Ende Januar grätschte mit Dead Space ein, im wahrsten Sinne des Wortes, blutrünstiger ‚Schocker‘ in den US-App-Store. Fast auf den Tag genau, zwei Monate später, folgt die deutsche Veröffentlichung. Electronic Arts bestätigt mir auf schriftliche Nachfrage, dass es sich um den identischen (ungekürzten) Titel handelt. Die deckungsgleichen Speichergrößen der iPhone- und iPad-Version widersprechen dem nicht. Gründe für die Verzögerung nannte der Publisher nicht.
Wer im US-Store noch nicht ‚zugeschlagen‘ hat, kann trotz des schnelllebigen iOS-Download-Geschäfts immer noch sorgenlos zugreifen. Ein paar gruselige Stunden Spaß quetscht man als Science-Fiction-Freund ohne Berührungsängste locker aus der Weltraum-Operette. Meine Eindrücke sind neben dem oben eingebundenen Video in diesem iPhoneBlog-Artikel sowie einem Gamestrust-Review festgehalten.
Der New York Times fliegt bereits vor dem großen ‚Paywall‘-Start ihr angedachtes System um die Ohren. Presse sowie Nutzer lassen kein gutes Haar an den kürzlich vorgestellten Veränderung, die am 28. März in Kraft treten (sollen?). Das ist zwar (ein bisschen) traurig, sollte jedoch nicht wirklich überraschen. Ein hochpreisiges Angebot versteht sich äußerst schlecht in Kombination mit einem undurchsichtigen Tarif-Dschungel.
Ich hätte gerne im Raum gesessen, als das Konzept mit einem motivierenden ‚So-machen-wir’s‚ beschlossen wurde. Obwohl nicht zwangsläufig die Höhe, sondern (nach meiner Meinung nach) die unterschiedlich besteuerte Nutzung (je nach Gerät), dass eigentliche Problem darstellt.
Zu allem Übel verwendet man jetzt auch noch seine Energie darauf, den selbst aufgestossenen Eingangspforten, in einer Art Katz-und-Maus-Spiel, die Türschlösser austauschen zu wollen. Da der Zugang von Twitter und Facebook für einzelne Artikel kostenlos ist, war ein Zwitscher-Konto @freeNYTimes nur eine Frage der Zeit. Gleiches gilt für NYTClean, ein Bookmarklet mit spektakulären vier Zeilen Programmcode.
Gegenüber Forbes sagte eine Times-Sprecherin: „We have asked Twitter to disable this feed as it is in violation of our trademark„. Anstelle sich ernsthaft mit der offensichtlichen Kritik auseinanderzusetzen, will man „continue to monitor the situation“ plant aber „no changes to the programming or paywall structure in advance of our global launch on March 28th.„
Hey. Niemand hat versprochen, dass Nachrichtenverkauf im Nachrichtenzeitalter leicht wird bleibt. Aber zumindest habt ihr, die New York Times, bereits gute Inhalte. Das ist mehr, als viele andere Angebote. Also macht was draus!
Wer sich auch schon einmal darüber geärgert hat, dass die ‚iTunes Privatfreigabe‘ in iOS 4.3 ausschließlich im lokalen Netzwerk funktioniert, findet den folgenden Hinweis vielleicht hilfreich. Man stelle sich so etwas wie ‚Air Video für Musik‘ vor…
Unter der Bezeichnung StreamToMe (2.39€; universal; App Store-Link) lässt sich über eine Universal-App vom iPad oder iPhone auf eine kleine Server-Software (PC/Mac) zugreifen. Diese kümmert sich um die Freigabe von Datei-Ordnern sowie der Musik- und (bei Bedarf) iPhoto-Bibliothek. StreamToMe funktioniert über WLan sowie eine UMTS-Verbindung. Wer einen Apple TV zur Hand hat, nutzt per AirPlay die drahtlose Weitergabe des Audio- und Video-Streams vom iOS-Gerät.
