Analysten-Shootout für Q1/2012

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via Tech.Fortune.cnn.com

Philip Elmer-Dewitt verglich (wie gewohnt) den Erfolg der Analysten-Prognosen für Apples aktuelle Quartalszahlen. Nachdem die ‚Amateure, Blogger und individuellen Investoren‘ im vorletzten Jahresviertel überraschend gegen die ‚Pros‘ unterlagen, dreht sich für Q1/2012 der Kompass zurück auf den bekannten Erfolgskurs.

Wer noch Zeit (und Laune) auf eine einzige Quartalszahlen-Bilanz hat, unterhält sich mit „Apple’s Massive Numbers And Some Context„.

In other words, Walmart has more than double the revenues of Apple, but Apple has more than four times the profits of Walmart. […] Microsoft’s most recent quarter saw record revenue of $20.9 billion. Again, Apple came in at $46.33 billion. […] The iTunes Store alone generated 50 percent more revenue than all of Yahoo did last quarter […] Apple’s profit last quarter was $3 billion more than all of Hollywood’s gross box office receipts for all of last year.

via TechCrunch.com

VooMote Zapper: die Aufsteck-Universalfernbedienung für iPhone und iPad (+ Video)

Solange die meisten Home-Entertainment-Geräte sich (noch) nicht per Bluetooth oder WiFi ansprechen lassen, bleiben wir auf Infrarot sitzen. Da selbst Apple nur ‚gewöhnungsbedürftige‘ Fernbedienungen herstellt, wird ein Dongle, das sich vorgenommen hat alle anderen Zapper überflüssig zu machen, herzlich eingeladen – selbst wenn es knackige 70 Euro kostet.

Die Hardware rechtfertigt trotz kleiner Größe und guter Verarbeitung diesen Preis nicht; die Software (kostenlos; App Store-Link) macht dagegen wieder Boden gut. Um ein modernes Gerät zu konfigurieren, wählt man es in der Regel einfach nur aus der App-Datenbank aus – zwei Fernseher (Sony + Samsung) sowie zwei Media-Boxen (Apple TV + WD TV Live) wurden in meinem Probelauf sofort erkannt.

Ist sich die Fernbedienung nicht ganz sicher welches Gerät ihr meint, prüft sie durch ein paar ‚Teststrahlen‘ ob euer Equipment reagiert. Liefert ihr dem Katalog allerdings explizit eine Produktbezeichnung, erfolgt die Tasten-Installation automatisch.

DirektVooMote *

Die unterschiedlichen Fernbedienungen sortieren sich nach Zimmer und können über eine Karteikarten-Ansicht gewechselt werden. Wer’s noch schneller mag, legt sich Makros auf individuelle Knöpfe, die sich rudimentär mit Symbolen schmücken lassen. Nicht so komplex aber ähnlich intelligent kombiniert ihr zwei Fernbedienungen auf einer einzelnen Übersichtsseite. Das erspart beispielsweise den digitalen Fernbedienungswechsel bei ‚Lautstärke-Fragen‘.

Fazit: Der Vorgänger, die VooMote One, war (mir) viel zu klobig – der VooMote Zapper trifft die richtige Größe und schmiegt sich unauffällig an den Gehäuseboden des Telefons. Die App vermisst derzeit noch ihre iPad-Anpassung, funktioniert dort aber genauso einwandfrei.

Wer viel Zeit in die persönliche Konfiguration von Buttons und Makros steckt, trauert um eine Export-Funktion, die eure Konfigurationen auf andere Geräte umzieht. Ein großer Aufwand scheint mir hier ohnehin angestaubt nur für eine sehr kleine Zielgruppe interessant. Es ist daher schön, dass der VooMote Zapper mit minimalem Aufwand einen großen Fernbedienungsfuhrpark einrichtet. Lediglich das haptische Feedback der hässlichen Plastikschaukeln, das euch die Knöpfe auch blind ertasten lässt, gibt es dann nicht mehr.

* Hier ist eine interessante Idee: Unterstützt den Podcast-Feed mit einer schnellen iTunes-Bewertung…!

(Danke, Alex!)

„Everything is a Remix“…but

Börsen-Browser-Bude Zynga kopiert mit Dream Heights (kostenlos; US-Link) die Gameplay-Konzepte von Tiny Tower (kostenlos; universal; App Store-Link), einem Freemium-Hit des vergangenen Sommers, mit dem zwei Brüder ihren Lebensunterhalt bestreiten.

Ian und David Marsh ‚gratulieren‚ der ‚inspirierten‘ Neuveröffentlichung mit einem Augenzwinkern.

