‚The Boy Genius Report‚ berichtet mit zwei Bildschirmfotos über eine FaceTime-Aktivierung, die als gegenseitige Identifizierungsmethode für die Videotelefonie eine gängige E-Mail-Adresse heranzieht.
Your Apple ID will be registered with your device/s, and that will allow other Apple devices to start a FaceTime call using your email address. Apple will also reportedly make use of push notifications to deliver these incoming FaceTime connection requests as we have been informed there is a push notification detector tied into the FaceTime frameworks in the new iPhone OS 4.1 beta.
In der derzeitigen Version für das iPhone 4 wird die Bestimmung der Gesprächsteilnehmer über eine Authentifizierung per SMS von der entsprechenden Simkarte ermittelt – obwohl das eigentliche Gespräch ‚Auge-um-Auge‘ allein über das WLan-Netz geleitet wird.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit sehen wir die zukünftigen iPad- oder iPod-touch-Modelle mit einer ähnlichen Kamera bestückt. Erste Prototypen tauchten davon bereits auf. Eine 3-Megapixel-Knipse streifte für eine zukünftige iPod-touch-Version erst heute den Gerüchtewald.
Da diese Geräte vornehmlich ohne Mobilfunkkarte auskommen (müssen), würden sie über eine Identifizierung per E-Mail-Account ebenfalls an der WiFi-Videotelefonie teilnehmen können – auch eine zukünftige iChat-Anbindung von Desktop-Computern, rückt damit in den vorstellbaren Bereich.
Bereits Steve Jobs sprach auf seiner WWDC-Keynote von “tens of millions of FaceTime devices”.
Apple kündigte gegenüber ausgewählten Journalisten in der letzten Nacht eine Pressekonferenz an, die sich am Freitagabend (19 Uhr MESZ) mit dem iPhone 4 beschäftigen wird.
Apple would only say that the press conference would be regarding the iPhone 4. No other information was available when I spoke with them tonig
Dabei wäre es sehr überraschend, wenn es nicht um die schwankende Signalstärke des mittlerweile geflügelten Wortes „Grip of Death“ geht. Anfang dieser Woche sprach sich ConsumerReports.org ablehnend gegen einen iPhone-4-Kauf aus, während der ‚Testbericht‘ gleichzeitig die Krone zum besten Smartphone an Apple vergab. Das wirkte bereits inkonsequent; disqualifizierte sich am gestrigen Mittwoch dann jedoch vollkommen durch diese populistische Forderung.
Während der (visuelle) Signalverlust für mich teilweise nachvollziehbar war, hatte er (bislang) keine signifikanten Auswirkungen auf die Benutzung im Alltag. Die durchaus gute Netzabdeckung innerhalb deutscher Großstädte mag keine geringe Beteiligung daran haben.
Aus den USA hört man weiterhin sehr unterschiedliche Berichte.
But I’m finally convinced that the iPhone 4′s antenna problem is real, that it’s affecting my phone in certain situations, and that there’s no scenario in which Apple is done responding to this issue.
Let’s get real. The iPhone 4 is suffering from a minor technical problem that’s been completely blown out of proportion by the media, who knows that negative Apple stories go over big.
Egal ob eine technische Schwäche besteht oder nicht: Das Thema ist kein kleines PR-Problem mehr, das Steve Jobs in einer „Just-avoid-holding-it-in-that-way„-Mail abtun kann. Das offizielle Statement und die jetzt angesetzte Pressekonferenz zeigen dies.
Gizmodo, die verstoßenen Prototypen-Jünger, warfen das Wort „Rückrufaktion“ in den Raum. Als Quelle werden ausgewählte „Leserzuschriften“ herbeigezogen…
Mittlerweile müssten weit über zwei Millionen iPhone-4-Geräte im Umlauf sein. Überfallartige Verkäufer-Rückgaben sind meines Wissens ausgeblieben.
Nicht uninteressant stolpert die Aussage vom Dev-Team-Mitglied Planetbeing daher, der sich aufgrund der Unlock-Bemühungen aktuell durch die Eingeweide der Baseband wühlt.
