Seite an Seite: Lightning-Kabel und 30-Pin-Adapter

IPhoneBlog de lightning very very frightening

Das Kickstarter-Projekt, das Apple „killte„, darf jetzt doch leben. Jacqui Cheng fing am heutigen Abend folgendes Zitat von Apple-Sprecher Tom Neumayr ein.

We have been working to resolve this and have updated our guidelines to allow accessories to integrate both 30-pin and Lightning connectors to support charging.

Die Vorgeschichte: POP, ein mobiler Akku-Klotz mit diversen (Strom-)Schnittstellen, sammelte in bester Crowdfunding-Manier stolze 140.000 US-Dollar ein. Das Projekt wurde am 01. September erfolgreich finanziert. Am 12. September stellte Apple seinen proprietären Lightning-Anschluss vor und brachte Lizenzrichtlinien in Stellung, die nicht erlaubten das der neue Stecker zusammen mit dem alten 30-Pin-Adapter verkauften wird.

In Funktion eines Ladekabels ist dies im Rahmen des ‚Made for iPod‚-Programm nun möglich. Ob aus dem externe Zusatzakku POP allerdings noch etwas wird, ist ungewiss. Nach der ersten Apple-Ablehnung kündigten die Kickstarter-Kreativen an, das bereits abgebuchte Geld an die Unterstützer zurück zu überweisen.

Kein iOS-6-Update wartete auf Google Maps

IPhoneBlog de Niemand wartete auf Google Maps

Nein, Google Maps ließ die Installationsbasis von iOS 6 nicht in explosive Höhen schnellen. Die Hypothese der Werbebude MoPub übersah bei ihrer lebensfremden Update-Quote von 30-Prozent (!) lediglich den chinesischen iPhone-5-Verkaufsstart.

Peinlich, ja. Aber auch ein nüchternes Spiegelbild für die (Qualität der) Berichterstattung, die in den vergangenen drei Monaten auf die iOS-Kartografie einprasselte.

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Verfeinert: IMDb 3.0

IPhoneBlog de IMDb 3 0

Amazons Filmdatenbank IMDb lädt mit Version 3.0 (kostenlos; universal; App-Store-Link) dazu ein, sich einen Account zu klicken um die Release-Termine der anstehenden Blockbuster vorzumerken und eine ‚Watchlist‚ der Movies anzulegen, die man unbedingt noch sehen möchte.

Speziell auf dem iPad versprüht der Rundgang durch Trailer und Casts seinen Charme.

Ambitioniert: Ravensword: Shadowlands

Ravensword: Shadowlands (5.99 €; universal; App-Store-Link) ist Skyrim für iOS. Nun ja, zumindest besetzt es die gleiche Open-World-RPG-Kategorie und sieht in den derzeit möglichen iOS-Dimensionen beeindruckend aus.

Crescent Moon Games warf mir vor ein paar Tagen den Schlüssel zur Fantasy-Provinz zu. Seine Vorgänger, Ravensword: The Fallen King (2009) und Aralon: Sword and Shadow (2010), fand ich lediglich mit Blick auf die Technik nett. Die ‚Shadowlands‚ fesseln, obwohl ich eher ein Final-Fantasy-Fan bin.

Woran liegt’s?

Fürs Erste ist es der Grafikmotor, der die Polygone auf Hochtouren dreht. Türme und Berge poppen zwar im Hintergrund ohne Scham und Schuldgefühle, die Framerate und das Detailreichtum in der sich die Landschaft vor euch ausbreitet, bleibt allerdings beständig auf hohem Niveau. Es gibt keine vorberechneten Rendersequenzen, die opulenter als der Rest des Abenteuers aussehen und euch damit anlügen.

What you get is what you see‚.

