Oster-Wochenende. Ihr habt doch sicherlich ein paar freie Stündchen um das iPhone aufzuräumen, oder? Nicht weil’s das braucht, sondern weil ihr euch die Ordnung wünscht.
Ich habe euch dafür mal eine Checkliste geschrieben. Was ihr davon angeht, bleibt natürlich euch überlassen. Aber die halbe Arbeit ist damit ja bereits getan …
Hier das Intro zur siebenminütigen Episode:
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Alles ‚casual‘ auf iOS, oder? Denkste! Phosphor Games stiefelt mit Horn (5.49€; universal; App Store-Link) über Berge alter Stereotypen. Ein Vergleich mit Nintendos Zelda brennt auf der Zunge.
Doch bleiben wir realistisch: Ein kleines Entwicklerstudio aus Chicago hat begrenzte Ressourcen, insbesondere im Vergleich zu Miyamotos Elite-Mannschaft, die sich halbe Jahrzehnte Zeit für neue Videospiel-Babys nimmt. Fakten, die keinesfalls als Entschuldigung dienen, sondern lediglich den Boden der Tatsachen vor Augen führen. Und genau auf diesem Boden der Tatsachen erschien jetzt, ohne großes PR-Tamtam im Vorfeld, ein 3D-Action-Abenteuer mit unverkennbaren Einflüssen von ICO, Tomb Raider, Monster Hunter und dem besagten Zelda.
Eine Kritik traue ich mir nach der ersten Spielstunde nicht zu, aber eine 5€-Download-Empfehlung fällt leicht. Die Story beginnt nicht dumm, die Erzählung ist charmant eingesprochen, die mittelalterliche Open World präsentiert sich einladend und die Touch-Steuerung geht als kreativ durch. Das digitale Steuerkreuz ersetzt Streich- und Wischgesten nach dem Vorbild Infinity Blade. Austin Wintory schrieb den Soundtrack zum Spiel.
Horn is the real deal. It looks, sounds and plays great. The adventure may a little too linear and repetitive, but it’s still a blast exploring this gorgeous and riveting world. The exploration, puzzle-solving and combat combine to create an enthralling adventure.
Entgegen Dark Meadow (4.99€; universal; App Store-Link), dem ersten Phosphor Games iOS-Titel, tritt diesmal Zynga als Publisher auf. Ein Problem? Für den Großteil der Interessenten wahrscheinlich nicht. Aber das macht es nicht besser. Die ‘Kapriolen‘ der vergangenen Monate schütteln immer noch meinen Kopf; das unsympathischeGeschäftsgebaren und die samsung’schenDesign-Philosophien verschrecken seit Jahren. Der Erfolg hält trotzdem an, sogar bis zum Börsengang.
Sympathien verteile ich jedoch nicht religiös und kann’s verkraften wenn Zynga das abenteuerliche Horn als Imagegewinn feiert. Es ist jedoch Phosphor Games, denen ich geballte Aufmerksamkeit für die nächsten Tage wünsche.
Das Trio von und mit Yann Seznec ist tief in der Szene britischer Musikkreation verwurzelt. Stichwort: die Wii Loop Machine. Bad Hotel greift ähnlich dem ersten Rhythmusspaß in die Synthesizer-Tasten und spuckt Samples sowie Effekte auf den iOS-Soundchip. Dabei gilt es ein Vektor-Hochhaus gegen schwirrendes Ungeziefer zu schützen – Vögel mit Sprengstoffschuhen, Bienen mit Stachelgeschossen oder böse Gewitterwolken, die Blitze schleudern. Dazu klammert ihr quadratische Hotelzimmer schützend aneinander. Das ist musikalisch ein Genuss, spielerisch jedoch limitiert.
Die wiederkehrenden Angriffswellen erfordern verschiedene Strategien bei der Platzierung eurer Kanonenräume oder Regenerationsstuben.’Kleben‘ die Apartment-Blöcke nur flüchtig zusammen, sprengen Kettenreaktionen eure Verteidigungslinie. Eine einzelne Spielrunde dauert nur wenige Minuten.
Die individuelle Musikgestaltung, die durch das Platzieren der Klötze entsteht, ist absolut hörenswert, wird allerdings vom Gameplay unterdrückt. Mehr Musikspielerei, weniger Tower-Defense-Hektik würden diesen liebenswerten Titel noch attraktiver machen.
But here’s my problem with WordPress. I want to pay Automattic a nice amount of money every month to host my “pro” site(s) on real, official WordPress infrastructure. But they won’t let me.
