Diesen Donnerstag: XCOM: Enemy Unknown

IPhoneBlog de XCOM

Firaxis Games reicht den ‚Head-to-Head‘-Multiplayer als kostenloses Update nach. Mindestens ein iPad der zweiten Generation und ein iPhone 4S sind für den Strategietitel notwendig, der für 17.99 Euro (mit Game-Center- und iCloud-Savegame-Support) bereits diesen Donnerstag als Universal-Version zum Download steht.

OCDock Mini™

OCDock a

Das gekickstarteteOCDock‚ hält was es verspricht: Top-Verarbeitung; minimalistisches Design. 80 US-Dollar (plus 13 US-Dollar Versandkosten) übertritt jedoch meine persönliche Preisgrenze.

Das OCDock existiert in zwei Versionen: Die Standardfassung nestet das iPhone; die (hier abgebildete) Mini-Version zeigt sich ohne Seitenränder und verbindet dadurch auch große und kleine iPads mit dem Mac (diese verdecken dann aber logischerweise Teile des Displays). Beide Ausführungen gibt es derzeit ebenso mit dem alten 30-Pin-Anschluss.

Ohne Apple-Cinema-Display oder iMac fehlt der Konstruktion, die sich auf der Stufe des Standfußes niederlässt (und dort mit doppelseitigem Klebeband fixiert ist und wirklich ordentlich zugreift), jeglicher Sinn. Das 0.08-Millimeter dünne Kabel führt man zwischen Tischplatte und Aluminium-Fuß an die Rückseite und zum dort gelagerten USB-Anschluss – die Länge des Kabels ist entsprechend abgemessen. Das Dock stellt nicht nur die iTunes-Verbindung her sondern liefert auch Strom für iPhones und iPads.

Der Lightning-Anschluss hält das iPhone ausreichend fest in Position um darauf auch am oberen Bildschirmrand herumzutippen. Durch die windschnittige Rückseite des Docks ist ein etwas kräftigerer Druck auf den Homebutton überhaupt kein Problem.

Positive Worte lassen sich auch über das Ein- und Aussetzen verlieren. Ohne Gegendruck und nur mit einer Hand klickt sich das Telefon in den Stand. Allerdings muss man sich daran gewöhnen das iPhone an seiner Oberseite zu greifen damit die Unwucht das Gerät nicht gegen den Computerbildschirm schleudert.

OCDock b

Mein persönliches Killer-Feature: Das OCDock entfernt ein weiteres Kabel aus meinem täglichen Sichtfeld. Das silberne Dock auf dem silbernen Display-Standfuß wirkt außerdem nicht als klobiger Fremdkörper.

Mein banales Fazit nach drei Tagen Benutzung: teuer, aber schick.

Apples Selbstverpflichtung zum Datenschutz

IPhoneBlog de Privacy

For example, conversations which take place over iMessage and FaceTime are protected by end-to-end encryption so no one but the sender and receiver can see or read them. Apple cannot decrypt that data. Similarly, we do not store data related to customers’ location, Map searches or Siri requests in any identifiable form.

Apple’s Commitment to Customer Privacy

Unzweideutig und mit konkreten Aussagen: Auf das heute veröffentlichte Statement lässt sich Apple (auch) zukünftig festnageln.

Automattic beweist iOS-Geschmack und kauft WordPress-Editor ‚Poster‘

IPhoneBlog Poster WordPress 2

I’m elated to share that I, along with Poster, will be joining Automattic. I’ll be working with the mobile team where I’ll be both designing and coding.

So what’s changing? Poster will no longer be available for purchase, but if you’ve already bought the app you’ll always be able to re-download it. I’m continuing to support it, and I’m always just an email away if you’ve got any questions.

Tom Witkin

Matthew Mullenwegs Automattic, die WordPress-Macher, kauften zuletzt Simplenote und heimsen sich jetzt Poster, meine derzeit favorisierte iOS-Blog-Software ein.

Abschaffung der Roaming-Gebühren bis Ostern 2014

IPhoneBlog de Roaming

Roaming fees for voice calls, texts and internet access will effectively be completely scrapped under the proposals, which are part of a broader effort to create a single European telecoms market. […] “They agreed that this time next year we will have got rid of these charges,” a Brussels source said.

