Apple schaltet die Vorschau-Webseite zum iOS-4.2-Update frei, welches iPad, iPhone und iPod touch im November auf den gleichen Firmware-Zähler setzen wird. Eine bislang nicht angekündigte Mini-Neuerung betrifft die Suche nach Schlagwörtern innerhalb einer Webseite, die uns allen sicherlich sehr gelegen kommt.
Das, was Cupertino als ‚Soziales Netzwerk‘ bezeichnet ist zwar ein absolut legitimer Grund, mehr Nutzerdaten zu sammeln, um die Empfehlungsmaschine besser fein zu justieren, bietet mir ohne Facebook- oder Twitter-Anbindung jedoch wenig bis keinen Mehrwert.
Apropos Anbindung. Gegenüber All Things Digital sagte Steve Jobs: „Facebook wanted ‚onerous terms that we could not agree to,‘ related to connecting with Facebook friends on Ping.“
Ominös: Im ersten Anmeldedurchgang bot mir ‚Ping‘ an, ein ‚Facebook-Connect‘-Profil zu integrieren. Wenige Stunden später stand diese Option nicht mehr zur Auswahl. ‚The New York Times‚ verfolgte die Angelegenheit. Nach dessen Recherchen soll Apple eine ‚offene Schnittstelle‘ integriert haben, um Facebook-Kontakte in ‚Ping‘ aufzuspüren. Facebook soll diesen Zugang aufgrund von hohem Datenaufkommen sowie „site stability“ und „infrastructure problems“ daraufhin gesperrt haben.
In a statement, Facebook said: “We’re working with Apple to resolve this issue. We’ve worked together successfully in the past, and we look forward to doing so in the future.” Facebook did not specify what the “issue” was.
Einige der Design-Änderungen zwischen iTunes 8, 9 und 10 finden sich hier im Überblick.
Ansonsten gefällt, das die Apple-Mediathek detailliertere Informationen zum Sync-Ablauf mitteilt. Eine iPhone-, iPad- oder iPod touch-Wiederherstellung nimmt mit iTunes 10 nicht mehr die komplette Programm-Benutzung während eines solchen Vorgangs in Beschlag.
Wer sich mit der Ampel-Anordnung für die Fenster-Knöpfe oben links nicht anfreunden kann, ändert über das Terminal einen entsprechenden Eintrag.
Das bereits empfohlene ‚Dodonpachi Resurrection‚ verzeichnete in den ersten vier Verkaufstagen 30.000 Downloads zu je 6.99€. Update: DoDonPachi war in den ersten Tagen zum Einführungspreis von 3.99€ verfügbar. /Update.
Eine kostenfreie Lite-Version (App Store-Link) findet sich ab heute im App Store.
Nach einem Bericht des ‚Wall Street Journal‘ am heutigen Donnerstag könnte die Deutsche Telekom ihren iPhone-Exklusivvertreib noch in diesem Herbst in Deutschland verlieren. Als weitere Anbieter sind die Vodafone Groupe PLC und Telefónica O2 im Gespräch, ein aktuelles iPhone-Modell mit Vertragsbindungen anbieten zu dürfen.
Ein Telekom-Sprecher äußerte sich kürzlich gegenüber dem Focus ‚enttäuscht‚ über die Lieferverzögerungen beim iPhone 4.
„Wir haben zehntausende Vorbestellungen für die Geräte. Ohne Lieferverzögerungen hätten wir viel mehr iPhone-Verträge abschließen können“.
Personen, die mit dem Sachverhalt ‚vertraut‘ sein sollen, weisen jetzt darauf hin, dass die Vertragsverhandlungen zwischen Apple und den zwei weiteren Mobilfunkanbietern noch nicht abgeschlossen sind.
Die Deutsche Telekom soll jedoch (bislang) keine weitere Verlängerung ihrer Exklusivbindung für das Apple-Telefon erhalten haben.
(Danke, Laurids + Robert!)
Update
Die Deutsche Telekom verkündet in einer Live-Pressekonferenz von der IFA am heutigen Morgen insgesamt 1.9 Millionen verkauft iPhones im deutschen Markt. Die Nachfragen der anwesenden Presse-Vertreter zur Exklusiv-Vereinbarung mit Apple erhielten keine wirkliche Antwort.