Air Video und StreamToMe decken auf ähnliche Art und Weise ein vergleichbares Funktionsspektrum ab. Trotzdem eignet sich StreamToMe mit der Mini-Player-Ansicht und dem Abspiel-Verlauf besser für die reine Klangkunst. Air Video bietet hingegen eine breite Palette von (Konvertierungs-)Einstellungen, die Videomaterial betreffen. Musik-Ordner fallen nicht in die Expertise des langjährigen Klassenprimus.
Wer nicht auf wolkige Musik-Flatrates wie Spotify, Rdio und Co. zurückgreifen kann (oder darf), und keinen eigenen iTunes–Webserver betreiben möchte, leiht vielleicht StreamToMe einmal sein Ohr. Gibt’s übrigens auch für den Desktop kostenlos im Mac App Store (Link).
Viel mehr, als eine kurze Ankündigung, spare ich mir jedoch. Jeder kennt Angry Birds, jeder hat eine eigene Meinung zum kleinen Katapult-Spiel aber niemand möchte zum x-ten Mal ein Review darüber lesen.
Was ihr wissen müsst, ist schnell zusammengefasst. Mit der Kraft eures dicklichen Vogelbauchs befeuert ihr Käfige und befreit die dort festgehaltenen Kanarien-Piepmätze. Und in der zweiten Welt springt ihr ein paar durchgeknallten Affen an die Rübe. Die 60 Level sind durch feines Parallax Scrolling, kräftigere Farben und eine schöne Tiefendarstellung extrem liebevoll herausgeputzt.
Das Spiel, das einen Film von 20th Century Fox einleitet, liegt in einer separaten iPhone- und iPad-Version vor, die zum Ausprobieren auch kostenfrei getestet werden kann. Ein Fehlkauf ist jedoch ausgeschlossen.
Apple bestätigt soeben per Pressemitteilung den Verkaufsstart vom iPad 2 am kommenden Freitag den 25. März 2011. Die neue Tablet-Generation geht in 25 weiteren Ländern um 17 Uhr (Ortszeit) an den Start. Dazu gehören: Australien, Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Kanada, Luxemburg, Mexiko, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Spanien, Schweden, Schweiz, Tschechien, Ungarn und Deutschland.
In diesen Ländern wird die WiFi-Version für 479Euro für das 16 GB-Modell, für 579Euro für das 32 GB-Modell und für 679Euro für das 64 GB-Modell erhältlich sein. Das iPad 2 mit WiFi + 3G wird für 599Euro für das 16 GB-Modell, für 699Euro für das 32 GB-Modell und für 799Euro für das 64 GB-Modell verfügbar sein.
Hongkong, Korea, Singapur und weitere Ländern sollen ab April folgen. Die Online-Bestellungen über www.Apple.com/de (Affiliate-Link) sind ab 02.00 Uhr morgens freigeschaltet. Neben den Apple Retail Stores sollen sich die Geräte auch bei autorisierten Apple-Händlern einfinden.
Des Weiteren beziffert Apple die Euro-Preise für ihre Smart Cover, erwähnt weiteres Zubehör wie den ‚Digital AV Adapter‘ oder das neue Dock nicht. Update: Gegenüber Heise.de teilte Apple mit, das der HDMI-Adapter mit 39Euro zu Buche schlägt und das iPad-2-Dock 29Euro kostet. Update-Ende
Die neuen Smart Cover sind in einer Auswahl an Farben in buntem Polyurethan für 39Euro inkl. MwSt. und in sattem Leder für 69Euro inkl. MwSt. erhältlich.
AT&T schaltet in den USA seinen zweiten iPhone-4-Werbespot, der die gleichzeitige Nutzung von Daten- und Telefon-Verbindungen ins Rampenlicht rückt. Entgegen dem von AT&T (+ T-Mobile USA) genutzten GSM-Netz (bei UMTS-Verbindung), lässt sich bei Verizon Wireless mit der CDMA-Telefonvariante von Apple nicht simultan sprechen und surfen.