Telegraph.co.uk

Neelie Kroes, seit Februar 2010 EU-Kommissarin für die Digitale Agenda und langjährige Bekämpferin von Roaming-Gebühren, retweetet den verlinkten Telegraph-Artikel, der das (einstimmig) angenommene Vorhaben über die Streichung der horrenden Mobilfunkgebühren im europäischen Ausland verzeichnet.

Microsoft Office 365 mit iPhone-App

IPhoneBlog Office 365

Microsoft veröffentlicht im US-App-Store (Link) eine iPhone-Anwendung für den Zugang zu seinem Cloud-Office – von Word über PowerPoint bis Excel.

Interessantes Detail: Das Jahresabo zum Preis von 99 US-Dollar wird als In-App-Kauf angeboten und dürfte Apples 30-Prozent-Beteiligung einschließen. Zumindest wenn die beiden IT-Giganten keine individuellen Verträge ausgehandelt haben (wofür die Cupertino Hardliner, insbesondere im Umgang mit großen Verlagshäusern, nicht bekannt sind).

Sources familiar with the ongoing negotiations between Apple and Microsoft tell AllThingsD that the companies are at loggerheads not over the 30 percent commission Apple asks of storage upgrade sales made through SkyDrive, but over applying that same commission to Office 365 subscriptions sold through Microsoft Office for iOS, which is expected to launch sometime next year.

John Paczkowski / AllThingsD

Ackerbau und Viehzucht: Agricola

DirektAgricola

Agricola schafft es, die Grenze zu einem Farmville anzuschneiden, ohne den Geist des Brettspiels an stumpfsinniges Social Gaming zu verraten.

Tric Trac

Playdek gelingt die Umsetzung von Uwe Rosenberg’s Brettspielhit1 Agricola (5.99 €; universal; App-Store-Link).

Wer seine Landwirtschaftsparzellen im Kreise der Familie zuvor noch nie bewirtschaftet hat, hangelt sich durch ein erschöpfendes Tutorial, das beim komplexen Thema Rohstoff-Sammeln und Ernte-Einstieg hilft. Eine Zusammenfassung der rundenbasierten Spielzüge, im Einzelspieler oder in (asynchronen) Online-Partien, erscheint mir realitätsfern – YouTube kann das besser.

Die Investionen in Haus und Hof sowie die Einnahmen der Ernte-Ausbeute, von Holz über Lehm bis zu Schafen und Wildschweinen, schreibt sich in der digitalen Version das iPhone (beziehungsweise iPad) auf. Über ein Scoreboard behält man so jederzeit die Punkteübersicht. Hinzu kommt: Die Aufteilung zwischen dem belebten Dorf (mit verspielten aber unaufdringlichen Animationen) und eurem persönlichen Landgut, ist übersichtlich aufgezogen und dem iOS-Format treffend angepasst. Zu Beginn helfen Beschreibungen um die benötigten Ressourcen zu finden um daraus Steinhütten-Upgrades zu bauen oder Getreide auf Äckern auszusäen.

Letzte Anmerkungen: Die Anmeldung zum Online-Mode, in dem Playdek die Vermittlung der Partien selbst übernimmt, landet derzeit gerne im Spam-Ordner (so auch bei mir). Die deutschen Texte sind fehlerfrei und mit netten Formulierungen bestückt. Den Dudelsound schaltet man in langen Sessions bevorzugt ab. Und zwei In-App-Erweiterungen dieser geglückten Brettspiel-Adaption sind bereits für Herbst versprochen.

  1. Deut­scher Spie­le­preis 2008; Inter­na­tio­nal Gamers‘ Award 2008; Spiel des Jah­res Son­der­preis 2008; Gol­den Geek Win­ner 2008, etc.

Mehr Meinung! „It’s about time.“

There are items for sale that can’t be earned through play – permanent boosts that increase the amount of sun yielded from each sunflower, for example, or your stock of plant food – and a handful of premium plants. Murray [Lead Producer / PopCap] insists, however, that every level in the game can be completed with the free tools with which you’re provided. There are none of the content paywalls found in so many other App Store successes, and there’s no energy system either. You can sit and play through the entire game in one sitting, if you’ve got about 15 hours to spare.