Niek Jan van Damme, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom AG und Sprecher der Geschäftsführung „hofft, die Exklusivität noch lange zu halten“. Er kommentiert weiter: „Falls wir die Exklusivität einmal verlieren sollten, […] sind Alternativen vorhanden“. Dr. Christian P. Illek, Geschäftsführer vom Marketing der Telekom Deutschland GmbH ergänzt, dass der Konzern darum bemüht sein muss, sein Mobilfunk-Portfolio auszuweiten, „um allen Bedürfnissen gerecht zu werden“.
Die Frage nach einer finanziellen Gewichtung der Apple-Partnerschaft für die Deutsche Telekom erhielt keine Stellungnahme. Auf die Nachbemerkung „ob Apple ein fairer Geschäftspartner sei“ reagierte van Damme mit folgendem Statement: „Apple ist nicht immer ein ‚einfacher‘ Geschäftspartner, das bedeutet jedoch nicht, das sie nicht fair wären“.
Mit dem PSP-Werbespot „Step Your Game Up“ amüsierte sich Sony Mitte August über die ‚Spieletauglichkeit‘ der iOS-Konkurrenz. Die Demonstration der Shoot’em-Up-Schmiede Epic Games, von der ich an dieser Stelle bereits Gestern einen Ausschnitt dokumentierte, setzt dem höhnischen Lachen einen kleinen ‚Unreal-Engine-3‘-Frosch in den Hals.
Apple selbst räumte seinem ‚Game Center‘ im Rahmen der iOS-4.1-Aktualisierung eine längere Demonstrationszeit ein und ging dabei auch auf den mobilen Spielemarkt ein. Apple beansprucht (nach eigenen Angaben) mit dem iPod touch 50-Prozent vom ‚portablen‘ Marktanteil.
Nachdem wir mit 230.000 neue iOS-Aktivierung pro Tag; 6.5 Milliarden App-Store-Downloads (von denen 1.5 Milliarden aus der Entertainment-Kategorie exklusiv auf den iPod touch entfallen) und insgesamt 250.000 iPhone- sowie 25.000 iPad-Anwendungen alle Zahlen abgefrühstückt haben, krame ich meine Sony PSP am heutigen Morgen wieder einmal aus der Schublade.
Um zu sehen, was die beworbenen Konkurrenztitel im PlayStation-Store so sind, fordert mich das System auf, eine Firmware-Aktualisierung durchzuführen. Nach dem 31-Megabyte-Download folgt die Installation. Diese bricht jedoch mit einem Fehler ab, da der Geräte-Batteriestand zu gering sei. Netzteil gesucht, gefunden und angeschlossen. Die Fehlermeldung kümmert das jedoch wenig und beharrt auf mehr Akkuleistung für die Durchführung des Updates. Und so sitze ich jetzt bereits seit geschlagenen 50 Minuten vor einer Konsole mit angestecktem Netzteil, die aufgrund einer „0.11-Aktualisierung“ (6.20 -> 6.31) mich nicht in das Einkaufsgeschäft für digitale Spiele lässt. Und irgendwie denke ich mir: „Die besten Spiele sind doch genau jene, die ich auch kaufen darf spielen kann“…
Apropos Spiele. Während man sich über Sony im mobilen Bereich – auch aufgrund der fehlenden Ankündigungen – echte Sorgen machen darf, punktete Nintendo (bei mir) mit ihrem ‚3DS‘, das ich auf der diesjährigen GamesCom anspielte. Der 3D-Effekt ohne störende Brille ist sehr beeindruckend.
Ebenfalls beachtenswert ist die zunehmende Anzahl der Klassiker-Umsetzungen für die iOS-Plattform. Das Modul von Phantasy Star II (3.99€; App Store-Link) ist mir beim Zusammenpacken gerade vor die Füße gefallen, während der App-Store zufällig den Retro-Download bewarb.
Nachtrag. Die PSP hat mich nach 65 Minuten nun doch in ihren Store gelassen. Über den deutschsprachigen Zugang finden sich dort 41 namenhafte ‚PSP Essentials‘ in der Preisspanne von 5.99€ bis 9.99€ sowie 90 ‚Minis‘. Diese fallen teilweise preiswerter aus, gehört hat man von vielen der Namen jedoch auch noch nicht.
