„Findige Hacker“, wie es in der klassischen Medienberichterstattung immer so schön heißt, haben unter dem Projektnamen „Frash“ eine Adobe-Flash-Portierung für iPads mit Jailbreak vollbracht. Version 0.01 lässt sich als Frash.deb-Datei über einen Dateibrowser in /var/root/Media/Cydia/AutoInstall ablegen, und mit einem Neustart auf das Gerät installieren.
Alle Flash-Webinhalte werden danach symbolisch gekennzeichnet und lassen sich durch Antippen aktivieren. Wie zu erwarten, ist das Ergebnis mehr als ernüchternd. Engadgets lobende Worte in allen Ehren, aber mit ein paar animierten Comic-Bildern lässt sich kein Blumentopf gewinnen.
Ich würde ungern erneut in eine Debatte um die Zukunft der Adobe-Technologie einsteigen. Mir liegt es andererseits jedoch ebenso fern, die fleißigen Arbeiten des Programmierers comex zu verschmähen.
Sicher ist: Apples Standpunkt bleibt eindeutig und nicht anzufechten. Steve Jobs hat das Thema zuletzt nicht umsonst zur Chefsache erklärt.
Aus irgendwelchen obskuren Lizenzgründen lässt sich der zweiminütige Futurama-Videoclip, der in Episode 3 der neuen Staffel das ‚eyePhone‘ auf die Schippe nimmt, nicht extern einbinden. Nichtsdestotrotz bleibt der „Shut-up-and-take-my-money„-Auszug sehr sehenswert, da er so ‚authentisch‘ ist wirkt.
Und lustig.
Apples MobileMe iDisk-Anwendung (kostenlos; App Store-Link) bekommt eine Aktualisierung, die aus der iPhone-Version ein ‚Universal‘-Programm macht. Der Zugriff auf den Server-Speicherplatz vom iPad war lange überfällig.
In der (englischsprachigen) MobileMe-Webanwendung tauchte am heutigen Morgen ein Hinweis auf eine bevorstehende Kalenderüberarbeitung auf, für die man sich anmelden kann. Ein entsprechendes Support-Dokument „MobileMe: How to Prepare for the MobileMe Calendar Beta„, datiert auf den heutigen 07. Juli, existiert bereits ebenfalls.
Als „betroffene Produkte“ werden „iPhone, iPod, MobileMe Calendar, iPad und iCal 4.x“ angegeben. Speziell auf den mobilen Endgeräten wäre eine Überarbeitung in puncto Kalender(-Einladungen) mehr als angebracht.
Fast exakt vor einem Jahr, am 23. Juli 2009, erreichte „The Secret of Monkey Island: Special Edition“ (5.99€; App Store-Link) die Apple-Plattform. Sehr löblich: Die jetzige Veröffentlichung findet zur gleichen Zeit sowohl seine 10-Zoll iPad-Kundschaft als auch die 3.5-Zoll iPhone-Gemeinde; jeweils mit einer kostenfreien Testversion.
Unverständlich: Leider hat es keine ‚Universal‘-Anwendung in den App Store geschafft. Obwohl Freunde des ursprünglich 19 Jahre alten Point’n’Click-Abenteuers sicherlich gerne zweimal in den Geldbeutel greifen, lassen sich durch diese Versionsteilung keine Spielstände zwischen den Geräten austauschen.
Ebenfalls enttäuschend: Keine Unterstützung für das hochauflösende Retina-Display im iPhone 4. Das iPad schubst für zwei Euro mehr, ein paar affige Pixel mehr über den Bildschirm. Außerdem bekommt man hier den zusätzlichen Audio-Kommentar seiner Entwickler obendrauf.
Ansonsten sitzt jeder Bildpunkt dort, wo er hingehört. Wer mit zwei Fingern über den Bildschirm streicht, schaltet auf die großkörnige Originalversion von 1991 um. Wer sich nicht mehr erinnert, wie bestimmte Rätsel zu lösen waren, oder für seriöse Piratenabenteuer zu jung war, benutzt das Hilfesystem um sich Tipps geben zu lassen.
Monkey Island ist, unabhängig von seiner Plattform, immer einen Blick wert. So auch diese zwei Vollversionen für kleines Geld, die Lust auf mehr klassische LucasArts-Serien wie Full Throttle oder Day of the Tentacle machen!
Ein „entfesselndes Multiplayer-Ego-Shooter-Erlebnis“ erreicht nach Aussagen des MunkyFun-Entwicklerteams aus San Francisco vor einigen Stunden den internationalen App Store. Einige Teammitglieder des Studios zeichneten sich zuvor bei LucasArts für ‚große‘ Spieleproduktionen verantwortlich, bevor sie jetzt mit Archetype diese Mehrspieler-Ballerei auf die Beine stellten.