Zwischen der kostenfreien Server-Installation und dem ‚Rundum-Glücklich-Paket‘, das eigene Werbepartner erlaubt, liegen monatliche 3,750 US-Dollar. TechCrunch.com oder Time.com sind beispielsweise solche zahlenden VIP-Kunden. Meine Betriebskosten von ~80Euro pro Monat lassen sich bei Matt Mullenweg dagegen nicht unterbringen.
Bedauerlich, weil ich davon überzeugt bin das a) breites Interesse besteht (siehe das Squarespace-Konzept) und b) weil es die Qualität der mobilen iOS-Apps verbessern würde. Das (große) Update auf Version 3.1 am vergangenen Donnerstag war einmal mehr Indiz dafür. Neben der schicken Sidebar und den überfälligen Post Formats zerschoss es die (Jetpack-)Statistik-Funktion – einfach so. Das ist kein kleiner Fehler, schon weil das Add-on einen eigenen Menüpunkt hat.
‚WordPress for iOS‚ (kostenlos; universal; App Store-Link) fehlt ein Spannungsfeld. Die Gratis-Kunden stellen keine Ansprüche (oder äußern diese gegenüber anderen Apps) und die (hoch-)bezahlten Accounts schränken den Zugang für direkte Veröffentlichungen ihren Autoren ein. GigaOM-Beiträge rutschen bestimmt nicht ohne Lektorat oder Redaktionskontrolle ins Live-System. Hier fehlt der Autoren-Ansporn um die halb gare Telefon-Software überhaupt zu verwenden. Simple Dinge wie eine Passwortsperre, die den Zugriff auf den heiligen ‚Post to Weblog‚-Button einschränkt, glänzt durch Abwesenheit.
Zahlende (Klein-)Kunden, deren Online-Publikation zum Lebensunterhalt beiträgt oder diesen (wesentlich) mitbestimmt, muss man nicht dazu motivieren, ein mobiles WordPress mitzudenken, zu erweitern und mit hohen Ansprüchen zu belegen. WordPress fehlen diese Impulse und verpasst obendrein die Chance, seiner Open-Source-Plattform einen eigenen Stempel, eine Richtung, aufzudrücken.
Die Schätzung der iOS-Verteilung ist Quatschsehr eingeschränkt und die Angaben über ein „iPhone 5“ sowie „iPad mini“ überflüssig. Ansonsten stellt die ‚iOS Support Matrix‘ von Empirical Magic eine gelungene Übersicht zwischen iOS-Geräten und iOS-Versionen dar.
Wasalleschreiben, stimmt: 10000000 (1.59€; universal; App Store-Link) fesselt, für einige intensiven Stunden, in kleinen Häppchen, ohne dauerhaften Wiederspielwert. Diese Chiptune-Klänge auszusperren, ist daher ein Fehler.
Documents filed by Samsung lawyers on Thursday reveal that, from June 2010 through June 2012, Samsung sold 21.25 million phones, generating $7.5 billion in revenue. On the tablet side, the company sold 1.4 million Galaxy Tab and Galaxy Tab 10.1 devices, producing $644 million in revenue.
Hier geht es a) nur um die USA sowie b) um Samsung-Produkte, die Apple im dortigen Patentprozess konkret beschuldigt. Beide Unternehmen verkaufen ihre Tablets und Smartphones weltweit. Die US-Zahlen sind daher nur ein isolierter Datenpunkt. Da die Koreaner jedoch seit letztem Sommer keine Verkaufszahlen für diese zwei Produktkategorien mehr nennen, gewinnt die Diskussion durch den Einblick in die Geschäftsbücher an Substanz.
Obendrein weisen die Zahlen den Umsatzunterschied aus. Samsungs 21.25 Millionen Telefone scheffelten 7.5 Milliarden US-Dollar; Apples 85 Millionen US-iPhones erwirtschafteten 50 Milliarden. Würde Samsung seine amerikanischen Smartphone-Verkäufe vervierfachen, würden 85 Millionen Galaxys ’nur‘ rund 30 Milliarden abwerfen – stark vereinfacht gerechnet.
Apple kündigt individuelle iPhone- und iPad-Events pünktlich 7 Tage vor ihrer Veranstaltung an. Im Durchschnitt erschienen alle iPhones und iPads 41 Tage nach ihrer ersten öffentlichen Präsentation. Ohne die erste iPhone- und iPad-Generation in der Rechnung dauerte es im Schnitt 14 Tage bis die Geräte im Handel standen.
Das bedeutet: Die Einladung für den 12. September wird für den 05. September, in vier Wochen, erwartet. Der vermutete Verkaufsstart für die nächste iPhone-Generation am 21. September würde über dem Durchschnitt der letzten Jahre liegen.
Randnotiz: Die sechste iPhone-Generation ist erst das zweite Apple Telefon, das nicht im Rahmen einer Macworld oder WWDC angekündigt wird.