DirektShadowlands

Hinzu kommt: Ein Talent- und Level-Up-System, das mit Gold sowie Ausdauer wächst und euch bereits nach den ersten zwei Stunden eine Fülle an Schwertern, Keulen und Armbrüsten vor die Nase setzt. Wer bis dato bevorzugt Kobolden, Wölfen und Eisbären im Slalom ihr Duell verweigerte, zahlt jetzt den Preis. Beziehungsweise nein: Es fehlt das Geld um sich die richtige Ausrüstung zu kaufen und der Hauptgeschichte, die im Logbuch mitgeschrieben wird, weiter zu folgen.

Zum richtiger Goldfarmer muss man allerdings nicht mutieren. Wer sich hier und dort ein paar extra Minuten in den Wäldern und der Steppe gönnt oder Nebenmissionen annimmt, bereichert sich schnell selbst. Leider verfehlt Crescent Moon Games die richtige Balance und schickt euch anfangs in Gefechte, die viel zu anspruchsvoll ausfallen. Wer jedoch vorbereitet ist und eine schwere Rüstung sowie einen knochenbrechenden Hammer schultert (der Donnergott Thor neidisch die Tränen in die Augen treibt), wird vom Spielleiter mehr oder weniger problemfrei über Mittelerde geleitet.

Ein Ausweg: In den Spieloptionen am globalen Schwierigkeitsgrad drehen!

IPhoneBlog de Ravensword Shadowlands

Der Story fehlen ein paar Emotionen. Teilweise kitzelt die Sprachausgabe, mit der euch einige zentrale Charaktere begegnen, am Gefühlsnerv. Herzerwärmend wurde es für mich allerdings nie. Gelacht habe ich lediglich laut über die Vielzahl der Bugs und Glitches mit der euer Held durch Felsspalten fällt, im Boden versinkt oder goldene Rüstungen in XXL-Größe über der Stadtmauer schweben.

Lustiges Beispiel: In einer Nebenmission gilt es ritterliche Kidnapper auszuschalten denen man in einer verschlossenen Kirche gegenübersteht. Im Eifer des Gefechts stolpert man unzählige Mal durch das Mauerwerk auf den grasbewachsenen Vorhof. Doch keine Sorge, die Schergen folgen euch und schweben ebenfalls von Geisterhand gesteuert durchs Gemäuer.

Nichtsdestotrotz: Ravensword: Shadowlands hat in meinen Rollenspielfingern gekribbelt und bietet neben Final Fantasy IV (14.49 €; universal; App-Store-Link) abendfüllende Ausflüchte vor den familiären Festtagen.

[24-Tage-im-Dezember] Best of 2012 – 20/24

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[24-Tage-im-Dezember] Joby GorillaPod – 19/24

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§ 2.25: Apple kickt AppShopper

IPhoneBlog de AppShopper sie sind raus

Apple setzt AppShopper vor die Tür. Arnold Kim bestätigt Matthew Panzarino, dass der Grund für den Rauswurf aufgrund von Paragraph 2.25 der App-Store-Richtlinien erfolgte.

2.25 Apps that display Apps other than your own for purchase or promotion in a manner similar to or confusing with the App Store will be rejected.

Überraschend ist das nicht. Niemand hat Interesse an einer Linkfarm, die auf iOS-Software zeigt. AppShopper ist jedoch nicht unbedingt der erste Kandidat, der in den Sinn kommt, wenn wir über (billige) App-Store-Kopien sprechen, die nur für den schnellen Werbedollar existieren. Der Mehrwert, den AppShopper seit September 2010 seinen Nutzer bot, ist diskutabel. Eindeutig ist dagegen: Andere Angebote sollten weitaus höher auf der Abschussliste stehen.

Hinzu kommt: Apples Download-Eldorado unter iOS 6 ist alles andere als ein (technisches) Vorzeigebeispiel. Angebote wie AppShopper oder auch Chomp, die sich Cupertino im vergangenen Februar aufgrund genau dieser Problematik einkaufte, streuten interessante Ansätze für bessere Software-Empfehlungen ein.