Der Kurzmitteilungsdienst ‚Twitter‘ kaufte im April 2010 die App-Store-Anwendung ‚Tweetie 2‘ von Loren Brichter. Seit dem 19. Mai ist die iPhone-App unter dem Namen ‚Twitter‚ (kostenlos; App Store-Link) im App Store verfügbar; heute folgt die Umstellung auf eine ‚universal‘ Anwendung, die den Webservice über ein natives iOS-Programm am iPad benutzbar macht.
Durch ein abermals verändertes Software-Design muss sich auch bei dieser Veröffentlichung die Konkurrenz kräftig anschnallen. TechCrunch titelt: „Twitter Just Killed Something Else: Their Own Website. Twitter For iPad Is That Good.“ und beschreibt damit ‚verschiebbare Fensterelemente‘, die man so noch in keiner populären iPad-Anwendung gesehen hat.
Auf den mittlerweile von Twitter bezahlten Loren Brichter, der auch in diesen Programmcode seine Finger steckte, fällt bekanntlich das ‚Pull-to-Refresh‘-Konzept. Dabei ließ sich der Twitter-Zeitstrahl aktualisierten, wenn man sich an die oberste Fenster-Position klammerte. Viele Programme kopierten diese Software-Aufmachung. Als Facebook (kostenlos; App Store-Link) ‚Pull-to-Refresh‘ integrierte, wurde sich anschließend kräftig für die Leihgabe entschuldigt.
Hier noch zwei oder drei Tricks zur vereinfachten Bedienung. Allen iPad-Besitzern ist ein Ausprobieren damit (hoffentlich) nahegelegt worden.
Streicht man mit zwei Fingern über einen Tweet, öffnet sich der Gesprächsverlauf
Spreizt man zwei Finger auseinander, öffnet sich das Twitter-Profil
Tweets ohne Links öffnen in der rechten Randspalte zusätzliche Profil-Informationen
Ein langer Fingerdruck auf den ‚Messages‘-Knopf in der linken Seitenleiste enthüllt eine Schnellansicht
Um das komplett rechte Fenster wieder loszuwerden, hilft nur ein Wechsel in den Standard-Kategorien (Timeline, Mentions, etc.)
Kurzer Epilog: Twitter informierte seine Nutzer in der letzten Nacht per E-Mail über die Umstellung zur OAuth-Autorisierung und der Einführung eines eigenen Kurz-URL-Dienstes mit der Adresse t.co.
Das Apple-Event mit dem neuen iPod-Lineup, der zweiten Apple-TV-Generation, iTunes 10 sowie den iOS-Ankündigungen findet sich mittlerweile Online an dieser Stelle als Video-Stream abrufbar oder im bekannten iTunes-Podcast-Feed. Der Download verschlingt 726.3 Megabyte und tröpfelt dieser Minuten eher durch die Leitung während der Stream über die Webseite perfekt erreichbar scheint.
Die neuen Werbevideos von iPod touch und iPod nano postet Apple auf ihrem YouTube-Account.
Mit rund 82 Megabyte (beziehungsweise 70MB für Windows) steht ab sofort iTunes 10 zum kostenfreien Mac- und PC-Download bereit.
Nachdem man die neuen Geschäftsbedingungen abgenickt hat, ist das soziale Apple-Netzwerk ‚Ping‘ erreichbar. Pro iTunes-Account lässt sich ein Ping-Profil erstellen. Bereits in der Vergangenheit abgegebene iTunes Musik- oder App-Store-Bewertungen werden dem Benutzerkonto zugeordnet. Ping ist über das iTunes-Programm auch am iPhone, derzeit jedoch noch nicht am iPad, verfügbar.
Der neue Aluminium-Look gefällt, obwohl die Button-Seitenleiste unter Mac OS komplett gegen das durchgehende Betriebssystem-Design verläuft. Unter ‚der Haube‘ ist mit Carbon und 32-Bit alles ‚beim Alten‘.