Vor einigen Monaten schien dies noch ein ziemlich schwachbrüstiges ‚Mach-ich-doch-eh-nicht‚-Argument. Mit der Nutzung vom ‚Persönlichen Hotspot‘, der seit iOS 4.3 und entsprechendem Tethering-Tarif die UMTS-Leitung spendabel teilt, nimmt dies jedoch eine neue Dimensionen ein. Während bei einer Verizon-Verbindung der Datenstrom pausiert, bleiben das GSM-iPhone (bei UMTS-Empfang) sowie alle zusätzlich angeschlossenen Geräte im Netz.
Warum man dies nicht deutlicher in den Werbemittelpunkt rückt, bleibt…unverständlich.
Laut einem aktuellen Bloomberg-Bericht verklagt Apple den Online-Händler Amazon.com aufgrund einer unlauteren Verwendung des Begriffs ‚App Store‘. Dieser verwendet die eingetragene Marke in seinem ‚Amazon Appstore Developer Portal‚ sowie dem damit verbundenen (und bald startenden) ‚Amazon Appstore‚.
Der Streit besitzt bereits ein Vorspiel. Anfang Januar stritt schon Microsoft um die Verwendung der Bezeichnung. Ein solch „generischer Begriff“ sei nicht zu schützen, erklärte der Windows-Hersteller gegenüber dem amerikanischen Patentamt. Apples Antwort, hier als 63-seitiges PDF einsehbar, lässt sich auf den folgenden Textausschnitt abkürzen:
As Microsoft is well aware from its lengthy efforts trying to defend its claimed WINDOWS mark in a case that was ultimately settled out of court before a final decision was reached,3 generic terms are common names that the relevant purchasing public understands primarily as describing the genus of goods or services being sold.
Bereits zum Zeitpunkt des Antwortschreibens kündigte Apple an, seine Konkurrenten über die nach ihrer Auffassung unerlaubte Verwendung in Kenntnis gesetzt zu haben. Sollte sich die Klage bestätigen, bleibt abzuwarten ob sich auch andere Verwender der ‚App-Store‘-Bezeichnung eine juristische Beschwerde einfangen.
Update: Bloomberg ergänzt seinen Artikel um zwei schnelle Zitate:
“Amazon has unlawfully used the App Store mark to solicit software developers throughout the United States,” Apple claimed in its suit.
“We’ve asked Amazon not to copy the App Store name because it will confuse and mislead customers,” said Kristin Huguet, a spokeswoman for Apple.
Ohne Zweifel: Apple trägt große Anteile der modernen Wortschöpfung ‚App Store‘ und dessen (heutigem) Verständnis. Sich die Marke eintragen zu lassen ist daher (bestimmt?) nachvollziehbar. Inwieweit es juristisch notwendig ist, entsprechenden Verletzungen nachzugehen, kann ich nicht beurteilen.
Aus Kundensicht, der schon einmal von der Kurzform ‚App‚ für ‚Applikation‚ und ‚Store‚ für ‚Geschäft‚ gehört hat, ist der Zwist jedoch unverständlich, unnötig und auch ein klein wenig unsympathisch.
‚The New York Times‚ stellte vergangenen Donnerstag ein digitales Abo-Modell für ihre Online-Publikation vor. US-Start: 28. März 2011. Das Angebot bietet jedem Leser 20 Artikel innerhalb eines Monats zum (weiterhin) kostenfreien Anschauen auf NYTimes.com. Danach wird zur Kasse gebeten.
Achtung, jetzt wird es kompliziert: Wer $15 US-Dollar alle vier Wochen abdrückt, bekommt Zugang per ‚Web‘ und ‚Phone App‘. Für $20 US-Dollar beinhaltet die Offerte neben dem Ansurfen per Webbrowser auch noch die Verbindung via iPad-App – aber nicht mehr über das Telefon. Wer $35 US-Dollar zahlt, kann von allen Geräten – sozusagen sorgenlos – auf die identischen Web-Texte zugreifen.
