Bejeweled Blitz oder Plants vs. Zombies Adventures verbleiben im Zuckerberg-Netzwerk, das laut eigener Aussage insgesamt 250 Millionen aktive Spieler anzieht. Nutzerschwund ist der von EA offen geäußerte Grund für den Rückzug. Anscheinend lohnen sich nicht einmal die reinen Betriebskosten um die drei ehemaligen Hits weiter anzubieten.
Ein ganz anderes Bild liefern die 85 iPhone- und 50 iPad-Games von Electronic Arts im App Store, bei denen insbesondere die ‚Free-to-play‘-Titel wie Real Racing 3, The Simpsons: Tapped Out oder The Sims FreePlay dauerhaft in den Charts der umsatzstärksten Apps sitzen.
“It may or may not be Home,” he said. “We could also just bring some of the design values to the iOS app. That might be how it ends up. Or we could build just the lock screen. Maybe then it’s not called Home, it’s called something else.”
Facebook-Produktchef Adam Mosseri mit einer klassischen Nullaussage über die Zusammenarbeit mit Apple*. Damit tut er es seinem Boss gleich, der im Anschluss der ‚Home‚-Präsentation auch nicht mehr als andauernde Gespräche bestätigte.
So do you think in, say, two years you will have this on the iPhone? That’s above my pay grade to be able to answer that.
Zuckerberg weiß, dass er iOS kein trojanisches Software-Pferd, so wie es für Android gebaut wurde, unterschieben kann. Zuckerberg weiß auch, dass er aufs iPad muss. Nur das Einfallstor über den Browser reicht (ihm) nicht.
*Ein prägnantes Zitat, eine Handvoll aus dem Zusammenhang gerissener (Non-)Statements und eine ‚Captain Obvious‚-Analyse – so schreiben sich Apple-News.
Update:
According to a source inside Facebook familiar with the discussions, the social networking company is not in talks with Apple or Microsoft, contrary to what Bloomberg has reported earlier.
Nachtrag: ‚The Other Brothers‘ bekommen neue Touchscreen-Joypads (ein Kritikpunkt von Version 1.0) sowie eine iCade-Unterstützung. Obendrein sei bei dieser zweiten Erwähnung ausdrücklich der Soundtrack des Retro-Jump’n’Runs empfohlen.
Kaum ein In-Ear-Kophörer verzichtet im sechsten iPhone-Jahr noch auf die Headset-Komponente – ganz im Gegensatz zu Über-Ohr-Kopfhörern. Der Philips Fidelio L1 (~170Euro; Affiliate-Link) bricht mit dieser STEREOtyp-Tradition.
Es ist nicht nur das Mikrofon für Telefonanrufe oder Siri-Sprachbefehle, das den meisten Ohrpolstern fehlt. Es ist die gesamte Steuereinheit zum Springen durch Playlisten und die manuelle Anpassung der Lautstärke. Um richtig unter den flauschigen Ohrmuschelwärmern abzutauchen und sich im dort ausbreitenden (räumlichen) Klang zu verlieren, ist der Griff zur Fernbedienung auf Brusthöhe nur schwer zu ersetzen. Der Fidelio versteht das.
Kabel, Stecker und Fernbedienung sind bemerkenswert solide. Die gebürsteten Aluminium-Teile, die sich in das synthetische (130cm-)Stoffmaterial einflechten, sind federleicht, liegen aber trotzdem griffig in der Hand. Die Klinke klammert sich kompromisslos an die iPhone-Audiobuchse – da wippt und wackelt nichts. Das Kabel lässt sich auf Höhe eures Kinns abstöpseln. Die einseitige Verdrahtung verhindert Kabelsalat.
Nachdem ich in den letzten Jahren fast ausschließlich Musik- und Podcast-Ströme durch kleine In-Ear-Ohrstecker schleuste, ist diese halb-offene und basslastige Akustik-Konstruktion eine wohltuende Abwechslung. Doch der Klang ist nicht einfach nur neu. Durch die California Headphones, die ich seit letztem Sommer genieße, habe ich mich bereits an die ausdrucksstarke Färbung der großen HiFis gewöhnt.
Der Fidelio L1verstärkt den Sound des iPhones merklich (was nicht jeder Kopfhörer schafft), bleibt dabei aber überraschend unangestrengt. Gefühlt konzentriert sich der Bügel-Kopfhörer bei der Musikwiedergabe nur auf eure zwei Ohren. Das bleibt jedoch nur eine Empfindung: Durch die halb-offene Bauweise schirmt der Fidelio seine Klänge nicht komplett gegenüber der Außenwelt ab – das muss man mögen (oder ignorieren können).
