Instacast 3.0

Instacast benutze ich jeden Tag; seit letztem Jahr synct bei mir kein Podcast mehr über iTunes. Jedes Update, das diese App auf meiner ersten Homescreen-Seite besser macht, ist entscheidend. Die Liste der Neuerungen in Version 3.0 (4.49 €; universal; App-Store-Link) ist nicht lang. Ein großes Stück vom Update-Kuchen findet außerdem ‚Backstage‚ statt. Die drei Update-Gründe lassen sich in einem Satz zusammenfassen.

For $4.99, Instacast 3 is selling you an app that has their own Cloud Syncing solution, a better iPad interface, and a new storage limit feature for better managing downloads.

via Cody Fink / MacStories.net

Doch so betrachte ich die neuste Aktualisierung nicht, weil die Podcast-App hier tagtäglich dudelt und genau diese Detailänderungen ausschlaggebend sind.

Entwickler Vemedio würfelt erstmals die zuvor separat verkauften iPad- und iPhone-Versionen zusammen, überarbeitet das Tablet-Layout und verabschiedet sich komplett von (bezahlten) In-App-Upgrades. Das ist wesentlich verständlicher und war ein notwendiger Befreiungsschlag. Beim Cloud-Sync kehrt man Apples Lösung den Rücken und regelt die Abo-Verwaltung zukünftig über ein eigenes (kostenloses) Benutzerkonto. Der Umzug von meinem Podcast-Verzeichnis mit 41 Feeds, noch zu Zeiten der Beta-Version, funktionierte problemlos.

Und trotzdem: Neben kleinen Bugs (UI ruckelt beim Verzeichnis-Update, der Button für die Wiedergabegeschwindigkeit verweigert sich manchmal der ersten Berührung, etc.) verbleibt Instacast mit enorm viel Potenzial – speziell aus Design-Perspektive. Version 3 legt dafür jedoch die richtigen Grundlagen und bleibt als eigenständige Podcast-App meine erste Wahl.

[24-Tage-im-Dezember] iPad-Case – 07/24

DirektCase *

* -> Meine Videos in iTunes. Klick. Klack.

Twitterrific 5 entschleunigt

Twitter is a steady stream of mostly joy and makes my life better. Facebook is filled with people I barely know, chain-emails and disaster news about the sky falling that reminds me of my own past as well as my “friends” at every turn.

Matt Haughey

Why I love Twitter and barely tolerate Facebook‚ sitzt wie ein Tweet, der exakt auf 140 Zeichen endet. Nicht umsonst steht jede neue Twitter-App, die Tür und Tor zu diesem Netzwerk eintritt, im Mittelpunkt. Doch der Wind dreht. Twitterrific, ab heute unter neuen App-Store-Segeln (2.69 €; universal; App-Store-Link), könnte einer der letzten großen Drittanbieter-Clients sein. Zumindest bis Twitter wieder zu Sinnen kommt.

IPhoneBlog de Fake api

Das ist lustig, weil es die Iconfactory war, die sowohl das markante Logo, in Form des blauen Vogels, wie auch den Namen ‚Tweeterschuf. Ohne Twitterrific wären beim Telegramm-Netzwerk in den ersten Stunden einige Dinge anders gelaufen. Doch ‚The Iconfactory‚ schwelgt nicht in der Vergangenheit sondern wirft sich in ein neues Gewand und wagt den grundlegenden Neuanfang.

DirektTwitterrific *

Version 5 ist kein Feature-Monster. Push-Benachrichtigungen, Mute-Filter oder einen Notizordner für Entwürfe besitzt Twitterrific nicht und grenzt sich damit von seiner Konkurrenz Tweetbot ab. In Twitterrific arbeitet man seine Timeline nicht ab, weil die App von Haus aus nur ein beschränktes Kontingent der letzten Nachrichten einspeist. Nur auf ausdrücklichen Wunsch füllt sich der Zeitstahl mit abgelaufenen Tweets, die man verpasst hat. Dadurch taucht man kurz in die reißende Status- und Update-Strömung ein, aber nicht komplett ab.

Genau dieser Teil ist sehr liebevoll gestaltet und technisch sauber implementiert. Die Auswahl an Tönen, Farben und unterschiedlichen Schriftarten beweist Geschmack. Niedliche Animationen, wie beispielsweise von Ollie, dem kleinen Twitterrific-Piepmatz, fallen sofort auf. Andere Kleinigkeiten entdeckt man erst später. So tickt die Uhrzeit in der statischen DM-Diskussion im Minutentakt weiter.