Ich bitte um Entschuldigung, aber das ist natürlich alles großer Quatsch. Am Konzept ‚gleicher Inhalt, unterschiedliche Geräte‚ scheiterten schon andere Content-Anbieter. DVD-Kopier- und Konvertier-Software löste das Problem für Filme. Die Bezahlschranke von Zeitungen lässt sich durch das Löschen des Cookies oder ein simples Kopieren und Einfügen der Headline in die Suchmaschine eurer Wahl umgehen.
Klar: Auf neue Besucher, die über Google und Co. die NYTimes.com ansurfen, will man natürlich nicht verzichten. Deshalb lässt sich das System jedoch auch nicht komplett abschotten. Wer auch in Zukunft nicht den Sand einer DDR-(Zeitungs-)Insel aufschütten möchte, muss sich deshalb öffnen. Direkten Links von Facebook oder Twitter werden grundsätzlich keine Riegel vorgeschoben.
Fest steht jedoch: Bezahlangebote gehen heutzutage zwangsläufig einher mit Freiwilligkeit. Freiwillig, eine jahrelang konsumierte Publikation mit Geld unterstützen zu wollen, nicht auf ‚freie‘ (werbefinanzierte) Alternativen zu wechseln sowie aus freien Stücken nicht die grauen (oben verlinkten) Umwege einzuschlagen.
Diese Investition von ‚freier Wahl‘ setzt jedoch voraus, es dem Leser einfach zu machen. Das fängt bei der Technik an und hört beim Bezahlen auf. Oder umgekehrt. Die Dimension des Preises möchte ich (fast) unbewertet belassen. Artikel der ‚New York Times‘ lese ich persönlich über Twitter-Empfehlungen aber nicht über den aktiven Webbrowser-Aufruf. Ab und an stolperte ich in der Vergangenheit auch in die leider nicht sehr stabile iPad-App (kostenlos; App Store-Link). Daher ist es gut möglich, dass $35 US-Dollar ein für viele Leser angemessener Preis ist. Immerhin ist es gegenüber dem Print-Angebot, das rund $60 US-Dollar pro Monat verschlingt, eine erhebliche Ersparnis. Trotzdem ist die Finanz-Aufstellung schlicht und ergreifend zu komplex. Schon das eigene FAQ als mehrseitig zu bezeichnen, ist eine derbe Untertreibung…
Fest steht: Ein Webbrowser bleibt ein Webbrowser, egal ob am Laptop oder iPad. Die Nutzerperspektive ist eigentlich nicht schwer nachzuvollziehen: Wie bisher möchte ‚er‘ die NYTimes.com konsumieren. Von welchem Gerät spielt für ihn überhaupt keine Rolle. Wenn sich unser hier beschriebenes Leser-Vorzeigebespiel dafür entscheidet, Morgen ein iPad zu kaufen, möchte er beim besten Willen nicht an sein digitales Zeitungsabo denken, das dieses Gerät eventuell extra besteuert. Oder umgedreht: Unser imaginärer Testkandidat liest ausschließlich seine NYTimes am iPad zum Ausklang des Tages. Wie rechtfertig er (auch für sich selbst) eine $20 US-Dollar Investition, von denen eindeutig $15 US-Dollar für den Webbrowser-Konsum veranschlagt werden. Zumindest wird das Paket unter dieser Prämisse verkauft…
Ebenso schwierig ist es für Print-Kunden das Online-Angebots-Bündel ins aktuelle Abo aufzunehmen. Sicherlich ist es ein netter Zusatz, auch digital lesen zu dürfen. Diese Dreingabe ist jedoch mit (versteckten) Kosten verbunden. Kunden rechnen plötzlich nach, was es kostet eine Papierausgabe zu beziehen. Zumindest für die erste vergünstigte Testphase von 12 Wochen ($29.60 US-Dollar) ist dabei Frustration vorprogrammiert. Das tägliche Blätter-Abo (inklusive dem ‚großen‘ Online-Paket) ist $5 US-Dollar günstiger als das reine Digital-Abo.