Feuerduelle in den Spieltypen „Team-Deathmatch“ und „Herausforderung“ sind sowohl über WiFi als auch der 3G-Netz möglich. Um den schnelleren Abzugsfinger messen sich dabei bis zu fünf Spieler pro Team. In diesen ersten Stunden nach der App-Store-Veröffentlichung habe ich bislang nur „3-gegen-2“-Kämpfe zustande bringen können. Soweit läuft das Spielvergnügen, selbst über eine UMTS-Verbindung – extrem flüssig. Obwohl sich überschwängliche Grafik-Orgien zurückhalten, überzeugt die knackige Retina-Optik am iPhone 4.
Die „Zwei-Daumen-Steuerung“ schüttelt sich gut aus dem Handgelenk. Die obligatorischen Freundschaftsanfragen und Ranglisten funktionieren. Die Anzahl der Waffen und Level könnte höher ausfallen, schnürt jedoch mit diesem geringen Eintrittspreis ein sehr attraktives Paket zum Ausprobieren.
In der Spielebeschreibung heißt es: „Keine Mätzchen, keine Tricks: iFraggen für nur 2.39€“ womit der Titel ziemlich direkt auf Ngmocos Eliminate Pro (kostenlos; App Store-Link) anspielt, deren FPS zwar gratis angeboten wird, jedoch durch unzählige In-App-Käufe nachgerüstet werden muss.
Auf mein DODOcase warte ich seit dem 24. Mai – knapp sechs Wochen also. Seit heute ist das handgefertigte iPad-Moleskine bei mir in München eingetroffen. Es entstammt einem kleinen Familienbetrieb aus San Francisco, der aus ein wenig Bambus, Schaumstoff und gewalztem Kunstleder eine hübsche Schuhkiste für den Apple-Computer zimmert.
Die Verbindung aus klassischen Materialien, die mit traditionellen Buchbinder-Fertigkeiten eine Aufbewahrung für die neuste Technik-Spielerei bietet, kann (mich) begeistern. Es ist sehr faszinierend, wie ein wenige Gehölz zwischen zwei Buchdeckeln einem Touch-Bildschirm eine solche Ästetik-Ohrfeige geben kann. Charmant irgendwie.
Der Einband lässt prinzipiell drei unterschiedliche Möglichkeiten für eine Aufstellung zu. Im Grunde genommen trägt man das iPad in der Holzkiste jedoch lieber spazieren und fummelt am Gummiband, das die zwei Umschläge zusammenhält.
Im Europaversand laufen Gesamtkosten von zirka 70 US-Dollar auf. Der ganze Hype, die schwere Verfügbarkeit und der Gedanke etwas zu Kaufen, das nicht von „der Stange“ produziert wurde, sind natürlich vollkommen übertrieben, irrational und gleichzeitig so entzückend.
* Alle selbstproduzierten Videos gibt es neben der oben eingebundenen HD-Version auch ‘iPhone-kompatibel’ in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.
Dem Festplattenhersteller Western Digital ist mit seinem ‚TV Live HD-Player‘ vor einigen Monaten ein großer Wurf gelungen. Die 100-€-Box bringt gerade einmal 300 Gramm auf die Waage, überzeugt jedoch mit einem breiten Spektrum an Format-Kompatibilität. (Fast) egal welche Video-Codecs und Containerformate ihr durch euer Netzwerk schubst (AVI (Xvid, AVC, MPEG1/2/4), MPG/MPEG, VOB, MKV (h.264, x.264, AVC, MPEG1/2/4, VC-1), TS/TP/M2T (MPEG1/2/4, AVC, VC-1), MP4/MOV (MPEG4, h.264), M2TS, WMV9): Die handflächengroße Schachtel bringt in (fast) jedem Fall ein Bild über HDMI auf den Fernseher.
Der ‚WD TV Live Plus‘ (Affiliate-Link *) besitzt zwei USB-Anschlüsse sowie eine Netzwerk-Buchse, über die selbst abgedrehte Auflösungen (1920x1080p24), kryptische Untertitel-Dateien (SRT, ASS, SSA, SUB, SMI) oder aussergewöhnliche Tonspuren (MP3, WAV/PCM/LPCM, WMA, AAC, FLAC, MKA, AIF/AIFF, OGG, Dolby Digital, DTS) ruckelfrei und ohne Verzögerungen abgespielt werden. Der „Network Media Player“ ist ein Totschläger für alle nicht DRM-befallenen Daten!