EDGE #255

Das sind konkrete und verbindliche Aussagen von PopCap zum 'Plants vs. Zombies 2'-Freemium-Versuch, der am 18. Juli startet.

520 der insgesamt 1600 Worte des Features aus der aktuellen EDGE beschreiben das gewählte Geschäftsmodell und mit welchen Vorgaben Mutterfirma Electronic Arts, bekanntlich die "Worst Company in America", in der Entwicklung herumpfuscht.

Ich bin den eindimensionalen Fokus (bekanntlich) satt. Die Online-(Games-)Presse zerschreibt unbeirrt jedes Spiele mit In-App-Kauf während auf der anderen Seite Millionen von Spielern genau dieses Modell nutzen. Oder wie erklärt sich sonst, das Publisher keinen F2P-Rückzug antreten? Warum flüchten sie nicht aus dem Teufelskreis wütender Spieler?

Anstelle der ständiger Nörgelorgien, die oft nicht viel mehr zur Diskussion beitragen als dem Entwickler diktieren zu wollen wie er sein Geld zu verdienen hat, besteht hier die Möglichkeit zur Mitgestaltung. iOS ist jung. iOS hat noch nicht einmal Controller. Konstruktive Kritik, beispielsweise die Abstimmung mit dem eigenen Geldbeutel oder einer radikalen Nichterwähnung von Neuveröffentlichungen, wäre hilfreich.

IPhoneBlog de PvZ2

Es ist mittlerweile bedauerlich welche Games die inflationäre Aufmerksamkeit eines Blogposts bekommen: der uninspirierte Werbetitel, die hundertste Endlessrunner-Kopie und die fünfte 'Gratis-Gurke' des Tages. Hauptsache kostenlos; Hauptsache der Affiliate-Link ist gesetzt. Niemand schert sich (um die Recherche), dass der gleiche Titel bereits zum fünften Mal in zwei Monaten auf Null-Euro rutschte.

Nicht selten bleibt der fade (und sicherlich falsche) Eindruck, dass die iOS-App für 'das Review' nicht einmal gestartet wurde. Oder welche seriöse Publikation verwendet ernsthaft Presse-Screenshots für ihre kritische Beurteilung?

Ich schnipse den Games-(Print-)Publikationen gerne, oft, und so wie ich glaube auch zu Recht, gegen ihre Ohrläppchen1. Aber Qualitätssicherung haben sie drauf. Dort geben sie sich nicht die Blöße, für die sich das eine oder andere iOS-Review im Netz schämen sollte.

iOS braucht als aufstrebende Spieleplattform noch grundlegende Branchenstrukturen – von PR bis Marketing. Aber es fehlt auch an einer Presse, die Meinungen äußert und sich nicht in Beschreibungen, wie viele Megabyte man hier für 89 Cent kauft, verliert. Es gibt keine Games für 'richtige' Konsolen2 wenn 150.000 Spieler das bezaubernde Badland spielen.

Keine Frage: Das klassische Review, mit Einleitung, neutraler Gameplay-Beschreibung und wertendem Fazit, ist überholt. Nicht weil Kingdom Rush Frontiers läppische 2.69 € kostet (obwohl das einer von mehreren validen Aspekten sein kann), sondern weil sich Games und dessen Journalismus weiterentwickeln. Diese Spielehäppchen zwischendruch, diese kleinen und gleichzeitig zeitraubenden Freuden ‚on the go‚, verlangen nach neuen Formaten für Urteile und Empfehlungen. Wer blind Erwähnungen runtertippt, die nicht mehr zwischen guter und schlechter Unterhaltung trennen, trägt dazu bei, dass iOS-Entwickler mit Mitteln um Aufmerksamkeit kämpfen, die man zuvor ausschweifend kritisiert hat.


  1. Das Desinteresse der großen Magazine gegenüber 'mobile Games' wird sie noch schmerzhaft einholen.
  2. Der Shitstorm zu Deus Ex: The Fall ist eines der aktuellen Negativbeispiele.