„Free for a limited time“ bietet das Start-up Savage Interactive derzeit seine Zeichnen-Anwendung ‚Procreate‚ (kostenlos, App Store-Link) an. Das Programm verkaufte sich zuvor für $7.99 US-Dollar.
Laut Entwickler-Blog kämpft die Skizzier-App unter vorsätzlich vergebenen Negativ-Bewertungen. Dabei sollen positive Reviews als ‚nicht hilfreich‚ eingestuft und 1-Stern-Diskreditierungen verteilt worden sein. Ob diese von Mitbewerbern stammen, bleibt offen. Apple soll sich der Thematik angenommen haben. Mit Blick in den DE- und US-App-Store lässt sich die Schmähung nicht (oder nicht mehr) – zumindest im großen Stil – nachvollziehen.
Obwohl ‚Procreate‚ gegenüber seinen Mitbewerbern Brushes (5.99€; App Store-Link) oder Layers (4.99€; App Store-Link) eher schlicht wirkt, kann ein (kostenloser) Testlauf nicht schaden – insbesondere mit Blick auf die damit erzielten Ergebnisse.
Das Dev-Team präsentiert drei Jahre nach der ersten ‚PwnageTool‘-Veröffentlichung Version 4.3 der Hack-Software, die einen ungebundenen Jailbreak für das aktuellste iOS liefert. Folgende Geräte mit dem Betriebssystem 4.3.1 (respektive 4.2.1) können dabei für den uneingeschränkten Dateizugriff freigeschaltet werden: iPhone 3GS, 4 (GSM), iPod touch 3G und 4G sowie iPad 1 und Apple TV 2G.
Das iPad 2 bleibt aufgrund eines fehlenden Bootroom-Exploits derzeit ohne Sandkasten-Flucht.
Der ‚untethered exploit‘, welcher in der Programm-Verpackung ‚redsn0w‚ (OS X / Windows) und dem ‘PwnageTool‘ 0.9.6rc9 zum Einsatz kommt, geht auf den deutschen Sicherheitsexperten Stefan Esser (@i0n1c) zurück, der bereits Anfang März eine Alpha-Version vom Jailbreak auf YouTube zeigte.
Ich habe den soeben veröffentlichten Jailbreak an einem iPod touch 4G sowie Apple TV 2 ausprobiert. Beide Geräte waren zuvor mit einem druckfrischen iTunes-Update versorgt. Auf beiden Geräte funktionierte der Jailbreak (sowohl mit redsn0w als auch dem PwnageTool) wie angekündigt.
Auch das Auktionshaus Ebay scheint ein wenig gute Presse nötig zu haben. Na gut, wollen wir mal nicht so sein. Ganz uneigennützig ist der Griff in die ‚Marktdaten‘ bei anhaltend schwieriger Verfügbarkeit des neuen Apple Tablets sicherlich nicht – dass sollte man im Hinterkopf behalten. Insbesondere auch, weil Ebay schon im Vorfeld der iPad-2-Veröffentlichung auf die eingeschränkten ‚Verkaufs-Richtlinien‘ für das Apple-Produkt hinwies. Aber egal.
Über Cnet verteilt der Internet-Händler seine Statistiken von iPad-Verkäufen. Diese gelten ausschließlich für die Veräußerung auf Ebay.com innerhalb der ersten zwei Wochen nach dem US-Start.
Insgesamt vermittelte die Plattform dabei eine mehr als überschaubare Anzahl von 12.000 Geräten. Dabei verblieben 65-Prozent der Geräte in Nordamerika. Lustig ist der Vergleich zum Vorjahr: Ebay verzeichnete zur ersten iPad-Generation – in einem ähnlichen Zeitraum – nur 5.300 Verkäufe. Davon sollen 65-Prozent nach Übersee verschifft worden sein – ein exakt umgedrehtes Zahlenspiel zur heutigen Situation.
Die Verkäufer steckten Margen in Höhe von durchschnittlich $198 US-Dollar (16GB WiFi), $264 US-Dollar (64GB WiFi) und $406 US-Dollar (64GB WiFi + 3G) ein. Nach dieser Ebay-Erhebung verkaufte sich das iPad 2 in allen Speicher-Ausführungen in seiner WiFi-Variante (deutlich) besser als die 3G-Version.
Offizielle Verkaufszahlen hält Apple auch drei Wochen nach dem US-Start und sieben Tagen nach dem internationalen Release weiterhin der Öffentlichkeit vor.
Kurzmitteilungsdienst Twitter kündigt für den offiziellen iPhone-Client (kostenlos; App Store-Link) an, seine experimentelle Werbe-Einblendung ‚QuickBar‘ in einem heute erscheinenden App-Store-Update wieder einzustampfen.
For now, we’re going back to the drawing board to explore the best possible experience for in-app notification and discovery.
Das Problem war nie der Versuch einer Monetarisierung sondern dessen nutzerfeindliche Implementierung.
