iPhone Ad: ‚Photos Every Day‘
Instapaper verkauft. Betaworks betreibt den ‚Read it Later‘-Dienst weiter.
Marco Arment übergibt (sein) Instapaper in die Hände von Betaworks, der Bit.ly-Bude die im vergangenen Herbst eine halbe Million US-Dollar für Digg.com auf den Tisch legte (und bereits vor einem Monat ‚The Future of the Feed, the Read, and the Reader‚ ankündigte).

I’m happy to announce that I’ve sold a majority stake in Instapaper to Betaworks. We’ve structured the deal with Instapaper’s health and longevity as the top priority, with incentives to keep it going well into the future. I will continue advising the project indefinitely, while Betaworks will take over its operations, expand its staff, and develop it further.
Der letzte große Versionssprung dieser Software, die iOS seit 2008 nachhaltig prägte, stammt aus dem Herbst 2011. Kleinere Updates tröpfelten in den letzten 1.5 Jahren zwar vereinzelt durch die App-Store-Leitung, im Konkurrenz-Tempo mit Pocket (kostenlos; universal; App-Store-Link) oder Readability (kostenlos; universal; App-Store-Link) hielt die One-Man-Show zuletzt aber nicht mehr Schritt.
Trotz täglicher Nutzung bin ich jedoch nie gewechselt. Das lag unter anderem auch daran, dass ich Instapaper’s Geschäftsmodell, der simple Verkauf einer iOS-Anwendung im App Store für 4 Euro, verstehe.
Nicht vor Gericht aber auf hoher See: Polygon erzählt die ‚Ridiculous Fishing‘-Story
Russ Pitts trägt für Polygon ein beeindruckend inszeniertes Cover der Vlambeer-Story zusammen.

„Cloned At Birth: The Story Of Ridiculous Fishing“ trifft nicht einfach nur den Nerv der Zeit, bei dem im App Store die Ideenräuber oft freies Geleit genießen, sondern auch einen Zeitpunkt bei dem sich das niederländische Indie-Studio erneut mit der Frustration eines Klons konfrontiert sieht.
Barcodes scannen für ‘Delicious Library 3’
Die älteren Damen und Herren unter euch werden sich vielleicht noch an Delicious Library erinnern, eine Software, die unter Panther (Mac OS X 10.3) im Jahr 2004 den Mac erreichte, zwei Design Awards gewann, Version 2 vor fünf Jahren veröffentlichte und dann abtauchte. Der Fairness zuliebe bleibt anzumerken: Wil Shipley und Delicious Monster lieferten über die Jahre immerhin die nötigsten Mini-Updates um mit den zahlreichen Mac-OS-Versionen, die Apple austeilte, kompatibel zu bleiben.
“The first thing I learned was: don’t wait five years between your releases,” Shipley said.
Version 3 ist ein komplett neuer ‘Mac App Store’-Release (21.99 €; MAS-Link) – der Software tut diese Zäsur schon aufgrund der Vorgeschichte gut. Einen kostenlosen Testlauf, mit bis zu 25 Bibliothekseinträgen für eure Bücher, Videospiele und Filme, findet sich im Netz.
Mir haben die letzten Jahre gelehrt, in denen die Software durch (MacHeist-)Bundle-Angebote immer wieder Gesprächsthema war, das ich kein Interesse an einem Inventar-Katalog meines Wohnzimmerschranks habe. weiterlesen
Schneller speichern, was wichtig ist: Drafts 3.0

Drafts 3.0 für iPhone (2.69 €; App-Store-Link) und iPad (3.59 €; App-Store-Link) stellt absurde Workflows auf. Für die Anzahl der Actions, die einzelne Textstücke archivieren, formatieren und in andere Apps weiterleiten, stehen mittlerweile vier Karteireiter zur besseren Sortierung bereit.
Über die Automatisierung von niedergeschriebenen Gedanken, Einkaufslisten oder ToDos, die ohne Drafts wohl traurig auf gelben Post-its am Computermonitor ihren Lebensabend bestritten hätten, hat (in gewohnt ausführlicher Form) Federico Viticci einige Zeilen verfasst.
In Ergänzung auf den MacStories-Beitrag erinnert Nate Boateng an die unveränderte Geschwindigkeit, die das Anlegen von Notizen mit Drafts schon immer auszeichnete. Die Kernfunktion bleibt trotz diverser Neuerungen pfeilschnell und gehört deshalb für mich in Touch-Reichweite.
Zwar fasziniert mich der Blick ins ‚Action-Verzeichnis‚ (und mir gefällt die Dropbox-Backup-Lösung für die individuell angelegten Konfigurationen), trotzdem bleibt Drafts in meinem Alltag eine simple Notiz-App, die lose Geistesblitze kurzerhand wegspeichert. Egal ob’s eine Artikelidee ist oder eine E-Mail, die ein bisschen mehr Formulierungsaufwand benötigt aber nicht durchgehend meinen Posteingang blockieren soll.
WWDC 2013: 10. – 14. Juni in San Francisco

Der Ticketverkauf (1.599 US-Dollar) für die diesjährige WWDC in San Francisco startet am morgigen Donnerstag um 19 Uhr (MESZ) unter developer.apple.com/wwdc.
“Our developers have had the most prolific and profitable year ever, and we’re excited to show them the latest advances in software technologies and developer tools to help them create innovative new apps. We can’t wait to get new versions of iOS and OS X into their hands at WWDC.”
Update
Can’t make it to WWDC? We’ll be posting videos of all our sessions during the conference, so Registered Apple Developers can take advantage of great WWDC content.
via WWDC in detail
Wenn das hier kein (Schreib-)fehler ist, wäre es ein enormer Informationsgewinn für alle Entwickler, die nicht vor Ort sein können.
[update] Realitätscheck: 37.4 Millionen iPhone und 19.5 Millionen iPads zählt Apples Q2/2013
Am 30. März 2013 endete Apples zweites Geschäftsquartal. Im zurückliegenden Jahresviertel verkaufte Cupertino 37.4 Millionen iPhones – im Jahr 2012 waren es 35.1 Millionen (ein Plus von 7-Prozent).

Nach dem absurden Weihnachtsquartal, das im Januar 47.8 Millionen iPhones und 22.9 Millionen iPads verzeichnete, verbleiben in den Monaten Januar bis März stolze 19.5 Millionen verkaufte iPads – zum Jahresbeginn von 2012 waren es nur 11.8 Millionen (ein Wachstum von 65-Prozent).

Eine kurze Anmerkung zu den ‚Nicht-mehr-so-viel-Spaß-denn-je‚-iPods: 5.6 Millionen Exemplare zeigen weiter einen klaren Abwärtstrend – im Vorjahr verkaufte Apple noch 7.7 Millionen dieser Musikplayer. Außerdem verkaufte Apple eine bunte Runde an Macs, in der ansehnlichen Stückzahl von 4 Millionen – unverändert im Vergleich mit dem zweiten Quartal des zurückliegenden Jahres.
Insgesamt schrieb der US-Konzern 43.6 Milliarden US-Dollar an Umsatz in seine Bücher (ein Plus von 11-Prozent). weiterlesen
App-Store-Beschreibungstexte zukünftig ohne Bildsymbole

iTunes Connect untersagt nach mehreren gleichlautenden Meldungen iOS-Entwicklern die Verwendung von Glyphen und Emoticons für ihren App-Store-(Update-)Beschreibungstext.
Another developer has reported the date of Apple’s new iconography requirements to have been set on April 19.
Jetzt wäre es nur konsequent auch bei den App-Store-Bewertungen die (oft ausschweifende) Benutzung der Symbolsprache zu untersagen.
