishers, eine US-amerikanische Verwertungsgesellschaft für Musik.

While Pandora declined to comment, a source in the digital service camp says that Judge Cote's decision is "an unqualified victory" for the digital service.

Ed Christman | Billboard

Das Gericht in New York unter dem Vorsitz von Denise Cote legte in ihrer Entscheidung fest, Pandora ähnelt eher einer klassischen Radiostation als einem Streaming-Dienst und muss damit wesentlich geringere Lizenzgebühren von ihrem jährlichen Umsatz abdrücken. Statt die von der Musikindustrie geforderten 3-Prozent bleibt es bis 2015 nun erstmal bei 1.85-Prozent.

The court also rejected the music companies attempt to use Apple, which launched a radio service of its own late last year, as a royalty model. While Apple is rumored to be paying ASCAP a 10 percent royalty rate, Judge Cote ruled that this amounts to an apples-to-oranges comparison, in part because the service is new and because Apple is using it promote its hardware products.

Jeff John Roberts | Gigaom

Die jetzt öffentlichen (aber zensierten) Gerichtsunterlagen vermerken ein paar interessante Details.

  • Approximately forty percent of Pandora's listeners access Pandora through their Apple devices.
  • Pandora's "buy button" resulted in over $3 million per month in music sales on Amazon and the iTunes Store during 2013.
  • Pandora considers iTunes Radio a major competitor. Upon its launch, Pandora tracked the impact of iTunes Radio on Pandora closely. While it appears that the launch of iTunes Radio in the Fall of 2013 had a measurable (albeit relatively small) impact on Pandora, after a short period of time that impact appeared to decline.

Don’t Panic! Star Horizon.

Star Horizon (3.59 €; universal; App-Store-Link) ist nicht das Sin & Punishment unserer Generation, aber gute Shooter-Unterhaltung, bei der man für zwei Stunden sein Hirn schaukeln lässt.

Wie bei Star Fox bewegt sich der Raumgleiter auf unsichtbaren Schienen durch die bunten (echt hübschen) Weltraum-Welten – #MadeWithUnity. Den Finger hebt ihr nie von der Dauerfeuer-Taste. Ein iOS-Controller ist von (unbestreitbarem) Vorteil, weil ihr neben der Kanone auch konstant Raketen und Torpedos ins All feuert. Die Munition ist unbegrenzt, die Zusatz-Geschosse laden sich in wenigen Sekunden neu auf. Aus dem Augenwinkel schielt ihr daher konstant in die linke untere Bildschirmecke, um immer alle eure (aufzustufenden) Ballermänner auf Anschlag zu betreiben.

DirektStarHorizon

Richtig schwierig ist das alles nicht. Eure Salven treffen eh immer die Richtigen. Über die Schultertaste dreht ihr Fassrollen und weicht damit zersprengtem Weltraumschrott aus. In die Explosionen verliebt man sich ein wenig. Die Gespräche mit Ellie, eurem Bordcomputer-Sidekick, ließen mich manchmal schmunzeln, riefen aber öfters nur Kopfschütteln hervor. Bei den unmotiviert eingesprochenen Charakterstimmen erging es mir ähnlich.

Aber darauf kommt es hier auch nicht an. Star Horizon ist ein neuer, sehr aufpolierter 3D-Space-Shooter, einer sehr alten aber immer noch funktionierenden Spielidee.

Powered by Unreal: Epic Games mit neuem Lizenzmodell für seine Engine

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Spielengine Unity hat sich zuletzt viele Entwicklerfreunde gemacht – nicht erst seit der neuen Lizenzstruktur für iOS und Android. République, Shadow Blade, The Room Two (2,69 €; universal; App-Store-Link) und das nicht unbedeutende Threes! (1.79 €; universal; App-Store-Link) entstanden mit dieser Laufzeitumgebung.

Epic Games hält mit seiner Unreal Engine, dessen iOS-Portfolio seit 2010 zwar beständig wächst (Infinity Blade III, XCOM: Enemy Unknown oder Dark Meadow: The Pact), aber es weitgehend immer noch auf große Publisher mit Triple-A-Titeln absieht, nun preislich dagegen.