If Twitter wants to run an ad at the top of the scrollview, Twiterrific-style, I’m all for it. It’s your platform. Monetize away. But the problem with the trend bar implementation is that I’m being subjected to what I find to be the poor taste of millions of mouth-breathing buffoons in my own timeline.
Das Fernsehangebot des Bezahlsenders ‚Sky Deutschland‚ auf dem iPad und iPhone soll laut Teltarif-Informationen im nächsten Monat seine Finalisierung erfahren. Seit vergangenem Juni bietet das Pay-TV-Unternehmen für ihre aktuellen Vertragskunden den Zugang über mobile Geräte an. Auf die iPad-Software ‚Sky Sport‚ (kostenlos; App Store-Link) folgte die iPhone-Adaption ‚Sky Sport Mobile‚ (kostenlos; App Store-Link). Bislang ’spendierte‘ der Medienkonzern die Zusatznutzung für Vertragskunden bei entsprechenden Premium-Paketen. Die Phase für ‚Schnupperabos‘ wurde mehrmals verlängert. Jetzt soll zur Kasse gebeten werden.
Unter der Bezeichnung ‚Sky Go‘ sollen der Zusatz-Empfänger monatlich 12Euro kosten. Das Paket setzt jedoch ein bestehendes Sky-Abo voraus, das die zu konsumierenden Inhalte bestimmt. Wer kein Bundesliga-Paket bucht, kann dies auch nicht über die mobile Sky-Nutzung daraufhin erweitern.
‚Sky Go‘ scheint sich infolgedessen als eine Art Add-On für bestehende Tarife zu entwickeln, womit das Unternehmen verpasst, ein eigenständiges Angebot für iOS-Kunden zu schneidern. Insbesondere für den Sportbereich wäre dies sicherlich reizvoll – sowohl für Anbieter als auch Kunden. Mit Spontan-Käufern oder Geschäftsreisenden ließe sich der eine oder andere Euro verdienen. Mich würde allerdings nicht wundern, wenn eine solche Entkoppelung aufgrund irgendwelcher Ausstrahlungsrechte nicht machbar ist. Bereits zwischen der Hardware iPhone und iPad bestehen Unterschiede. Die Bundesliga-Rechte für ‚Smartphones‘ liegt bei der Telekom und ihrem Angebot ‚Liga Total‚. Auf dem iPad dagegen zeigt sich das Runde Leder am Samstagnachmittag auch aus deutschen Stadien.
Nein, das muss, möchte und kann man nicht verstehen…
Apropos Ausstrahlung: Weder über HDMI noch YUV ‚versendet‘ die App ihr Videobild an einen externen Monitor. Entsprechende Verbotsmeldungen sind in der Software hinterlegt. Eine drahtlose Wiedergabe über AirPlay (zum Apple TV) bleibt auf Audio beschränkt. Außerhalb von Deutschland erhalten Kunden derzeit die Meldung, dass ‚dieser Kanal nicht verfügbar ist‚. Wählt man sich über einen deutschen VPN-Zugangsknoten ein, spielt das Programm (bei gültigem Vertrag) jedoch ohne Probleme ab. Also auch hier keine Anreize, sich auf die offizielle Bestätigung dieser Tarif-Nachspielzeit zu freuen.
Bis zur Veröffentlichung dieses Artikels stand Sky Deutschland nicht für eine Stellungnahme zur Verfügung.
Nur um Missverständnisse auszuräumen: @AndroidPR ist ein mehr als eindeutiger Fake-Account. Mit gleicher ‚Ernsthaftigkeit‘ ist das zweiseitige Blog ‚Fugly Android‚ zu betrachten, dass „arguments for closed systems“ liefern möchte und extrem unreflektiert diversen Retweet-Beifall in den letzten Tagen einheimste.
Für ein bisschen mehr als Schenkelklopfen sorgt ein aktueller BusinessWeek-Bericht. „Do Not Anger the Alpha Android“ beschreibt Googles (angebliche) Bemühungen, weniger Diversität in den Markt für das mobile Betriebssystem zu bringen.
From now on, companies hoping to receive early access to Google’s most up-to-date software will need approval of their plans.
Nach Informationen „diverse(r) Führungskräfte unterschiedlicher Partnerunternehmen“ soll Google bei der Ausgabe neuer Android-Versionen wählerischer werden und mehr Regulierung einfordern. Sowohl Hardware-Produzenten als auch Mobilfunkanbieter ‚experimentierten‘ mit ‚angepassten‘ Benutzeroberflächen und vorinstallierten Apps, stolperten dann jedoch über die Auslieferung grundlegender Betriebssystem-Updates.
Over the past few months, according to several people familiar with the matter, Google has been demanding that Android licensees abide by „non-fragmentation clauses“ that give Google the final say on how they can tweak the Android code—to make new interfaces and add services—and in some cases whom they can partner with.
Auch der Source-Code für ‚Honeycomb‘ (Android 3.0 für Tablets) wartet vorerst unter Verschluss wie das Unternehmen vor wenigen Tagen bestätigte. Anscheinend hat man wenig Interesse daran, dass das Tablet-OS auf Smartphones auftaucht. Genau anders herum verlief es im vergangenen Jahr, als die iPad-Konkurrenz die Smartphone-Version (Android 2.1 – 2.3) auf ihre ‚Slates‘ packte.
