Path sammelt nochmal 25 Millionen ein

IPhoneBlog de Path 2014

In an interview, Morin said that he talked to many U.S. investors in the latest fundraising. But he noted that he was always looking for a strategic one in Asia, especially in Southeast Asia, where he said Path had good traction.

He said Path will use the new funds for growth and engagement, as well as continuing to expand its revenue efforts. In the last year, it rolled out a virtual goods business and subscription offering. The company is also developing the fourth version of the service, said Morin.

Kara Swisher | Re/code

Ich nutze die Idee des privaten Mini-Facebooks (kostenlos; universal; App-Store-Link), die mit insgesamt 65 US-Millionen an Risikokapitel bislang 23 Millionen Nutzer einsammelte, immer noch strikt im engen Freundes- und Familienkreis. Fast ausschließlich werden dort Fotos geteilt – als Momentaufnahmen.

Ergänzend dazu erfreuen sich freigegebene Fotostreams – in meiner ganz persönlichen Wahrnehmung – zunehmender Beliebtheit. Die ‚Family-Snapchats‘, wenn man so will, etablierten sich als gemeinsames (Event-)Fotobuch, dem jeder ein paar Schnappschüsse beisteuert, seit iOS 7 überraschend flott.

Catch Me If You Can: iOS-Game-Controller

IPhoneBlog de iOS 7 Controller

Ben Kuchera, hier im Dienst von Polygon, titelt provokant gegen iOS-Game-Controller: "Adding physical buttons to the iPhone solves a problem that doesn't exist".

There are certainly a few people who think it's worthwhile to strap an expensive, ungainly device onto their phone to try to pretend like it's a more traditional gaming platform, but that number will likely prove to be small.

Polygon

Nein und vielleicht.

Richtig ist: iOS muss sich als Spieleplattform nicht mehr beweisen. Der Begriff 'Handyspiel' stirbt zurecht aus. Neue Ideen revolutionieren Woche um Woche eine mit Sequels streckenweise eingefahrene Industrie.

Physikalische Buttons, für iPhone und iPad ein ausschließlich optionales Accessoire, ergänzen im besten Fall das bestehende Portfolio mit Titeln, die über Jahrzehnte genau für diese Steuerung entwickelt wurden. Klassische Controller kitzeln an Spielideen, wie es zuvor Arcade-Boards taten. Die wuchtigen Joypad-Gehäuse gehören heute unzweifelhaft der Genre-Zubehör-Nische an, bleiben für die begrenzte Auswahl an Games jedoch oft der perfekte Controller.

'Wenn das einzige Werkzeug, das du hast, ein Hammer ist, werden bald alle deine Probleme wie Nägel aussehen'…oder eine Antwort auf die Frage warum wir noch immer auf die App-Store-Umsetzung von Spelunky warten.

Der fehlende Controller-Support in den Zeiten vor iOS 7 hat zu grandiosen Spielen geführt. Sticks und Buttons der anrollenden MFi-Accessoires ermöglichen Portierungen aus dem Games-Katalog traditioneller Konsolen und bislang unterrepräsentierten Games-Gattungen. Unabhängig davon welche Popularität Spiele mit Gamepad-Support zukünftig erreichen (der Hype ist meiner Meinung nach stark unterschätzt), will mir nicht einleuchten wie man eine solche Chance ins Negative argumentieren kann.

Dateien zum Tauschen? Droplr stellt sich neu auf.

IPhoneBlog de Droplr

Datei-Tausch-Service Droplr kickt die eingeschränkten Gratis-Accounts. Mit zwei bezahlten Kontotypen, Lite für $4.99 und Pro für $9.99 im Monat, stellt sich das Startup von 2009 nun finanziell stärker auf eigene Beine.

Der Schritt ist aufgrund zahlreicher Mitbewerber mutig, es gleichzeitig aber Wert, ihn zu unterstützen. Der Freemium-Ansatz, ausgerichtet auf Wachstum durch neue Nutzer, mit dem Dropbox und Evernote so hervorragend fahren, klappt nämlich selten. Und noch seltener ohne Risikokapital (Evernote nahm bislang 251 Millionen US-Dollar an; Dropbox nur 100 Millionen). Everpix ist ein prominenteres Beispiel aus jüngerer Vergangenheit, das keine ausreichend große Anzahl von Premium-Accounts verkaufte und den Betrieb daraufhin einstellte (von 55.000 aktiven Foto-Uploadern zahlten lediglich 6.800).