Bevor wir Freitag mehr zu Apples Ansatz erfahren, wie mit dem ‚Problem‘ umzugehen ist, bleiben Microsofts Kevin Turner die letzten Worte (bei denen ich mich sehr mit einem Kommentar zurückhalten muss):
It looks like the iPhone 4 might be their Vista, and I’m okay with that.
Am heutigen Mittwochabend veröffentlicht Apple eine erste Beta-Version von iOS 4.1 für die aktuellen iPhone- und iPod-touch-Geräte (ohne iPad-Berücksichtigung) sowie das dazugehörige SDK.
Alle registrierten Entwickler können die iOS 4.1 beta (Build 8B5080c) sowie das iOS SDK 4.1 beta (Build 10M2304) ab sofort im iPhone Dev Center beziehen.
Die angekündigte Design-Überarbeitung für die ‚angehobenen‘ Empfangsbalken hat bereits Einzug erhalten, die auf dem AT&T-Berechnungs-Algorithmus basieren soll.
Des Weiteren hat Apple die Modem-Firmware von 1.59.00 auf 02.07.01 aktualisiert und eine systemweite Option für das An- und Abschaltung der Wörterkorrektur („Check Spelling“) in 4.1 untergebracht.
Update II
Laut ersten Erfahrungsberichten zur neusten iOS-Beta soll diese mit vollwertiger – beziehungsweise besserer – Unterstützung vom AVRCP-Bluetooth-Profil („Audio Video Remote Control Profile“) aufwarten. Damit könnten beispielsweise Hersteller von drahtlosen Kopfhörern oder Headsets die Tasten VOR und ZURÜCK ansprechen und an das mobile Gerät übermitteln.
Apple limitiert aus nicht näher genannten Gründen diese Befehle für BT-Fernsteuerungen.
Simple Spielideen braucht der App Store! Paper Toss (kostenlos; App Store-Link) ‚flippt‘ bereits seit längerer Zeit Papier-Knöllchen in virtuelle Mülleimer. Populär, aber definitiv nicht mein Ding.
StarDunk ‚dockt‘ an dieses Spielkonzept – und beispielsweise dem von Angry Birds – an. Hier geht es um Weltraum-Basketbälle, die in einen schwebenden Korb zu schnippen sind. Bei Treffern blitzt und funkelt der Bildschirm, während man in den internationalen Leaderboards aufsteigt. Zwar lassen sich die Körbe auch Offline befeuern, richtig Freude machen die Herausforderungen, die euch zwischen verschiedensten Matches hin und her ‚werfen‘, jedoch erst Online.
Die wilde ‚Ballerei‘ greift auf die Achievement vom Ngmoco-Netzwerk „Plus+“ zu. Entwickler hinter den Weltraumbällen ist das Studio GodziLAB, das wir bereits aus iBlast Moki kennen.
StarDunk ist übersäht mit explosiven Grafik-Effekten und peitschendem Sound, das die kurzweiligen Wurfpartien zu einem empfehlenswerten Zeitvertreib macht.
* Alle selbstproduzierten Videos gibt es neben der oben eingebundenen HD-Version auch ‘iPhone-kompatibel’ in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.
Das iPhone-Dev-Team arbeitet seit der Veröffentlichung des iPhone 4 vor knapp drei Wochen unter Hochdruck an einem Software-Unlock sowie dem dazu notwendigen Dateizugriff. Seit dem gestrigen Dienstag verzeichnet man anscheinend erste Erfolge, die jedoch noch nicht in dieser Form auf die Allgemeinheit losgelassen werden sollen.
Apropos Loslassen: Seit einige Tagen nörgelt die Diva das Urgestein der Szene George Hotz, der im Jahr 2007 erste iPhone-Exploits veröffentlichte und damit die Entsperrung des Apple-Telefons mehrmals vorantrieb, in seinem Blog und Twitter-Account über die undankbaren Unlock-Anwender.
i was just having fun but some people had to take this all way too seriously. it’s just a phone, and it isn’t much fun anymore. my bio isn’t „iPhone hacker“ it was just something i did occasionally when i was bored. seriously, i think many of you care way more than me. it was a cool ride, and i’ve learned a lot about a lot. perhaps one of these days i’ll do a more formal goodbye.