For $19/month you can have access to everything, including the Unreal Editor in ready-to-run form, and the engine’s complete C++ source code hosted on GitHub for collaborative development. […] Anyone can ship a commercial product with UE4 by paying 5% of gross revenue resulting from sales to users. If your game makes $1,000,000, then we make $50,000.

Tim Sweeney | Unreal Engine

Zuvor drückten Entwickler ab einer (Netto-)Erlösgrenze von $50.000 US-Dollar Tantieme in Höhe von 25-Prozent ab. Konsolentitel lizenzieren vorerst weiter nach dem alten Modell, mit Anwälten, Verträgen und individuellen Deals.

Und auch Crytek kündigte am gestrigen Mittwoch an seine Cryengine als erschwingliches Abo-Modell für Indie-Entwickler anzubieten.

CRYENGINE gives users access to the same award-winning toolset that was used to create Crytek’s Ryse: Son of Rome, and equips them to develop outstanding games across all of today’s leading platforms. As a first tier of its new program, Crytek has revealed that from May this year, indie developers will be able to use all of CRYENGINE’s cutting-edge features for a monthly subscription fee of 9,90 USD/EUR per user – royalty free.

Cryengine.com

Das deutsche Unternehmen, bekannt durch Far Cry und Crysis, versuchte sich bislang an dem iOS-Titel ‚Fibble – Flick ’n‘ Roll‘ (0.89 €; universal; App-Store-Link) und startete kürzlich den Soft-Launch von ‚The Collectables‚ – einem hübschen Free-to-Play-Shooter.

Tasks, Timer und Termine: Checkmark, GoodTask und Due

Kleine Spezifische Programme lösen kleine spezifische Probleme. Ich genieße diese verwurzelte iOS-Eigenheit von App-Store-Software sehr. Ich schlage mich ungern durch komplexe und vollgestopfte Über-Apps, die als Eierlegende Wollmilchsau alles abarbeiten (wollen), jedes Feature vorhalten um es dann auch wirklich jedem recht zu machen (aber selten schaffen).

Drei Apps, die in dieser Kategorie kürzlich mit Updates und Weiterentwicklungen auffielen, nenne sich Checkmark, GoodTask und Due.

IPhoneBlog de CheckMark GoodTask Due

Checkmark 2 (2.99 €; App-Store-Link) erschien am gestrigen Dienstag, zwei Jahre nach Version 1 (als neue App). Die erste Ausführung kämpfte unter iOS 5 mit einem Apple-Betriebssystem, das in puncto Geo-Ortung und Hintergrundaktualisierung für Drittanbieter-Software noch nicht soweit war. Apples (damals neue) Reminders-App funktionierte als integrierte Systemsoftware am zuverlässigsten.

Die nun überarbeitet Anwendung aus dem 'Snowman'-Studio gleicht ihren Datenbestand nicht mit Apples Erinnerungen ab, weil sie das Konzept für orts- und zeitbasiert ToDos eine Idee weiterspinnt. So lassen sich Ortsgruppen, beispielsweise aus verschiedenen Supermärkten, definieren, die an eine gemeinsame Einkaufsliste geknüpft sind.

Erste Reviews, die mehr als nur 24 Stunden mit der App verbrachten, versprechen eine hohe Zuverlässigkeit beim Ankommen, beziehungsweise beim Verlassen, der zugewiesenen GPS-Reichweite.

GoodTask (4.49 €; universal; App-Store-Link), von haha Interactive, die neben dieser App auch ganz viel andere Quatsch-Software in den App Store einstellen, arbeitet im Gegensatz zu Checkmark im Schulterschluss mit der nativen Reminders-App von Apple. Das bietet unter anderem den erheblichen Vorteil, Erinnerungen über Siri einzusprechen.