Doch auch Droplr zieht nicht unvorbereitet aufs neue Schlachtfeld. 479.000 US-Dollar steckte Seven Peak Ventures dem File-Sharing-Dienst im Oktober zu. Richtig viele 'Amazon Web Services'-Rechnungen bezahlt man dafür als werbefreier Onlinedienst jedoch nicht.

Die neuen Bezahl-Accounts brauchen also Anreize. Der Feature-Umfang verspricht beiden Kontotypen unbegrenzt Speicher und ein Größenlimit von 2 GB pro Datei. Das ist fair. Der Pro-Account nimmt zusätzlich Domains für die personalisierten Kurz-URLs an, schützt Dateien mit Passwörtern und spuckt Embed-Codes aus.

Droplr, der Dienst rund um die 'Drops', ist insbesondere für iOS interessant (und findet deshalb hier Erwähnung), weil Apples iPhone- und iPad-OS bekanntlich kein zentrales Filesystem mitbringt, dem sich alle Anwendungen bedienen. Über den 'Öffnen In'-Dialog lassen sich Uploads diverser Dateitypen vom Touchgerät aus anstoßen und mit einer individuellen URL-Adresse versehen, die man anschließend verteilt.

Stopp! Das kann Dropbox doch auch?

Richtig. Aber ohne Statistiken oder eine flotte Umbenennung von Dateinamen. Nicht ohne Grund fliegen bedeutend mehr http://d.pr-Links durch meine Twitter-Timeline. Speziell für die Arbeit in Teams, die Screenshots austauschen oder Textdokumente über sehr handliche Shortcuts einander zustecken, ohne sich mit geteilten Ordnern, Sync oder Mail-Anhängen auseinander zu setzen, gewann der Dienst in den vergangenen Jahren an Bedeutung.

Die iOS-App von Droplr (kostenlos, universal; App-Store-Link) erfuhr im letzten Sommer ein Redesign, trägt jedoch noch kein iOS-7-Kleid, fühlt sich optisch aber nicht komplett fehlplatziert (und funktioniert einwandfrei). Auf einen neuen Update-Termin wollte sich das Droplr-Team auf meine heutige Anfrage nicht festlegen.

Wer sich als Bestandskunde in den nächsten 7 Tagen anmeldet, erhält dauerhaft 30-Prozent Rabatt und zahlt damit $3.49 beziehungsweise $6.99 pro Monat. Mit diesem Referral-Link schenkt man dir (als Neukunde) und mir für die gesamte Laufzeit des Abos einen Discount von 10-Prozent. Mindestens den unverbindlichen 30-Tage-Test vorab, inklusive der neuen Mac-App, sollte man einer Prüfung unterziehen.

‚Weather Line‘ fädelt Temperatur-Daten auf

IPhoneBlog de Weather Line

Weather Line (2.69 €; App-Store-Link) bereitet Wetterdaten von Forecast.io (The Dark Sky Company) ansprechend auf. Dabei findet die App von Ryan Jones (Design von Pacific Helm) eine ausgewogene Balance zwischen Darstellung und Daten. Wetter-Enthusiasten freuen sich über stundengenaue Werte; wer nur wissen will ob's heute noch kalt wird, schaut auf die farbkodierten Kurven.

Die Temperatur-Daten fädeln sich dort nach Stunde, Tag und Monat auf. Dieses Design lässt auf einen Blick die bevorstehende Entwicklung der Außentemperatur in der eigenen Stadt (oder irgendwo sonst auf dem Erdball) erkennen. Wem es nach detaillierteren Daten für eine bestimmte Uhrzeit dürstet, findet Werte wie Luftfeuchtigkeit oder Windstärke im unteren Bildschirmdrittel.

Ein Wetterradar, wie es beispielsweise Today Weather (1.79 €; universal; App-Store-Link) aufmalt, fehlt hier. Und auch die präzise Regenvorhersage, mit der sich Dark Sky bislang in den USA, Kanada, UK und Irland einen Namen machte, bringt uns hierzulande noch nichts. Der Mangel an Rohdaten lässt sich Weather Line nicht vorwerfen, eine Option zum Ausblenden der Anzeige ("No short term forecast available") in nicht unterstützten Regionen allerdings schon. Unabhängig davon wäre es wünschenswert wenn die minutengenauen Regenprognosen bald auch hierzulande aufschlagen würden.