Kann man einem Kunden ernsthaft erklären, dass er eine tägliche Zeitungslieferung über den Zeitraum von drei Monaten sorglos wegwerfen kann, und dabei noch Geld spart?
Ich kann den Versuch, sich anders als die Konkurrenz aufstellen zu wollen, anerkennen. Bislang fehlt noch jeder großen Online-Publikation ein modernes Finanzierungssystem. Ein grundverschiedener Ansatz ist daher richtig.
Nichtsdestotrotz: Bereits im Wesen des Konzepts ‚Paywall‘ schlummert die Dezimierung von der Anzahl an Links, die auf eine Webseite abgefeuert werden. Wer setzt als publizierender Teilnehmer im Netz (und wer ist das heutzutage nicht?) noch ernsthaft einen Verweis auf eine Webseite, die im Zweifelsfall für die eigenen Leser nicht einsehbar ist?
Genau dies bleibt ein praktisches Problem, dem man eigentlich nur durch mehr Zuschreibung von Leser-Freiheit begegnen kann. Ein schönes Beispiel ist die iPad-App ‚The Daily‚ – unser aller Liebling -, der sich weiterhin weigert seine im Netz verfügbaren Inhalte auf einer Webseite gesammelt darzustellen. Alleine aus diesem Grund lebt das Projekt ‚The Daily: Indexed‚ weiter.
Ich vermute, dass die künstliche Beschränkung auf das 79-Cent-Wochenabo als iPad-App eine ziemlich große Zielgruppe an ‚Early Adoptern‘ davon abhält, eine Empfehlung an Freunde und Bekannte weiterzureichen. Und der ganze Spaß fängt bei simplen Web-Links an…
Hier ein paar (ausgewählte) Stimmen, die ab dem 28. März potenziell weniger auf NYTimes.com verweisen:
I don’t understand, however, why the all-access plan costs as much as the Web/phone and Web/iPad plans put together. Doesn’t that mean that all-access subscribers are paying for the Web twice? (Sounds to me it’s like a restaurant that charges $15 for a burger and Coke, $20 for a burger and fries, or $35 for a burger, a Coke, and fries.)
[…] the NYT has sent out an email to its “loyal readers” that they’ll get “a special offer to save on our new digital subscriptions” come March 28. This seems upside-down to me: it’s the loyal readers who are most likely to pay premium rates for digital subscriptions, while everybody else is going to need a special offer to chivvy them along.
In a win for Apple (AAPL), the Times said it would allow one-click purchasing through Apple’s App Store by June 30th, conforming with Apple’s demand that subscriptions be sold through its payment processing system.
Now that I’ve had a chance to read the actual announcement, here’s the problem. They’re not offering anything to readers other than the Times‘ survival, and they’re not even explicit about that. Wouldn’t it have been wise to, at this juncture, offer something to sweeten the deal. Something truly exciting and new that you get when you pay the money. Something that makes your palms sweat and your heart beat faster?
I put down $700 last week to get a few minor improvements to my iPad. If they had said „Give us $700 so we can survive,“ well, I might have done it. But I feel better about getting the new features.
And with the Times’ announcement, Steve Jobs gets his first big publisher to announce it is signing on with his new subscription plan: The Times says it will sell access to the paper’s apps through iTunes, on Jobs’ new terms.
That means that the Times will give up 30 percent of every subscription it sells through Apple. And the Times will also lose access to valuable subscriber data for those sales, too. But clearly the Times has decided that it’s better to work with Steve Jobs than to ignore altogether the market he’s created.
According to the Times, its iPhone app has been downloaded 6.2 million times since its 2008 launch, and the iPad app has been downloaded over 1.6 million times since October.