GoodTask nannte sich zuvor 'This Week', entwuchs aber seiner übersichtlichen Listendarstellung für alle erledigten und noch offenen Aufgaben. Neu hinzu kam die Anzeige von Kalender-Events, die im Zweifelsfall mit den Aufgaben, die sich übrigens kinderleicht durch eine Wischgeste nach unten erstellen lassen, kollidieren. Die ToDos können als wiederkehrend, nur an ausgewählten Tagen in der Woche, dem Monat oder Jahr, angelegt werden – so wie es auch Fantastical kann.

Due (4.49 €; universal; App-Store-Link) setzt (immer noch) Erinnerungen. Im Gegensatz zum eingebauten iOS-Wecker sogar mehrere alarmierende Erinnerungen parallel, die auf Wunsch solange in wiederkehrenden Intervallen nerven, bis man sich ihnen widmet.

Das kürzlich veröffentlichte Re-Design hilft abermals der durchdachten Benutzerführung.

Sonos verteilt erste Betas ihrer Controller-Software

Sonos verteilt eine erste private Beta seines iOS-Controllers; Androids fordern die Vorabversion schon heute aus ihrem Sonos-Benutzeraccount an1.

IPhoneBlog de Sonos 5

Die iOS-Version läuft erstmals als Universal-Anwendung und bringt noch einen sehr groben Design-Schnitt mit. Insbesondere das iPad zeigt im Moment noch viel weiße Fläche und eine nicht sehr elegante Kastenoptik. Als generellen Veröffentlichungstermin peilt Sonos das „Frühjahr“ an.

Version 5.0 bietet als Komfortfeature eine musikdienstübergreifende Suche. So findet ihr Songs, egal ob diese bei Spotify oder in der eigenen Bibliothek schlummern. Die Neuerung kickt jedoch derzeit die Suche der inoffizielle SoundCloud-Einbindung. Den eigenen Stream, die Tracks, Sets sowie Favoriten und die von euch verfolgten Kontakte der Musikplattform lassen sich aber weiterhin durchstöbern.

Rahim Sonawalla, der sich für den 'Workaround' verantwortlich zeigt, tippt jedoch auf eine Rückkehr der Funktionalität. Er schreibt mir:

I suspect they'd need to add that functionality back since official partners that are developing applications would need to be able to test search for their service while building out their app (before it enters Sonos Labs).

Nicht neu, aber erneut zu erwähnen: Der Sonos-Controller greift auch auf heruntergeladene Podcasts in Apples Software zu, und schickt diese direkt an das kabellose Lautsprechersystem. Für iOS 8 darf man sich wünschen, hier auch aus anderen (Podcast-)Apps, beispielsweise von meinem derzeit favorisierten Castro, Audioströme entgegenzunehmen.

  1. An einem besseren Beta-Programm arbeitet Apple hoffentlich.

Mit offizieller Pressemitteilung: Das iPad 4 kehrt für 379 Euro zurück

IPhoneBlog de Lightning 30 PIN

"Ab sofort können Kunden ein iPad mit atemberaubendem 9,7-Zoll Retina Display, schnellem A6X Chip und 5MP iSight-Kamera für 379 Euro bekommen; das bedeutet einen extremen Zuwachs bei Leistung und Wert im Vergleich zum ersetzten iPad 2," sagt Philip Schiller, Senior Vice President Worldwide Marketing von Apple.

Apple.com/PR

Mit der heutigen Umsortierung im Produktsortiment verbleibt lediglich das alte iPad mini ohne ein Retina-Display und das (noch ältere) iPhone 4S bleibt auf dem seit 2012 ausgemusterten 30-Pin-Dockanschluss sitzen. Apples Umstellung auf hochauflösende Bildschirme für iPhones und iPads hat damit ungefähr dreieinhalb Jahre gedauert; der Wechsel auf die intelligente Lightning-Schnittstelle streckte sich über eineinhalb Jahre.

So hätte ich das (der Presse) verkauft. Und dass die 50-Euro-Preisnachlass beim neuen 8 GB iPhone 5c keine PR-Erwähnung fand, scheint nachvollziehbar.