Einziger Wermutstropfen: die ‚lediglich praxistaugliche‘ Fernbedienung. Seit dem vergangenen Wochenende steht mit der WD TV Live Remote (2.39€; App Store-Link) eine erste WLan-Fernsteuerung für dieses Gerät im App Store. Diese spricht drahtlos vom iPhone mit einem UPnP-Mediaserver und nimmt rudimentäre Steuerungsmöglichkeiten von der Couch entgegen. So lassen sich über das iPhone die Netzwerk-Ordner durchsuchen, eine Titelauswahl vornehmen und dessen Wiedergabe starten oder pausieren.
In meinem persönlichen Setup hängt die WD-Box kabelgebunden im Heimnetzwerk und greift auf die freigegebenen Ordner am MacMini zu. Als Mediaserver habe ich für diesen Test PlayBack von Yazsoft verwendet, welches die iTunes-, iPhoto- oder Aperture-Bibliotheken verfügbar macht. OpenSource-Alternativen sind ebenfalls zur Genüge vorhanden.
Die WD TV Live Remote ist beileibe keine schöne Software und bietet in der jetzigen Version lediglich Basisfunktionalität (FAQ). Mitunter herrschen über den Aufbau und das Bestehen einer funktionierenden Verbindung zum Streaming-Gerät (Darstellungs-)Probleme.
Speziell die Suchfunktion, über die man sich einen Abstieg in die Untiefen von Ordnerstrukturen erspart, lassen die Bedienung jedoch um ein ganzes Stück leichter ausfallen.
* Wenn Ihr dieses oder irgendein sonstiges Produkt über folgenden Amazon-Link bestellt, fällt (bei unverändertem Kaufpreis) ein kleiner Prozentsatz an das iPhoneBlog, für den ich mich recht herzlich bedanke.
** Alle selbstproduzierten Videos gibt es neben der oben eingebundenen HD-Version auch ‘iPhone-kompatibel’ in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.
Im Weblog des Fotografen findet sich ebenfalls der Verweis auf die iPhone-Software mRelease (2.39€; App Store-Link). Damit lassen sich ‚am Set‘ ganz bequem die (Klein-)Darstellerverträge, mit dessen Unterschrift man seine Verwendungsrechte am aufgezeichneten Material abgibt genehmigt, ausfüllen, unterschreiben und per PDF-Mail verschicken.
Am gestrigen Sonntag schossen einige vietnamesische Comicstrips im US-App-Store an die Chartspitze der Kategorie „Top Books Paid Software“. Kurze Zeit später fanden sich entsprechende Benutzerkommentare unter der jeweiligen Anwendung, dass dessen iTunes-Konten kompromittiert wurde. Apple entfernte mittlerweile die ‚aufstrebenden‘ Angebote des dazugehörigen Entwickler-Accounts.
Phishing-E-Mails zum Erschleichen der iTunes-Informationen sind seit mehreren Jahren – in denen sorglose Benutzer auf Fake-Mails klicken – keine Sonderbarkeit.
Mit AppSales-Mobile – in unterschiedlichen Entwicklungsrichtungen (Forks) – lassen sich für Entwickler die App-Store-Verkaufszahlen von iTunes Connect sowie die jeweiligen Benutzerbewertungen auf das Apple-Telefon laden. Eine Import-Funktion der Desktop-Software AppViz ist ebenfalls möglich.
Mit dem Betriebssystem-Update auf iOS 4.0 hielten Programm-Ordner Einzug auf dem iPhone. Und ganz entgegen meinen persönlichen Erwartungen, nutze ich diese auch. Die automatische Benennung der App-Verzeichnisse funktioniert dabei hinreichend gut – trotzdem sagt ein kleines Bild manchmal mehr als Worte. Deshalb ist es an der Zeit, zwei kurze Hinweise auszupacken, die für langjährige Leser sicherlich nicht komplett neu sind.
Das Glyphboard von Neven Mrgan ist eine kleine Webanwendung, die man sich auf seinen Homescreen ‚installiert‚. Daraus lassen sich schon einmal 48 knackige Symbol(-zeichen) kopieren und systemweit in jede Anwendung einfügen.
Wer sich, der im fernen Osten extrem populären Bild-Buchstaben ‚Emoticons‚ bedienen möchte, schaltet diese über eine kostenlose App-Store-Software – wie beispielsweise der ‚Emoji Enabler‘ (App Store-Link) – frei. Die japanische Piktogramm-Tastatur schlummert standardmäßig im iPhone-Betriebssystem und wird über das Programm lediglich aktiviert. Deshalb ist es nicht notwendig, dafür eine der zahlreichen Bezahlanwendungen zu erwerben oder die Software nach dessen Freischaltung auf dem Gerät zu belassen.
Damit die zusätzliche Tastatur systemweit verfügbar ist, sollte das Springboard einmal neu gestartet werden. Das funktioniert über den simplen Wechsel der Systemsprache oder einen Neustart des kompletten Telefons.