Obwohl ich den verspielten Ansatz von Yahoo! Wetter mag, ist das App-Icon nicht tragbar. Apples mitgelieferte iOS-Wetter-App bezieht ihre Daten von Yahoo. Inwiefern sich die Genauigkeit unterscheidet, mag ich nicht beurteilen. Forecast.io ist mir als Datenlieferant jedoch sympathischer (und in meinen Finnland- und Deutschland-Tests durchweg akkurat), womit Weather Line sich bei mir den Vorzug erarbeitete.

Entertainment kostet Zeit. Apps sind (manchmal) Entertainment.

Horace Dediu unterfüttert die gestrige Pressemitteilung aus Cupertino mit mehr Zahlen und einer treffenden Analyse.

Consumers have a fixed time budget, a more rigid constraint than their spending budget. Competition for a slice of a consumer’s time budget is far tougher than competition for a slice of a consumer’s wallet. So what’s amazing is that apps have successfully grabbed a share of this time budget. I believe that the reason they succeeded is that they initially fit into niche time slices that were previously unoccupied.

Asymco.com

Zeitlich fällt Apples PR-Nachricht nicht nur mit den CES-News zusammen, sondern auch mit einem weiteren Update der Verkaufszahlen von PlayStation 4 und Xbox One.

Fundierte Schlüsse lässt der Vergleich dieser Absatzzahlen zwischen beiden Konsolen nach lediglich 1½ Monaten nicht zu. Festzuhalten ist jedoch: Über sieben Millionen NextGen-Käufer investierten bereits in Hardware (obwohl noch jegliche Blockbuster-Titel fehlen). Das ist ein Erfolg.

Inwieweit hier bereit die App-Ökonomie von Smartphones und Tablets reingrätscht, und wie sich die Interessen und (zeitlichen) Ressourcen in diesem Jahr (neu) verteilen, bleibt noch unbeantwortet. Interessant wird es wenn sich beide Entertainment-Industrien noch stärker einander nähern (PlayStation Now, Apple-TV-App-Store, iOS-7-Bluetooth-Controller etc.).

Apple verteilt iOS 7.1 beta 3 an Entwickler

IPhoneBlog de iOS 7 beta3

At least two times a day now, my devices running iOS 7 will simply cease to function and restart themselves. This isn’t a full restart, but rather a relatively quick one. And yet it’s no less annoying. I’ll be grabbing my iPhone to take a picture and crash. I’ll be in the middle of an email on my iPad and crash.

MG Siegler

Richtig. iOS 7.1 darf sich durchaus beeilen.

App Store: 10 Milliarden Dollar Umsatz in 2013

Auch diesen Januar vermeldet Apple rückblickend App-Store-Erfolgszahlen aus dem vergangenen Jahr. Diesmal liegt der Fokus auf dem finanziellen Umsatz. Im letzten Jahr bezog man ausschließlich Stellung zu den (40 Milliarden) Software-Downloads.

IPhoneBlog de 10 Milliarden Umsatz

CUPERTINO, Kalifornien – 7. Januar 2014 – Apple hat heute bekannt gegeben, dass Kunden 2013 mehr als zehn Milliarden Dollar im App Store ausgegeben haben, davon allein über eine Milliarde Dollar im Dezember. Kunden haben im Dezember fast drei Milliarden Apps im App Store heruntergeladen; somit ist der zurückliegende Monat der erfolgreichste in der Geschichte des App Store. Apples unglaubliche Entwicklergemeinschaft hat mehr als 15 Milliarden Dollar über den App Store eingenommen.

Apple PR

Auf App-Store-Expedition

IPhoneBlog de Rate This App

The problem of App Store discovery is not due to a lack of social media coverage or bad algorithms. The real problem is a failure to empower people to share their good taste.

Jared Sinclair

Yep. Und bitte gleichzeitig die Sternchen-Bewertungen abschaffen.

My preference is to get rid of the rating system all together. It’s too easy to abuse and provides no useful context to inform App Store customers. I’d love to see it abolished all together, because I don’t see a way to make it work.