IPhoneBlog de dearzynga small

(Full-Size-Screenshot)

Es spricht nichts dagegen, auf erfolgreiche (Spiel-)Ideen aufzubauen, anzuknüpfen und diese mit eigenem Kniff zu verbessern – im App Store finden sich viele (hunderte) solcher Beispiele. Tiny Tower selbst greift ‚Impluse‘ von SimTower oder Yoot Tower auf. Wer allerdings nur ein paar Stunden Zeit in neue Grafiken investiert, muss damit rechnen, auf die Finger geklopft zu bekommen.

[update] Apples Geschäftszahlen für Q1/2012: 37.04 Millionen iPhones und 15.43 Millionen iPads

Apple präsentiert seine Geschäftszahlen für das erste fiskalische Quartal 2012, das am 31. Dezember endete. Mit 37.04 Millionen iPhones übertrifft Cupertino alle Rekorderwartungen. Gegenüber dem Vorjahresquartal kletterten die verkauften Stückzahlen der Apple-Telefone um 128-Prozent.

Zu beachten ist: In diese Geschäftszahlen fließt der iPhone-4S-Verkaufsstart sowie das gewohnt starke Weihnachtsgeschäft ein.

IPhoneBlog de iPhone Q1 2012

In Q1/2012 verkaufte Apple 15.43 Millionen iPads. In den drei Monaten zuvor waren es lediglich 9.25 11.12 Millionen Tablets mit Apfel-Logo. Im Vergleich zum Vorjahresquartal legte das iPad um 111-Prozent zu.

IPhoneBlog de iPad Quartal

Kurz vermerkt: Die iPods verkaufen 15.4 Millionen (ein Minus von 21-Prozent); Macs feiern mit einer Stückzahl von 5.2 Millionen (ein Anstieg um 26-Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal) erneut eine große Party.

Insgesamt verzeichnet der US-Konzern 46.33 Milliarden US-Dollar an Umsatz. Der Nettogewinn beträgt 13.06 Milliarden US-Dollar oder 13.87 US-Dollar pro Aktie. Die Bruttogewinnspanne liegt bei 44.7-Prozent. Auch hier ist der Vergleich zum Vorjahresquartal (38.5-Prozent) erheblich.

58-Prozent aller Umsätze verzeichnete Apple außerhalb der USA. In Q4/2011 waren es 63-Prozent.

“We’re thrilled with our outstanding results and record-breaking sales of iPhones, iPads and Macs,” said Tim Cook, Apple’s CEO. “Apple’s momentum is incredibly strong, and we have some amazing new products in the pipeline.”

Um 23 Uhr deutscher Ortszeit erläutert Apple in einer Telefonkonferenz seine Zahlen. Spannende Details werden nachgetragen.

Update

  • Die iPod-Verkäufe liegen über Apples Erwartungen; der iPod touch zählt für die Hälfte der 15 Millionen verkauften Geräte.
  • Der iPod-Durchschnittspreis liegt bei $164 US-Dollar
  • 1.5 Millionen iPads befinden sich bereits in Bildungseinrichtungen.
  • Tim Cook: „Last year was supposed to be the year of the tablet, and I think most people would agree it was the year of the iPad for the second year in a row.“
  • iPhone 4S ist mittlerweile in 90 Ländern vertreten und damit der schnellste Produktstart eines Apple-Telefons.
  • Tim Cook: ‚Es war eine richtige Entscheidung, mehrere iPhone-Modelle anzubieten.‘
  • Laut Tim Cook dominiert das iPhone 4S die 37 Millionen verkauften Telefone. Apple schlüsselt die Verkäufe zwischen iPhone 3GS, 4 und 4S nicht auf.
  • Insgesamt existieren 315 Millionen iOS-Geräte – 62 Millionen kamen im letzten Quartal neu hinzu.
  • Apple zahlte insgesamt 4 Milliarden US-Dollar an Entwickler aus.
  • Am 25. Dezember verzeichnete Apple 140 Millionen iTunes-Downloads.
  • iBooks Author wurde bislang 600.000 Mal heruntergeladen; die iTunes-U-App erhielt 3 Millionen Downloads.
  • iCloud ist kein Produkt sondern eine „Strategie für die nächsten Jahre“ und zählt nach 100 Tagen bereits 85 Millionen Nutzer.
  • Apple besitzt 97.6 Milliarden US-Dollar an Barvermögen.
IPhoneBlog de Revenue

Siri ist mehr als ein Schnellstarter für iOS-Apps

IPhoneBlog de SiriToggles

Gestern bereits zahlreich durchs Netz geprügelt: Jailbreak-App SiriToggles, die per Spracheingabe installierte iOS-Software startet oder die Helligkeit des iPhone-Bildschirms verstellt. Klingt nach einer feinen Erweiterung, dessen Erkennung bei mir nicht schlecht funktioniert. Durch fehlende Folgebefehle verfehlen der kostenlose Download aus dem ‚Big Boss Repository‘ jedoch den Praxistest. Siri ist genau kein App-Schnellstarter sondern ein „intelligenter Assistent„, wie Apple ihn (zurecht) nennt.