Die ‚entfernten‘ AirTunes-Lautsprecher bekommen ein neues Symbol und tragen der AirPlay-Umstellung Rechnung. ‚AirPlay‘ verteilt drahtlos Musik an AirPort-Express-Stationen (Affiliate-Link) und Receiver-Systeme (Bowers & Wilkins, Denon), die diese Technologie bereits eingebaut mitbringen.
‚AirPlay‘ erfährt mit iOS 4.2 (später in diesem Jahr) eine spannende Ergänzung für iPhone, iPod touch und iPad, indem sich kabellos Musik und Video von mobilen Geräten verteilt lässt. Obwohl offiziell lediglich kommentiert wurde, das die iOS-Devices drahtlos ihre Medien an einen (neuen?) Apple TV verteilen, sollte eine Unterstützung von bestehenden AirPort- oder iTunes-Empfänger möglich sein.
Kleine Randverbesserungen und Erweiterungen, wie beispielsweise die Weiterbenutzung während einer iPhone-Synchronisation, verstecken sich sicherlich noch an der einen oder anderen ungenannten Stelle. Über Ergänzungen in den Kommentaren sowie allgemeine Meinungen zum ‚großen‘ iTunes-10-Update wird (höflich) gebeten.
Apple schaltet wenige Stunden nach dem Ende der September-Präsentation das (höchstwahrscheinlich) finale iOS-Update für Entwickler frei. Steve Jobs verlor darüber auf der Bühne kein Wort und kündigte lediglich ’nächste Woche‘ die Version für alle Endverbraucher an.
Das iOS SDK 4.1 GM (Build: 10M2309) und der iOS 4.1 GM (Build: 8B117) sind im ab sofort über die Entwickler-Webseite zu beziehen.
Update
In der Pressemitteilung vom neuen iPod touch beziffert Apple den Veröffentlichungstermin von iOS 4.1 mit dem 08. September – nächsten Mittwoch.
Die Video-Übertragung der Live-Veranstaltung von Steve Jobs zu den heutigen Ankündigungen verlief weitgehend ruckelfrei und reibungslos. Obwohl ein HTTP-Stream grundsätzlich nicht mit Bandbreitenproblemen kämpft, gestaltete sich die Art der Demonstration erstklassig. Apple, in Person von Steve Jobs, ging zu keinem Zeitpunkt seiner Kundgebung auf die weltweite Teilnahme ein. Ob eine Pressemitteilung über die ‚Einschaltquoten‘ in den nächsten Tagen folgt, bleibt damit stark zu bezweifeln. Unklar außerdem: Genießen alle größeren (Produkt-)Vorstellungen in Zukunft diese Art einer Endverbraucher-Teilnahme?
Mit der Videoausgabe über das iPad an einen Fernseher habe ich die vergangenen 1.5 Stunden verfolgt. Die neue Hardware stand dabei eindeutig im Mittelpunkt. Hier ein kurzer Abriss.
Der iPod shuffle (Affiliate-Link) kehrt nach seiner keuschen Sprachsteuerung die ‚Click-Wheel‘-Steuerung zurück und ist damit aus der überarbeiteten Produktserie das einzige ‚Stand-Alone‘-Entertainment-Gerät mit dieser Bedienung (VoiceOver bleibt erhalten). Ansonsten weist nur die (alte) Apple-Fernbedienung und der iPod classic (Affiliate-Link) den ‚Knopfkreis‘ auf.
Fünf Farben, 2GB für 49,00€ sind als Mitbringsel und für Jogger immer noch eine feine Wahl.
Der iPod nano verliert die besagten Hardware-Tasten komplett und bekommt neben einem Ansteck-Clip ein Touch-Display. Mit 3.91 Bildschirmdiagonale und 21.1 Gramm wirkte das 8- (159,00€) beziehungsweise 16GB-Gerät (189,00€) nicht nur klein, sondern ist es höchstwahrscheinlich auch. Fast ein wenig zu frickelig sah die Bedienung in der Demonstration und im fscklog-Video aus.
Das Gerät scheint auf der iOS-Plattform zu werkeln, bringt jedoch (noch) keine Anbindung an den App Store oder zusätzliche Software mit. Die Menüpunkte lassen sich individuell anordnen. Die Kamera ist komplett aus dem Gerät gestrichen und auch Videos scheinen nicht mehr abspielbar.