Now, I’m not opposed to reviews, just ratings. […]

In the case of the App Store – and sadly in the case of many magazines and web sites that do so – giving products numerical ratings is an arbitrary, inconsistent and ineffective practice, and one I wish would stop.

Peter Cohen | iMore

Anstoß der aktuellen Diskussion ist eine Kommentarflut aufgebrachter App-Store-‚Kritiker‘, die Apples Gratis-Downloads der ‚12 Tage Geschenke‚ nicht … befürworteten (und obendrein Probleme bei der Unterscheidung zwischen Apple und App-Store-Entwicklern zeigen).

Das dümmste Geschenk der app und des app stores !!!!“ (um eine eher harmlose Anmerkung als Beispiel zu wählen).

Im App Store finden sich keine Rezensionen, es handelt sich um Kommentare, Fehlerberichte und im besten Fall Vorschläge für Funktionserweiterungen. Bereits die Bezeichnung ‚Review‘ ist deshalb irreführend.

Aber gut. Die Stimme von Käufern, beziehungsweise Download-Kunden, finde ich wichtig. Wer sich die Mühe macht, Text über eine App zu verfassen, unabhängig davon wie hilfreich dieser dann erscheinen mag, sollte dafür (Bildschirm-)Platz bekommen.

Sinnlos dagegen ist die Vergabe von Sternchen, die ohne weitere Qualifizierung erfolgt. Die bunte Vielfalt der unterschiedlichen Faktoren, die zu einer Stimmabgabe führen, lässt sich anhand der Kundenkommentare nur erahnen.

  • Die App zeigt Eigenwerbung im Lockscreen bei Nichtverwendung. Das ist ein absolutes NoGo!“ (ein Stern)
  • OS7 Zwang deswegen nur 1 Stern.“ (ein Stern)
  • Die Krabe läuft im Kreis, alle 3 Sekunden dreht sich das Bild um 360Grad und davon wird einen nur übelst schwindelig. Rate vom Download dingend ab.“ (ein Stern)

Ein Rating beeinflusst. Selbst wenn ich mich von einem differenzierten Web-Review, dem ich vertraue, bis ins Software-Verzeichnis klicke und die hochgelobte App besitzt dort nur eine durchschnitte Bewertung, törnt das ab. Klar weiß ich häufig wie die dortige Rezensionen entstand, trotzdem stirbt mein Kaufimpuls.

Schon Videospiel-Tests sind an Prozentwertungen gescheitert (und schon lange keine adäquate Form für ein Kaufurteil mehr). Meinungskästen sind dagegen wichtig. Diese nehmen in Print-Publikationen zwar oft den geringsten Platz ein, sind aber mit Abstand der lesenswerteste Abschnitt. Im App Store fehlt diese direkte Zuordnung. Hier wird ein Kommentare mit der Durchschnittswertung aller vermischt.

Star ratings can work and I would use Amazon as the prime example. I don’t take star ratings as gospel, but you cannot ignore a product with 500+ ratings that has a 4.5 star average.

Ben Brooks

Es ist nachvollziehbar, sich ein System zu wünschen, das ohne Außeneinflüsse eine Bestenliste produziert. Das kann jedoch nicht funktionieren. Objektivität ist eine Illusion; der Kauf von aufpolierten Amazon Produkt(be-)wertungen ein bereits über Jahre funktionierendes Geschäftsmodell.

Die offizielle Twitter-App ist mit ihren über 10.000 Ratings im DE-Store ein treffendes Beispiel. Tweetbot und Twitterrific greifen mit allen ihren Vorgängerversionen zusammengerechnet nicht annähernd in diese Größenregion. Ist die Software der Indie-Entwickler deshalb schlechter? Genau das Gegenteil ist meiner Meinung nach der Fall.

Nicht nur als iPhoneBlog.de wünsche ich mir deshalb eine prominentere Platzierung von Links zu Web-Reviews im App Store, mit denen Entwickler ihre Apps bewerben. Weil: Meinung gehört dazu. Eine geeignete Ausdrucksweise kann aber nur ausformuliert erfolgen. 3.5 Sterne sagt nichts aus. Es ist eine billige Abkürzung, ein Shortcut, der in keinem anspruchsvollen Verhältnis zu irgendetwas steht.