Genau aus diesem Grund lässt sich unter Bezug auf 2010 sowie den Beginn des Jahres 2011 festhalten, dass noch keine ernsthafte iPad-Konkurrenz besteht. Bislang waren das alles nur Quasi-Vertreter einer Branche, die in diesem Jahr boomen dürfte. Selbst die Statistiker von Gartner sehen das mittlerweile ein und zählen die neue Produktkategorie zu „computing hardware„.
Aus Gartners Zahlen für 2010 (!) lässt sich folgendes Schaubild anfertigen, das Gizmodo (!) sehr passend illustrierte.
Die Hardwarebasis ist jedoch lediglich der Brutkasten für Software. Und dieser Markt ist im Moment sehr interessant. RIM verkündete kürzlich, dass auf ihrem PlayBook – dessen Veröffentlichung scheinbar am 19. April erfolgt – Android-Apps laufen. Die eigenständigen Bemühungen eine Entwicklergemeinde aufzuziehen, scheinen nicht sehr fruchtbar. Amazon mailt und telefoniert sich gerade durch (App-Store)-Entwicklerkreise, ob man das eigene iOS-Programm nicht für den Kindle portieren möchte (entsprechende E-Mails liegen mir vor).
Google hingegen ist dieser Tage bemüht, den Download-‚Market‘ ‚sauber‚ zu halten. Gestern setzte man ZodTTDs ‚PSX4Droid‘ PlayStation-Emulator, der sich dort über sechs Monate befand, vor die Tür: „We remove apps from Android Market that violate our policies.„. Eine Beteiligung von Sony, die gerade an mehreren Fronten Amok laufen, erscheint nicht ausgeschlossen; ist aber auch nicht bestätigt.
Eine ebenfalls drollige Randgeschichte: Wer sich in Piraten-Gewässern mit ‚Walk and Text‚, einer Fake-App mit gleichnamigem Android-Market Brüderlein versucht einzudecken, findet sich seines Namens, Telefon- und IMEI-Nummer beraubt. Der Nutzer erhält außerdem diese nette Textnachricht.
Die ausschweifende Betonung rührt daher, dass ich mir manchmal nicht sicher bin, ob die undifferenzierten Rufe nach „Downloads aus unbekannter Quelle zulassen“ oder einem Jailbreak ihre Reichweite abschätzen. Manchmal gilt es, auch nur den Tobsuchtsanfall eines einzelnen Entwicklers in seine Schranken zu verweisen.
Der Augmented-Reality-Shooter ‚Star Wars Arcade: Falcon Gunner‚ (2.39€; App Store-Link), mit Achtungserfolg seit November 2010 im App Store, verabschiedet sich diesen Freitag aus dem Download-Angebot. Publisher THQ Wireless büßt die Lizenz von Lucasfilm Ltd. zum Ende des Monats März ein und ist daher zum Verkaufsstopp gezwungen.
Das ist mal neu. Zumindest ist mir keine derartig prominente Franchise bekannt, die innerhalb der kurzen App-Store-Lebenszeit mit einem solchen ‚Vertragsproblem‘ ihrer Software den Rückzug vorgeben musste.
Wie jeder Rauswurf, beziehungsweise jede erwünschte Entfernung, bringt dies für die aktuelle Kundschaft unerfreuliche Implikationen mit sich. Weitere (Kompatibilitäts-)Updates, beispielsweise für eine zukünftige iOS-Version, lassen sich nicht nachreichen. Ebenso ist ein erneuter Download, falls den Käufern einmal die Festplatte ohne Backup um die Ohren fliegt, nicht möglich. Auch Aktualisierung, wie etwa ein Universal-Upgrade um die Weltraumschlachten über die iPad-2-Kamera durchzuführen, darf man sich abschminken.
Die veröffentlichte Information über den Rückzug geht auf Josh Shabtai zurück, der sich unter Flagge von Vertigore Games für die Entstehung vom ersten ‚AR-Star-Wars‘-Spiel verantwortlich zeigte. THQ Deutschland konnte dem iPhoneBlog auf Anfrage weder eine Bestätigung noch ein Dementi dazu übermitteln. Shabtai vermutet in seinem Blog-Beitrag, dass auch andere App-Store-Titel von THQ (Star Wars: Trench Run, Star Wars Sound Board, etc.) aufgrund dieser Lizenz-Problematik zu einem Abflug aus dem App Store gezwungen sein könnten.
Gegenüber Kotaku gibt ein Sprecher von THQ Wireless zu Protokoll: „All Star Wars apps will be available until further notice„. Klingt nicht überzeugend (oder selbst intendiert), aber bleibt eine erfreuliche Nachricht.
Auch Josh Shabtai ergänzt seinen Blogbeitrag: „Just received notice from THQ that Lucasfilm’s has „given [THQ] the rights to continue selling all mobile content including your Falcon Gunner in the Apple App Store until further notice.„.