Seit einer Woche benutze ich nun Version 5. In freien Minuten, an denen sich das Netzwerk nicht selbst überschlägt und an einem Schwall von Neuigkeiten verschluckt. Dann kann man sich auf der bunten Spielwiese aus Kurznachrichten verlieren, Zeit verschwenden und Follower treffen. Twitterrific ist der Twitter-Client für eine Auszeit von Twitter.

* Alle meine Videos gibt es auch im Podcast-Feed über iTunes. Wer abonniert, gewinnt. Bestimmt.

[24-Tage-im-Dezember] Fahrer Spitzel – 06/24

DirektSpitzel *

* Alle selbstproduzierten Videos, teilweise ohne Schnee, gibt es auch als iTunes-Podcast.

‚Raiden Legacy‘ – vier explosive Retro-Shooter

IPhoneBlog de Raiden Legacy

Vier Shooter-Klassiker in einem Download: DotEmu tütet Raiden Legacy (4.49 €; universal; App-Store-Link) als Universal-App ein und legt iCade-Support obendrauf. Sehr passend für eine Videospielserie von Shoot ‚em ups, die in den Spielhallen der 90er-Jahre aufwuchs.

Alles, wirklich alles, was ihr über die vertikalen Himmelstürmer und seine diversen Umsetzungen wissen müsst (inklusive der hier angebotenen Spiele Raiden, Raiden Fighters, Raiden Fighters 2 und Raiden Fighters Jet), steht auf Hardcore Gaming 101.

Raiden is one of the forefathers of the danmaku, shmups that toss hundreds of projectiles in designated patterns that lend to them the moniker of „bullet hells.“

Die exzellente Umsetzung auf das iPhone und iPad entspringt DotEmu, die zuletzt im App Store mit ‚The Last Express‚ (4.49 €; universal; App-Store-Link) kämpften und sich verantwortlich für SNK-Adaptionen wie ‚Blazing Star‘ (2.69 €; universal; App-Store-Link) oder ‚Metal Slug 3‚ zeigten. Auch an der Geburtstags-Edition von ‚Another World‚ halfen die Franzosen mit.

Eure iPhone-Musikbibliothek auf den Sonos-Lautsprechern

IPhoneBlog de Hell YEAH

Sonos now plays your iTunes music and podcasts direct from your iPhone®, iPad®, or iPod touch® anywhere there is a Sonos speaker or player. Simple, clean, and seamless.

Wow. Sonos erklärt mit einem Mini-Update allen konkurrierenden AirPlay-Boomboxen den Kampf. Version 3.8.3 (iTunes-Link) schickt Klänge und Töne aus der lokalen iOS-Musik-App auf das drahtlose HiFi-System – mit allen Vorteilen (kein Zeitversatz, unterschiedliche Lautstärkeeinstellungen pro Raum, etc.) und ohne lästigen Airport-Express-Hack.

Einzige Einschränkung: Die (DRM-freie) Musik muss lokal auf dem iPhone oder iPad verweilen um über die Sonos-Anwendung an die Lautsprecher zu wandern. Das bedeutet: Euer iTunes-Match-Verzeichnis lässt sich nicht durchstöbern; die dort abgelegten Alben müssen vorher heruntergeladen werden. Genauso sieht es mit Podcasts aus. Nur Audio-Dateien (Video-Podcasts funktionieren nicht), die sich in Apples Podcast-App lümmeln, finden den WiFi-Stream auf die Sonos-Speaker.

Und trotzdem. Das direkte Wiedergabe der iOS-(Musik-)Bibliothek ans Sonos-System wertet das Audio-Gadget noch einmal kräftig auf, ohne gleichzeitig ein teures Hardware-Upgrade (Affiliate-Link) zu verkaufen.

[24-Tage-im-Dezember] Mujjo Originals – 05/24

DirektMujjo *

* Alle selbstproduzierten Videos gibt’s auch als Podcast in iTunes. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Rundumschlag: Google spielt YouTube-Update auf

IPhoneBlog de YouTube iPhone5 and AirPlay Glory

Die eigenständige YouTube-App (kostenlos; universal; App-Store-Link) erfährt a) eine Vollbild-Optimierung fürs iPhone 5, b) die überfällige Anpassung fürs iPad, c) klickbare Webadressen in Beschreibungskästen und schickt d) nun auch Videos über den AirPlay-Regenbogen. Vergessen ist das Gejammer über den ausgelaufenen Software-Vertrag zwischen Apple und Google.

Ein Kritikpunkt bleibt: Über UMTS gibt es weiterhin nur die Brösel-Auflösung zu sehen und keine Wahlmöglichkeit auf gutes HD.