Zweifelsfrei (und wie zu erwarten) in den Mittelpunkt gerückt: der iPod touch. 8GB (229,00€), 32GB (299,00€) und 64GB (399,00€) bieten Retina-Auflösung, HD-Videoaufnahmen und FaceTime-Videotelefonie. Mit einem A4-Prozessor, einer dünneren Bauweise und sieben Stunden-Video-Abspielzeit bleibt der iPod touch ein ‚iPhone ohne Mobilfunkvertrag‘. Durch die Umstellung der FaceTime-Registierung von einem SMS- auf ein E-Mail-System integriert Apple nicht nur WiFi-Telefonanrufe sondern komplementiert ‚den Touch‘ als konkurrenzfähige Spiele-Plattform. Nicht umsonst ging Steve Jobs auf die 200 App-Store-Downloads pro Sekunde (!) und den Vergleich im mobilen Gaming-Segment ein.
Apropos Gaming. Das (kostenfreie) Update 4.1 für iPhone und iPod touch, das in der nächsten Woche als Download verfügbar sein wird, enthält die ‚Game-Center‘-Unterstützung. Erstmals im April angekündigt, könnte sich dieses Werkzeug für ‚Leaderboard‘-Vergleiche und ‚Matchmaking‘-Einladungen zu einem elementaren Bestandteil der App-Store-Spielekategorie entwickeln.
Das Game Center und die graphischen Fähigkeiten der aktuellen iOS-Hardware durfte die Spieleschmiede Epic Games demonstrieren. Der Präsentationstitel steht mittlerweile als kostenfreier App-Store-Download zur Verfügung (kostenlos; App Store-Link).
Mit 4.1 erhält neben zahlreichen Bugfixes (Annäherungssensor; iPhone-3G-Betriebssystem-Geschwindigkeit, etc.) auch ein direkter HD-Video-Upload, HDR-Fotografie und das Ausleihen von TV-Serien auf iPhone und iPod touch einen Einstand.
Das iPad erlangt sein iOS-4-Debüt mit 4.2 erst im November diesen Jahres. Damit eingeführt wird ebenfalls das drahtlose Drucken von Dokumenten sowie ein Service namens AirPlay (ehemals AirTunes), welcher Fotos, Musik und Filme kabellos an ein AppleTV und damit einen Fernseher überträgt.
Speaking of ‚Apple TV‚. Das von Apple als Hobby bezeichnete Projekt ‚Apple TV‘ erhält seine zweite Generation. Der schwarze, gerade einmal handgroße Kasten mit A4-Prozessor versteift sich ohne lokalen Festplattenspeicher auf das Streamen von TV- und Film-Angeboten. Die aus dem iTunes Store für $4.99 US-Dollar geliehenen Movies, beziehungsweise für $.99 Cent geborgten TV-Shows aus dem ABC- und Fox-Katalog, überträgt die Entertainment-Box per HDMI an einen Fernseher. Das Angebot kostet in den USA $99 US-Dollar (+ Steuern) und ist hierzulande für 119.00€ (Affiliate-Link) vorzubestellen.
Die überarbeitete iTunes-10-Version steht dieser Minuten noch nicht zum Download bereit, begeisterte jedoch auf der Präsentation aus technischer Perspektive nur mäßig. Unter der Haube scheint sich wenig getan zu haben. Viele Anwender jammern seit Jahren über die dürftige Geschwindigkeit der notwendigen iOS-Ergänzung am Desktop.
Das von Apple vorgestellte Soziale-Netzwerk ‚Ping‘ bleibt mir (persönlich) suspekt, eine erhebliche Konkurrenz aufgrund seiner großen Nutzerzahl zu MySpace oder anderen Musik-Plattformen ist jedoch zu erwarten. Mehr dazu in Kürze.
Apple versprach, dass der iTunes-10-Download innerhalb der kommenden Stunden Online gestellt wird.
Update
Das Unreal-Engine-3-Demo ‚Epic Citadel‚ aus dem App Store (kostenlos; universal) wird nicht nur mit einem ‚geschmackvollen‘ John-Carmack-Kommentar begleitet, sondern ist ab sofort auch mit diesem kurzen Videoausschnitt an dieser Stelle zu begutachten.