Ebenfalls erwähnenswert: Die maximale Lautstärke tötet keine Gehirnzellen. Auf Anschlag verkrafte ich Rdio– oder iTunes-Match-Musik noch durchaus gut. Apropos Musik, apropos verkraften: In jedem Musikgenre, das ich mir zumuten wollte, hinterließ der Fidelio einen großartigen Eindruck. Wer allerdings nur Podcasts oder Hörbücher konsumiert, findet bessere Modelle. Die reine Sprachausgabe, insbesondere bei Aufnahmen die sich viel Mühe mit ihrer Qualität geben, ist der Ton keinesfalls schlecht! Diese Philips-Kopfhörer sind dafür aber nicht das richtige Werkzeug.
Der Fidelio L1 ist überraschend kompakt obwohl er sich für den Transport nicht zusammenfaltet. Die Musikklänge, die er einem iPhone entlockt, sind auf allen Höhen (und in allen Tiefen) prächtig. Sehr angenehm: Als Brillenträger drückt (mir) der Schaumstoff nicht unangenehm auf die Bügel. Außerdem bleibt es auch nach mehreren Stunden unter den Kopfhörern schweißfrei – warm wird’s trotzdem.
Das Kabel-Headset, für kurze Siri-Anweisungen oder zur Justierung der Lautstärke, gehört zu den besten Konstruktionen, die ich bislang verwendet habe – inklusive der Sprachqualität des Mikrofons.
Dan Porter, ehemaliger Chef von Omgpop (Draw Something, Words with Friends), im letzten Jahr von der FarmVille-Bude Zynga übernommen, schrieb lesenswerte Worte über das Geschäftsgebaren von AppGratis und ähnliche Anbieter.
Notice an app pop up at No. 1? Look for hundreds of reviews that only have one word (amazing, incredible, awesome), or look for a shockingly low number of reviews for an app that’s No. 1. These are indicators that folks are doing something shady to make it to No. 1. And Apple, to its credit, tirelessly shuts them down and closes loopholes. It’s a thankless task.
Nichtsdestotrotz behält er hier Recht. AppGratis (und äquivalente ‚Chart-Pusher‘) spielen SEO im App Store. Das Apple dafür verstärkt kein Interesse zeigt, kommt seinen Kunden zugute. Das muss auch Frankreich verstehen.
So you share revenue from in-app purchases after the app is installed.
Exactly.
So typically, would it be a year’s worth of revenue sharing?
These guys have to make money, so usually it’s a week. The traffic the users are going to send, the developer will see for a week and a new wave grows. So a week is when we share revenue. [Developers also pay an upfront fee to be featured on App Gratis, reported to cost up to $20,000.]
Würdest du 40Euro für eine offizielle iOS-Office-Suite zahlen? 60Euro? Jetzt, im April 2013? 90Euro? Wenn’s ginge? Ich? Nein. Aber bestimmt gibt es unter 300 Millionen iOS-6-Nutzer ganz viele Antworten mit einem eindeutigen JA.
Natürlich bleibt die Frage hypothetisch. Word und Excel existieren im iOS-Land nicht. Nach drei Jahren iPad (und im sechsten iPhone-Jahr) kann man davon ausgehen, dass Microsoft die Umsetzung nicht verschlafen hat sondern bewusst zurückhält. Mary Jo Foley liegt (irgend-)eine Release-Roadmap vor, die Herbst 2014 (!) für iOS-Office ins Auge fasst. Das ist in 18 Monaten.
Ohne Übertreibung behaupte ich: Das fühlt sich spät an. Paul Thurrott äußert dazu folgende Theorie:
Office for iPad, launched at the same time as Windows 8/RT, would most likely have killed the market for Windows 8 and RT devices.
Ein interner Konflikt zwischen den beiden großen Microsoft-Abteilungen, Windows und Office, ist sicherlich keine Theorie – immerhin versprach man schon einmal Aufklärung (die aber nie stattfand).
Die Realität ist: Der PC-Markt legt in Q1/2013 seinen Tiefpunkt seit ‚Beginn der Aufzeichnungen‘ hin. Die im letzten Jahresviertel verkauften 75 Millionen Kisten sind kein Ausrutscher sondern beschreiben den anhaltenden Abwärtstrend. Das kann Office nicht egal sein.
Wie viele iPads muss Apple noch verkaufen, damit Microsoft erkennt, das Surface und Co. die Marktverschiebung nicht auffangen? Wie viele Firmen müssen iPads ohne die MS-Suite noch in ihre Arbeitsabläufe integrieren? Und wie viel Vorsprung will man iOS-Entwicklern noch lassen, um auch das wirklich letzte Office-Feature zu ersetzen?
Schwer vorstellbar, das in 18 Monaten (prozentual) mehr eindeutige JAs für iOS-Office fallen als heute.
Brian K. Vaughan hat uns nicht angeschummelt; Apple hat keine Comics verboten. Alle Aufregung war umsonst.
After hearing from Apple this morning, we can say that our interpretation of its policies was mistaken. You’ll be glad to know that Saga #12 will be available on our App Store app soon.