Kommandos, die nach exakten Wortphrasen verlangen, sind nicht beeindruckend. Siri muss zukünftig verstehen, über welches soziale Netzwerk ich gerade kommuniziert habe, die zum Gesprächsfaden passende App auf Anweisung öffnen und diese Infos auch für anschließende Diktate ‚im Hinterkopf‘ behalten.

Der Kniff, Systemeinstellungen wie Bluetooth oder WiFi ein- beziehungsweise auszuschalten, liegt auf der Hand. Aber auch hier gilt: Wenn ich „Disable Wi-Fi“ nicht durch „Please switch it on again“ rückgängig machen kann (sondern nur in Robotersprache „Enable Wi-Fi“ sagen muss), fehlt der Fortschritt.

Apropos Fortschritt: Den Jailbreak für Geräte mit A5-Prozessor benutzten drei Tage nach Erstveröffentlichung rund eine Million Nutzer.

The reason these numbers can be so precise is that one of the housekeeping activities that happens when you launch Cydia is a query to @saurik’s server for the list of available SHSH blobs.

via blog.iphone-dev.org

Verizon verkauft über Weihnachten 7.7 Millionen Smartphones – 4.2 Millionen davon mit Apfel-Logo.

DirektVerizon

Verizon, der zweitgrößte US-Mobilfunkanbieter, legt seinen Quartalsbericht für das vergangene Weihnachtsgeschäft vor, bei dem Apple sich für über die Hälfte aller verkauften Smartphones verantwortlich zeigt.

While iPhone sales more than doubled from the third quarter, total smartphone sales fell short, signaling waning demand for handsets that run on Google Inc.’s Android operating system, said Walt Piecyk, an analyst with BTIG LLC in New York.

Bloomberg

Apples Quartalszahlen folgen am heutigen Abend.

[iOS-App] Writing Kit

Das iPad vermisst, genau wie jedes andere bislang verfügbare Tablet, eine ‚Split-Screen‘-Ansicht zur gleichzeitigen Betrachtung von zwei Apps, wie sie Windows 8 für Herbst verspricht. Seinen Twitter-Zeitstrahl neben ein YouTube-Video zu ziehen oder im Google-Fenster etwas für seinen Posteingang nachzuschlagen klingt sehr reizvoll. Ob sich Apple den Herausforderungen für eine solche UI (bereits) mit der nächsten iOS-Inkarnation und einem höher aufgelösten iPad-Screen annimmt, bleibt abzuwarten.

IPhoneBlog de Writing Kit

Multitouch-Gesten helfen zwar beim schnellen App-Wechsel, verändern den iPad-Umgang jedoch nicht fundamental. Insbesondere beim Verfassen von Artikeln fällt mir das ‚Full-Screen‘-Wechselspiel negativ auf. Writing Kit (3.99 €; universal; App Store-Link) schafft hier partiell Abhilfe weil es einen integrierten Browser sowie ein ‚Research‘-Tool, das Wikipedia oder DuckDuckGo durchsucht, mitbringt. Links, Zitate und Text lässt sich kinderleicht vom Web in den Textbereich übernehmen. Der Browser formatiert auf Wunsch ‚Instapaper‚-(lese-)freundlich und bringt eine Möglichkeit für Listen von Webverweisen mit. Die temporäre Tabelle enthält alle Links, mit denen aktuell für ein Dokument gearbeitet wird und exportiert diese anschließend (optional) als Referenz-Katalog.

Schreibt man seine Texte in Markdown lässt sich ein Preview des Layouts aufrufen. Bilder können aus der Fotobibliothek auf CloudApp geladen werden; ein Dropbox-Datei-Sync ist selbstverständlich. Es existieren zusätzlich Export-Funktionen um seine Texte an andere iOS-Programme zu übergeben, an Evernote zu schicken oder das fertige HTML mit Pastebot auf den Mac durchzureichen. In meinem Fall wandern Blogposts auf diese Art zu MarsEdit (31.99 €; MAS-Link).

Für eine ausführliche 25-Minuten-Übersicht bezahlte Writing-Kit-Entwickler Anh Quang Do den ScreenCastsOnline-Autor Don McAllister.

SIRIously!?

Nachricht an Samsung„: Auf eurer Party wäre ich gerne!