Den Worten ließ er vor einigen Stunden Taten folgen und setzten sein Weblog auf den Status „privat“ und löschte (anscheinend) sein Twitter-Profil.
Der Bedarf eines Software-Unlocks für das iPhone ist dieser Tage sicherlich noch entsprechend hoch, jedoch eindeutig auf einem absteigenden Ast. Mit dem Trend, dass iPhone nicht mehr exklusiv bei nur einem Mobilfunkanbieter pro Land bereitzustellen, trocknet der Sumpf für die Pfuschereien in der Baseband langsam aus.
Derzeit wird die aktuelle iPhone-Generation in drei von fünf Startländern (USA, Deutschland und Japan) exklusiv an die Fesseln eines einzigen Anbieters gelegt. Bis Ende September sollen jedoch 88 Ländern folgen, die größtenteils mehrere Auswahlmöglichkeiten für einen Simkarten-Lieferanten bereithalten.
Im Rahmen der diesjährigen IFA–Preview-Veranstaltung in München zeigte Audiohersteller Sonos seine iPad-Fernbedienung für das kabellose S5-Lautsprechersystem.
Im Zusammenspiel mit der iPhone-Steuerung für die Klanggeber im drahtlosen WiFi-Mesh-Netzwerk, verzeichneten wir eine ausführliche Produkt-Vorstellung bereit im letzten November hier im Blog. Der Sonos Controller (kostenlos; App Store-Link) übernimmt dabei die Steuerung, Wiedergabelisten-Auswahl und Lautstärke-Regelung für die 400-Euro-teuren WiFi-Boxen (Affiliate-Link).
Jetzt wandert die Bedienung auf das 10-Zoll-Display am iPad. Dabei kann die Darstellung sowohl im Breitbildformat als auch hochkant erfolgen. Alben lassen sich durch ‚Drag-and-Drop‘-Gesten in die Playlisten ziehen. Die iOS-typische ‚Wisch-Bewegung‘ schaltet zwischen den verschiedenen Räumen, in denen mehrere der wuchtigen Lautsprechern stehen können, hin und her.
Pro Raum lassen sich unterschiedliche Musik-Kompositionen bestimmen. Es gibt jedoch auch die ‚Master-Steuereinheit‘, die kinderleicht alle verbundenen Lautsprecher auf einen gemeinsamen Lautstärke- und Musik-Pegel befördert. Mitbewohner und Familienangehörige übernehmen mit weiteren iPhone- und iPod-touch-Geräte ihre persönliche Musikauswahl oder fügen der Wiedergabeliste neue Songs von NAS-Laufwerken, iTunes-Bibliotheken oder Internet-Musikdienstleistern (Napster und Co.) hinzu.
Die iPad-Version des Sonos Controllers erscheint voraussichtlich Ende August als kostenloser Download im App Store.
Tap Tap Tap, das Entwickler-Team hinter Camera+ (1.59€; App Store-Link), welches an dieser Stelle kürzlich gelobt wurde, veröffentlichte Verkaufszahlen seiner iPhone-Anwendung.
Nach den ersten dreißig Tagen konnten 217.000 Bezahl-Apps verkauft werden, die nach Apples 30-Prozent-Abzug einen Umsatz von $253.000 US-Dollar einspielten. Weiterhin gilt als starker Erfolgsverkauf – neben einem guten Programm (!) – die Platzierung in den Top-10-Charts, eine Apple-Empfehlung („App of the Week“), eine gezielte Promotion-Aktion zum Verkaufsstart sowie Mund-zu-Mund-Propaganda Mundpropaganda.
Camera+ erhielt mit Version 1.1 vor einigen Tagen iOS-4-Unterstützung, die Retina-Bildschirmauflösung für das iPhone 4 sowie die Verwendung vom LED-Blitzlicht.
ConsumerReports.org, die Stiftung Warentest der USA, straft die Signalschwankungen des iPhone 4 als Designfehler mit dem Urteil „nicht empfehlenswert“ ab. Gleichzeitig erklärt man das Gerät jedoch zum „aktuell besten Smartphone“ im Markt.
In short, the iPhone 4 is hands-down the best smartphone available today, but Consumer Reports advises against buying it.
Unter ‚Laborbedingungen‘ konnten, die bereits mehrfachdokumentierten Empfangsschwächungen von rund 20 Dezibel, nachvollzogen werden, die bei der Überbrückung beziehungsweise dem Verdecken der linken unteren Gehäuseseite auftreten.
Erica Sadun, that coerces the iPhone 4 into reporting real signal strength values. She shows the now-famous left handed grip dropping the signal from -95dBm (low, but usable) down to -113dBm (nothing).
Als eine der ‚Gegenstimmen‘, dieser durchaus kontrovers diskutierten Thematik, macht sich das Weblog von Bob Egan bemerkbar.
Bottom line. From what I can see in the reports, Consumer Reports replicated the same uncontrolled, unscientific experiments that many of the blogging sites have done.
Wie dem auch sei. Ein Strich lässt sich unter diese Angelegenheit auf jeden Fall noch nicht ziehen. Ich stimme absolut mit dem Fscklog überein, das eine spezifischere (Problem-)Klassifizierung von Seiten Apples fordert.
Solange jedoch keine groß angelegten Rückrufaktionen, massenhafte Kundenbeschwerden (es wurden innerhalb von drei Tagen 1.7 Millionen Geräte in fünf Ländern verkauft) oder praktische Auswirkungen (durch hierzulande (!) unterbrochene Gespräche, etc.) erfolgen, bleibe ich (mit Spannung) am Ball.
Zickenkrieg! VoIP-Dienstleister Fring aktualisierte in der letzten Woche seine iPhone-Software (kostenlos; App Store-Link) und führte Videotelefonie über UMTS am iPhone 4 ein.
Obwohl die Qualität der Fring-Videotelefonie lediglich als ‚akzeptabel‘ einzustufen war, richtig schlecht sieht hier nur das in Luxemburg ansässige Skype-Technologie-Unternehmen aus.
Aus dem Jagex Games Studio gräbt sich bereits seit Anfang Juni eine Java-Spieleumsetzung durch die App-Store-Unterwelten, die bislang wenig Beachtung erfahren hat. Durch ein Touch-Arcade-Review, eine kürzliche Programm-Aktualisierung mit neuen Leveln und einer derzeitigen Preishalbierung, ändert sich dies nun.
Unmissverständlich lehnt sich Miner Disturbance an die klassischen Arcade-Automaten von Namcos Dig Dug oder Mr. Driller an. Auf der Suche nach edlem Stein Edelstein führt euch eine Kombination aus Jump’n’Run und Rätsel-Abenteuer in tiefe Höhlenschächte. Mit einem großen Bauarbeiterhelm, einer Lampe und dem handlichen Hackbeil bewaffnet, räumt ihr in düsteren Schlünden Gesteinsberge aus dem Weg und achtet darauf, dass diese euch nicht auf den Kopf fallen. Kleines Erdreich-Getier gilt es taktisch zu umschiffen, genauso wie wertvolle Knochenfunde prähistorischer Zeit – das örtliche Museum freut sich über die freigeschaufelten Artefakte unserer Vergangenheit.
Mit käuflichem Equipment im ‚Shop‘ stattet ihr unseren kleinen Bergarbeiter mit zusätzlichen Fertigkeiten aus, um die Klunker aus 25 Level freizulegen und urzeitliche Museumsstücke sicherzustellen.
Ein wirklich liebevoller Zeitvertreib für zwischendurch, dem einzig ein iOS-4-Update mit Multitasking und Retina-Auflösung gut zu Gesicht stehen würde.
Fast vergessen: Das Entwickler-Studio stellt uns neun Promocodes zum kostenfreien Download im US-Store zur Verfügung – (un-)freiwillige Teilnahme erfolgt mit jedem Kommentar unter diesem Beitrag.
Update II
Vielen Dank an alle Teilnehmer. Die neun Codes sind soeben per E-Mail versendet worden.